Donnerstag, 26. Februar 2015

Selection - Der Erwählte

Lediglich vier Mädchen sind noch übrig, die alle erbittert darum kämpfen, die Frau von Prinz Maxon zu werden. Die politische Lage wird immer gefährlicher und die Rebellen greifen rücksichtslos an. Viele Menschen müssen ihr Leben lassen, währenddessen die Mädchen der Elite um die Entscheidung von Prinz Maxon bangen.

Gleichzeitig scheint America sich endlich darüber klarzusein, welchem Mann sie ihr Herz schenken möchte. Doch wird ihr Erwählter auch sie erwählen?

Meine Meinung:

Endlich ist der dritte Teil der Reihe da und ich darf ihn in meinen Händen halten. Das Cover ist einfach wunderschön und übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf mich aus und, wer den ersten Band kennt, weiß, dass man sich dem Zauber dieser Bücher unmöglich entziehen kann.

 
Die Geschichte wird wieder aus Americas Sicht in der Ich-Form geschildert und lässt den Leser an ihrem Handeln und ihren Gedanken teilhaben. Ich konnte gar nicht anders, als mit ihr mitzufiebern und zu bangen. 
 
In diesem dritten Teil wird die politische Lage erstmals mehr thematisiert. Standpunkte kristallisieren sich heraus und Allianzen werden gebildet. Doch wird es tatsächlich möglich sein, das Land noch vor einem Krieg zu retten?

Doch auch der Contest und die Gefühle und die Beziehungen der Finalistinnen zueinander sind Teil des Geschehens. America weiß erneut mit ihrem Mut und ihrer Natürlichkeit zu bezaubern, aber die Situation setzt ihr auch immer mehr zu und so verhält sie sich manches Mal nicht so, wie sie es eigentlich von sich selbst erwartet.

Auch bei Maxon liegen die Nerven blank, zumal ihm die politische Lage und die Auseinandersetzungen mit seinem Vater obendrein zusetzen. Beide Charaktere begehen Fehler oder lassen sich zu unüberlegten Handlungen hinreißen. Dabei steigt die Spannung zusehends und ich wünsche mir als Leser endlich das langersehnte Happyend herbei. Doch wird es tatsächlich dazu kommen?
 
 
Fazit:

Kiera Cass schafft es auch in "Selection - Der Erwählte" mich vom Anfang bis zum Ende zu verzaubern. Gebannt hing ich an jedem Buchstaben und bin nun fast traurig, dass ich vorerst nichts Neues mehr über America lesen kann. Ich beneide jeden, der diese Reihe noch zum ersten Mal lesen darf und bin gleichzeitg sehr neugierig, wie die Geschichte, die für mich den absoluten Suchtfaktor hat, nun fortgeführt wird.






gebundenes Buch mit 384 Seiten
Verlag: Fischer Sauerländer
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erschienen: 19.02.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 
978-3-7373-6498-0
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Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars. 

Sonntag, 22. Februar 2015

So rot wie Blut

Stets versucht sich Lumikki unsichtbar zu machen, doch als sie in der Dunkelkammer ihrer Schule blutige Geldscheine entdeckt, ringt sie mit sich, ihre Deckung aufzugeben, um das vermeintlich Richtige zu tun, oder, ob sie sich lieber wieder schnell und hoffentlich ungesehen zurückziehen soll.

Ihre Neugier siegt, wird ihr aber dabei schnell zum Verhängnis. Plötzlich ist sie unmittelbar Teil des Geschehens und kann weder vor noch zurück. Mutig nimmt sie den Kampf auf und stellt sich dem, das auf sie zukommt.

Meine Meinung:

Eigentlich lese ich nicht so oft Jugendthriller, doch die bereits vorhandenen Rezensionen zu diesem Buch haben mich neugierig gemacht.

Das Cover des Romans ist nicht nur schön anzusehen, sondern setzt auch inhaltlich viel um. Angelehnt an das Märchen Schneewittchen dominieren hier weiß, schwarz und rot. Gleichzeitig ist aber auch klar, welchem Genre dieses Buch angehört.

Mit einer dramatisch beginnenden Sequenz am Anfang lässt die Autorin den Spannungsbogen gleich sehr hochfahren. Viele Fragen ergeben sich dabei, die erst im Laufe der tageweisen eingeteilten Geschichte beantwortet werden.

Um auf das bekannte Märchen zurückzukommen, dreht sich in dem Roman alles um Lumikki, deren Name auch Schneewittchen bedeutet. Mal davon abgesehen, dass ich Eltern nicht verstehen kann, die ihrem Kind so einen Namen mit auf den Lebensweg geben, hat Lumikki nicht viel mit der Märchenfigur gemein. Weder äußerlich, noch standesmäßig spielen die beiden in einer Liga. Zudem umgibt Lumikki eine Aura von Unnahbarkeit, die tief in ihrer Vergangenheit verwurzelt ist. Erst im späteren Verlauf des Romans erfährt man als Leser mehr darüber, doch das scheint nicht das einzige Geheimnis in ihrer Familie zu sein.

Aufgrund dieser Unnahbarkeit, die die Autorin sehr gut eingefangen hat, fällt es schwer, Lumikki zu mögen. Sie ist ein Mädchen, das tiefe, seelische Verletzungen erfahren hat, mit denen sie bis heute ganz allein klarkommen muss. Die Ereignisse, in die sie unfreiwillig mit hineingezogen wird, machen ihr Leben noch schwerer, locken sie aber auch gleichzeitig aus ihrem Schneckenhaus. Einige ihrer Taten kann ich persönlich nicht nachvollziehen, doch habe ich zum Glück nicht dasselbe durchmachen müssen wie sie.

Die anderen Charaktere verblassen weit hinter Lumikki. Auch handlungstechnisch sind sie eher inaktiv und bilden mehr den Rahmen des Geschehens. Wenn ich den Klappentext der Fortsetzung richig interpretiere, werden sie auch dort keine vorgehobene Rolle spielen, falls sie überhaupt noch einmal in Aktion treten.

Trotz der fehlenden Verbindung zu Lumikki übt ihre Geschichte dennoch einen Sog auf mich aus, der die Seiten nur so dahinfliegen ließ. Dabei streut die Autorin immer wieder Rücklicke aus Lumikkis Vergangenheit ein, die ihr Verhalten so nach und nach erklären. Zudem war ich auch davon fasziniert, wie die Autorin Märchenaspekte miteinfließen ließ.

Obwohl es sich um ein relativ abgeschlossenes Ende handelt, spürt man als Leser, dass das noch nicht alles war und möchte unbedingt mehr von Lumikki erfahren. Deswegen bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit:

"So rot wie blut" ist der spannende Auftakt einer Trilogie von Salla Simukka. Der flüssige und fast schon poetische Schreibstil der Autorin trägt einen durch die Seiten und fängt dabei geschickt die grundlegende Stimmung in diesem Roman ein. Gespannt warte ich nun auf die Fortsetzung der Jugendthriller-Reihe.






Hardcover mit 288 Seiten
Verlag: Arena
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erschienen: August 2014
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 
978-3-401-60010-9
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Vielen Dank für den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Die Nacht der gestohlenen Küsse

Charlotte Reynolds, die von allen nur Charlie genannt wird, ist ein richtiger Wildfang. Allein aufgewachsen mit ihrem Vater und drei älteren Brüdern, weiß sie alles über Baseball, Basketball und Football und ist selbst eine ausgezeichnete Sportlerin. Nur, was andere Mädchen in ihrem Alter so machen, davon weiß sie gar nichts.

Doch als ein Strafzettel dafür sorgt, dass ihr Vater ihr einen Nebenjob abnötigt, verändert sich ihr Leben. Denn auf einmal findet sie sich in einer Modeboutique wieder, muss Makeup benutzen und hat auf einmal ein Date am Hals! Zum Glück gibt es noch Braden, den Nachbarsjungen, der quasi ihr vierter Bruder ist und, der sie in- und auswendig kennt. Mit ihm trifft sie sich zu nächtlichen Gesprächen am Zaun und schüttet ihm ihr Herz aus. Aber als sie entdeckt, dass sie für Braden weit mehr empfindet als gedacht, wird ihr Leben erst recht kompliziert.

Meine Meinung:

Ich mag die Romane von Kasie West unheimlich gerne. Sie hat wirklich ein Händchen für gute Charaktere und schreibt dabei so fesselnd und flüssig, dass man ihre Bücher einfach nicht wieder aus der Hand legen kann.

Das Cover selbst finde ich persönlich jetzt leider relativ nichtssagend, allerdings geht es mir ebenso mit dem amerikanischen Original. Auch der Titel hat nicht wirklich viel Bezug zum Inhalt, jedoch vermittelt er ein Gefühl für das passende Genre. Dafür fand ich den Klappentext sehr aussagekräftig, so dass er mich definitiv neugierig gemacht hat.

Charlie ist ein intelligentes Mädchen, dass sich ganz dem Lebensstil ihrer Brüder angepasst hat und vom Verhalten her eher als Junge durchgehen würde. Umso verunsicherter ist sie, als sie auf einmal in den Mädchenmodus wechseln soll, von dem sie doch eigentlich keine Ahnung hat. Doch dann findet sie immer mehr Gefallen daran, fürchtet jedoch die Reaktionen ihrer Familie. Sie verliert sich zusehends selbst, zumal jetzt ausgerechnet auch noch die furchtbaren Ereignisse der Vergangenheit wieder hochkommen.
Da die Handlung aus ihrer Sicht erzählt wird, lässt sie den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben.

Zusammen mit ihr habe ich mich in Braden verliebt. Seine Herzlichkeit und sein Einfühlungsvermögen machen ihn fast unwiderstehlich. Zum Glück ist er aber auch nicht ganz perfekt, obwohl ihn das tatsächlich nur noch anziehender macht.
 

Auch in diesem Buch von Kasie West fehlt nicht der wundervolle, sarkastische Humor, der ihren Charakteren stets zu eigen ist. Ich habe die Interaktionen von Charlie mit ihren Brüdern einfach geliebt. Damit lockert sie gekonnt einige Szenen auf, dennoch fehlt es dem Inhalt aber nicht an Tiefgang.
 

Fazit:

"Die Nacht der gestohlenen Küsse" ist ein
spannender, charmanter und unterhaltsamer Jugendroman über Selbstfindung und das Glück, die Liebe dort zu finden, wo man sie am wenigsten erwartet. Dabei hat die Autorin bei mir nahezu die komplette Palette an Gefühlen abgerufen. Ich fühlte mich Charlie beim Lesen ganz nah und wünschte, die gemeinsame Zeit hätte nicht so schnell geendet. Kasie West ist definitiv eine meiner Lieblingsautorinnen.





Klappenbroschur mit 272 Seiten
Verlag: Arena
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erschienen: Februar 2015
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 12,99 Euro
ISBN:
978-3-401-60042-0
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Vielen Dank für den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.

Montag, 16. Februar 2015

City of Heavenly Fire

Clary, Jace und ihre Freunde sind noch immer auf der Suche nach ihrem größten Feind: Sebastian, Clarys Bruder. Währenddessen setzt dieser seinen grausamen Feldzug fort und überfällt diverse Institute der Schattenjäger. Wer von ihm nicht getötet wird, der wird mit Hilfe des Kelchs auf die Dunkle Seite gezogen und unwiderruflich in Sebsastians Armee eingegliedert.

Gezielt versucht er die Schattenjäger gegeneinander aufzubringen und auszuspielen. Es scheint, als wenn ihn nichts und niemand aufhalten kann, doch Clary und ihre Freunde sind bereit, alles zu riskieren, um nicht nur die Schattenjäger, sondern die ganze Welt vor ihrem Bruder und seinem Zerstörungswahn zu retten.

Meine Meinung:

Endlich! Lange habe ich auf das Finale gewartet und es herbeigesehnt. Als ich das seitenstarke Buch dann endlich in meinen Händen hielt, das in zwei Bücher unterteilt ist, habe ich mich dann auch gleich daraufgestürzt.

Optisch passt sich der finale Teil sehr schön seinen Vorgängern an. Den Klappentext fand ich sehr verheißungsvoll, jedoch mit Rückblick auf das gelesene Buch, finde ich, er nimmt zuviel vorweg.

 

Begeistert hing ich auch bei diesem Band an jedem Wort und verfolgte das Finale um Clary, Jace und Simon. Dabei war ich emotional so sehr involviert, dass auch das ein oder andere Taschentuch herhalten musste. Und das betraf nicht nur die Protagonisten - auch die anderen Figuren des Romans haben für mich Gestalt angenommen und sich dabei längst aus dem Hintergrund herausgespielt. Sie alle sind ein unverzichtbarer Teil der Handlung.

Zudem führt die Autorin hier einen neuen Erzählstrang ein, der sich den Familien Blackthorn und Carstairs widmet. Dabei fand ich vor allem Emma als Character sehr interessant und sympathisch.
 

Während ich das Gefühl hatte, dass Cassandra Clare bei Band vier und fünf ein wenig geschwächelt hat, hat sie bei dem finalen, sechsten Teil noch einmal alles gegeben. Die Spannung war hier für mich konstant spürbar, so dass die enorme Seitenzahl im Nu schrumpfte und ich mich dem ersehnten, aber auch gefürchteten Finale stetig näherte.

Gerade zum Schluss hin fallen übrigens immer wieder Andeutungen zu ihrer "Chroniken der Schattenjäger"-Reihe. Wer plant, diese auch noch zu lesen, sollte das vielleicht vorziehen, da ansonsten ein wenig der Lesefreude vorweggenommen wird und einige der Aussagen dieses Buches für den Nichtleser vielleicht nicht soviel Sinn ergeben.

Am Ende erwartet den Leser nicht nur ein unglaublicher Showdown, sondern auch ein sehr schöner Epilog zum Ausklang. Doch nicht alle Erzählstränge werden von der Autorin zu einem Abschluss geführt. Damit erweckt sie bei mir den Eindruck, als ob sie sich die Möglichkeit, die Chroniken der Unterwelt weiterzuführen, offenhalten möchte. Und tatsächlich kann man auf der Seite der Autorin nachlesen, dass eine Trilogie rund um Emma und Julian - "The Dark Artifices" - geplant ist, die voraussichtlich im März 2016 startet. Ich denke, die Autorin tut gut daran, der Schattenjäger-Welt treuzubleiben, denn jede neue Buchidee von ihr würde an dieser erfolgreichen Serie bemessen werden.

Doch zunächst starten ab morgen in den Staaten ebook-Novellen, auf deren Inhalt ich jetzt nicht weiter eingehen mag, da ich sonst eventuell etwas vorwegnehmen würde. Ich bin gespannt, ob und wann diese übersetzt werden und auch bei uns erscheinen.

 

Fazit:

"City of Heaenly Fire" ist der phänomenale Abschluss der grandiosen "Chroniken der Unterwelt"-Reihe von Cassandra Clare. Die atemberaubende Handlung erzählt von Liebe und Verlust, von Gefahr, Geheimnissen und Magie. Ich habe das Buch geradezu verschlungen und, obwohl ich so lange darauf gewartet habe und finde, dass es gut ist, diese Reihe einem würdigen Abschluss zuzuführen, habe ich mir gleichzeitig auch gewünscht, dass die Geschichte niemals enden möge. Die Charaktere und ihr Schicksal haben mich auch nach dem Leseende noch begleitet und gingen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Eine großartige Reihe, die ich sehr gerne weiterempfehle.






gebundenes Buch mit 896 Seiten
Verlag: Arena
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erschienen: Februar 2015
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 24,99 Euro
ISBN: 
978-3-401-06674-5
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Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.

Sonntag, 15. Februar 2015

Flucht des Herzens - Lake Anna

Autor: Joanne St. Lucas 
Titel: Flucht des Herzens - Lake Anna 
Alter: - 
Preis: Taschenbuch 13,99 Euro, ebook 4,99 Euro 
Seitenzahl: 285 bzw. 306 
Verlag: bookshouse 
erschienen: 28.03.2014 
Teil einer Reihe: Band 1

Für Alexandra Summers bricht eine Welt zusammen, als sie innerhalb eines Tages ihren Job verliert und ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt. Hals über Kopf verlässt sie San Francisco und strandet in einer Blockhütte in dem beschaulichen Bergstädtchen Lake Anna.
Ehe sie sich versieht, wird aus der Flucht eine Chance, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Wäre da nicht ihr starrsinniger Nachbar Josh Bennett. Jedes Mal, wenn sie und der mürrische Tierarzt aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen. Warum nur fühlt sie sich trotzdem so zu ihm hingezogen? Wird sie am Ende nicht nur sich, sondern auch die große Liebe finden? (Quelle Text und Foto: bookshouse Verlag)

Ultra-Kurz-Meinung:

Cover: schön gemacht und verdeutlicht das Genre
Klappentext: vielversprechend, macht neugierig
Schreibstil: sehr flüssig, angenehm zu lesen
Charaktere: sympathisch, authentisch
Spannung: ständig anwesend
Magie: -
Weltenbild: -

Gedanken:


Das Gesamtkonzept des Buches ist klasse und ist für mich definitv aufgegangen. Der Schreibstil war so angenehm, dass sich der Roman sehr leicht lesen ließ. Mit den tollen und authentischen Charakteren konnte die Autorin einfach nur punkten - ich mochte sowohl Alex, als auch die schnuckeligen Bennett-Brüder von Anfang an.

Wenn die Autorin den Lake Anna beschreibt, dann fühlt sich das für mich an, als wäre ich auch da. Ich möchte es auf jeden Fall sein, direkt neben den Bennett-Brüdern stehend und mit ihnen gemeinsam morgens einen Blick auf den See werfen.

Das Buch hat mich die ganze Zeit gefesselt und ich bin erst wieder zur Ruhe gekommen, als ich in den frühen Morgenstunden damit durch war. "Die Flucht des Herzens - Lake Anna" von Joanne St. Lucas ist ein klasse Liebesroman, ausgestattet mit viel Herz und Witz, den ich nur jedem empfehlen kann.