Die
siebzehnjährige Lila Merriweather lebt illegal im Keller der
Stadbibliothek in einer Touristenstadt, die als magischste Stadt
Amerikas gilt. Neben normalen Menschen und Magiern trifft man hier auch
auf Monster, die von den führenden Magierfamilien der Stadt in Schach
gehalten werden. Auch Lila ist eine Magierin und ihre außergewöhnlichen
Talente helfen ihr bei ihrem Job als Auftragsdiebin.
Um nichts in der Welt will sie jedoch
etwas mit den mächtigen Familien der Stadt zu tun haben. Denn ist man
erst einmal involviert, ist man meist schon so gut wie tot - genau wie
ihre Mutter. Doch dann führt der Zufall den Sohn einer der führenden
Familien ausgerechnet in das Pfandhaus ihres Freundes Mo, wo ein
Anschlag auf ihn verübt wird. Lila muss sich entscheiden, ob sie den
jungen Mann retten soll oder sich besser heraushält....
Meine Meinung:
Die
"Elemental Assassin"-Reihe von Jennifer Estep hatte es mir vor einiger
Zeit angetan, deswegen war ich sehr gespannt auf ihre angekündigte, neue
Reihe, deren Auftakt ich nunmehr lesen durfte. Die Autorin überzeugt
hier erneut mit ihrem ausgezeichneten Schreibstil, der schnell
ansteigenden Spannung und den außergewöhnlichen Charakteren.
Ich
mochte ihre Protagonistin Lila sofort. Sie ist nicht nur die
klischeehafte, arme, verwaiste Protagonistin, die ausgesprochen
schlagkräftig ist, sondern hat auch eine enorm große Klappe, die standig
zum Einsatz kommt. Das liebe ich einfach und damit hatte mich die
Autorin schon am Wickel.
Zudem ist Lila auch noch sehr
sympathisch und hat schon früh gelernt, für sich selbst zu kämpfen. Sie
kennt ihre Stärken und hat auch keine Probleme, von ihnen Gebrauch zu
machen. Nur ihre Zunge ist noch schneller als ihr Schwert - ich bin
fasziniert von ihr.
Doch sie ist nicht die einzige, tolle
Persönlichkeit in diesem Buch, sondern ist umgeben von einigen weiteren,
interessanten Charakteren. Allen voran natürlich Devon, dessen Wut und
Schuldgefühle sie mit Hilfe eines ihrer Talente spüren kann und, der
sich trotz der Umgebung, in der er aufgewachsen ist, eine edle Gesinnung
erhalten hat. Umgeben von Bodyguards ist er jedoch kein Schwächling,
sondern weiß sich selbst ziemlich gut zu behaupten. Obendrein ist der
Mann auch noch eine echte Augenweide, also wer kann Lila da verdenken,
dass sie bei seinem Anblick fast schwach wird.
Neben den beiden
gibt es aber auch noch andere, tolle Charaktere. Da ist der geschwätzige
und liebenswerte Felix, der eigenwillige Mo und natürlich Oscar, der
exzentrische Pixie, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe.
Zusammen
mit dem faszinierenden Weltenbild, in dem Magie bekannt ist, aber an
die dennoch nicht jeder glaubt, und dem erstklassigen Sprachstil der
Autorin, ist dieser Reihenauftakt ein echtes Leseerlebnis, bei dem
Jennifer Estep für meinen Geschmack alles richtig gemacht hat. Das Buch
ist einfach genau der Grund, weshalb ich das Lesen liebe.
Das
Ende ist teilweise abgeschlossen und lässt mich mit einem guten Gefühl
zurück. Gleichzeitig tobt in mir aber auch der Wunsch, die ganze Reihe
am liebsten auf einmal lesen zu können. Die kleine Leseprobe des zwieten
Bandes unterstützt dieses Gefühl noch und macht mich ganz hibbelig mit
Blick auf die Fortsetzung.
Fazit:
In "Black Blade - Das eisige Feuer der Magie"
hat einfach alles gepasst: die tollen Charaktere, das interessante
Weltenbild und die großartige, spannungsgeladene Geschichte. Dieses Buch
hat mich mit Haut und Haaren verschlungen und dann am Ende einfach
ausgespuckt. Ich will unbedingt wieder zurück zwischen seine Seiten, es
gibt noch so vieles, das ich wissen will und ich möchte am liebsten
keine Minute mehr ohne Lila und Devon sein. Ich kann dieses Buch nur jedem
empfehlen, der etwas für Young Adult-Fantasy übrig hat, denn ich werde
diese Serie auf jeden Fall bis zum Ende verschlingen, weil sie viel zu
gut ist, um sie zu verpassen.
Klappenbroschur mit 368 Seiten
Verlag: ivi
Autor/in: Jennifer Estep
Übersetzer/in: Vanessa Lamatsch
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 05.10.2015
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-492-70328-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Webseite der Autorin → HIER
Vielen Dank an den piper ivi Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Montag, 5. Oktober 2015
Black Blade - Das eisige Feuer der Magie
Labels:
Action,
Fantasy,
Freundschaft,
Gefahr,
Gefühl,
Geheimnis,
Humor,
Liebe,
Magie,
Spannung,
Suchtfaktor,
Thrill,
Urban Fantasy
Mittwoch, 30. September 2015
Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks
Lexie zählt zu
den begabtesten Schülern ihrer High School. Ihr Traum ist es Mathematik
zu studieren. Vor sechs Monaten ist sie mit Steven zusammengekommen und
alles fühlt sich genau richtig an. Bis zu dem Tag, kurz vor Weihnachten,
an dem sich ihr Bruder Tyler umgebracht hat.
Seitdem kapselt sie sich immer mehr ab. Die Beziehung mit Steven beendet sie und auch auf ihre anderen Freunde lässt sie sich nicht mehr ein. Sie schafft es einfach nicht, mit der Trauer fertigzuwerden, denn es gibt da diese SMS, die sie einfach nicht beachtet hat, obwohl sie Tyler versprochen hat, immer für ihn da zu sein.
Meinung:
Da ich ein Fan der "Unearthly"-Reihe der Autorin bin, habe ich mich gefreut, dass ein neuer Roman von ihr erschienen ist. Hierbei handelt es sich nicht um Buch aus dem Genre Fantasy, auch wenn geringfügig fantastische Elemente mit in die Geschichte hineinspielen. Dennoch konnte ich mich dem wunderbaren Schreibstil von Cynthia Hand einfach nicht entziehen und auch das gelungene Cover konnte mich überzeugen.
Aus der Sicht der Protagonistin durfte ich als Leser das Geschehen verfolgen und konnte ihr meine Sympathien und mein Mitgefühl einfach nicht verwehren. Man fühlt sich direkt mit ihr verbunden und möchte ihr unbedingt helfend zur Seite stehen. Ständig überlegt Lexie, ob sie nicht Schuld an den Ereignissen trägt. Ihre Mutter schickt sie zu einem Therapeuten und man spürt, dass sie sich ihm am liebsten einfach öffnen möchte, es aber nicht schafft und alles noch mehr in sich hineinfrisst. Nachdem sie eine Medikation kategorisch abgelehnt hat, empfiehlt ihr der Therapeut, Tagebuch zu schreiben über die vergangenen Ereignisse, beginnend mit den letzten, glücklichen Erlebnissen von Tyler.
Neben der Aufarbeitung der Geschehnisse, die hier absolut authentisch geschildert werden, wird zudem auch die Scheidungsproblematik der Eltern thematisiert. Jedes Familienmitglied ist damit anders umgegangen, ebenso wie mit dem Selbstmord von Tyler.
Gemeinsam mit Lexie forscht man nach den Gründen seiner Tat. Nur Stück für Stück setzt sich das Bild zusammen und präsentiert letztendlich den wahren Grund für diesen furchtbaren Schritt. Auf diese Weise hat die Autorin kontinuierlich Spannung erzeugt, die mich gemeinsam mit der einfühlsamen Schreibweise ununterbrochen an das Buch gefesselt hat.
Gut gefallen haben mir auch die leicht fantastischen Elemente, die die Autorin mit in die Geschichte integriert hat, ebenso wie die Tatsache, dass die Romantik hier nur eine nebensächliche Rolle spielt.
Die Reaktionen aller Betroffenen war sehr gut beschrieben und fühlte sich stets sehr realitätsnah an.
Fazit:
"Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" ist ein berührender und fesselnder Roman von Cynthia Hand, den ich an einem Stück verschlungen habe. Wer vor dem bedrückendem Thema Selbstmord nicht zurückschreckt, wird hier einen spannenden und einfühlsamen Jugendroman vorfinden, den man so schnell nicht vergessen kann.
Hardcover mit 320 Seiten
Autorin: Cynthia Hand
Übersetzer/in: Sarah Heidelberger
Verlag: HarperCollins
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 10.09.2015
Preis: 16,90 Euro
ISBN: 978-3959670029
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an HarperCollins für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Seitdem kapselt sie sich immer mehr ab. Die Beziehung mit Steven beendet sie und auch auf ihre anderen Freunde lässt sie sich nicht mehr ein. Sie schafft es einfach nicht, mit der Trauer fertigzuwerden, denn es gibt da diese SMS, die sie einfach nicht beachtet hat, obwohl sie Tyler versprochen hat, immer für ihn da zu sein.
Meinung:
Da ich ein Fan der "Unearthly"-Reihe der Autorin bin, habe ich mich gefreut, dass ein neuer Roman von ihr erschienen ist. Hierbei handelt es sich nicht um Buch aus dem Genre Fantasy, auch wenn geringfügig fantastische Elemente mit in die Geschichte hineinspielen. Dennoch konnte ich mich dem wunderbaren Schreibstil von Cynthia Hand einfach nicht entziehen und auch das gelungene Cover konnte mich überzeugen.
Aus der Sicht der Protagonistin durfte ich als Leser das Geschehen verfolgen und konnte ihr meine Sympathien und mein Mitgefühl einfach nicht verwehren. Man fühlt sich direkt mit ihr verbunden und möchte ihr unbedingt helfend zur Seite stehen. Ständig überlegt Lexie, ob sie nicht Schuld an den Ereignissen trägt. Ihre Mutter schickt sie zu einem Therapeuten und man spürt, dass sie sich ihm am liebsten einfach öffnen möchte, es aber nicht schafft und alles noch mehr in sich hineinfrisst. Nachdem sie eine Medikation kategorisch abgelehnt hat, empfiehlt ihr der Therapeut, Tagebuch zu schreiben über die vergangenen Ereignisse, beginnend mit den letzten, glücklichen Erlebnissen von Tyler.
Neben der Aufarbeitung der Geschehnisse, die hier absolut authentisch geschildert werden, wird zudem auch die Scheidungsproblematik der Eltern thematisiert. Jedes Familienmitglied ist damit anders umgegangen, ebenso wie mit dem Selbstmord von Tyler.
Gemeinsam mit Lexie forscht man nach den Gründen seiner Tat. Nur Stück für Stück setzt sich das Bild zusammen und präsentiert letztendlich den wahren Grund für diesen furchtbaren Schritt. Auf diese Weise hat die Autorin kontinuierlich Spannung erzeugt, die mich gemeinsam mit der einfühlsamen Schreibweise ununterbrochen an das Buch gefesselt hat.
Gut gefallen haben mir auch die leicht fantastischen Elemente, die die Autorin mit in die Geschichte integriert hat, ebenso wie die Tatsache, dass die Romantik hier nur eine nebensächliche Rolle spielt.
Die Reaktionen aller Betroffenen war sehr gut beschrieben und fühlte sich stets sehr realitätsnah an.
Fazit:
"Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" ist ein berührender und fesselnder Roman von Cynthia Hand, den ich an einem Stück verschlungen habe. Wer vor dem bedrückendem Thema Selbstmord nicht zurückschreckt, wird hier einen spannenden und einfühlsamen Jugendroman vorfinden, den man so schnell nicht vergessen kann.
Hardcover mit 320 Seiten
Autorin: Cynthia Hand
Übersetzer/in: Sarah Heidelberger
Verlag: HarperCollins
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erschienen: 10.09.2015
Preis: 16,90 Euro
ISBN: 978-3959670029
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Vielen Dank an HarperCollins für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Sonntag, 27. September 2015
Dark Elements - Steinerne Schwingen
Die siebzehnjährige Layla möchte einfach nur
normal sein, aber ihr Leben wird bestimmt durch die Jagd auf Dämonen.
Sie lebt bei den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und,
deren Aufgabe es ist, gegen Dämonen zu kämpfen und sie zurück in die
Hölle zu schicken.
Leider ist Layla aber nur zur Hälfte eine Wächterin, denn der andere Teil von ihr ist dämonisch. Täglich muss sie dagegen ankämpfen, denn die Seelen der Menschen und Wächter scheinen nur darauf zu warten, von ihr geraubt zu werden. An einen Kuss ihres heimlichen Schwarms Zayne, den Sohn ihres Ersatzvaters und Anführer des örtlichen Wächterclans, ist deswegen schon gar nicht zu denken.
Um ihren Teil zur Jagd beizutragen und sich wenigstens ansatzweise zugehörig zu fühlen, markiert Layla mit ihrer besonderen Gabe für die Wächter die Dämonen, damit diese sie einfacher finden können. Doch plötzlich scheinen diese es auf Layla abgesehen zu haben und es ist nur dem plötzlichen Eingreifen von Roth zu verdanken, dass sie aus einer gefährlichen Situation mit dem Leben davonkommt. Doch Roth ist kein Wächter, sondern ein Dämon und das, was er ihr zu sagen hat, stellt Laylas Leben total auf den Kopf.
Meine Meinung:
Die Bücher von Jennifer L. Armentrout gefallen mir schon lange und ich habe mich sehr gefreut, dass der Darkiss Verlag eine neue Reihe von ihr ins Programm aufgenommen habt. Sie hat für mich eine unverkennbar ansprechende Art der Gestaltung ihrer Romane und kann mich jedes Mal wieder mit ihrem lockeren Schreibstil begeistern, so auch mit "Dark Elements -Steinerne Schwingen".
Layla ist eine tolle Protagonistin, die mir schnell sympathisch war. Sie ist liebenswert, bescheiden und unschuldig und auf der anderen Seite doch auch wieder unheimlich stark, mutig und entschlussfreudig.
Aufgewachsen mit Zayne, der für Layla mehr ist als ein Bruder, aber aufgrund seiner reinen Seele nie mehr sein darf, ist sie für die anderen Wächter eher ein geduldeter Eindringling in ihren Clan. Nur wenige von ihnen tolerieren sie bzw. bringen ihr freundliche Gefühle entgegen und dennoch möchte Layla nichts mehr, als zu ihnen zu gehören.
Roth ist tättowiert, gepierct und absolut heiß. Er scheint alle ihre Geheimnisse zu kennen und stellt Laylas Weltbild total auf den Kopf. Eigentlich müsste sie sich von ihm fernhalten, aber er hat etwas an sich, dass es ihr unmöglich macht. Zudem hat er als Dämon keine Seele und ist damit der erste heiße Mann, bei dem Layla keine Angst haben muss, dass sie ihm diese aussaugt. Und obwohl er für das Böse der Welt steht und Layla auch immer wieder daraufhinweist, lässt sie den unverschämten Herzensbrecher immer näher an sich heran.
Von ihm erfährt sie, was das Schicksal noch für sie bereithalten könnte und welche Auswirkungen das auf die gesamt Menschheit hätte. Er stellt ihre gesamte Welt auf den Kopf und lässt sie an allem zweifeln, an das sie bisher geglaubt hat.
Die wundervollen, sarkastischen Dialoge, die zwischen den beiden hin- und herschnellen, haben mich ganz besonders begeistert. Ich mag so etwas unheimlich gern, denn die Erzählung erhält dadurch eine Leichtigkeit und einen humorvollen Touch, der mich einfach mitgerissen hat.
Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, macht einfach süchtig und meinetwegen hätte ich endlos weiterlesen können. Schon jetzt lechze ich nach Nachschub und kann das Erscheinen der Fortsetzung kaum noch erwarten. Während man anfänglich beim Lesen noch ganz leicht zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, verschwimmen die Grenzen im weiteren Verlauf des Romans und zum Schluss wusste ich gar nicht mehr, auf wessen Seite ich gefühlsmäßig eigentlich stand.
Fazit:
Ich liebe die Bücher von Jennifer L. Armentrout und "Dark Elements - Steinerne Schwingen" macht da keine Ausnahme. Die spannende Handlung ihrer neuen Reihe rund um Gargoyles und Dämonen hat mich sofort mitgerissen und mich mit ihren tollen Charakteren schnell gefesselt. Dabei wurde so ganz nebenbei auch noch meine Lesesucht aktiviert, so dass ich jetzt mit Entzugserscheinung vor dem zugeklappten Buch sitze. Ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht und kann den Roman Fans dieses Genres nur ans Herz legen. Die Fortsetzung hat bei mir auf jeden Fall bereits einen festen Platz ganz oben auf meiner Wunschliste.
Hardcover mit 448 Seiten
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzer/in: Ralph Sander
Verlag: HarperCollins
Facebookauftritt des Verlags → HIER
neu erschienen: 10.09.2015
Preis: 16,90 Euro
ISBN: 978-3959670036
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Leider ist Layla aber nur zur Hälfte eine Wächterin, denn der andere Teil von ihr ist dämonisch. Täglich muss sie dagegen ankämpfen, denn die Seelen der Menschen und Wächter scheinen nur darauf zu warten, von ihr geraubt zu werden. An einen Kuss ihres heimlichen Schwarms Zayne, den Sohn ihres Ersatzvaters und Anführer des örtlichen Wächterclans, ist deswegen schon gar nicht zu denken.
Um ihren Teil zur Jagd beizutragen und sich wenigstens ansatzweise zugehörig zu fühlen, markiert Layla mit ihrer besonderen Gabe für die Wächter die Dämonen, damit diese sie einfacher finden können. Doch plötzlich scheinen diese es auf Layla abgesehen zu haben und es ist nur dem plötzlichen Eingreifen von Roth zu verdanken, dass sie aus einer gefährlichen Situation mit dem Leben davonkommt. Doch Roth ist kein Wächter, sondern ein Dämon und das, was er ihr zu sagen hat, stellt Laylas Leben total auf den Kopf.
Meine Meinung:
Die Bücher von Jennifer L. Armentrout gefallen mir schon lange und ich habe mich sehr gefreut, dass der Darkiss Verlag eine neue Reihe von ihr ins Programm aufgenommen habt. Sie hat für mich eine unverkennbar ansprechende Art der Gestaltung ihrer Romane und kann mich jedes Mal wieder mit ihrem lockeren Schreibstil begeistern, so auch mit "Dark Elements -Steinerne Schwingen".
Layla ist eine tolle Protagonistin, die mir schnell sympathisch war. Sie ist liebenswert, bescheiden und unschuldig und auf der anderen Seite doch auch wieder unheimlich stark, mutig und entschlussfreudig.
Aufgewachsen mit Zayne, der für Layla mehr ist als ein Bruder, aber aufgrund seiner reinen Seele nie mehr sein darf, ist sie für die anderen Wächter eher ein geduldeter Eindringling in ihren Clan. Nur wenige von ihnen tolerieren sie bzw. bringen ihr freundliche Gefühle entgegen und dennoch möchte Layla nichts mehr, als zu ihnen zu gehören.
Roth ist tättowiert, gepierct und absolut heiß. Er scheint alle ihre Geheimnisse zu kennen und stellt Laylas Weltbild total auf den Kopf. Eigentlich müsste sie sich von ihm fernhalten, aber er hat etwas an sich, dass es ihr unmöglich macht. Zudem hat er als Dämon keine Seele und ist damit der erste heiße Mann, bei dem Layla keine Angst haben muss, dass sie ihm diese aussaugt. Und obwohl er für das Böse der Welt steht und Layla auch immer wieder daraufhinweist, lässt sie den unverschämten Herzensbrecher immer näher an sich heran.
Von ihm erfährt sie, was das Schicksal noch für sie bereithalten könnte und welche Auswirkungen das auf die gesamt Menschheit hätte. Er stellt ihre gesamte Welt auf den Kopf und lässt sie an allem zweifeln, an das sie bisher geglaubt hat.
Die wundervollen, sarkastischen Dialoge, die zwischen den beiden hin- und herschnellen, haben mich ganz besonders begeistert. Ich mag so etwas unheimlich gern, denn die Erzählung erhält dadurch eine Leichtigkeit und einen humorvollen Touch, der mich einfach mitgerissen hat.
Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, macht einfach süchtig und meinetwegen hätte ich endlos weiterlesen können. Schon jetzt lechze ich nach Nachschub und kann das Erscheinen der Fortsetzung kaum noch erwarten. Während man anfänglich beim Lesen noch ganz leicht zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, verschwimmen die Grenzen im weiteren Verlauf des Romans und zum Schluss wusste ich gar nicht mehr, auf wessen Seite ich gefühlsmäßig eigentlich stand.
Fazit:
Ich liebe die Bücher von Jennifer L. Armentrout und "Dark Elements - Steinerne Schwingen" macht da keine Ausnahme. Die spannende Handlung ihrer neuen Reihe rund um Gargoyles und Dämonen hat mich sofort mitgerissen und mich mit ihren tollen Charakteren schnell gefesselt. Dabei wurde so ganz nebenbei auch noch meine Lesesucht aktiviert, so dass ich jetzt mit Entzugserscheinung vor dem zugeklappten Buch sitze. Ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht und kann den Roman Fans dieses Genres nur ans Herz legen. Die Fortsetzung hat bei mir auf jeden Fall bereits einen festen Platz ganz oben auf meiner Wunschliste.
Hardcover mit 448 Seiten
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzer/in: Ralph Sander
Verlag: HarperCollins
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neu erschienen: 10.09.2015
Preis: 16,90 Euro
ISBN: 978-3959670036
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Website der Autorin → HIER
Donnerstag, 24. September 2015
Das Lied der Elfen - Weltenmagie III
Kaynes,
Leánas und
Robs Reise in die Elfenwelt Sharevyon hat sich inzwischen als
gefährliches Wagnis herausgestellt. Sharevyon ist eine sterbende Welt,
die von den Mysharen bis zur Erbarmungslosigkeit ausgequetscht worden
ist. Vergeblich warten die Freunde auf die Rückkehr von Nordhalan.
Währenddessen riskieren sie alles, um sich und die letzten Elfen dieser
Welt zu retten. Doch die Mysharen scheinen unbesiegbar. Werden sich
Kayne, Leána, Rob und ihre Freunde noch retten können?
Zur gleichen Zeit kämpfen die Bewohner von Albany verzweifelt darum, ihre Lieben zurückholen zu können. Zudem macht dort weiterhin der Bärtige jagt auf Nebelhexen und schreckt auch vor weiteren Angriffen gegen die Familie von Northcliff nicht zurück. Ein Krieg scheint unmittelbar bevorzustehen.
Meine Meinung:
Begeistert habe ich auf das Finale der Trilogie gewartet. Der Einstieg in das wunderschön gestaltete Buch war mühelos, viel zu einprägsam war die Geschichte und die Charaktere, als dass ich mich nicht gleich wieder sofort zurechtgefunden hätte. Der Schreibstil und die Handlung haben mich schnell wieder so sehr gefesselt, dass ich die Realität um mich herum total ausgeblendet habe.
Die Charaktere habe ich bereits in den Bänden zuvor so liebgewonnen, dass es eine Freude war, sie erneut zu begleiten. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden. Gerade deswegen habe ich schon am Anfang gezittert, wer es dieses Mal von ihnen wohl nicht bis zum Ende schaffen wird.
Natürlich haben sich die Charaktere auch weiterentwickelt. Toran scheint ein ganzes Stück erwachsener geworden zu sein und auch Kayne verlässt endlich seine ständige Abwehrhaltung und lässt die Nähe anderer Wesen zu. Sie sind alle an den Ereignissen gewachsen; Verluste und die drohende Gefahr rücken die wirklich wichtigen Dinge an ihren angestammten Platz.
Dabei bleibt eindeutig Kayne mein Liebling in dieser Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass seine familiäre Situation und seine Kindheit im Gegensatz zu der von Leána und Toran weitaus unschöner war. Ich wollte unbedingt, dass er zu den Dingen kommt, die ihm wichtig sind, dass er diejenige, mit der er sein Leben verbringen will, für sich gewinnen kann und, dass er endlich akzeptiert wird, als der, der er ist und nicht gefürchtet und verachtet wird als Sohn seines Vaters. Er ist immer loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Zudem ist er ungeheuer stark und ich habe ihn dafür bewundert, wie er es geschafft hat, sich zu verändern und über sich hinauszuwachsen.
Gut gefallen hat mir auch wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft, die die Protagonisten miteinander teilen. Sie ist ihre größte Stärke, denn nur gemeinsam können sie gegen die aktuelle Situation ankämpfen.
Denn die Situation in Albany und Sharevyon wird immer dramatischer. Dabei steigt die Spannung kontinuierlich und die Absichten und Taten einzelner Charaktere sind selten vorhersehbar. Zum Ende spitzt sich die Lage immer mehr zu und mündet in einem grandiosen Showdown auf allen Ebenen. Alle offenen Erzählstränge werden zu einem stimmigen Ganzen geführt, das definitiv mal wieder Taschentuchalarm bei mir ausgelöst hat. Gleichzeitig erweckt bei mir die Konstellation am Schluss die Hoffnung, dass die Autorin ihren Lesern vielleicht noch eine weitere Trilogie aus Albany bescheren wird.
Fazit:
"Das Lied der Elfen - Weltenmagie III" ist das fulminante Finale der Trilogie von Aileen P. Roberts, die mich mit ihrem wundervollen Weltenbild und den starken Charakteren erneut verzaubern konnte. Die atemberaubende Spannung in der Geschichte brach nie ab und gipfelte in einem gut durchdachten und stimmigen Finale. Ich hoffe sehr, dass es trotz dieses großartigen Schlusses in der Zukunft ein Wiedersehen in Albany geben wird, denn es fällt mir schwer, mich von dieser Welt und seinen Bewohnern zu verabschieden.
Klappenbroschur mit 608 Seiten
Verlag: Goldmann
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 14.09.2015
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48107-1
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Zur gleichen Zeit kämpfen die Bewohner von Albany verzweifelt darum, ihre Lieben zurückholen zu können. Zudem macht dort weiterhin der Bärtige jagt auf Nebelhexen und schreckt auch vor weiteren Angriffen gegen die Familie von Northcliff nicht zurück. Ein Krieg scheint unmittelbar bevorzustehen.
Meine Meinung:
Begeistert habe ich auf das Finale der Trilogie gewartet. Der Einstieg in das wunderschön gestaltete Buch war mühelos, viel zu einprägsam war die Geschichte und die Charaktere, als dass ich mich nicht gleich wieder sofort zurechtgefunden hätte. Der Schreibstil und die Handlung haben mich schnell wieder so sehr gefesselt, dass ich die Realität um mich herum total ausgeblendet habe.
Die Charaktere habe ich bereits in den Bänden zuvor so liebgewonnen, dass es eine Freude war, sie erneut zu begleiten. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden. Gerade deswegen habe ich schon am Anfang gezittert, wer es dieses Mal von ihnen wohl nicht bis zum Ende schaffen wird.
Natürlich haben sich die Charaktere auch weiterentwickelt. Toran scheint ein ganzes Stück erwachsener geworden zu sein und auch Kayne verlässt endlich seine ständige Abwehrhaltung und lässt die Nähe anderer Wesen zu. Sie sind alle an den Ereignissen gewachsen; Verluste und die drohende Gefahr rücken die wirklich wichtigen Dinge an ihren angestammten Platz.
Dabei bleibt eindeutig Kayne mein Liebling in dieser Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass seine familiäre Situation und seine Kindheit im Gegensatz zu der von Leána und Toran weitaus unschöner war. Ich wollte unbedingt, dass er zu den Dingen kommt, die ihm wichtig sind, dass er diejenige, mit der er sein Leben verbringen will, für sich gewinnen kann und, dass er endlich akzeptiert wird, als der, der er ist und nicht gefürchtet und verachtet wird als Sohn seines Vaters. Er ist immer loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Zudem ist er ungeheuer stark und ich habe ihn dafür bewundert, wie er es geschafft hat, sich zu verändern und über sich hinauszuwachsen.
Gut gefallen hat mir auch wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft, die die Protagonisten miteinander teilen. Sie ist ihre größte Stärke, denn nur gemeinsam können sie gegen die aktuelle Situation ankämpfen.
Denn die Situation in Albany und Sharevyon wird immer dramatischer. Dabei steigt die Spannung kontinuierlich und die Absichten und Taten einzelner Charaktere sind selten vorhersehbar. Zum Ende spitzt sich die Lage immer mehr zu und mündet in einem grandiosen Showdown auf allen Ebenen. Alle offenen Erzählstränge werden zu einem stimmigen Ganzen geführt, das definitiv mal wieder Taschentuchalarm bei mir ausgelöst hat. Gleichzeitig erweckt bei mir die Konstellation am Schluss die Hoffnung, dass die Autorin ihren Lesern vielleicht noch eine weitere Trilogie aus Albany bescheren wird.
Fazit:
"Das Lied der Elfen - Weltenmagie III" ist das fulminante Finale der Trilogie von Aileen P. Roberts, die mich mit ihrem wundervollen Weltenbild und den starken Charakteren erneut verzaubern konnte. Die atemberaubende Spannung in der Geschichte brach nie ab und gipfelte in einem gut durchdachten und stimmigen Finale. Ich hoffe sehr, dass es trotz dieses großartigen Schlusses in der Zukunft ein Wiedersehen in Albany geben wird, denn es fällt mir schwer, mich von dieser Welt und seinen Bewohnern zu verabschieden.
Klappenbroschur mit 608 Seiten
Verlag: Goldmann
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erschienen: 14.09.2015
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48107-1
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Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Labels:
Abenteuer,
Action,
Drache,
Elfen,
Fantasy,
Gefahr,
Gefühl,
Glück,
Hoffnung,
Liebe,
Magie,
Mond,
Schicksal,
Spannung,
Suchtfaktor
Montag, 21. September 2015
Das Geheimnis von Wickwood
Seitdem Stellas beste Freundin
Melanie weggezogen ist, ist ihr Leben nur noch langweilig. Doch dann
lernt sie die extravagante Liv kennen und alles scheint wieder besser zu
laufen. Diese schenkt ihr sogar eine ausgefallene Tasche, die Stella
nunmehr wie ihren Augapfel hütet. Alles wirkt auf einmal viel schöner.
Erst spät bemerkt Stella, dass irgendetwas nicht stimmt. Merkwürdige Unfälle passieren und manchmal hat sie sogar richtige Blackouts! Immer wieder ertappt sie sich dabei, dass sie sich von bösen Gedanken leiten lässt und einmal meint sie sogar die Tasche sprechen zu hören! Irritiert macht sie sich auf die Suche nach Liv und erfährt dabei Unglaubliches!
Meine Meinung:
Ich liebe ja die "Zu schön zum Sterben"-Reihe der Autorin und habe mich von dem genialen Cover ihres neuen Buches anlocken lassen. Die überdimensionale, rote Tasche springt einem förmlich ins Auge und wirkt, als ob sie die Szenerie dominieren würde. Wieviel Wahrheit tatsächlich dahintersteckt, habe ich dann im Laufe des Lesens erfahren.
Ich muss zugeben, dass Stella mir anfänglich nicht so ganz sympathisch war. Sie agiert oftmals etwas befremdlich für mich, doch ab der Stelle, als sie endlich realisiert, was alles vor sich geht, kamen wir uns dann langsam näher. Nur ihre Naivität ihren Mitmenschen gegenüber schien sie einfach nicht ablegen zu wollen. Obwohl sie jahrelang schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist sie nur zu gerne bereit, immer wieder daran zu glauben, dass jene Menschen, die ihr Schlechtes wollten, ganz plötzlich ihre Freunde seien. Da hätte ich von einer Sechzehnjährigen mehr erwartet, jedoch darf man in dieser Situation natürlich auch nicht den "magischen Faktor" vergessen.
Die weiteren Charaktere bleiben hinter Stella eher zurück. Ihre Familie ist merkwürdig und liebevolle Bindungen scheinen höchstens ansatzweise zwischen Stella und ihrem Vater zu existieren. Jacob hingegen fand ich sehr interessant; gerne hätte ich mehr über ihn erfahren, aber leider taucht er erst in der zweiten Hälfte der Handlung auf.
Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Örtlichkeit. Wickwood scheint eine Stadt zu sein, in der man besser nicht leben sollte. Zwar finde ich den Gedanken, dass alle eine große Gemeinschaft bilden, sehr schön, aber hier nimmt das doch sehr merkwürdige Züge an. Kein Wunder, dass Liv und auch Stella am liebsten die Beine in die Hand nehmen würden.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt fesselnd und spannend. Ich wollte stets wissen, wie es weitergeht und mochte das Buch nicht an die Seite legen. Auch den Krimifaktor des Romans hat die Autorin toll aufgebaut. Auf irgendeine Weise sieht es so aus, als wäre jeder Bewohner in die Geschichte von damals verwickelt, so dass es fast unmöglich war, die wahren Hintergründe zu erraten. Diesbezüglich habe ich begeistert mitgerätselt.
Fazit:
"Das Geheimnis von Wickwood" ist ein spannender Jugendroman von Hanna Dietz, der auf einer interessanten Idee basiert. Zwar konnten die Charaktere meine Erwartungen nicht so ganz erfüllen, dennoch war die Handlung durchgehend spannend und ich habe mich mit enormen Enthusiasmus vielen Vermutungen hingegeben hinsichtlich der Lösung des Rätsels und dabei unterhaltsame Lesestunden genossen.
gebundenes Buch mit 392 Seiten
Verlag: Arena
Autorin: Hanna Dietz
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: August 2015
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-401-60041-3
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Facebookseite der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Erst spät bemerkt Stella, dass irgendetwas nicht stimmt. Merkwürdige Unfälle passieren und manchmal hat sie sogar richtige Blackouts! Immer wieder ertappt sie sich dabei, dass sie sich von bösen Gedanken leiten lässt und einmal meint sie sogar die Tasche sprechen zu hören! Irritiert macht sie sich auf die Suche nach Liv und erfährt dabei Unglaubliches!
Meine Meinung:
Ich liebe ja die "Zu schön zum Sterben"-Reihe der Autorin und habe mich von dem genialen Cover ihres neuen Buches anlocken lassen. Die überdimensionale, rote Tasche springt einem förmlich ins Auge und wirkt, als ob sie die Szenerie dominieren würde. Wieviel Wahrheit tatsächlich dahintersteckt, habe ich dann im Laufe des Lesens erfahren.
Ich muss zugeben, dass Stella mir anfänglich nicht so ganz sympathisch war. Sie agiert oftmals etwas befremdlich für mich, doch ab der Stelle, als sie endlich realisiert, was alles vor sich geht, kamen wir uns dann langsam näher. Nur ihre Naivität ihren Mitmenschen gegenüber schien sie einfach nicht ablegen zu wollen. Obwohl sie jahrelang schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist sie nur zu gerne bereit, immer wieder daran zu glauben, dass jene Menschen, die ihr Schlechtes wollten, ganz plötzlich ihre Freunde seien. Da hätte ich von einer Sechzehnjährigen mehr erwartet, jedoch darf man in dieser Situation natürlich auch nicht den "magischen Faktor" vergessen.
Die weiteren Charaktere bleiben hinter Stella eher zurück. Ihre Familie ist merkwürdig und liebevolle Bindungen scheinen höchstens ansatzweise zwischen Stella und ihrem Vater zu existieren. Jacob hingegen fand ich sehr interessant; gerne hätte ich mehr über ihn erfahren, aber leider taucht er erst in der zweiten Hälfte der Handlung auf.
Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Örtlichkeit. Wickwood scheint eine Stadt zu sein, in der man besser nicht leben sollte. Zwar finde ich den Gedanken, dass alle eine große Gemeinschaft bilden, sehr schön, aber hier nimmt das doch sehr merkwürdige Züge an. Kein Wunder, dass Liv und auch Stella am liebsten die Beine in die Hand nehmen würden.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt fesselnd und spannend. Ich wollte stets wissen, wie es weitergeht und mochte das Buch nicht an die Seite legen. Auch den Krimifaktor des Romans hat die Autorin toll aufgebaut. Auf irgendeine Weise sieht es so aus, als wäre jeder Bewohner in die Geschichte von damals verwickelt, so dass es fast unmöglich war, die wahren Hintergründe zu erraten. Diesbezüglich habe ich begeistert mitgerätselt.
Fazit:
"Das Geheimnis von Wickwood" ist ein spannender Jugendroman von Hanna Dietz, der auf einer interessanten Idee basiert. Zwar konnten die Charaktere meine Erwartungen nicht so ganz erfüllen, dennoch war die Handlung durchgehend spannend und ich habe mich mit enormen Enthusiasmus vielen Vermutungen hingegeben hinsichtlich der Lösung des Rätsels und dabei unterhaltsame Lesestunden genossen.
gebundenes Buch mit 392 Seiten
Verlag: Arena
Autorin: Hanna Dietz
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: August 2015
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-401-60041-3
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Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
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