Mehrere Leichen werden auf dem Baugrundstück
gefunden, auf dem Vincent Plum sein Kautionsbüro neu errichten lassen
will. Und teilweise sind sie sogar an Stephanie adressiert! Als hätte
die nicht schon genug Sorgen! Immer noch nicht kann sie sich zwischen
ihrem Freund, dem Polizisten Joe Morelli, und dem zwielichtigen
Sicherheitsexperten Ranger entscheiden. Und ausgerechnet jetzt versucht
Stephanies Mutter sie auch noch mit dem Ex-Footballstar der Schule zu
verkuppeln.
Verfolgt von einem kaltblütigen Killer versucht
Stephanie trotzdem ihrem Job nachzugehen, in dem sie Jagd auf senile
Vampire, unternehmungslustige Tanzbären und nackte Verzweiflungstäter
macht. Als Bella, Joes Großmutter, ihr auch noch einen Fluch anhängt,
befindet sich Stephanie dann endgültig im Ausnahmezustand.
Meine Meinung:
Ich
liebe einfach die Stephanie Plum-Reihe von Janet Evanovich, auch, wenn
sich im nunmehr siebzehnten Band immer noch nicht viel im Privatleben
der Protagonistin verändert hat. Sie lebt in ständiger On-Off-Beziehung
mit Joe, wird aber immer wieder beim geheimnisvollen Ranger schwach. Das
tut dem Lesespaß aber keinen Abbruch, denn die Kombination des
flapsigen Schreibstils mit den geliebten, skurillen Charakteren macht
einfach immer Spaß.
Auch "Küsse sich, wer kann"
hat wieder die gewohnte Leichtigkeit, deren Intention lediglich die
simple Unterhaltung ist. Und gut unterhalten habe ich mich auf jeden
Fall gefühlt. Konnte ich mich während der ersten Bände noch ganz klar
zum Team Joe zählen, hat dieser Band meine Entscheidung ein wenig ins
Wanken gebracht.
Ein Teil von mir wünscht sich, dass sie endlich
Morelli heiratet, der andere möchte, dass diese Serie einfach endlos
weitergeht. Doch irgendwann wird das Ende kommen und ich bin sehr
gespannt auf Stephanies Entscheidung.
Natürlich gibt es auch in
diesem Band wieder explodierende Autos, eigenwillige Tiere und viele
seltsam anmutende Bürger von Trenton. Doch Rangers unerschöpflicher
Vorrat an neuen Fahrzeugen, sowie Lulas unkonventionelle Art, die Dinge
in die Hand zu nehmen, sorgen stets dafür, dass Stephanie vorankommt.
Fazit:
Janet
Evanovich konnte bei mir wieder einmal mit ihrem tollen Erzählstil und
den skurrilen Charakteren punkten. Ich habe mich durchweg gut
unterhalten gefühlt und den besonderen Humor der Autorin sehr genossen.
Immer wieder verspürte ich beim Lesen den Drang, laut loszulachen und
die eine, offene Frage am Ende lässt mich bereits wieder ungeduldig auf
den nächsten Band warten.
Paperback mit 320 Seiten
Verlag: Manhattan
erschienen: 22.07.13
Preis 14,99 Euro
ISBN: 978-3-442-54710-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Manhattan Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Mittwoch, 3. Juli 2019
Donnerstag, 27. Juni 2019
Letzte Ernte
Endlich hat Xavier Kieffer einen Platz auf
der Kirmes in Luxemburg ergattert, wo er begeistert seine Reibeplätzchen
anbietet. Auch seine Freundin Valerie Gabin ist zu Besuch und hat es
sich im Gästebereich gemütlich gemacht, als plötzlich ein desorientiert
wirkender Mann auf alle zustürmt, sie in einem Gerange verletzt und dann
das Festzelt verlässt, verfolgt von zwei weiteren Männern.
Kurze Zeit später erfahren sie, dass sich der Mann in den Tod gestürzt haben soll. Doch die Umstände lassen Kieffer an der Selbstmordtheorie zweifeln. Zudem hat er bei der Rangelei eine Keycard, sowie einige Schlüssel neben Valerie fallenlassen, deren Geheimnis sie nun zu entschlüsseln versuchen. Kurz darauf wird seine Freundin bedroht, was Kieffer veranlasst, der Sache genau auf den Grund zu gehen.
Meine Meinung:
"Letzte Ernte" ist bereits der dritte Band um den Koch Xavier Kieffer aus der Feder von Tom Hillenbrand. Für mich war es der erste Roman der Reihe, die ich gelesen habe und, die mir gut gefallen hat. Anfangs fiel mir der Einstieg ein wenig schwer, da es vor luxemburgischen Begriffen nur so wimmelt, aber das hat sich relativ schnell gegeben. Auch die komplexen Erklärungen zur Funktion einer Börse waren zunächst verwirrend, letztendlich aber auch sehr interessant.
Xavier Kieffer ist ein besonderer Charakter. Seine Gemütlichkeit ist ihm beim Lesen direkt anzumerken. Nachdem er Jahre in der Tretmühle der Sterneküchen verbracht hat, hat er sich einen persönlichen Wunsch erfüllt und führt nun ein eigenes Restaurant in seiner Heimat, fernab vom Zwang der internationalen Küche und ihrem Drang der ständigen Bewertung.
Und gerade die Beschreibung der Welt der Sterneköche, ganz vorneweg Kieffers Freund Esteban, fand ich sehr gelungen. Der kleine Seitenhieb auf die Bedeutung des Unterhaltungswerts jener Köche, deren Talente dabei immer mehr in den Hintergrund treten, war sehr unterhaltsam und gab dem Roman eine besondere Note.
Fazit:
Tom Hillenbrand wusste mit seinem kulinarischem Krimi "Letzte Ernte" gut zu unterhalten und hat mit dem Charakter Xavier Kieffer einen privaten Ermittler mit Wiedererkennungswert geschaffen.
Taschenbuch mit 320 Seiten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 20.06.2013
Preis: 8,99 Euro
ISBN: 978-3-462-04533-8
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Kurze Zeit später erfahren sie, dass sich der Mann in den Tod gestürzt haben soll. Doch die Umstände lassen Kieffer an der Selbstmordtheorie zweifeln. Zudem hat er bei der Rangelei eine Keycard, sowie einige Schlüssel neben Valerie fallenlassen, deren Geheimnis sie nun zu entschlüsseln versuchen. Kurz darauf wird seine Freundin bedroht, was Kieffer veranlasst, der Sache genau auf den Grund zu gehen.
Meine Meinung:
"Letzte Ernte" ist bereits der dritte Band um den Koch Xavier Kieffer aus der Feder von Tom Hillenbrand. Für mich war es der erste Roman der Reihe, die ich gelesen habe und, die mir gut gefallen hat. Anfangs fiel mir der Einstieg ein wenig schwer, da es vor luxemburgischen Begriffen nur so wimmelt, aber das hat sich relativ schnell gegeben. Auch die komplexen Erklärungen zur Funktion einer Börse waren zunächst verwirrend, letztendlich aber auch sehr interessant.
Xavier Kieffer ist ein besonderer Charakter. Seine Gemütlichkeit ist ihm beim Lesen direkt anzumerken. Nachdem er Jahre in der Tretmühle der Sterneküchen verbracht hat, hat er sich einen persönlichen Wunsch erfüllt und führt nun ein eigenes Restaurant in seiner Heimat, fernab vom Zwang der internationalen Küche und ihrem Drang der ständigen Bewertung.
Und gerade die Beschreibung der Welt der Sterneköche, ganz vorneweg Kieffers Freund Esteban, fand ich sehr gelungen. Der kleine Seitenhieb auf die Bedeutung des Unterhaltungswerts jener Köche, deren Talente dabei immer mehr in den Hintergrund treten, war sehr unterhaltsam und gab dem Roman eine besondere Note.
Fazit:
Tom Hillenbrand wusste mit seinem kulinarischem Krimi "Letzte Ernte" gut zu unterhalten und hat mit dem Charakter Xavier Kieffer einen privaten Ermittler mit Wiedererkennungswert geschaffen.
Taschenbuch mit 320 Seiten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
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erschienen: 20.06.2013
Preis: 8,99 Euro
ISBN: 978-3-462-04533-8
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Mittwoch, 19. Juni 2019
Meisterdiebin
Seit Katarinas Einbruch in das sicherste
Museum der Welt, dem Henley, sind sie und ihr Team in der Branche in
aller Munde. Deshalb ist sie auch gar nicht so verwundert, dass sie
plötzlich auf der Straße von einer alten Dame und ihrem Enkel
angesprochen wird, die einen Auftrag für sie haben. Sie soll den
sagenumwobenen Smaragd der Kleopatra stehlen!
In Kürze soll er nach vielen Jahren im Verborgenen wieder auftauchen und, obwohl Onkel Eddie strikt dagegen ist, machen sie und ihr Team sich daran, einen Plan zu entwerfen. Doch der Edelstein ist verflucht und ehe sie es sich versehen, sitzen alle ganz tief im Schlamassel.
Meine Meinung:
Obwohl Ally Carter im zweiten Teil der Reihe ihrem Schreibstil treugeblieben ist, habe ich in diesem Band nicht mehr so sehr das Gefühl gehabt, mich in einem Actionfilm zu befinden. Vielleicht habe ich mich auch schlicht und einfach daran gewöhnt, aber auf jeden Fall kamen hier die Charaktere meiner Meinung mehr zur Geltung.
Insbesondere Kats Gefühlsleben wird durchleuchtet. Nach dem vorangegangenen, großartigen Coup scheint sie sich in einer Art Rausch zu befinden. Mit dem Gefühl, das nichts und niemand sie aufhalten kann, macht sie sich immer öfter allein auf zu neuen Jobs. Dabei bringt sie nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern stößt auch ihre Freunde, allen voran Hale, sehr vor den Kopf. Erst ein Fehler und ein drohender, persönlicher Verlust machen ihr wieder klar, dass ihre Stärke eindeutig im Team liegt. Eine Gruppe, auf die sie sich verlassen kann und mit der sie gemeinsam durch dick und dünn geht.
Allerdings hätte ich mir für den zweiten Teil auch einen winzig kleinen, weiteren Hinweis zum elementaren Geheimnis aus dem ersten Buch gewünscht. Doch die Autorin lässt ihre Leser weiterhin im Dunkeln tappen, was die Spannung natürlich umso mehr anheizt. Diesbezüglich erhoffe ich mir jedoch einen Fortschritt im dritten Band.
Fazit:
"Meisterdiebin" von Ally Carter macht da weiter, wo "Meisterklasse" aufhörte. Im gewohnt rasantem Tempo flog ich durch den kurzweiligen Roman und erfreute mich an den vertrauten und teilweise neuen Charakteren, die mich durch die Handlung begleiteten und meine Neugier auf den dritten Teil geweckt haben.
gebundenes Buch mit 384 Seiten
Verlag: Fischer FJB
Facebookauftritt des Verlags → HIER
Alter: ab 14 Jahren
erschienen: 20.06.2013
Preis: 17,99 Euro
ISBN: 978-3-8414-2148-7
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
In Kürze soll er nach vielen Jahren im Verborgenen wieder auftauchen und, obwohl Onkel Eddie strikt dagegen ist, machen sie und ihr Team sich daran, einen Plan zu entwerfen. Doch der Edelstein ist verflucht und ehe sie es sich versehen, sitzen alle ganz tief im Schlamassel.
Meine Meinung:
Obwohl Ally Carter im zweiten Teil der Reihe ihrem Schreibstil treugeblieben ist, habe ich in diesem Band nicht mehr so sehr das Gefühl gehabt, mich in einem Actionfilm zu befinden. Vielleicht habe ich mich auch schlicht und einfach daran gewöhnt, aber auf jeden Fall kamen hier die Charaktere meiner Meinung mehr zur Geltung.
Insbesondere Kats Gefühlsleben wird durchleuchtet. Nach dem vorangegangenen, großartigen Coup scheint sie sich in einer Art Rausch zu befinden. Mit dem Gefühl, das nichts und niemand sie aufhalten kann, macht sie sich immer öfter allein auf zu neuen Jobs. Dabei bringt sie nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern stößt auch ihre Freunde, allen voran Hale, sehr vor den Kopf. Erst ein Fehler und ein drohender, persönlicher Verlust machen ihr wieder klar, dass ihre Stärke eindeutig im Team liegt. Eine Gruppe, auf die sie sich verlassen kann und mit der sie gemeinsam durch dick und dünn geht.
Allerdings hätte ich mir für den zweiten Teil auch einen winzig kleinen, weiteren Hinweis zum elementaren Geheimnis aus dem ersten Buch gewünscht. Doch die Autorin lässt ihre Leser weiterhin im Dunkeln tappen, was die Spannung natürlich umso mehr anheizt. Diesbezüglich erhoffe ich mir jedoch einen Fortschritt im dritten Band.
Fazit:
"Meisterdiebin" von Ally Carter macht da weiter, wo "Meisterklasse" aufhörte. Im gewohnt rasantem Tempo flog ich durch den kurzweiligen Roman und erfreute mich an den vertrauten und teilweise neuen Charakteren, die mich durch die Handlung begleiteten und meine Neugier auf den dritten Teil geweckt haben.
gebundenes Buch mit 384 Seiten
Verlag: Fischer FJB
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Alter: ab 14 Jahren
erschienen: 20.06.2013
Preis: 17,99 Euro
ISBN: 978-3-8414-2148-7
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Donnerstag, 13. Juni 2019
Nacht aus Rauch und Nebel
Der Weiße Löwe ist in Sicherheit, doch der
Preis, den Flora dafür zahlen musste, war hoch. Zwar hat sie Eisenheim
damit vorerst gerettet, aber ihre Liebe zu Marian scheint diese
Entscheidung nicht zu verkraften. Eine Rettung für seine Schwester Ylva
ohne den Weißen Löwen ist nahezu ausgeschlossen.
Aber lange hat Flora keine Zeit zum Trübsal blasen. denn inzwischen schreitet das Nichts in Eisenheim immer schneller voran. Die Seelen leben in ständiger Angst, davon verschluckt zu werden, doch die Wissenschaftler tappen auf der Suche nach der Ursache im Dunkeln.
Gleichzeitig hat auch der Kanzler nicht aufgegeben. Nachdem Flora seine Pläne vereitelt hat, sinnt er auf Rache und versucht, Flora das Leben schwerzumachen. Wird sie Eisenheim und damit ihrer aller Leben noch retten können?
Meine Meinung:
Nachdem mich "Stadt aus Trug und Schatten" im letzten Jahr mit seiner wunderschönen Geschichte einfach nur verzaubert hat, war es für mich klar, dass ich den zweiten und letzten Teil der Dilogie unbedingt auch noch lesen wollte. Schnell führt Mechthild Gläser ihre Leser wieder in die Handlung ein, die anfänglich mit den wichtigsten Geschehnissen des Vorgängerbandes gespickt ist, um einen leichten Wiedereinstig in die Fortsetzung zu bekommen.
Alle liebgewonnenen Charaktere waren wieder mit dabei und haben die Geschichte auf ihre Art bereichert. Flora hat inzwischen den Großteil ihrer Erinnerungen wiedererlangt und auch beim Dämmerungstraining macht sie langsam Fortschritte. Lediglich die Beziehung zu dem undurchschaubaren Finnen Marian steht weiterhin auf sehr unsicheren Füßen. Er kann ihr ihre Entscheidung hinsichtlich des Weißen Löwen einfach nicht verzeihen und immer noch hat Flora das Gefühl, dass er ihr entscheidende Dinge verschweigt.
Die desolate Gefühlslage der authentischen Flora und ihre instabile Beziehungssituation sind zwar ein sehr wichtiger Aspekt der Handlung, doch die weiteren Ereignisse stehen ganz klar im Vordergrund. Schlag auf Schlag gerät sie immer wieder in rasante Situationen oder erlangt alternativ wichtige Erkenntnisse. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und gipfelt schließlich in einem spannenden und nervenaufreibenden Finale.
Ganz besonders gut gefallen hat mir auch hier wieder die Verknüpfung der realen Welt mt der farblosen Schattenwelt unserer Träume. Auf der einen Seite versucht Flora ihren Alltag mit Schule und Freunden zu bestreiten und parallel dazu die ständig wachsenden Probleme in der Schattenwelt zu lösen. Die dortigen Schwierigkeiten verursachen langsam eine Durchlässigkeit der Grenzen, die nicht nur Eisenheim bedroht. Neben den ausführlichen Beschreibungen der Örtlichkeiten in Essen, denen man die tatsächlichen Ortskenntnisse der Autorin anmerkt, fand ich auch die bildhafte Darstellung der Schattenwelt sehr gut gelungen. Dieser Ort mit seinen besonderen Gesetzmäßigkeiten hat vor meinem geistigen Auge Gestalt angenommen, so dass ich mich dort ganz leicht zurechtgefunden und die gemeinsamen Ausflüge mit Flora genossen habe.
Fazit:
Mit "Nacht aus Rauch und Nebel" legt Mechthild Gläser ein grandioses Finale hin, das mich ebenso wie sein Vorgänger zu begeistern wusste. Die Verschmelzung der realen mit der fiktiven Traumwelt, sowie der leicht spürbare Steampunkeinfluss haben ein fantastisches Gesamtbild kreiert, das mich durchweg gefesselt hat. Die ständig spürbare Spannung in dieser faszinierenden Geschichte aus Abenteuer, Liebe und Magie gipfelte in einem rasanten Finale, das die Dilogie zu einem würdigen Ende brachte.
gebundenes Buch mit 400 Seiten
Verlag: Loewe
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erscheint: 17.06.2013
Alter: ab 13 Jahren
Preis: 17,95 Euro
ISBN: 978-3-7855-7445-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf bzw. Vorbestellung über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Aber lange hat Flora keine Zeit zum Trübsal blasen. denn inzwischen schreitet das Nichts in Eisenheim immer schneller voran. Die Seelen leben in ständiger Angst, davon verschluckt zu werden, doch die Wissenschaftler tappen auf der Suche nach der Ursache im Dunkeln.
Gleichzeitig hat auch der Kanzler nicht aufgegeben. Nachdem Flora seine Pläne vereitelt hat, sinnt er auf Rache und versucht, Flora das Leben schwerzumachen. Wird sie Eisenheim und damit ihrer aller Leben noch retten können?
Meine Meinung:
Nachdem mich "Stadt aus Trug und Schatten" im letzten Jahr mit seiner wunderschönen Geschichte einfach nur verzaubert hat, war es für mich klar, dass ich den zweiten und letzten Teil der Dilogie unbedingt auch noch lesen wollte. Schnell führt Mechthild Gläser ihre Leser wieder in die Handlung ein, die anfänglich mit den wichtigsten Geschehnissen des Vorgängerbandes gespickt ist, um einen leichten Wiedereinstig in die Fortsetzung zu bekommen.
Alle liebgewonnenen Charaktere waren wieder mit dabei und haben die Geschichte auf ihre Art bereichert. Flora hat inzwischen den Großteil ihrer Erinnerungen wiedererlangt und auch beim Dämmerungstraining macht sie langsam Fortschritte. Lediglich die Beziehung zu dem undurchschaubaren Finnen Marian steht weiterhin auf sehr unsicheren Füßen. Er kann ihr ihre Entscheidung hinsichtlich des Weißen Löwen einfach nicht verzeihen und immer noch hat Flora das Gefühl, dass er ihr entscheidende Dinge verschweigt.
Die desolate Gefühlslage der authentischen Flora und ihre instabile Beziehungssituation sind zwar ein sehr wichtiger Aspekt der Handlung, doch die weiteren Ereignisse stehen ganz klar im Vordergrund. Schlag auf Schlag gerät sie immer wieder in rasante Situationen oder erlangt alternativ wichtige Erkenntnisse. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und gipfelt schließlich in einem spannenden und nervenaufreibenden Finale.
Ganz besonders gut gefallen hat mir auch hier wieder die Verknüpfung der realen Welt mt der farblosen Schattenwelt unserer Träume. Auf der einen Seite versucht Flora ihren Alltag mit Schule und Freunden zu bestreiten und parallel dazu die ständig wachsenden Probleme in der Schattenwelt zu lösen. Die dortigen Schwierigkeiten verursachen langsam eine Durchlässigkeit der Grenzen, die nicht nur Eisenheim bedroht. Neben den ausführlichen Beschreibungen der Örtlichkeiten in Essen, denen man die tatsächlichen Ortskenntnisse der Autorin anmerkt, fand ich auch die bildhafte Darstellung der Schattenwelt sehr gut gelungen. Dieser Ort mit seinen besonderen Gesetzmäßigkeiten hat vor meinem geistigen Auge Gestalt angenommen, so dass ich mich dort ganz leicht zurechtgefunden und die gemeinsamen Ausflüge mit Flora genossen habe.
Fazit:
Mit "Nacht aus Rauch und Nebel" legt Mechthild Gläser ein grandioses Finale hin, das mich ebenso wie sein Vorgänger zu begeistern wusste. Die Verschmelzung der realen mit der fiktiven Traumwelt, sowie der leicht spürbare Steampunkeinfluss haben ein fantastisches Gesamtbild kreiert, das mich durchweg gefesselt hat. Die ständig spürbare Spannung in dieser faszinierenden Geschichte aus Abenteuer, Liebe und Magie gipfelte in einem rasanten Finale, das die Dilogie zu einem würdigen Ende brachte.
gebundenes Buch mit 400 Seiten
Verlag: Loewe
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erscheint: 17.06.2013
Alter: ab 13 Jahren
Preis: 17,95 Euro
ISBN: 978-3-7855-7445-4
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Mittwoch, 5. Juni 2019
Prinz Leon und der schwarze Magier
Das Waisenhaus ist das Zuhause des
10-jährigen Leons. Doch dort hat er es nicht leicht, so dass er sich oft
vor den anderen Kindern versteckt. Als er eines Tages mal wieder
Zuflucht sucht, krabbelt er in einen hohlen Baumstamm und findet sich
plötzlich im Königreich Rumin wieder! Dort macht er die Bekanntschaft
des Drachen Feo, der ihn über seine wahre Herkunft aufklärt und ihm
erzählt, dass ein böser Zauberer seine Eltern gefangenhält. Gemeinsam
begeben sich die beiden in ein unglaubliches Abenteuer.
Meine Meinung:
Ich habe Leon gleich unmittelbar ins Herz geschlossen. Die anderen Kinder im Waisenhaus ärgern ihn und es fällt ihm schwer, Freundschaften zu schließen. Als er plötzlich ins Reich Rumin gelangt, freundet er sich mit dem kleinen Drachen Feo an. Zusammen versuchen sie Leons Eltern zu befreien. Anfänglich hat Leon noch sehr große Zweifel an sich und dem Gelingen seiner Mission, doch die gemeinsamen Abenteuer stärken sein Selbstvertrauen, ebenso wie der Glaube anderer an ihn.
Die Charaktere sind alle sehr liebevoll vom Autor gestaltet und gerne nimmt man an ihrem Schicksal Anteil. Die kindgerechte Sprache hat mich beim Lesen verzaubert und auch die Spannung war durchgehend spürbar. Sehr schöne Illustrationen komplettieren das Leseerlebnis und geben der Geschichte einen sehr schönen Rahmen.
Fazit:
"Prinz Leon und der schwarze Magier" von Patrick Grasser ist ein fantastisches Kinderbuch, das in einer tollen, kindgerechten Sprache geschrieben ist. Hier wird die wunderbare Macht der Freundschaft thematisiert und wie wichtig es ist, seine Ängste zu überwinden. Die tollen Charaktere haben die Geschichte zu einem echten Leseerlebnis werden lassen.
Taschenbuch mit 116 Seiten
Verlag: bookshouse
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 01.02.2013
Alter: ab 7 Jahren
Preis: 7,99 Euro
ISBN: 978-9963724239
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Meine Meinung:
Ich habe Leon gleich unmittelbar ins Herz geschlossen. Die anderen Kinder im Waisenhaus ärgern ihn und es fällt ihm schwer, Freundschaften zu schließen. Als er plötzlich ins Reich Rumin gelangt, freundet er sich mit dem kleinen Drachen Feo an. Zusammen versuchen sie Leons Eltern zu befreien. Anfänglich hat Leon noch sehr große Zweifel an sich und dem Gelingen seiner Mission, doch die gemeinsamen Abenteuer stärken sein Selbstvertrauen, ebenso wie der Glaube anderer an ihn.
Die Charaktere sind alle sehr liebevoll vom Autor gestaltet und gerne nimmt man an ihrem Schicksal Anteil. Die kindgerechte Sprache hat mich beim Lesen verzaubert und auch die Spannung war durchgehend spürbar. Sehr schöne Illustrationen komplettieren das Leseerlebnis und geben der Geschichte einen sehr schönen Rahmen.
Fazit:
"Prinz Leon und der schwarze Magier" von Patrick Grasser ist ein fantastisches Kinderbuch, das in einer tollen, kindgerechten Sprache geschrieben ist. Hier wird die wunderbare Macht der Freundschaft thematisiert und wie wichtig es ist, seine Ängste zu überwinden. Die tollen Charaktere haben die Geschichte zu einem echten Leseerlebnis werden lassen.
Taschenbuch mit 116 Seiten
Verlag: bookshouse
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erschienen: 01.02.2013
Alter: ab 7 Jahren
Preis: 7,99 Euro
ISBN: 978-9963724239
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