Paige Mahoney hat
es geschafft und ist der brutalen Strafkolonie Sheol I entkommen. Die
Verluste auf Seiten der Flüchtlinge sind hoch und noch immer ist sie auf
der Suche nach den wenigen Entkommenen. Zudem ist sie jetzt die
meistgesuchte Person von ganz London und Scion versucht alles, um sie
wieder zu fassen.
Deswegen muss sie ständig in Bewegung bleiben
und überlegt, ob sie zum Schutz ihres ehemaligen Denkerfürsten Jaxon
Hall zurückkehren soll, dem sie dann wieder zu Diensten sein müsste.
Während Scion plant, ganz neue Geschütze gegen die Seher aufzuziehen,
ereignen sich furchtbare Dinge im Untergrund der Stadt. Wird Paige die
Seher von London retten können und wem kann sie in diesem Pfuhl aus
Macht und Gier noch vertrauen?
Meine Meinung:
Ich fand
den ersten Band der Reihe unheimlich genial und konnte die Fortsetzung
schon gar nicht mehr erwarten. Das geheimnisvolle Cover und der
spannende Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und versprachen langanhaltende Spannung.
Am
Anfang habe ich mich ein wenig schwergetan, wieder in das Geschehen hineinzukommen, da die Lektüre des ersten Teils nun doch schon eine Weile her ist und die vielen Namen und fremdklingenden Bezeichnungen für die einzelnen magienutzenden Wesen mich verwirrt haben.
Dieses Mal waren die vor dem eigentlichen Roman präsentierten Diagramme und Zeichnungen eine echte Hilfe für mich, ebenso wie das angehängte Glossar, das sehr
aufschlussreich ist und, auf das ich gerne zurückgegriffen habe.
Inzwischen
hat Paige sich natürlich verändert. Die Erlebnisse in Sheol I haben
einen anderen Menschen aus ihr gemacht. Die Flucht war hart und hat
viele Leben gekostet. Trotz des Bandes, das sie mit dem Wächter
verbindet, hat sie keine Ahnung, wo sie ihn finden kann oder, ob ihm
etwas zugestoßen ist. Zudem drängt Jaxon Hall auf ihre Rückkehr an seine
Seite als Ganovenbraut. Die Umstände zwingen Paige dazu, dem
nachzukommen, obwohl dies gegen ihre eigentlichen Pläne ist, denn sie will die Seher Londons vor Scion und den Rephaims beschützen.
Der
zweite Band der Reihe kommt nach meinem Empfinden erst langsam in
Fahrt. Erst ab der zweiten Hälfte kann ich die Spannung wieder ganz
deutlich spüren. Von da an ist es mir nicht mehr möglich, das Buch an
die Seite zu legen.
Die Welt, die
Samantha Shannon geschaffen hat, ist ungeheuer komplex und von
Anfang bis Ende gut durchdacht. Das trifft auch auf die vielen Charaktere zu, die alle ihren bestimmten Platz in dieser Geschichte haben und dort ihren Zweck erfüllen. Sie sind sehr komplex und nicht immer gleich zu durchschauen. Umso reizvoller ist es, herauszufinden, was sich tatsächlich hinter ihrem Verhalten verbirgt.
Dreh- und Angelpunkt dieses Romans ist
immer noch der Æther und seine Geheimnisse. Wer ihn sich zunutze machen kann, hat
Macht, ist aber auch gleichzeitig gefürchtet. Die normalen Menschen sind
sich seiner Existenz nicht einmal bewusst, nur die seherisch Begabten
sind in der Lage, mit ihm in Kontakt zu treten. Paige ist eine der
wenigen, die auch mit ihm interagieren können. Doch auch die Rephaim sind hierzu in der Lage und das noch viel leichter, als es für Paige ist.
Schade
fand ich, dass die Rephaim in diesem Band erst spät auf den Plan
treten. Sie sind irgendwie für mich das Salz in der Suppe dieser
Geschichte und, nachdem sie im ersten Teil so präsent waren, haben ich sie hier fast ein wenig vermisst.
Das
Ende dieses zweiten Teils ist offen und der dort platzierte Cliffhanger, hat mich fast um den Verstand gebracht. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie lange ich jetzt auf die Fortsetzung warten muss und befürchte, dass die Autorin mich mit dieser Taktik, bei einer auf sieben Teile ausgelegten Reihe, wahrscheinlich wirklich in den Wahnsinn treiben wird.
Fazit:
Auch in "The Bone Season - Die Denkerfürsten" punktet Samantha Shannon mit vielschichtigen Charakteren in einer detailliert beschriebenen, magischen Welt der Zukunft, mit der sie mich verzaubern konnte. Spannend präsentiert sich die Fortsetzung und ich bin abermals überrascht von dem Ideenreichtum der Autorin und der
gekonnten Umsetzung, mit der sie mich jetzt schon unheimlich neugierig auf die Fortsetzung macht.
gebundenes Buch mit 624 Seiten
Autorin: Samantha Shannon
Übersetzer/in: Charlotte Lungstrass-Kapfer
Verlag: Bloomsbury Berlin
Facebookauftritt der Reihe → HIER
erschienen: 14.09.2015
Preis: 17,99 Euro
ISBN: 978-3-8270-1230-2
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über den Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an Bloomsbury Berlin für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Donnerstag, 17. September 2015
The Bone Season - Die Denkerfürsten
Labels:
Action,
Fantasy,
Gefahr,
Gefühl,
Geheimnis,
Hoffnung,
Liebe,
Magie,
Schicksal,
Science Fiction,
Spannung,
Thrill,
Urban Fantasy,
Zukunft
Sonntag, 13. September 2015
Remember me
"»Solche Gefühle, wie du sie kennst, gibt es für uns einfach nicht.«
Das zumindest behauptet Christopher, auch wenn er längst begriffen hat, wie viel die attraktive Elena ihm bedeutet.
Dabei soll er sie doch mit dem erfolgreichen Mark zusammenbringen! Was sich nur äußerst problematisch gestaltet, denn Elena ist fertig mit dieser Art von Männern: beziehungsunfähige Machos, die glauben, mit ihrem Geld alles haben zu können.
Doch als sie die wahnsinnig männlich und zugleich gefühlvolle Stimme ihres Engels hört, und kurz darauf sogar sieht, wie attraktiv und wunderbar er ist, sind alle Vorsätze dahin.
Und nicht nur das. Soll Christopher nun sie beschützen oder obliegt eher ihr die Aufgabe, ihn zu retten?
Letzteres dürfte gar nicht so einfach werden, denn je mehr Christopher über ihre quälende Vergangenheit erfährt, desto klarer erinnert er sich auch an sein eigenes Leben.
Eines, auf das er keineswegs stolz ist, denn er unterschied sich nicht im Mindesten von jenen Männern, die Elena so unglücklich gemacht haben.
Könnte er seine Einstellung ändern, wenn er eine zweite Chance bekäme – vielleicht sogar mit Elena an seiner Seite?
Wäre ihre Liebe stark genug, zu bestehen, auch wenn er sich an Elena und seine tiefen Gefühle für sie, überhaupt nicht erinnern kann?" (Quelle: APP Verlag)
Meine Meinung:
Als ich den Roman begann, freute ich mich auf eine schöne Liebesgeschichte, angereichert mit leicht fantastischen Elementen. Doch dann hat mich die Geschichte einfach so gepackt und ich war richtig hin und weg und habe neben mir nichts mehr wahrgenommen oder anderes getan als zu lesen bis ich das Ende des Buches erreicht hatte.
Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Elena und Chris erzählt und hat mich dadurch gleichermaßen für die beiden eingenommen. Elena hat eine schlimme Zeit hinter sich, die mit einem furchtbaren Ereignis endete. Sie ist nach Berlin geflüchtet und hofft, hier zu vergessen, doch dies gelingt ihr leider nicht. Tagsüber kapselt sie sich von der Umwelt ab und nachts holen sie die Ereignisse in Form von Alpträumen ein.
Chris versucht, Elena aus ihrem selbstgewählten Gefängnis herauszuholen, denn sein Auftrag ist es, sie wieder glücklich zu machen. Der passende Mann steht in Form von Mark auch schon für sie bereit, doch es ist schwer, Elena zu bewegen, einen Schritt auf andere zuzumachen. Dumm nur, dass Chris eigentlich auch gar nicht möchte, dass Elena und Mark zusammenkommen, obwohl er als Engel solche Gefühle eigentlich nicht empfinden dürfte.
Die Beschreibungen in dem Roman waren sehr detailliert und plastisch. Ich konnte mir die Örtlichkeiten in Berlin sehr gut vorstellen und fühlte mich der Handlung und den Charakteren auf diese Weise unheimlich nah. Dabei hat der Roman wirklich alles, was das Leserherz schneller schlagen lässt: viel Spannung, komplexe und gut dargestellte Charaktere und eine wundervolle Liebesgeschichte, die auch mit Erotik nicht geizt.
Für mich hat hier einfach alles bis ins allerletzte Detail gepasst. Sogar die Musiktitel, die in dem Roman angesprochen worden sind, gehören zu Stücken, die ich schon seit langer Zeit liebe. Besonders bei dem Karaoke-Einsatz konnte ich mir direkt vorstellen, wie Chris mit einer Stimme, ähnlich wie der von Ville Valo, den Song interpretierte. Wer würde da nicht dahinschmelzen?
Der Ausgang der Geschichte ist erahnbar, wie so oft in dem Genre, aber das war genau das, was ich in diesem Moment gebraucht habe und der herrliche, fesselnde Schreibstil von Alexandra Carol hat dazu geführt, dass ich das Buch auf keinen Fall mehr aus der Hand legen wollte. Es hat soviel Spaß gemacht, die gemeinsame Entwicklung von Elena und Chris zu verfolgen, dass ich mich zwischendurch dabei ertappt habe, wie ich mit einem seeligen Lächeln in meinem Lesesessel gelegen habe. Auch meine Taschentücher kamen während des Romans zum Einsatz, da mich das Schicksal der beiden Charaktere so sehr berührt hat.
Fazit:
"Remember me" von Alexandra Carol ist ein wundervoller Liebesroman mit fantastischen Elementen und hohem Unterhaltungswert und viel Gefühl. Die Geschichte hat mich gefesselt und berührt und dabei einen ganzen Tag aus der Realität abgezogen, so dass ich den Zeitfluss gar nicht mehr wahrgenommen habe. Dies war bestimmt nicht mein letzter Roman der Autorin und ich freue mich jetzt schon auf viele weitere Werke aus ihrer Feder.
Taschenbuch mit 464 Seiten
Autor/in: Alexandra Carol
Verlag: APP Verlag
Facebookauftritt des Verlags → HIER
neu erschienen: 18.06.2015
Preis: 11,99 Euro
ISBN: 978-3-945786-72-7
Facebookseite der Autorin → HIER
Vielen Dank an Alexandra Carol für das überlassene Rezensionsexemplar.
Das zumindest behauptet Christopher, auch wenn er längst begriffen hat, wie viel die attraktive Elena ihm bedeutet.
Dabei soll er sie doch mit dem erfolgreichen Mark zusammenbringen! Was sich nur äußerst problematisch gestaltet, denn Elena ist fertig mit dieser Art von Männern: beziehungsunfähige Machos, die glauben, mit ihrem Geld alles haben zu können.
Doch als sie die wahnsinnig männlich und zugleich gefühlvolle Stimme ihres Engels hört, und kurz darauf sogar sieht, wie attraktiv und wunderbar er ist, sind alle Vorsätze dahin.
Und nicht nur das. Soll Christopher nun sie beschützen oder obliegt eher ihr die Aufgabe, ihn zu retten?
Letzteres dürfte gar nicht so einfach werden, denn je mehr Christopher über ihre quälende Vergangenheit erfährt, desto klarer erinnert er sich auch an sein eigenes Leben.
Eines, auf das er keineswegs stolz ist, denn er unterschied sich nicht im Mindesten von jenen Männern, die Elena so unglücklich gemacht haben.
Könnte er seine Einstellung ändern, wenn er eine zweite Chance bekäme – vielleicht sogar mit Elena an seiner Seite?
Wäre ihre Liebe stark genug, zu bestehen, auch wenn er sich an Elena und seine tiefen Gefühle für sie, überhaupt nicht erinnern kann?" (Quelle: APP Verlag)
Meine Meinung:
Als ich den Roman begann, freute ich mich auf eine schöne Liebesgeschichte, angereichert mit leicht fantastischen Elementen. Doch dann hat mich die Geschichte einfach so gepackt und ich war richtig hin und weg und habe neben mir nichts mehr wahrgenommen oder anderes getan als zu lesen bis ich das Ende des Buches erreicht hatte.
Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Elena und Chris erzählt und hat mich dadurch gleichermaßen für die beiden eingenommen. Elena hat eine schlimme Zeit hinter sich, die mit einem furchtbaren Ereignis endete. Sie ist nach Berlin geflüchtet und hofft, hier zu vergessen, doch dies gelingt ihr leider nicht. Tagsüber kapselt sie sich von der Umwelt ab und nachts holen sie die Ereignisse in Form von Alpträumen ein.
Chris versucht, Elena aus ihrem selbstgewählten Gefängnis herauszuholen, denn sein Auftrag ist es, sie wieder glücklich zu machen. Der passende Mann steht in Form von Mark auch schon für sie bereit, doch es ist schwer, Elena zu bewegen, einen Schritt auf andere zuzumachen. Dumm nur, dass Chris eigentlich auch gar nicht möchte, dass Elena und Mark zusammenkommen, obwohl er als Engel solche Gefühle eigentlich nicht empfinden dürfte.
Die Beschreibungen in dem Roman waren sehr detailliert und plastisch. Ich konnte mir die Örtlichkeiten in Berlin sehr gut vorstellen und fühlte mich der Handlung und den Charakteren auf diese Weise unheimlich nah. Dabei hat der Roman wirklich alles, was das Leserherz schneller schlagen lässt: viel Spannung, komplexe und gut dargestellte Charaktere und eine wundervolle Liebesgeschichte, die auch mit Erotik nicht geizt.
Für mich hat hier einfach alles bis ins allerletzte Detail gepasst. Sogar die Musiktitel, die in dem Roman angesprochen worden sind, gehören zu Stücken, die ich schon seit langer Zeit liebe. Besonders bei dem Karaoke-Einsatz konnte ich mir direkt vorstellen, wie Chris mit einer Stimme, ähnlich wie der von Ville Valo, den Song interpretierte. Wer würde da nicht dahinschmelzen?
Der Ausgang der Geschichte ist erahnbar, wie so oft in dem Genre, aber das war genau das, was ich in diesem Moment gebraucht habe und der herrliche, fesselnde Schreibstil von Alexandra Carol hat dazu geführt, dass ich das Buch auf keinen Fall mehr aus der Hand legen wollte. Es hat soviel Spaß gemacht, die gemeinsame Entwicklung von Elena und Chris zu verfolgen, dass ich mich zwischendurch dabei ertappt habe, wie ich mit einem seeligen Lächeln in meinem Lesesessel gelegen habe. Auch meine Taschentücher kamen während des Romans zum Einsatz, da mich das Schicksal der beiden Charaktere so sehr berührt hat.
Fazit:
"Remember me" von Alexandra Carol ist ein wundervoller Liebesroman mit fantastischen Elementen und hohem Unterhaltungswert und viel Gefühl. Die Geschichte hat mich gefesselt und berührt und dabei einen ganzen Tag aus der Realität abgezogen, so dass ich den Zeitfluss gar nicht mehr wahrgenommen habe. Dies war bestimmt nicht mein letzter Roman der Autorin und ich freue mich jetzt schon auf viele weitere Werke aus ihrer Feder.
Taschenbuch mit 464 Seiten
Autor/in: Alexandra Carol
Verlag: APP Verlag
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neu erschienen: 18.06.2015
Preis: 11,99 Euro
ISBN: 978-3-945786-72-7
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Vielen Dank an Alexandra Carol für das überlassene Rezensionsexemplar.
Donnerstag, 10. September 2015
Zeugenkussprogramm
"Emily kann es nicht fassen. Eigentlich wollte sie am letzten Wochenende
vor ihren Abiklausuren bloß noch etwas feiern, doch dann gerät ihr Leben
komplett aus den Fugen: Nach einem bewaffneten Überfall landen ihre
Mutter und deren Freund Jonas im Krankenhaus, und das nur, weil Jonas
sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Auf einmal sind sie alle
in so großer Gefahr, dass ein Personenschützer für sie abgestellt wird.
Pascal, jung und gut aussehend, sorgt bei Emily für noch mehr Pulsrasen,
obwohl ihr sein Machogehabe ziemlich auf die Nerven geht. Als sich die
Lage zuspitzt, muss die Familie sogar ins Zeugenschutzprogramm. Von der
Großstadt geht's aufs Land – für Emily der totale Absturz. Sie will
unbedingt zurück, aber im Zeugenschutz gelten harte Regeln. Und Pascal
sorgt dafür, dass sie eingehalten werden – bis Emily schließlich
begreift, dass der kleinste Fehler nicht nur ihr Leben in Gefahr bringt,
sondern auch ihr Herz ..." (Quelle: Lübbe Verlag)
Meine Meinung:
Ich war hocherfreut, als ich gesehen habe, dass es ein neues Jugendbuch von Eva Völler geben würde. Umso mehr, als ich es endlich in meinen Händen hielt, denn das Cover allein war schon sehr ansprechend. Der Klappentext klingt vielversprechend, ebenso wie die Verbindung der beiden angekündigten Genres.
Die Geschichte wird aus der Sicht von der Protagonistin Emily erzählt, die mir schnell sympathisch war. Sie ist meist locker und flapsig in ihrem Umgang und besitzt zudem auch noch einen angenehmen und für sich einnehmenden Charakter. Sie wirkt meistens sehr ausgeglichen und für ein Mädchen ihres Alters ausgesprochen verständnisvoll. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass sie in manchen Situationen etwas authentischer reagiert hätte. Gerade nach dem Überfall hätte ich eine intensive Wut und Angst erwartet und nicht den taxierenden Blick auf ihren zukünftigen Bodyguard. Aber ich denke, dass das hier sicherlich so gewollt war, denn ansonsten wäre der lustig-unterhaltsame Erzählstil hier in Gefahr geraten.
Emilys Bodyguard hat es auf jeden Fall wirklich nicht leicht mir ihr, denn ständig unterlaufen Emily Fehler und ihre Tarnung droht aufzufliegen. Sie ist mit der Situation letztendlich doch ein wenig überfordert, zudem sie zusammen mit Mutter und Oma in einem verschlafenen Nest gelandet ist, in dem sich alle außer ihr wohlzufühlen scheinen. Zum Glück reagiert Pascal meist sehr gelassen auf ihre Ausrutscher, was eigentlich schade ist, denn er scheint wirklich nie aus der Rolle zu fallen oder sich sonst irgendwie stärker zu präsentieren. Für mich blieb er leider etwas zu blass, trotz seines sympathischen Auftretens.
Am besten hat mir jedoch Emilys Großmutter gefallen, die Romane schreibt. Sie ist eigentlich ständig im Schreibfluss und wirkt, als würde sie nichts mehr mitbekommen, doch tatsächlich stellt sie immer wieder unter Beweis, dass man sie nicht unterschätzen darf. Ich mochte die Frau einfach richtig gut leiden und habe mich über jede Szene gefreut, an der sie beteiligt war.
Insgesamt besticht Eva Völler auch in ihrem neuesten Jugendroman wieder mit einem locker, lässigen Schreibstil, dem man anmerkt, dass hier jemand mit viel Erfahrung und Können am Werk war. Die Kombination von kiss & crime fand ich gelungen und ausgesprochen unterhaltsam.
Fazit:
Der freche Sprachstil von Eva Völler hat mich bei "Zeugenkussprogramm" sofort gefesselt. Gespickt mit viel Witz und Charme habe ich Emilys Erlebnisse und Gedanken verfolgt und sie schnell in mein Herz geschlossen. Zwar hatte ich mir hinsichtlich der Romantik ein wenig mehr versprochen, doch die spannende Handlung hat dies gut wieder wettgemacht.
gebundenes Buch mit 365 Seiten
Verlag: Lübbe - one
Facebookauftritt des Verlags → HIER
Alter: ab 14 Jahren
erschienen: 13.08.2015
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-8466-0015-3
mehr Infos und Leseprobe über Verlag möglich → HIER
Bestellung möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Lübbe Verlag und Blogg dein Buch für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Meine Meinung:
Ich war hocherfreut, als ich gesehen habe, dass es ein neues Jugendbuch von Eva Völler geben würde. Umso mehr, als ich es endlich in meinen Händen hielt, denn das Cover allein war schon sehr ansprechend. Der Klappentext klingt vielversprechend, ebenso wie die Verbindung der beiden angekündigten Genres.
Die Geschichte wird aus der Sicht von der Protagonistin Emily erzählt, die mir schnell sympathisch war. Sie ist meist locker und flapsig in ihrem Umgang und besitzt zudem auch noch einen angenehmen und für sich einnehmenden Charakter. Sie wirkt meistens sehr ausgeglichen und für ein Mädchen ihres Alters ausgesprochen verständnisvoll. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass sie in manchen Situationen etwas authentischer reagiert hätte. Gerade nach dem Überfall hätte ich eine intensive Wut und Angst erwartet und nicht den taxierenden Blick auf ihren zukünftigen Bodyguard. Aber ich denke, dass das hier sicherlich so gewollt war, denn ansonsten wäre der lustig-unterhaltsame Erzählstil hier in Gefahr geraten.
Emilys Bodyguard hat es auf jeden Fall wirklich nicht leicht mir ihr, denn ständig unterlaufen Emily Fehler und ihre Tarnung droht aufzufliegen. Sie ist mit der Situation letztendlich doch ein wenig überfordert, zudem sie zusammen mit Mutter und Oma in einem verschlafenen Nest gelandet ist, in dem sich alle außer ihr wohlzufühlen scheinen. Zum Glück reagiert Pascal meist sehr gelassen auf ihre Ausrutscher, was eigentlich schade ist, denn er scheint wirklich nie aus der Rolle zu fallen oder sich sonst irgendwie stärker zu präsentieren. Für mich blieb er leider etwas zu blass, trotz seines sympathischen Auftretens.
Am besten hat mir jedoch Emilys Großmutter gefallen, die Romane schreibt. Sie ist eigentlich ständig im Schreibfluss und wirkt, als würde sie nichts mehr mitbekommen, doch tatsächlich stellt sie immer wieder unter Beweis, dass man sie nicht unterschätzen darf. Ich mochte die Frau einfach richtig gut leiden und habe mich über jede Szene gefreut, an der sie beteiligt war.
Insgesamt besticht Eva Völler auch in ihrem neuesten Jugendroman wieder mit einem locker, lässigen Schreibstil, dem man anmerkt, dass hier jemand mit viel Erfahrung und Können am Werk war. Die Kombination von kiss & crime fand ich gelungen und ausgesprochen unterhaltsam.
Fazit:
Der freche Sprachstil von Eva Völler hat mich bei "Zeugenkussprogramm" sofort gefesselt. Gespickt mit viel Witz und Charme habe ich Emilys Erlebnisse und Gedanken verfolgt und sie schnell in mein Herz geschlossen. Zwar hatte ich mir hinsichtlich der Romantik ein wenig mehr versprochen, doch die spannende Handlung hat dies gut wieder wettgemacht.
gebundenes Buch mit 365 Seiten
Verlag: Lübbe - one
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Alter: ab 14 Jahren
erschienen: 13.08.2015
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-8466-0015-3
mehr Infos und Leseprobe über Verlag möglich → HIER
Bestellung möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Lübbe Verlag und Blogg dein Buch für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Sonntag, 6. September 2015
Nimmerherz II - Der lange Weg des Windes
![]() |
| Quelle: http://erik-kellen.de |
Gefangen im Königreich Xinxal, jenseits der Schwimmenden Berge, muss Asha Eisschild fortan um sein Leben kämpfen. Doch der Prinz hat geschworen, einen Weg zurück zu finden - zu Ribanna. Ein Versprechen, das die Fremden bald bereuen werden. Denn der Nordmann entfesselt eine uralte Magie: die Legende von Nimmerherz." (Quelle: Erik Kellen)
Meine Meinung:
Der erste Band der "Nimmerherz"-Reihe konnte mich bereits begeistern und so war ich mächtig gespannt, wie die Geschichte weitergehen würde.
Auch das Cover des zweiten Teils ist einfach traumhaft und spiegelt die wundervolle Welt wieder, die Erik Kellen geschaffen hat. Der Klappentext macht neugierig, obwohl Kenner vom ersten Band da sicher keiner Ermutigung bedürfen.
Der Fortsetzung vorgeschaltet ist eine ausführliche Zusammenfassung des ersten Buches. Alle wichtigen Ereignisse werden noch einmal erwähnt, so dass einem gut präparierten Start in den Folgeband nichts entgegensteht. Neueinsteiger in die Geschichte sollten dennoch zuerst den ersten Teil lesen, da die Zusammenfassung, so ausführlich und informativ sie auch ist, definitiv nicht ausreichend zum kompletten Verständnis der Geschichte ist.
Gleich spannend beginnend schafft Erik Kellens umfangreicher und anspruchsvoller Wortschatz, sowie sein fesselnder Erzählstil es unmittelbar, mich zu verzaubern. Er spielt mit der Sprache und lässt seine Leser immer wieder zwischen den Zeilen lesen. Man fühlt, wieviel Herzblut in seinen Büchern steckt, und das ist sicher auch der Grund dafür, weshalbt es ihm so gut gelingt, die beschriebenen Gefühle direkt zu seinen Lesern zu transportieren.
Waren seine Protagonisten anfänglich noch recht gegensätzlich, so nähern sie sich charakterlich nunmehr trotz ihrer räumlichen Trennung immer weiter an. Ris behütetes und sorgloses Leben ist längst dahin; verzweifelt kämpft sie nun um ihr Überleben und das ihres Volkes. Sie scheint eine ungeahnte Stärke in sich gefunden zu haben, die sie selbst ab und an überrascht, als hätte dieser Teil von ihr von Anfang an in ihr geschlummert und nur auf seinen Einsatz gewartet.
Währenddessen ist Ashas Leben nur noch ein einziges Fiasko. Ris Wunsch, dass seine Seele beschützt werde, führte dazu, dass Ashas Körper zwar starb, doch seine Seele nun gezwungen ist, in immer neue Körper zu wandern. Er ist nun ein Nimmerherz. Einzig der Stein, der ihn an Ri erinnert, wandert mit ihm, ebenso wie seine Magie. So manche Seelenwanderung ist sowohl auf körperlicher, als auch geographischer Ebene eine echte Herausforderung für ihn, doch sein Wunsch, zu Ri zurückzukehren, scheint ihn immer wieder zu beflügeln.
Nachdem sie gänzlich auf sich alleingestellt ist, erweckt Ashas kleine Schwester Tahni den Eindruck, an den Geschehnissen zu zerbrechen. Doch auch sie findet zu einer Stärke, die sich bei ihr aus Zorn, Rache und Verzweiflung speist. Ich war beeindruckt, wie sie letztendlich ihre Rolle ausgefüllt hat und bin gespannt, wie sich ihr Charakter im letzten Teil noch weiterentwickeln wird.
Fazit:
"Nimmerherz II - Der lange Weg des Windes" ist die atemberaubende Fortsetzung einer fantastischen Reihe, mit der Erik Kellen mich wieder einmal verzaubert hat und für echte Fantasyfans ein absolutes Muss ist. Die spannende Handlung und die komplexen und detailliert gezeichneten Charaktere haben mich hineingezogen in eine Welt, die mich fasziniert hat und, die so wundervoll und ausführlich beschrieben ist, das ich mich ihr fast zugehörig gefühlt habe. Ich bin wahnsinnig gespannt, was das Schicksal noch für Asha, Ri und Tahni bereithält und lechze bereits nach der Fortsetzung.
ebook und Taschenbuch mit 464 Seiten
Quelle: amazon
Preis: 2,99 Euro Preis des Taschenbuchs: 13,80 Euro
ISBN: 978-1517097356
erschienen: 06.09.2015
Seite des Autors → HIER
Vielen Dank an Erik Kellen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.
Dienstag, 1. September 2015
Ada - Im Anfang war die Finsternis
Ada lebt so lange sie denken kann
im Dorf, denn sie gehört zu den Reinen, den auserwählten Siegelträgern.
Außerhalb der Umfriedung lauert das Böse, eine allesverzehrende
Krankheit, die jedes Überleben unmöglich macht. Die Bewohner dürfen das
Dorf nicht verlassen; nur manchmal wird ihr Schutz durchbrochen und die
fahlen Reitern machen Jagd auf sie.
Mit Lucas Auftauchen bekommt Adas Welt Risse, denn er führt ein Bild mit sich, auf dem Adas totgeglaubter Bruder Kassian ist! Soll sie dem Jungen, der sie so mitfühlend ansieht, tatsächlich glauben, und damit alles in Frage stellen, an das sie jemals geglaubt hat? Mit einem alles verändernden Entschluss begibt sich Ada auf die Suche und bringt sich damit selbst in ungeheure Gefahr. Wird sie am Ende die Wahrheit herausfinden?
Meine Meinung:
Ein tolles Cover hat das Buch. Es ist finster, beeindruckend und verheißungsvoll und hat mich direkt neugierig gemacht. Ich muss gestehen, dass der Klappentext bei mir den Eindruck erweckt hat, dass es sich bei dem Buch um eine Dystopie handelt. Das lag aber ausschließlich an mir, da ich da etwas hineininterpretiert habe, wovon eigentlich gar nicht die Rede war. Und doch bin ich froh, dass es so war, denn sonst hätte ich dieses wundervolle Buch vielleicht nie in die Hand genommen.
Angela Mohr hat ihren Roman aus drei verschiedenen Perspektiven in der Ich-Form geschrieben. Angefangen mit Liz, die im Prolog die Geschichte eröffnet und mir anfänglich dermaßen unsympathisch war, dass ich nie gedacht hätte, dass ich meine Meinung über sie revidieren könnte. Und doch habe ich es getan, weil die Autorin es einfach großartig verstanden hat, Liz´ Handeln und Denken zu erklären und sie mir damit näher zu bringen.
Der Hauptstrang beschäftigt sich jedoch mit Ada. Sie ist mutig, ehrlich, fleißig und zweifelt so oft an sich selbst, denn die Vorgaben ihres Lebens sind hart und streng. Als Luca in ihrem Dorf auftaucht, beginnt ihr Weltbild Stück für Stück zu bröckeln. Es hat mir fast das Herz zerbrochen, mitzuverfolgen, wie Ada verzweifelt versucht, ihr bisheriges Leben zusammenzuhalten, die Zweifel zu verdrängen und Fragen nicht an sich heranzulassen.
Lucas bisheriges Leben war nicht leicht. Sein einflussreicher Vater deckelt und schlägt seine Familie und seine Mutter ist nur noch ein trauriges Abbild ihres früheren Selbst und ihrem Sohn keine Hilfe. Als mal wieder alles eskaliert, wagt Luca gemeinsam mit seiner Mutter den Ausbruch aus seinem Leben, doch schnell wird ihm klar, dass er eigentlich nirgendwohin kann. Das Dorf scheint seine einzige Rettung zu sein.
Alle drei Charaktere sind gequälte und verletzte Seelen. Jeder reagiert auf seine ganz eigene Art auf die Dinge, die in seinem Leben passieren und wirkt dabei absolut authentisch und lebensecht und damit für mich fast lebendig. Es war ein echtes Vergnügen das Geschehen aus ihrer jeweiligen Sicht zu verfolgen.
Zu der eigentlichen Handlung möchte ich nicht viel sagen, um niemanden den Lesespaß zu verderben. Sie spielt in der Gegenwart, in der Realität und den meisten Lesern wird wahrscheinlich schnell klar sein, in welche Richtung alles geht. Hier wird ein sehr interessantes und wichtiges Thema behandelt, wobei die Autorin es schafft, alles sehr realistisch aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Schon lange nicht mehr hat ein Buch es geschafft, mich dermaßen zu fesseln und in sein Geschehen hineinzuziehen. Ich bin wirklich begeistert.
Fazit:
"Ada - Im Anfang war die Finsternis" war so gar nicht, wie ich es erwartet hatte und war dabei so wahnsinnig gut. Meine anfängliche Skepsis wandelte sich schnell in Begeisterung, einhergehend mit dem Zwang, unbedingt weiterlesen zu müssen. Gerne empfehle ich den spannenden Jugendroman weiter und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
gebundenes Buch mit 360 Seiten
Verlag: Arena
Autorin: Angela Mohr
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: August 2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-401-60112-0
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Mit Lucas Auftauchen bekommt Adas Welt Risse, denn er führt ein Bild mit sich, auf dem Adas totgeglaubter Bruder Kassian ist! Soll sie dem Jungen, der sie so mitfühlend ansieht, tatsächlich glauben, und damit alles in Frage stellen, an das sie jemals geglaubt hat? Mit einem alles verändernden Entschluss begibt sich Ada auf die Suche und bringt sich damit selbst in ungeheure Gefahr. Wird sie am Ende die Wahrheit herausfinden?
Meine Meinung:
Ein tolles Cover hat das Buch. Es ist finster, beeindruckend und verheißungsvoll und hat mich direkt neugierig gemacht. Ich muss gestehen, dass der Klappentext bei mir den Eindruck erweckt hat, dass es sich bei dem Buch um eine Dystopie handelt. Das lag aber ausschließlich an mir, da ich da etwas hineininterpretiert habe, wovon eigentlich gar nicht die Rede war. Und doch bin ich froh, dass es so war, denn sonst hätte ich dieses wundervolle Buch vielleicht nie in die Hand genommen.
Angela Mohr hat ihren Roman aus drei verschiedenen Perspektiven in der Ich-Form geschrieben. Angefangen mit Liz, die im Prolog die Geschichte eröffnet und mir anfänglich dermaßen unsympathisch war, dass ich nie gedacht hätte, dass ich meine Meinung über sie revidieren könnte. Und doch habe ich es getan, weil die Autorin es einfach großartig verstanden hat, Liz´ Handeln und Denken zu erklären und sie mir damit näher zu bringen.
Der Hauptstrang beschäftigt sich jedoch mit Ada. Sie ist mutig, ehrlich, fleißig und zweifelt so oft an sich selbst, denn die Vorgaben ihres Lebens sind hart und streng. Als Luca in ihrem Dorf auftaucht, beginnt ihr Weltbild Stück für Stück zu bröckeln. Es hat mir fast das Herz zerbrochen, mitzuverfolgen, wie Ada verzweifelt versucht, ihr bisheriges Leben zusammenzuhalten, die Zweifel zu verdrängen und Fragen nicht an sich heranzulassen.
Lucas bisheriges Leben war nicht leicht. Sein einflussreicher Vater deckelt und schlägt seine Familie und seine Mutter ist nur noch ein trauriges Abbild ihres früheren Selbst und ihrem Sohn keine Hilfe. Als mal wieder alles eskaliert, wagt Luca gemeinsam mit seiner Mutter den Ausbruch aus seinem Leben, doch schnell wird ihm klar, dass er eigentlich nirgendwohin kann. Das Dorf scheint seine einzige Rettung zu sein.
Alle drei Charaktere sind gequälte und verletzte Seelen. Jeder reagiert auf seine ganz eigene Art auf die Dinge, die in seinem Leben passieren und wirkt dabei absolut authentisch und lebensecht und damit für mich fast lebendig. Es war ein echtes Vergnügen das Geschehen aus ihrer jeweiligen Sicht zu verfolgen.
Zu der eigentlichen Handlung möchte ich nicht viel sagen, um niemanden den Lesespaß zu verderben. Sie spielt in der Gegenwart, in der Realität und den meisten Lesern wird wahrscheinlich schnell klar sein, in welche Richtung alles geht. Hier wird ein sehr interessantes und wichtiges Thema behandelt, wobei die Autorin es schafft, alles sehr realistisch aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Schon lange nicht mehr hat ein Buch es geschafft, mich dermaßen zu fesseln und in sein Geschehen hineinzuziehen. Ich bin wirklich begeistert.
Fazit:
"Ada - Im Anfang war die Finsternis" war so gar nicht, wie ich es erwartet hatte und war dabei so wahnsinnig gut. Meine anfängliche Skepsis wandelte sich schnell in Begeisterung, einhergehend mit dem Zwang, unbedingt weiterlesen zu müssen. Gerne empfehle ich den spannenden Jugendroman weiter und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
gebundenes Buch mit 360 Seiten
Verlag: Arena
Autorin: Angela Mohr
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erschienen: August 2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-401-60112-0
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