Naya ist ein
Halbblut. Ihr Vater ist ein Mensch und ihre Mutter eine Lichtelfe, deren
Volk sie verstoßen hat. Naya selbst besitzt keine Magie und der Zugang
zur Elfenwelt bleibt ihr verwehrt. Ihr einziger Kontakt in dieser
Hinsicht ist der Lichtelf Jaron, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist.
Ihr
Vater führt einen ganz besonderen Buchladen, in dem er auch seltene
Bücher über Magie verkauft. Naya hilft ihm oft dort, ebenso wie die Fee
Rosa, die sich bislang immer um Naya gekümmert hat. Als letztere die
Bekanntschaft des Dunkelelfs Vidar macht, gerät sie zwischen die Fronten
eines uralten Krieges zwischen Licht- und Dunkelelfen. Wem kann Naya
noch trauen?
Meine Meinung:
"Nacht ohne Sterne"
ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz. Das wundervolle Cover mit
der glitzernden Schrift und der spannende Klappentext verheißen ganz
viel Lesespaß rund um die Fantasywelt der Elfen.
Naya war mir
schnell sympathisch und es war nicht schwer, sich in sie
hineinzuversetzen und mit ihr zu fühlen. Ein Teil von ihr sehnt sich
nach der Welt der Lichtelfen, die sie niemals betreten darf. Sie fühlt,
dass irgendetwas in ihrem Leben fehlt. Die Begegnung mit Vidar verändert
dann von jetzt auf gleich alles. Nach allem, was sie gelernt hat, ist
er das personifizierte Böse, doch ihre Erfahrungen sprechen da eine ganz
andere Sprache. Natürlich ist Naya nicht das harmlose, menschliche
Halbblut, wie sie annimmt, das Gefühl wird beim Lesen schnell stärker.
Aber ich möchte in dieser Hinsicht nicht vorweggreifen und einen Teil
der Spannung herausnehmen.
Jaron und Vidar sind beide sehr
interessante Charaktere. Jaron hat stets auf Naya aufgepasst; sie sind
wie Geschwister aufgewachsen. Allerdings scheint sich in letzter Zeit
etwas zwischen ihnen geändert zu haben, denn es gibt immer wieder
Momente, in denen es knistert. Was sich auf der einen Seite langsam
entwickelt hat, schlägt beim Treffen mit Vidar wie eine Bombe ein. Naya
ist hin- und hergerissen zwischen dem, was sie gelernt hat, und dem, das sie selbst sieht und fühlt.
Ich
fand es interessant, wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte
veränderten. Insbesondere Jaron erfährt hier eine große Wandlung. Doch
ich fand seine Sicht zeitweilig etwas eingeengt. Im Gegensatz zu Naya
ist er aber auch nicht aus dem eigenen Volk ausgegrenzt worden und hat
damit einen ganz anderen Blickwinkel als sie, die etwas unvoreingenommener an alles herangehen kann.
Sehr
gut gefallen hat mir, dass es sich bei diesem Roman um einen Einzelband
handelt. Zwar lese ich auch sehr gerne Mehrteiler dieses Genres, aber
zwischendurch ist es einfach mal erfrischend, diesbezüglich etwas
Abwechslung zu haben und nicht zitternd auf eine Fortsetzung warten zu müssen.
Fazit:
"Nacht ohne Sterne"
von Gesa Schwartz ist ein starker Jugendfantasyroman, der mich gekonnt
zu unterhalten wusste und vor allem mit seinen schönen Beschreibungen
und den sympathischen Charakteren punktet. Gerne bin ich in die
fantastische Welt eingetaucht, die die Autorin geschaffen hat und befand
mich stets im begeisterten Lesefluss.
gebundenes Buch mit 544 Seiten
Verlag: cbt
Autorin: Gesa Schwartz
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 28.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 18,99 Euro
ISBN: 978-3-570-16320-7
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den cbt Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Sonntag, 18. Oktober 2015
Nacht ohne Sterne
Labels:
Action,
Dämon,
Elfen,
Fantasy,
Feen,
Freundschaft,
Gefahr,
Gefühl,
Geheimnis,
Liebe,
Magie,
Rätsel,
Schicksal,
Spannung,
Urban Fantasy
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Blutwald
Nach dem
furchtbaren Ausgang des Angriffs der Leonen auf die Tauren, ist es nun
an Robin, Almaras Platz auf seinen Wunsch einzunehmen. Doch eigentlich
fühlt sie sich mit der ganzen Situation überfordert. Ein Teil der Leonen
stellt sich offen gegen sie und erst spät besinnt sich Robin auf die
Verantwortung, die sie nun hat.
Zudem ist inzwischen klar, dass die Leonen dieses Mal nicht ihre Abgabe an die Tauren erfüllen können und voller Angst warten alle auf die möglichen Folgen. Aber Barnabas überrascht sie mit einer einzigen Forderung: Robin, seine Tochter. Er will, dass sie fortan in seinem Stamm lebt und alles andere hinter sich lässt. Wird sie sich zu einer solch folgenschweren Entscheidung durchringen können? Und was ist mit Emilian?
Meine Meinung:
Der erste Band der Trilogie hatte mir unheimlich gut gefallen und so habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Auch hier sind wieder Cover und Klappentext des Buches sehr ansprechend gestaltet und haben mich neugierig gemacht. Optisch fügt sich der zweite Teil sehr gut neben seinem Vorgänger ins Regal ein.
Schnell war ich wieder in der Handlung drin und der fesselnde Schreibstil von Julie Heiland hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Dabei hat sie das Buch in verschiedene Erzählstränge gegliedert. Robins Geschichte wird in der Ich-Form wiedergegeben, die der anderen in der dritten Person, was die Spannung nach meinem Gefühl enorm gesteigert hat. Die Passagen mit Robin sind jedoch viel stärker vertreten, was mich gefreut hat, denn das Mädchen ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Nach dem furchtbaren Ende des ersten Bandes ist Robin mehr oder weniger handlungsunfähig. Die Trauer erdrückt sie, ebenso wie die Verantwortung, die ihr gegen ihren Willen aufgebürdet worden ist. Unmut macht sich unter den Leonen breit. Gerade als es ansatzweise wieder aufwärts geht, kommt die Forderung von Birkaras, zu ihr zu kommen und Teil seines Stammes zu werden.
Ich habe die ganze Zeit mit Robin mitgelitten. Sie hat unmögliche Entscheidungen zu treffen und ihre Einsamkeit springt förmlich zwischen den Zeilen heraus. Sie hat Angst noch irgendwen an sich heranzulassen und ich konnte das voll und ganz nachvollziehen. Zum Glück hat sie aber auch ein großes Herz und ungeheuer viel Mut, ohne den sie so manche Situation bestimmt nicht überstanden hätte.
Auch Emilian hat gelitten und die neue Situation ist nahezu untragbar für ihn. Ähnlich wie Robin reagiert er nach außen hin mit Ablehnung und isoliert sich selbst immer mehr. Nicht zu vergessen ist auch Birkaras, der in diesem Band viel präsenter ist als zuvor. Diesen Mann kann man einfach nur als böse bezeichnen und doch muss es auch für ihn mal andere Zeiten gegeben haben, in denen ihm auch andere Dinge als Macht wichtig gewesen sind.
Gut gefallen hat mir auch ein neuer Nebencharakter in diesem Roman: Melvin. Ich möchte an dieser Stelle nicht zuviel über ihn verraten, aber ich fand ihn sehr interessant dargestellt und er hat die Handlung meiner Meinung nach sehr bereichert.
Das Ende fand ich ungeheuer spannend; am liebsten hätte ich sofort weitergelesen, doch leider muss ich mich noch gedulden. Zum Glück nicht allzu lange, denn ich brenne darauf, zu erfahren, wie die Geschichte für Robin und Emilian weitergeht.
Fazit:
Julie Heilands "Blutwald" ist der zweite Teil einer fantastischen Trilogie, der mir wahnsinnig gut gefallen hat. Der Roman ist ein absolut spannendes und emotionales Leseerlebnis, das man nicht verpassen sollte, und, das mit seinen eindrucksvollen Charakteren, dem genialen Schreibstil und einer sehr interessanten und gut umgesetzten Grundidee punkten kann.
gebundenes Buch mit 432 Seiten
Verlag: Fischer FJB
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 22.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-8414-2109-8
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Fischer Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Zudem ist inzwischen klar, dass die Leonen dieses Mal nicht ihre Abgabe an die Tauren erfüllen können und voller Angst warten alle auf die möglichen Folgen. Aber Barnabas überrascht sie mit einer einzigen Forderung: Robin, seine Tochter. Er will, dass sie fortan in seinem Stamm lebt und alles andere hinter sich lässt. Wird sie sich zu einer solch folgenschweren Entscheidung durchringen können? Und was ist mit Emilian?
Meine Meinung:
Der erste Band der Trilogie hatte mir unheimlich gut gefallen und so habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Auch hier sind wieder Cover und Klappentext des Buches sehr ansprechend gestaltet und haben mich neugierig gemacht. Optisch fügt sich der zweite Teil sehr gut neben seinem Vorgänger ins Regal ein.
Schnell war ich wieder in der Handlung drin und der fesselnde Schreibstil von Julie Heiland hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Dabei hat sie das Buch in verschiedene Erzählstränge gegliedert. Robins Geschichte wird in der Ich-Form wiedergegeben, die der anderen in der dritten Person, was die Spannung nach meinem Gefühl enorm gesteigert hat. Die Passagen mit Robin sind jedoch viel stärker vertreten, was mich gefreut hat, denn das Mädchen ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Nach dem furchtbaren Ende des ersten Bandes ist Robin mehr oder weniger handlungsunfähig. Die Trauer erdrückt sie, ebenso wie die Verantwortung, die ihr gegen ihren Willen aufgebürdet worden ist. Unmut macht sich unter den Leonen breit. Gerade als es ansatzweise wieder aufwärts geht, kommt die Forderung von Birkaras, zu ihr zu kommen und Teil seines Stammes zu werden.
Ich habe die ganze Zeit mit Robin mitgelitten. Sie hat unmögliche Entscheidungen zu treffen und ihre Einsamkeit springt förmlich zwischen den Zeilen heraus. Sie hat Angst noch irgendwen an sich heranzulassen und ich konnte das voll und ganz nachvollziehen. Zum Glück hat sie aber auch ein großes Herz und ungeheuer viel Mut, ohne den sie so manche Situation bestimmt nicht überstanden hätte.
Auch Emilian hat gelitten und die neue Situation ist nahezu untragbar für ihn. Ähnlich wie Robin reagiert er nach außen hin mit Ablehnung und isoliert sich selbst immer mehr. Nicht zu vergessen ist auch Birkaras, der in diesem Band viel präsenter ist als zuvor. Diesen Mann kann man einfach nur als böse bezeichnen und doch muss es auch für ihn mal andere Zeiten gegeben haben, in denen ihm auch andere Dinge als Macht wichtig gewesen sind.
Gut gefallen hat mir auch ein neuer Nebencharakter in diesem Roman: Melvin. Ich möchte an dieser Stelle nicht zuviel über ihn verraten, aber ich fand ihn sehr interessant dargestellt und er hat die Handlung meiner Meinung nach sehr bereichert.
Das Ende fand ich ungeheuer spannend; am liebsten hätte ich sofort weitergelesen, doch leider muss ich mich noch gedulden. Zum Glück nicht allzu lange, denn ich brenne darauf, zu erfahren, wie die Geschichte für Robin und Emilian weitergeht.
Fazit:
Julie Heilands "Blutwald" ist der zweite Teil einer fantastischen Trilogie, der mir wahnsinnig gut gefallen hat. Der Roman ist ein absolut spannendes und emotionales Leseerlebnis, das man nicht verpassen sollte, und, das mit seinen eindrucksvollen Charakteren, dem genialen Schreibstil und einer sehr interessanten und gut umgesetzten Grundidee punkten kann.
gebundenes Buch mit 432 Seiten
Verlag: Fischer FJB
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erschienen: 22.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-8414-2109-8
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Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Fischer Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Montag, 12. Oktober 2015
Märchenhaft erwählt
![]() |
| Quelle: mayashepherd.blogspot.de |
Die zwölf schönsten Mädchen des Landes werden bei einer großen Auswahl erwählt – eine von ihnen wird Prinz Lean heiraten. Doch bis dahin liegt noch ein langer Weg vor ihnen. Es gilt Prüfungen zu bestehen, die den Mädchen alles abverlangen werden. Wie weit sind sie bereit für ein besseres Leben und die Chance auf die große Liebe zu gehen?" (Quelle: mayashepherd.blogspot.de )
Meine Meinung:
Selbst wenn ich noch nichts von Maya Shepherd gelesen hätte, dann hätte es auf jeden Fall dieses wunderschöne Cover geschafft, meine Aufmerksamkeit zu erregen.
Gut gelungen finde ich den Schreibstil der Autorin, der tatsächlich märchenhaft ist. Zwar hat dies auch zur Folge, dass mir die Charaktere nicht so richtig nahegekommen sind, aber der Stil des Romans ist hier sehr gut getroffen.
Prinz Lean ist der typische Märchenprinz, der zunächst einen relativ oberflächlichen Eindruck macht. Erst spät zeigt er auch eine andere Seite von sich. Was mich ein wenig irritiert hat, ist, dass die zukünftige Braut des Prinzen, so viele gefährliche Tests überstehen muss und, dass der Prinz dies alles gutheißt. Mal abgesehen davon, dass man normalerweise nicht möchte, dass sich jemand, den man liebt, in Gefahr begibt, finde ich persönlich dieses Verhalten nicht sehr zuträglich für die Männlichkeit des Prinzen. Aber mit Blick auf den Märchencharakter des Buches ist das sicherlich nachrangig.
Die furchtlose Heera und ihre Schwester Medea könnten unterschiedlicher nicht sein. Heera ist gutherzig, hilfsbereit und fleißig, ist aber eher wie ein Mann aufgewachsen und harte Arbeit gewohnt. Sie ersetzt den Eltern den Sohn, den sie nie gehabt haben, erhält dafür aber meist nur vom Vater Anerkennung. Für meinen Geschmack übertreibt sie es aber ein wenig zu oft, denn nur, weil man schwere Arbeit gewohnt ist, heißt das nicht, dass man auch ein schlechtes Benehmen an den Tag legen muss.
Ihre jüngere Schwester Medea ist für ihre außergewöhnliche Singstimme und ihre Schönheit bekannt und zieht daraus auch ein ordentliches Selbstbewusstsein. Im Gegensatz zu Heera handelt sie jedoch nicht immer uneigennützig, so dass ich mich mit ihr so gar nicht anfreunden konnte.
Es hat Spaß gemacht, die in dem Buch angesprochenen Märchen, auf die Bezug genommen wird, zu entdecken und selbst darüberhinaus wurde ich noch fündig. Als erklärter Fan des "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"-Films habe ich mich gefreut, eine meine Lieblingsszenen, die Jagdszene aus dem winterlichen Wald, wiederzuentdecken.
Fazit:
"Märchenhaft erwählt" ist der Auftakt einer Trilogie von Maya Shepherd, in der es wahrhaft märchenhaft zugeht. Auch wenn ich mit den Charakteren leider nicht so ganz warmgeworden bin, so fühlte ich mich dennoch durchgehend gut unterhalten. Fans von Märchen werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.
Taschenbuch mit 344 Seiten
Autorin: Maya Shepherd
Verlag: Books on Demand
erschienen: 28.08.2015
Preis: 11,99 Euro
ISBN: 978-3734759826
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an Maya Shepherd für die Zusendung eines Rezensionsexemplars
Freitag, 9. Oktober 2015
Jenseits des Schattentores
Im Streit verlässt Aurora die
gemeinsame Wohnung mit ihrem Vater in Rom. Durch Zufall landet sie bei
einer Wohnungsbesichtigung in einem seltsamen Haus, in dem sie zu allem
Übel über eine Leiche stolpert! Doch bevor sie alles klären kann, ist
sie auf einmal mittendrin in einer zwielichtigen Sache und muss
gemeinsam mit der merkwürdigen Luna um ihr Leben laufen.
Dabei trifft sie auf den arroganten, aber leider auch sehr attraktiven Leon, der seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen scheint. Beobachtet wird das ganze Geschehen durch die Göttin Persephone, die mit ihrem eigenen Schicksal hadert und gebannt die Szenerie auf der Erde verfolgt.
Meine Meinung:
Das Thema Götter hat es mir angetan und, da ich bereits eine spannende Trilogie der Hanika-Schwestern verschlungen habe, gab es bei ihrem neuen Buch, das mit einem wunderschönen Cover daherkommt, kein Zögern.
Der Prolog des Romans macht bereits sehr neugierig, verrät allerdings auch einiges über einen der Charaktere, der sich dieser Szene leicht zuordnen lässt.
Der Aufbau der Geschichte ist sehr interessant. Sie wird generell in der dritten Person geschildert bis auf die Szenen mit Persephone, die aus der Ich-Perspektive geschildert sind. Vielleicht liegt es daran, aber die Göttin ist mir in diesem Roman auch am ehesten nahgekommen. Insbesondere ihr Humor hat mir gut gefallen, ebenso wie der ihrer besten Freundin. Dadurch wurde die Handlung immer wieder aufgelockert.
Obwohl mir die verschiedenen Erzählperspektiven gefallen haben, da ich als Leser so sehr vielfältige Einblicke erhalten habe, bin ich auf diese Weise auch immer wieder aus der Handlung um Aurora herausgezogen worden, die sich manchmal etwas eigentümlich verhält. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich barg die Szenerie um diesen Charakter unheimlich viel Spannung, die stellenweise aber wieder verloren ging. Irgendwie fehlte mir der Pep im Roman. Handwerklich war alles super und die Idee fand ich auch absolut klasse, aber der Funke, der dem Roman das Tüpfelchen auf dem i verliehen hätte, wollte bei mir einfach nicht zünden.
Erst zum Ende stieg der Spannungspegel dann wieder fühlbar für mich an und hat mit dem Finale die Geschichte gekonnt abgerundet.
Fazit:
Mit "Jenseits des Schattentores" haben Beate Teresa und Susanne Hanika eine interessante Idee gekonnt umgesetzt. Wer Geschichten über außergewöhnliche Götter liebt und sich an leichter Vorhersehbarkeit nicht stört, der wird von einer Handlung unterhalten, die keine Langeweile aufkommen lässt.
gebundenes Buch mit 480 Seiten
Autor/in: Beate Teresa und Susanne Hanika
Verlag: Fischer Sauerländer
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 24.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-7373-5246-8
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Dabei trifft sie auf den arroganten, aber leider auch sehr attraktiven Leon, der seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen scheint. Beobachtet wird das ganze Geschehen durch die Göttin Persephone, die mit ihrem eigenen Schicksal hadert und gebannt die Szenerie auf der Erde verfolgt.
Meine Meinung:
Das Thema Götter hat es mir angetan und, da ich bereits eine spannende Trilogie der Hanika-Schwestern verschlungen habe, gab es bei ihrem neuen Buch, das mit einem wunderschönen Cover daherkommt, kein Zögern.
Der Prolog des Romans macht bereits sehr neugierig, verrät allerdings auch einiges über einen der Charaktere, der sich dieser Szene leicht zuordnen lässt.
Der Aufbau der Geschichte ist sehr interessant. Sie wird generell in der dritten Person geschildert bis auf die Szenen mit Persephone, die aus der Ich-Perspektive geschildert sind. Vielleicht liegt es daran, aber die Göttin ist mir in diesem Roman auch am ehesten nahgekommen. Insbesondere ihr Humor hat mir gut gefallen, ebenso wie der ihrer besten Freundin. Dadurch wurde die Handlung immer wieder aufgelockert.
Obwohl mir die verschiedenen Erzählperspektiven gefallen haben, da ich als Leser so sehr vielfältige Einblicke erhalten habe, bin ich auf diese Weise auch immer wieder aus der Handlung um Aurora herausgezogen worden, die sich manchmal etwas eigentümlich verhält. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich barg die Szenerie um diesen Charakter unheimlich viel Spannung, die stellenweise aber wieder verloren ging. Irgendwie fehlte mir der Pep im Roman. Handwerklich war alles super und die Idee fand ich auch absolut klasse, aber der Funke, der dem Roman das Tüpfelchen auf dem i verliehen hätte, wollte bei mir einfach nicht zünden.
Erst zum Ende stieg der Spannungspegel dann wieder fühlbar für mich an und hat mit dem Finale die Geschichte gekonnt abgerundet.
Fazit:
Mit "Jenseits des Schattentores" haben Beate Teresa und Susanne Hanika eine interessante Idee gekonnt umgesetzt. Wer Geschichten über außergewöhnliche Götter liebt und sich an leichter Vorhersehbarkeit nicht stört, der wird von einer Handlung unterhalten, die keine Langeweile aufkommen lässt.
gebundenes Buch mit 480 Seiten
Autor/in: Beate Teresa und Susanne Hanika
Verlag: Fischer Sauerländer
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erschienen: 24.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-7373-5246-8
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Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Montag, 5. Oktober 2015
Black Blade - Das eisige Feuer der Magie
Die
siebzehnjährige Lila Merriweather lebt illegal im Keller der
Stadbibliothek in einer Touristenstadt, die als magischste Stadt
Amerikas gilt. Neben normalen Menschen und Magiern trifft man hier auch
auf Monster, die von den führenden Magierfamilien der Stadt in Schach
gehalten werden. Auch Lila ist eine Magierin und ihre außergewöhnlichen
Talente helfen ihr bei ihrem Job als Auftragsdiebin.
Um nichts in der Welt will sie jedoch etwas mit den mächtigen Familien der Stadt zu tun haben. Denn ist man erst einmal involviert, ist man meist schon so gut wie tot - genau wie ihre Mutter. Doch dann führt der Zufall den Sohn einer der führenden Familien ausgerechnet in das Pfandhaus ihres Freundes Mo, wo ein Anschlag auf ihn verübt wird. Lila muss sich entscheiden, ob sie den jungen Mann retten soll oder sich besser heraushält....
Meine Meinung:
Die "Elemental Assassin"-Reihe von Jennifer Estep hatte es mir vor einiger Zeit angetan, deswegen war ich sehr gespannt auf ihre angekündigte, neue Reihe, deren Auftakt ich nunmehr lesen durfte. Die Autorin überzeugt hier erneut mit ihrem ausgezeichneten Schreibstil, der schnell ansteigenden Spannung und den außergewöhnlichen Charakteren.
Ich mochte ihre Protagonistin Lila sofort. Sie ist nicht nur die klischeehafte, arme, verwaiste Protagonistin, die ausgesprochen schlagkräftig ist, sondern hat auch eine enorm große Klappe, die standig zum Einsatz kommt. Das liebe ich einfach und damit hatte mich die Autorin schon am Wickel.
Zudem ist Lila auch noch sehr sympathisch und hat schon früh gelernt, für sich selbst zu kämpfen. Sie kennt ihre Stärken und hat auch keine Probleme, von ihnen Gebrauch zu machen. Nur ihre Zunge ist noch schneller als ihr Schwert - ich bin fasziniert von ihr.
Doch sie ist nicht die einzige, tolle Persönlichkeit in diesem Buch, sondern ist umgeben von einigen weiteren, interessanten Charakteren. Allen voran natürlich Devon, dessen Wut und Schuldgefühle sie mit Hilfe eines ihrer Talente spüren kann und, der sich trotz der Umgebung, in der er aufgewachsen ist, eine edle Gesinnung erhalten hat. Umgeben von Bodyguards ist er jedoch kein Schwächling, sondern weiß sich selbst ziemlich gut zu behaupten. Obendrein ist der Mann auch noch eine echte Augenweide, also wer kann Lila da verdenken, dass sie bei seinem Anblick fast schwach wird.
Neben den beiden gibt es aber auch noch andere, tolle Charaktere. Da ist der geschwätzige und liebenswerte Felix, der eigenwillige Mo und natürlich Oscar, der exzentrische Pixie, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe.
Zusammen mit dem faszinierenden Weltenbild, in dem Magie bekannt ist, aber an die dennoch nicht jeder glaubt, und dem erstklassigen Sprachstil der Autorin, ist dieser Reihenauftakt ein echtes Leseerlebnis, bei dem Jennifer Estep für meinen Geschmack alles richtig gemacht hat. Das Buch ist einfach genau der Grund, weshalb ich das Lesen liebe.
Das Ende ist teilweise abgeschlossen und lässt mich mit einem guten Gefühl zurück. Gleichzeitig tobt in mir aber auch der Wunsch, die ganze Reihe am liebsten auf einmal lesen zu können. Die kleine Leseprobe des zwieten Bandes unterstützt dieses Gefühl noch und macht mich ganz hibbelig mit Blick auf die Fortsetzung.
Fazit:
In "Black Blade - Das eisige Feuer der Magie" hat einfach alles gepasst: die tollen Charaktere, das interessante Weltenbild und die großartige, spannungsgeladene Geschichte. Dieses Buch hat mich mit Haut und Haaren verschlungen und dann am Ende einfach ausgespuckt. Ich will unbedingt wieder zurück zwischen seine Seiten, es gibt noch so vieles, das ich wissen will und ich möchte am liebsten keine Minute mehr ohne Lila und Devon sein. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der etwas für Young Adult-Fantasy übrig hat, denn ich werde diese Serie auf jeden Fall bis zum Ende verschlingen, weil sie viel zu gut ist, um sie zu verpassen.
Klappenbroschur mit 368 Seiten
Verlag: ivi
Autor/in: Jennifer Estep
Übersetzer/in: Vanessa Lamatsch
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 05.10.2015
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-492-70328-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Webseite der Autorin → HIER
Vielen Dank an den piper ivi Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Um nichts in der Welt will sie jedoch etwas mit den mächtigen Familien der Stadt zu tun haben. Denn ist man erst einmal involviert, ist man meist schon so gut wie tot - genau wie ihre Mutter. Doch dann führt der Zufall den Sohn einer der führenden Familien ausgerechnet in das Pfandhaus ihres Freundes Mo, wo ein Anschlag auf ihn verübt wird. Lila muss sich entscheiden, ob sie den jungen Mann retten soll oder sich besser heraushält....
Meine Meinung:
Die "Elemental Assassin"-Reihe von Jennifer Estep hatte es mir vor einiger Zeit angetan, deswegen war ich sehr gespannt auf ihre angekündigte, neue Reihe, deren Auftakt ich nunmehr lesen durfte. Die Autorin überzeugt hier erneut mit ihrem ausgezeichneten Schreibstil, der schnell ansteigenden Spannung und den außergewöhnlichen Charakteren.
Ich mochte ihre Protagonistin Lila sofort. Sie ist nicht nur die klischeehafte, arme, verwaiste Protagonistin, die ausgesprochen schlagkräftig ist, sondern hat auch eine enorm große Klappe, die standig zum Einsatz kommt. Das liebe ich einfach und damit hatte mich die Autorin schon am Wickel.
Zudem ist Lila auch noch sehr sympathisch und hat schon früh gelernt, für sich selbst zu kämpfen. Sie kennt ihre Stärken und hat auch keine Probleme, von ihnen Gebrauch zu machen. Nur ihre Zunge ist noch schneller als ihr Schwert - ich bin fasziniert von ihr.
Doch sie ist nicht die einzige, tolle Persönlichkeit in diesem Buch, sondern ist umgeben von einigen weiteren, interessanten Charakteren. Allen voran natürlich Devon, dessen Wut und Schuldgefühle sie mit Hilfe eines ihrer Talente spüren kann und, der sich trotz der Umgebung, in der er aufgewachsen ist, eine edle Gesinnung erhalten hat. Umgeben von Bodyguards ist er jedoch kein Schwächling, sondern weiß sich selbst ziemlich gut zu behaupten. Obendrein ist der Mann auch noch eine echte Augenweide, also wer kann Lila da verdenken, dass sie bei seinem Anblick fast schwach wird.
Neben den beiden gibt es aber auch noch andere, tolle Charaktere. Da ist der geschwätzige und liebenswerte Felix, der eigenwillige Mo und natürlich Oscar, der exzentrische Pixie, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe.
Zusammen mit dem faszinierenden Weltenbild, in dem Magie bekannt ist, aber an die dennoch nicht jeder glaubt, und dem erstklassigen Sprachstil der Autorin, ist dieser Reihenauftakt ein echtes Leseerlebnis, bei dem Jennifer Estep für meinen Geschmack alles richtig gemacht hat. Das Buch ist einfach genau der Grund, weshalb ich das Lesen liebe.
Das Ende ist teilweise abgeschlossen und lässt mich mit einem guten Gefühl zurück. Gleichzeitig tobt in mir aber auch der Wunsch, die ganze Reihe am liebsten auf einmal lesen zu können. Die kleine Leseprobe des zwieten Bandes unterstützt dieses Gefühl noch und macht mich ganz hibbelig mit Blick auf die Fortsetzung.
Fazit:
In "Black Blade - Das eisige Feuer der Magie" hat einfach alles gepasst: die tollen Charaktere, das interessante Weltenbild und die großartige, spannungsgeladene Geschichte. Dieses Buch hat mich mit Haut und Haaren verschlungen und dann am Ende einfach ausgespuckt. Ich will unbedingt wieder zurück zwischen seine Seiten, es gibt noch so vieles, das ich wissen will und ich möchte am liebsten keine Minute mehr ohne Lila und Devon sein. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der etwas für Young Adult-Fantasy übrig hat, denn ich werde diese Serie auf jeden Fall bis zum Ende verschlingen, weil sie viel zu gut ist, um sie zu verpassen.
Klappenbroschur mit 368 Seiten
Verlag: ivi
Autor/in: Jennifer Estep
Übersetzer/in: Vanessa Lamatsch
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 05.10.2015
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-492-70328-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Webseite der Autorin → HIER
Vielen Dank an den piper ivi Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Labels:
Action,
Fantasy,
Freundschaft,
Gefahr,
Gefühl,
Geheimnis,
Humor,
Liebe,
Magie,
Spannung,
Suchtfaktor,
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