"Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der
an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten
im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft –
von Touristen begafft und von der Bevölkerung
argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht
glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen
magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an.
Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs,
um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg
leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen
Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie
sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen
ein dunkles Monster kämpfen …" (Quelle:
randomhouse)
Meine Meinung:
Ich mag Holly Blacks Bücher und so lag "Der Prinz der Elfen" bereits
auf meiner Wunschliste bevor das Buch überhaupt erschienen ist. Umso
mehr habe ich mich gefreut, es über eine Aktion des Verlags vorab lesen
zu dürfen. Der Klappentext verspricht auf jeden
Fall jede Menge Fantasyspaß und auch das Cover würde mich definitiv
anlocken, wenn ich es in einer Buchhandlung sehen würde.
Der Einstieg ins Geschehen fällt leicht. Die Autorin stellt zunächst
die Protagonisten und die Örtlichkeit vor und schnell wird mir klar,
dass vor allem Hazel mir sehr sympathisch ist. Sie ist sehr verschlossen
und hat eine doch eher ungewöhnliche Angewohnheit,
die sich im Laufe der Handlung jedoch erklärt. Der Fokus der Geschichte
liegt definitiv auf ihr. Sie ist stark und mutig und liebt ihren Bruder
über alles.
Ben ist etwas Besonderes, denn er hat als Baby eine Gabe von einer
Elfe erhalten. Hat er sie anfänglich begeistert genutzt, macht sie ihm
im Laufe der Jahre doch immer mehr Angst und so greift er zu
außergewöhnlichen Maßnahmen, um für sich die Kontrolle zu behalten.
Gut gefallen hat mir das Weltenbild der Autorin. In Fairfold leben
Menschen und das kleine Volk Seite an Seite. Die Bürger wissen um die
Gefährlichkeit der Elfen und haben die Kenntnisse, wie man ihnen
begegnen muss, von Generation zu Generation weitergegeben. Ganz im
Gegensatz zu den Touristen, für
die der schlafende Elf in seinem Sarg im Wald einfach nur eine
riesengroße Attraktion ist. Doch die Gefahren die dort auch lauern,
werden von ihnen verkannt.
Hazel und Ben haben eine ganz besondere Beziehung zu dem Elfen im
gläsernen Sarg, den sie für einen Prinzen halten. Sie verbringen beide
schon als Kinder sehr viel Zeit bei ihm im Wald. Ihm erzählen sie ihre
Geheimnisse und denken sich Geschichten aus, in denen sie die Helden
sind. Als der Elf dann eines Tages unerwarteterweise tatsächlich
aufwacht, müssen die Geschwister beweisen, was tatsächlich in ihnen
steckt, denn es wird nicht nur für sie gefährlich, sondern für alle, die
in Fairfold leben.
Es war schön, mal wieder einen Einzelband zu lesen. Holly Blacks
Schreibstil ist sehr angenehm und fließend und lässt keine Längen
aukommen. Sie hat die Geschichte zu einem gelungen Ende geführt und mir
mit ihrem Roman eine schöne Lesezeit bereitet.
Fazit:
Mit "Der Prinz der Elfen"
hat Holly Black einen neuen Jugendfantasyroman auf den Markt geworfen,
der ihren anderen Romanen in nichts nachsteht. Spannend führt sie mit
ihrem angenehmen Schreibstil durch die Handlung, so dass die Seiten nur
so dahinfliegen. Ich hoffe, dass sie sehr bald wieder neuen Lesestoff
herausbringen wird.
gebundenes Buch mit 416 Seiten
Verlag: cbt
Autorin: Holly Black
Übersetzer/in: Anne Brauner
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 03.04.2017
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-570-16409-9
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den cbt Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Posts mit dem Label Elfen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Montag, 3. April 2017
Samstag, 1. Oktober 2016
Plötzlich Banshee
Die Privatdetektivin Alana
scheint das Unglück anzuziehen wie das Licht die Motten. Dabei versucht
sie nur, aus ihrer merkwürdigen Gabe das Beste zu machen und andere
Menschen zu retten. Denn Alana kann sehen, wie lange jemand noch zu
leben hat. Eine rückwärtslaufende Uhr über den Köpfen der Menschen gibt
einem Countdown gleich die restliche Lebenszeit an und tendiert diese
arg gegen Null, dann bricht sich aus Alana ein Schrei bahn, den sie
nicht unterdrücken kann. Denn Alana ist eine Banshee - auch wenn sie
diese Erkenntnis am liebsten verdrängen würde.
Als in ihrer Nähe mehrere Leichen auftauchen, macht sie unweigerlich die Bekanntschaft des attraktiven Detectives Dylan Shane, der Nachforschungen in diesem Fall betreibt. Merkwürdigerweise hatte Alana zu allen Verstorbenen Kontakt, was sie natürlich ins Visier des Detectives rückt, der obendrein ein ganz besonderes Interesse an Alana zu haben scheint. Diese macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder und bringt dabei nicht nur sich, sondern auch die Menschen, die sie liebt, in große Gefahr.
Meine Meinung:
Schon bei der Vorankündigung des Verlags ist mir der Roman ins Auge gefallen. Cover und Klappentext haben mir sehr zugesagt und die inhalierte Leseprobe hatte mein Schicksal dann besiegelt: Ich musste dieses Buch lesen.
Die Grundidee selbst ist nicht neu, aber welche ist das schon. Sie ist jedoch so wunderbar in diese Story eingebettet, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Besonders die tollen Charaktere, die die Autorin für mich hat lebendig werden lassen, haben es mir angetan.
Allen voran natürlich Alana mit ihrer spitzen Zunge, die selten um einen Spruch verlegen ist. Damit kann man auf jeden Fall bei mir punkten. Sie ist ausgesprochen mutig und immer bereit, anderen Menschen zu helfen. Dabei scheint sie selbst von einem Unglück ins nächste zu tapsen. Ständig geschieht ihr ein Missgeschick nach dem anderen und das ausgerechnet auch immer noch in der Nähe von Detective Sockenschuss alias Dylan.
Diesen hat Alana übrigens total aus dem Konzept gebracht. Er findet sie nicht nur attraktiv, sondern ausgesprochen unterhaltsam. Zudem hat sie seinem kleinen Bruder das Leben gerettet. Merkwürdig ist nur, dass in ihrer Nähe immer wieder Unfälle passieren und dann diese Schreie....
Alana zur Seite steht zudem auch Clay, der gemeinsam mit ihr vor vielen Jahren im Waisenhaus abgegeben wurde und ihr seitdem nicht mehr von der Seite weicht. Die beiden leben gemeinsam und versuchen sich mit Jobs über Wasser zu halten. Clay scheint der einzige zu sein, dem Alana noch kein Unglück gebracht hat.
Die Handlung ist sehr schlüssig und gut durchdacht aufgebaut. Auch das Ende fand ich sehr zufriedenstellend. Einziges Manko für mich war, dass es relativ vorhersehbar war, aber das hat die Autorin mit ihren genialen Dialogen und dem tollen Schreibstil auf jeden Fall wieder wettgemacht, so dass meine Begeisterung nicht getrübt worden ist.
Fazit:
Ich habe "Plötzlich Banshee" von Nina MacKay geliebt. Der Roman aus dem Fantasygenre ist unterhaltsam, witzig und überaus spannend. Alana ist für mich als Charakter ein absoluter Hauptgewinn und ich habe mich dem Alltag erst wieder stellen können, als ich am Ende des Buches angekommen bin. Das war definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin.
Klappenbroschur mit 400 Seiten
Verlag: ivi
Autor/in: Nina MacKay
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 01.09.2016
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3-492-70393-2
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Facebookseite der Autorin → HIER
Vielen Dank an den piper ivi Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Als in ihrer Nähe mehrere Leichen auftauchen, macht sie unweigerlich die Bekanntschaft des attraktiven Detectives Dylan Shane, der Nachforschungen in diesem Fall betreibt. Merkwürdigerweise hatte Alana zu allen Verstorbenen Kontakt, was sie natürlich ins Visier des Detectives rückt, der obendrein ein ganz besonderes Interesse an Alana zu haben scheint. Diese macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder und bringt dabei nicht nur sich, sondern auch die Menschen, die sie liebt, in große Gefahr.
Meine Meinung:
Schon bei der Vorankündigung des Verlags ist mir der Roman ins Auge gefallen. Cover und Klappentext haben mir sehr zugesagt und die inhalierte Leseprobe hatte mein Schicksal dann besiegelt: Ich musste dieses Buch lesen.
Die Grundidee selbst ist nicht neu, aber welche ist das schon. Sie ist jedoch so wunderbar in diese Story eingebettet, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Besonders die tollen Charaktere, die die Autorin für mich hat lebendig werden lassen, haben es mir angetan.
Allen voran natürlich Alana mit ihrer spitzen Zunge, die selten um einen Spruch verlegen ist. Damit kann man auf jeden Fall bei mir punkten. Sie ist ausgesprochen mutig und immer bereit, anderen Menschen zu helfen. Dabei scheint sie selbst von einem Unglück ins nächste zu tapsen. Ständig geschieht ihr ein Missgeschick nach dem anderen und das ausgerechnet auch immer noch in der Nähe von Detective Sockenschuss alias Dylan.
Diesen hat Alana übrigens total aus dem Konzept gebracht. Er findet sie nicht nur attraktiv, sondern ausgesprochen unterhaltsam. Zudem hat sie seinem kleinen Bruder das Leben gerettet. Merkwürdig ist nur, dass in ihrer Nähe immer wieder Unfälle passieren und dann diese Schreie....
Alana zur Seite steht zudem auch Clay, der gemeinsam mit ihr vor vielen Jahren im Waisenhaus abgegeben wurde und ihr seitdem nicht mehr von der Seite weicht. Die beiden leben gemeinsam und versuchen sich mit Jobs über Wasser zu halten. Clay scheint der einzige zu sein, dem Alana noch kein Unglück gebracht hat.
Die Handlung ist sehr schlüssig und gut durchdacht aufgebaut. Auch das Ende fand ich sehr zufriedenstellend. Einziges Manko für mich war, dass es relativ vorhersehbar war, aber das hat die Autorin mit ihren genialen Dialogen und dem tollen Schreibstil auf jeden Fall wieder wettgemacht, so dass meine Begeisterung nicht getrübt worden ist.
Fazit:
Ich habe "Plötzlich Banshee" von Nina MacKay geliebt. Der Roman aus dem Fantasygenre ist unterhaltsam, witzig und überaus spannend. Alana ist für mich als Charakter ein absoluter Hauptgewinn und ich habe mich dem Alltag erst wieder stellen können, als ich am Ende des Buches angekommen bin. Das war definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin.
Klappenbroschur mit 400 Seiten
Verlag: ivi
Autor/in: Nina MacKay
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erschienen: 01.09.2016
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3-492-70393-2
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Vielen Dank an den piper ivi Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Samstag, 30. Januar 2016
Divinitas
Fye hat es nicht leicht, denn als
Halbelfe wird sie sowohl gefürchtet, als auch gehasst. Aus diesem Grund
lebt sie allein und zurückgezogen tief im Wald. Doch als ihre Erträge
nicht mehr ausreichen,
um sie über den Winter zu bringen, hat sie keine andere Wahl, als in
das nächstgelegene Dorf zu gehen, um Lebensmittel und Saatgut zu kaufen.
Die Angst ist ihr ständiger Begleiter dort und der Zufall will, dass sie enttarnt und gefangen wird. Während sie schon dem Tod ins Auge blickt, erhält sie Hilfe und Rettung von unerwarteter Seite. Kann sie ihrem Retter vertrauen?
Meine Meinung:
Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Das wunderschöne Cover zeigt die Protagonistin Fye mit ihren einprägsamen Augen und der obligatorischen Kapuze, die sie trägt. Selbst der schwarze Wolf findet sich hier wieder und verheißt ein fantasyreiches Vergnügen.
Asuka Lionera hat in diesem Roman zwei Erzählstränge verarbeitet. Einmal einen, der sich um Fye und die aktuellen Geschehnisse dreht und einen anderen aus Vaans Sicht. Beide fand ich sehr spannend und interessant beschrieben und ich habe mich bei jedem Wechsel gefreut, noch mehr vom Schicksal des jeweils anderen zu erfahren. Der Schwerpunkt liegt hier allerdings deutlich auf Fye, die mir schnell sympathisch war.
Insgesamt haben mir die Charaktere des Buches ganz gut gefallen. Nicht immer klar und deutlich beschrieben, weckten sie sowohl Sympathie, als auch Argwohn in mir und handelten nach meinem Gefühl leider nicht immer realitätsnah. Manche Handlung konnte ich einfach nicht nachvollziehen, aber das ist schließlich auch nicht unbedingt nötig. Ab und an wirkte Fye ein wenig naiv und leichtgläubig, doch dies könnte ihren besonderen, persönlichen Lebensverhältnissen geschuldet sein.
Obwohl ich einen Teil der Ereignisse relativ absehbar fand, mochte ich das Buch dennoch nicht an die Seite legen. Asuka Lionera hat eine ansprechende Art zu Schreiben und so kamen bei mir keine Längen auf.
Fazit:
"Divinitas" ist ein solider und spannender, erster Roman von Asuka Lionera, der durchaus Potential hat. Alte Familiengeheimnisse, ein Fluch und die unwiderstehliche Anziehung zweier Meinschen bilden das Grundgerüst dieses Romans, dessen Autorin mich mit ihrem Schreibstil und der interessanten Idee überzeugen konnte.
Softcover mit 348 Seiten
Autor/in: Asuka Lionera
Verlag: Drachenmond
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 21.11.2015
Preis: 14,90 Euro
ISBN: 978-3-95991-022-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Die Angst ist ihr ständiger Begleiter dort und der Zufall will, dass sie enttarnt und gefangen wird. Während sie schon dem Tod ins Auge blickt, erhält sie Hilfe und Rettung von unerwarteter Seite. Kann sie ihrem Retter vertrauen?
Meine Meinung:
Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Das wunderschöne Cover zeigt die Protagonistin Fye mit ihren einprägsamen Augen und der obligatorischen Kapuze, die sie trägt. Selbst der schwarze Wolf findet sich hier wieder und verheißt ein fantasyreiches Vergnügen.
Asuka Lionera hat in diesem Roman zwei Erzählstränge verarbeitet. Einmal einen, der sich um Fye und die aktuellen Geschehnisse dreht und einen anderen aus Vaans Sicht. Beide fand ich sehr spannend und interessant beschrieben und ich habe mich bei jedem Wechsel gefreut, noch mehr vom Schicksal des jeweils anderen zu erfahren. Der Schwerpunkt liegt hier allerdings deutlich auf Fye, die mir schnell sympathisch war.
Insgesamt haben mir die Charaktere des Buches ganz gut gefallen. Nicht immer klar und deutlich beschrieben, weckten sie sowohl Sympathie, als auch Argwohn in mir und handelten nach meinem Gefühl leider nicht immer realitätsnah. Manche Handlung konnte ich einfach nicht nachvollziehen, aber das ist schließlich auch nicht unbedingt nötig. Ab und an wirkte Fye ein wenig naiv und leichtgläubig, doch dies könnte ihren besonderen, persönlichen Lebensverhältnissen geschuldet sein.
Obwohl ich einen Teil der Ereignisse relativ absehbar fand, mochte ich das Buch dennoch nicht an die Seite legen. Asuka Lionera hat eine ansprechende Art zu Schreiben und so kamen bei mir keine Längen auf.
Fazit:
"Divinitas" ist ein solider und spannender, erster Roman von Asuka Lionera, der durchaus Potential hat. Alte Familiengeheimnisse, ein Fluch und die unwiderstehliche Anziehung zweier Meinschen bilden das Grundgerüst dieses Romans, dessen Autorin mich mit ihrem Schreibstil und der interessanten Idee überzeugen konnte.
Softcover mit 348 Seiten
Autor/in: Asuka Lionera
Verlag: Drachenmond
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erschienen: 21.11.2015
Preis: 14,90 Euro
ISBN: 978-3-95991-022-4
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Sonntag, 18. Oktober 2015
Nacht ohne Sterne
Naya ist ein
Halbblut. Ihr Vater ist ein Mensch und ihre Mutter eine Lichtelfe, deren
Volk sie verstoßen hat. Naya selbst besitzt keine Magie und der Zugang
zur Elfenwelt bleibt ihr verwehrt. Ihr einziger Kontakt in dieser
Hinsicht ist der Lichtelf Jaron, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist.
Ihr Vater führt einen ganz besonderen Buchladen, in dem er auch seltene Bücher über Magie verkauft. Naya hilft ihm oft dort, ebenso wie die Fee Rosa, die sich bislang immer um Naya gekümmert hat. Als letztere die Bekanntschaft des Dunkelelfs Vidar macht, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges zwischen Licht- und Dunkelelfen. Wem kann Naya noch trauen?
Meine Meinung:
"Nacht ohne Sterne" ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz. Das wundervolle Cover mit der glitzernden Schrift und der spannende Klappentext verheißen ganz viel Lesespaß rund um die Fantasywelt der Elfen.
Naya war mir schnell sympathisch und es war nicht schwer, sich in sie hineinzuversetzen und mit ihr zu fühlen. Ein Teil von ihr sehnt sich nach der Welt der Lichtelfen, die sie niemals betreten darf. Sie fühlt, dass irgendetwas in ihrem Leben fehlt. Die Begegnung mit Vidar verändert dann von jetzt auf gleich alles. Nach allem, was sie gelernt hat, ist er das personifizierte Böse, doch ihre Erfahrungen sprechen da eine ganz andere Sprache. Natürlich ist Naya nicht das harmlose, menschliche Halbblut, wie sie annimmt, das Gefühl wird beim Lesen schnell stärker. Aber ich möchte in dieser Hinsicht nicht vorweggreifen und einen Teil der Spannung herausnehmen.
Jaron und Vidar sind beide sehr interessante Charaktere. Jaron hat stets auf Naya aufgepasst; sie sind wie Geschwister aufgewachsen. Allerdings scheint sich in letzter Zeit etwas zwischen ihnen geändert zu haben, denn es gibt immer wieder Momente, in denen es knistert. Was sich auf der einen Seite langsam entwickelt hat, schlägt beim Treffen mit Vidar wie eine Bombe ein. Naya ist hin- und hergerissen zwischen dem, was sie gelernt hat, und dem, das sie selbst sieht und fühlt.
Ich fand es interessant, wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte veränderten. Insbesondere Jaron erfährt hier eine große Wandlung. Doch ich fand seine Sicht zeitweilig etwas eingeengt. Im Gegensatz zu Naya ist er aber auch nicht aus dem eigenen Volk ausgegrenzt worden und hat damit einen ganz anderen Blickwinkel als sie, die etwas unvoreingenommener an alles herangehen kann.
Sehr gut gefallen hat mir, dass es sich bei diesem Roman um einen Einzelband handelt. Zwar lese ich auch sehr gerne Mehrteiler dieses Genres, aber zwischendurch ist es einfach mal erfrischend, diesbezüglich etwas Abwechslung zu haben und nicht zitternd auf eine Fortsetzung warten zu müssen.
Fazit:
"Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz ist ein starker Jugendfantasyroman, der mich gekonnt zu unterhalten wusste und vor allem mit seinen schönen Beschreibungen und den sympathischen Charakteren punktet. Gerne bin ich in die fantastische Welt eingetaucht, die die Autorin geschaffen hat und befand mich stets im begeisterten Lesefluss.
gebundenes Buch mit 544 Seiten
Verlag: cbt
Autorin: Gesa Schwartz
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 28.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 18,99 Euro
ISBN: 978-3-570-16320-7
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den cbt Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Ihr Vater führt einen ganz besonderen Buchladen, in dem er auch seltene Bücher über Magie verkauft. Naya hilft ihm oft dort, ebenso wie die Fee Rosa, die sich bislang immer um Naya gekümmert hat. Als letztere die Bekanntschaft des Dunkelelfs Vidar macht, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges zwischen Licht- und Dunkelelfen. Wem kann Naya noch trauen?
Meine Meinung:
"Nacht ohne Sterne" ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz. Das wundervolle Cover mit der glitzernden Schrift und der spannende Klappentext verheißen ganz viel Lesespaß rund um die Fantasywelt der Elfen.
Naya war mir schnell sympathisch und es war nicht schwer, sich in sie hineinzuversetzen und mit ihr zu fühlen. Ein Teil von ihr sehnt sich nach der Welt der Lichtelfen, die sie niemals betreten darf. Sie fühlt, dass irgendetwas in ihrem Leben fehlt. Die Begegnung mit Vidar verändert dann von jetzt auf gleich alles. Nach allem, was sie gelernt hat, ist er das personifizierte Böse, doch ihre Erfahrungen sprechen da eine ganz andere Sprache. Natürlich ist Naya nicht das harmlose, menschliche Halbblut, wie sie annimmt, das Gefühl wird beim Lesen schnell stärker. Aber ich möchte in dieser Hinsicht nicht vorweggreifen und einen Teil der Spannung herausnehmen.
Jaron und Vidar sind beide sehr interessante Charaktere. Jaron hat stets auf Naya aufgepasst; sie sind wie Geschwister aufgewachsen. Allerdings scheint sich in letzter Zeit etwas zwischen ihnen geändert zu haben, denn es gibt immer wieder Momente, in denen es knistert. Was sich auf der einen Seite langsam entwickelt hat, schlägt beim Treffen mit Vidar wie eine Bombe ein. Naya ist hin- und hergerissen zwischen dem, was sie gelernt hat, und dem, das sie selbst sieht und fühlt.
Ich fand es interessant, wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte veränderten. Insbesondere Jaron erfährt hier eine große Wandlung. Doch ich fand seine Sicht zeitweilig etwas eingeengt. Im Gegensatz zu Naya ist er aber auch nicht aus dem eigenen Volk ausgegrenzt worden und hat damit einen ganz anderen Blickwinkel als sie, die etwas unvoreingenommener an alles herangehen kann.
Sehr gut gefallen hat mir, dass es sich bei diesem Roman um einen Einzelband handelt. Zwar lese ich auch sehr gerne Mehrteiler dieses Genres, aber zwischendurch ist es einfach mal erfrischend, diesbezüglich etwas Abwechslung zu haben und nicht zitternd auf eine Fortsetzung warten zu müssen.
Fazit:
"Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz ist ein starker Jugendfantasyroman, der mich gekonnt zu unterhalten wusste und vor allem mit seinen schönen Beschreibungen und den sympathischen Charakteren punktet. Gerne bin ich in die fantastische Welt eingetaucht, die die Autorin geschaffen hat und befand mich stets im begeisterten Lesefluss.
gebundenes Buch mit 544 Seiten
Verlag: cbt
Autorin: Gesa Schwartz
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erschienen: 28.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 18,99 Euro
ISBN: 978-3-570-16320-7
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Vielen Dank an den cbt Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
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Schicksal,
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Urban Fantasy
Donnerstag, 24. September 2015
Das Lied der Elfen - Weltenmagie III
Kaynes,
Leánas und
Robs Reise in die Elfenwelt Sharevyon hat sich inzwischen als
gefährliches Wagnis herausgestellt. Sharevyon ist eine sterbende Welt,
die von den Mysharen bis zur Erbarmungslosigkeit ausgequetscht worden
ist. Vergeblich warten die Freunde auf die Rückkehr von Nordhalan.
Währenddessen riskieren sie alles, um sich und die letzten Elfen dieser
Welt zu retten. Doch die Mysharen scheinen unbesiegbar. Werden sich
Kayne, Leána, Rob und ihre Freunde noch retten können?
Zur gleichen Zeit kämpfen die Bewohner von Albany verzweifelt darum, ihre Lieben zurückholen zu können. Zudem macht dort weiterhin der Bärtige jagt auf Nebelhexen und schreckt auch vor weiteren Angriffen gegen die Familie von Northcliff nicht zurück. Ein Krieg scheint unmittelbar bevorzustehen.
Meine Meinung:
Begeistert habe ich auf das Finale der Trilogie gewartet. Der Einstieg in das wunderschön gestaltete Buch war mühelos, viel zu einprägsam war die Geschichte und die Charaktere, als dass ich mich nicht gleich wieder sofort zurechtgefunden hätte. Der Schreibstil und die Handlung haben mich schnell wieder so sehr gefesselt, dass ich die Realität um mich herum total ausgeblendet habe.
Die Charaktere habe ich bereits in den Bänden zuvor so liebgewonnen, dass es eine Freude war, sie erneut zu begleiten. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden. Gerade deswegen habe ich schon am Anfang gezittert, wer es dieses Mal von ihnen wohl nicht bis zum Ende schaffen wird.
Natürlich haben sich die Charaktere auch weiterentwickelt. Toran scheint ein ganzes Stück erwachsener geworden zu sein und auch Kayne verlässt endlich seine ständige Abwehrhaltung und lässt die Nähe anderer Wesen zu. Sie sind alle an den Ereignissen gewachsen; Verluste und die drohende Gefahr rücken die wirklich wichtigen Dinge an ihren angestammten Platz.
Dabei bleibt eindeutig Kayne mein Liebling in dieser Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass seine familiäre Situation und seine Kindheit im Gegensatz zu der von Leána und Toran weitaus unschöner war. Ich wollte unbedingt, dass er zu den Dingen kommt, die ihm wichtig sind, dass er diejenige, mit der er sein Leben verbringen will, für sich gewinnen kann und, dass er endlich akzeptiert wird, als der, der er ist und nicht gefürchtet und verachtet wird als Sohn seines Vaters. Er ist immer loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Zudem ist er ungeheuer stark und ich habe ihn dafür bewundert, wie er es geschafft hat, sich zu verändern und über sich hinauszuwachsen.
Gut gefallen hat mir auch wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft, die die Protagonisten miteinander teilen. Sie ist ihre größte Stärke, denn nur gemeinsam können sie gegen die aktuelle Situation ankämpfen.
Denn die Situation in Albany und Sharevyon wird immer dramatischer. Dabei steigt die Spannung kontinuierlich und die Absichten und Taten einzelner Charaktere sind selten vorhersehbar. Zum Ende spitzt sich die Lage immer mehr zu und mündet in einem grandiosen Showdown auf allen Ebenen. Alle offenen Erzählstränge werden zu einem stimmigen Ganzen geführt, das definitiv mal wieder Taschentuchalarm bei mir ausgelöst hat. Gleichzeitig erweckt bei mir die Konstellation am Schluss die Hoffnung, dass die Autorin ihren Lesern vielleicht noch eine weitere Trilogie aus Albany bescheren wird.
Fazit:
"Das Lied der Elfen - Weltenmagie III" ist das fulminante Finale der Trilogie von Aileen P. Roberts, die mich mit ihrem wundervollen Weltenbild und den starken Charakteren erneut verzaubern konnte. Die atemberaubende Spannung in der Geschichte brach nie ab und gipfelte in einem gut durchdachten und stimmigen Finale. Ich hoffe sehr, dass es trotz dieses großartigen Schlusses in der Zukunft ein Wiedersehen in Albany geben wird, denn es fällt mir schwer, mich von dieser Welt und seinen Bewohnern zu verabschieden.
Klappenbroschur mit 608 Seiten
Verlag: Goldmann
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 14.09.2015
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48107-1
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Zur gleichen Zeit kämpfen die Bewohner von Albany verzweifelt darum, ihre Lieben zurückholen zu können. Zudem macht dort weiterhin der Bärtige jagt auf Nebelhexen und schreckt auch vor weiteren Angriffen gegen die Familie von Northcliff nicht zurück. Ein Krieg scheint unmittelbar bevorzustehen.
Meine Meinung:
Begeistert habe ich auf das Finale der Trilogie gewartet. Der Einstieg in das wunderschön gestaltete Buch war mühelos, viel zu einprägsam war die Geschichte und die Charaktere, als dass ich mich nicht gleich wieder sofort zurechtgefunden hätte. Der Schreibstil und die Handlung haben mich schnell wieder so sehr gefesselt, dass ich die Realität um mich herum total ausgeblendet habe.
Die Charaktere habe ich bereits in den Bänden zuvor so liebgewonnen, dass es eine Freude war, sie erneut zu begleiten. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden. Gerade deswegen habe ich schon am Anfang gezittert, wer es dieses Mal von ihnen wohl nicht bis zum Ende schaffen wird.
Natürlich haben sich die Charaktere auch weiterentwickelt. Toran scheint ein ganzes Stück erwachsener geworden zu sein und auch Kayne verlässt endlich seine ständige Abwehrhaltung und lässt die Nähe anderer Wesen zu. Sie sind alle an den Ereignissen gewachsen; Verluste und die drohende Gefahr rücken die wirklich wichtigen Dinge an ihren angestammten Platz.
Dabei bleibt eindeutig Kayne mein Liebling in dieser Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass seine familiäre Situation und seine Kindheit im Gegensatz zu der von Leána und Toran weitaus unschöner war. Ich wollte unbedingt, dass er zu den Dingen kommt, die ihm wichtig sind, dass er diejenige, mit der er sein Leben verbringen will, für sich gewinnen kann und, dass er endlich akzeptiert wird, als der, der er ist und nicht gefürchtet und verachtet wird als Sohn seines Vaters. Er ist immer loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Zudem ist er ungeheuer stark und ich habe ihn dafür bewundert, wie er es geschafft hat, sich zu verändern und über sich hinauszuwachsen.
Gut gefallen hat mir auch wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft, die die Protagonisten miteinander teilen. Sie ist ihre größte Stärke, denn nur gemeinsam können sie gegen die aktuelle Situation ankämpfen.
Denn die Situation in Albany und Sharevyon wird immer dramatischer. Dabei steigt die Spannung kontinuierlich und die Absichten und Taten einzelner Charaktere sind selten vorhersehbar. Zum Ende spitzt sich die Lage immer mehr zu und mündet in einem grandiosen Showdown auf allen Ebenen. Alle offenen Erzählstränge werden zu einem stimmigen Ganzen geführt, das definitiv mal wieder Taschentuchalarm bei mir ausgelöst hat. Gleichzeitig erweckt bei mir die Konstellation am Schluss die Hoffnung, dass die Autorin ihren Lesern vielleicht noch eine weitere Trilogie aus Albany bescheren wird.
Fazit:
"Das Lied der Elfen - Weltenmagie III" ist das fulminante Finale der Trilogie von Aileen P. Roberts, die mich mit ihrem wundervollen Weltenbild und den starken Charakteren erneut verzaubern konnte. Die atemberaubende Spannung in der Geschichte brach nie ab und gipfelte in einem gut durchdachten und stimmigen Finale. Ich hoffe sehr, dass es trotz dieses großartigen Schlusses in der Zukunft ein Wiedersehen in Albany geben wird, denn es fällt mir schwer, mich von dieser Welt und seinen Bewohnern zu verabschieden.
Klappenbroschur mit 608 Seiten
Verlag: Goldmann
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 14.09.2015
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48107-1
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
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Montag, 11. Mai 2015
Das vergessene Reich - Weltenmagie II
Kayne, Leána und
Rob machen sich zusammen mit dem Zauberer Nordhalan und einigen anderen
auf, das Geheimnis um die Elfenwelt Sharevyon zu lösen. Nachdem sie das
Siegel des Magischen Portals öffnen konnten, präsentiert sich ihnen eine
Welt, die den Eindruck erweckt, dem Untergang geweiht zu sein.
Nicht nur die Landschaft, sondern auch die noch verbliebenen Bewohner sind nur noch ein Schatten dessen, was sie einst gewesen sind. Einzig die Rückkehr der Drachen und anderer magischer Wesen scheint den Verfall dieser Welt noch aufhalten zu können. Doch irgendetwas ist merkwürdig in diesem Reich, doch erst spät dämmert den Freunden, auf was sie sich da eingelassen haben.
Meine Meinung:
Der Einstieg in das wunderschön gestaltete Buch fiel mir dieses Mal sehr leicht, habe ich doch schon lange sehnsuchtsvoll auf die Fortsetzung gewartet. Schnell haben mich der Schreibstil und die Handlung wieder so mitgezogen, dass ich total zwischen den Seiten versunken bin. Die Charaktere konnten mich vom Anfang bis zum Ende erneut begeistern. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden.
Doch ihnen allen merkt man an, dass der tragische Verlust aus dem ersten Band sie verändert hat. Die sonst so lebenslustige und mutige Leána trauert zurückgezogen für sich, während Toran auf der Suche nach Schuldigen verzweifelt um sich schlägt. Erst langsam lernen sie mit den Ereignissen umzugehen und auch daran zu wachsen.
Dennoch schafft es Leána sich das Verständnis, das sie stets für ihre Freunde aufbringt, zu erhalten. Sie hat ein sicheres Gespür, für die Dinge, die andere zu verbergen suchen und schaut gezielt hinter die einzelnen Fassaden.
Kayne ist und bleibt mein Liebling in dieser Reihe. Er ist immer loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Dabei hat er mit ständigen Anfeindungen aufgrund seiner Abstammung zu kämpfen und auch das Verhalten seiner Mutter macht ihm den Umgang mit anderen nicht leichter. Aber er ist ungeheuer stark und ich habe ihn dafür bewundert, wie er mit der Situation umgegangen ist.
Gut gefallen hat mir auch wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft, die die Protagonisten miteinander teilen. Sie ist ihre größte Stärke, denn nur gemeinsam können sie gegen die aktuelle Situation ankämpfen.
Wie bereits zum Ende des ersten Teils angedeutet, spitzt sich die Lage in Albany zu. Die Unbeschwertheit im Auftakt der Reihe ist im Mittelteil einer düsteren Stimmung gewichen, die einen grandiosen Showdown im letzten Band erahnen lässt. Das bisherige Ende ist in allen Erzählsträngen offen und lässt mich in gespannter Erwartung auf das Finale im Herbst hoffen.
Trotzdem die neue "Weltenmagie"-Reihe in sich abgeschlossen und auch für sich allein durchaus verständlich ist, würde ich empfehlen, zunächst die "Weltennebel"-Trilogie zu lesen, da die dortigen Charaktere zu einem großen Teil in diesem Buch wiederauftauchen und viele Andeutungen auf frühere Geschehnisse somit besser verstanden werden können.
Fazit:
Mit "Das Vergessene Reich - Weltenmagie II" setzt Aileen P. Roberts ihre atemberaubende Fantasytrilogie fort. Erneut kann sie mit einem wundervollen Weltenbild und starken Charakteren punkten und setzt spannungstechnisch sogar noch einen oben d´rauf. Viele offene Fragen und mein unbändiger Wunsch nach mehr "Weltenmagie" sorgen dafür, dass ich mich bereits jetzt wahnsinnig auf die Fortsetzung freue.
Klappenbroschur mit 512 Seiten
Verlag: Goldmann
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 16.03.2015
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48045-6
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Nicht nur die Landschaft, sondern auch die noch verbliebenen Bewohner sind nur noch ein Schatten dessen, was sie einst gewesen sind. Einzig die Rückkehr der Drachen und anderer magischer Wesen scheint den Verfall dieser Welt noch aufhalten zu können. Doch irgendetwas ist merkwürdig in diesem Reich, doch erst spät dämmert den Freunden, auf was sie sich da eingelassen haben.
Meine Meinung:
Der Einstieg in das wunderschön gestaltete Buch fiel mir dieses Mal sehr leicht, habe ich doch schon lange sehnsuchtsvoll auf die Fortsetzung gewartet. Schnell haben mich der Schreibstil und die Handlung wieder so mitgezogen, dass ich total zwischen den Seiten versunken bin. Die Charaktere konnten mich vom Anfang bis zum Ende erneut begeistern. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden.
Doch ihnen allen merkt man an, dass der tragische Verlust aus dem ersten Band sie verändert hat. Die sonst so lebenslustige und mutige Leána trauert zurückgezogen für sich, während Toran auf der Suche nach Schuldigen verzweifelt um sich schlägt. Erst langsam lernen sie mit den Ereignissen umzugehen und auch daran zu wachsen.
Dennoch schafft es Leána sich das Verständnis, das sie stets für ihre Freunde aufbringt, zu erhalten. Sie hat ein sicheres Gespür, für die Dinge, die andere zu verbergen suchen und schaut gezielt hinter die einzelnen Fassaden.
Kayne ist und bleibt mein Liebling in dieser Reihe. Er ist immer loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Dabei hat er mit ständigen Anfeindungen aufgrund seiner Abstammung zu kämpfen und auch das Verhalten seiner Mutter macht ihm den Umgang mit anderen nicht leichter. Aber er ist ungeheuer stark und ich habe ihn dafür bewundert, wie er mit der Situation umgegangen ist.
Gut gefallen hat mir auch wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft, die die Protagonisten miteinander teilen. Sie ist ihre größte Stärke, denn nur gemeinsam können sie gegen die aktuelle Situation ankämpfen.
Wie bereits zum Ende des ersten Teils angedeutet, spitzt sich die Lage in Albany zu. Die Unbeschwertheit im Auftakt der Reihe ist im Mittelteil einer düsteren Stimmung gewichen, die einen grandiosen Showdown im letzten Band erahnen lässt. Das bisherige Ende ist in allen Erzählsträngen offen und lässt mich in gespannter Erwartung auf das Finale im Herbst hoffen.
Trotzdem die neue "Weltenmagie"-Reihe in sich abgeschlossen und auch für sich allein durchaus verständlich ist, würde ich empfehlen, zunächst die "Weltennebel"-Trilogie zu lesen, da die dortigen Charaktere zu einem großen Teil in diesem Buch wiederauftauchen und viele Andeutungen auf frühere Geschehnisse somit besser verstanden werden können.
Fazit:
Mit "Das Vergessene Reich - Weltenmagie II" setzt Aileen P. Roberts ihre atemberaubende Fantasytrilogie fort. Erneut kann sie mit einem wundervollen Weltenbild und starken Charakteren punkten und setzt spannungstechnisch sogar noch einen oben d´rauf. Viele offene Fragen und mein unbändiger Wunsch nach mehr "Weltenmagie" sorgen dafür, dass ich mich bereits jetzt wahnsinnig auf die Fortsetzung freue.
Klappenbroschur mit 512 Seiten
Verlag: Goldmann
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 16.03.2015
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48045-6
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Dienstag, 13. Januar 2015
Die verborgenen Insignien des Pan
Autor: Sandra Regnier
Titel: Die verborgenen Insignien des Pan
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 8,99 Euro als Taschenbuch
Seitenzahl: 368
Verlag: Carlsen
erschienen: 22.08.2014
Teil einer Reihe: Band 3 von 3
Eigentlich sollte sich Felicity ja glücklich schätzen. Nicht nur scheinen plötzlich sämtliche Jungen aus ihrer Schule an ihr interessiert zu sein, sie ist auch bereits mit dem bestaussehendsten Typen Londons verlobt. Nur leider ist die Verlobung schon vor Jahrhunderten arrangiert worden und ihr Zukünftiger der etwas zu charmante Halbelf Leander FitzMor, der viel zu vielen Frauen den Kopf verdreht. Felicity kann sich einfach nicht entscheiden, ob sie ihn lieber schlagen oder ihm doch endlich den alles verändernden Kuss geben soll. Zu allem Überfluss spitzt sich auch die Lage in der Anderwelt zu und wieder hängt alles von Felicity ab. Nur sie kann die für die Elfen so wichtigen Insignien finden, muss dafür aber ziemlich durch die Zeit reisen …(Quelle Text und Foto: Carlsen Impress Verlag)
Ultra-Kurz-Meinung:
Cover: sehr schön, passt perfekt zu den Vorgängern
Klappentext: für Leser der Bände davor informativ
Schreibstil: jugendlich locker
Inhalt: sagenhaft
Charaktere: authentisch und sympathisch
Spannung: konstant spürbar
Magie: gut eingeflochten
Weltenbild: leicht zugänglich
Gedanken:
Den dritten Band habe ich direkt nach dem zweiten verschlungen und das war auch gut so - noch einmal hätte ich nicht warten mögen. Ich habe ja sehr lange gezügert bis ich die Reihe begonnen habe - warum auch immer - aber im Nachhinein bin ich sehr froh, konnte ich doch so alles hintereinander weglesen.
Inzwischen kennt Felicity die Details ihrer Beziehung zu Lee und das und ein weiterer Aspekt werfen sie diesbezüglich erst einmal aus der Bahn. Die Lage spitzt sich immer weiter zu und ein Kampf zwischen den Elfen und den Drachenkindern scheint fast unausweichlich. Ob Felicity und Lee rechtzeitig den Verräter entdecken können?
Gut gefallen hat mir, dass Felicitys Freunde sie stets wieder auf den Teppich geholt haben, wenn sie drohte die Bodenhaftung zu verlieren. Obwohl ich sie da total verstehen kann, denn durch ihre äußerliche Veränderung und andere Umstände interessieren sich nun so viele tolle Typen für sie - da kann man schon mal etwas abheben - vor allem in dem Alter.
Ich mag den Humor in der kompletten Reihe und werde - nun nach Beendigung- Felictiy und Lee sehr vermissen. Insbesondere Felicity hat sich in mein Herz geschlichen und dort einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es gibt zwar ein paar Aspekte in der Trilogie, die meiner Meinung nach noch der Aufklärung bedurft hätten, aber ich kann auch so gut damit leben, ganz einfach, weil ich das Lesen unheimlich genossen habe.
Titel: Die verborgenen Insignien des Pan
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 8,99 Euro als Taschenbuch
Seitenzahl: 368
Verlag: Carlsen
erschienen: 22.08.2014
Teil einer Reihe: Band 3 von 3
Eigentlich sollte sich Felicity ja glücklich schätzen. Nicht nur scheinen plötzlich sämtliche Jungen aus ihrer Schule an ihr interessiert zu sein, sie ist auch bereits mit dem bestaussehendsten Typen Londons verlobt. Nur leider ist die Verlobung schon vor Jahrhunderten arrangiert worden und ihr Zukünftiger der etwas zu charmante Halbelf Leander FitzMor, der viel zu vielen Frauen den Kopf verdreht. Felicity kann sich einfach nicht entscheiden, ob sie ihn lieber schlagen oder ihm doch endlich den alles verändernden Kuss geben soll. Zu allem Überfluss spitzt sich auch die Lage in der Anderwelt zu und wieder hängt alles von Felicity ab. Nur sie kann die für die Elfen so wichtigen Insignien finden, muss dafür aber ziemlich durch die Zeit reisen …(Quelle Text und Foto: Carlsen Impress Verlag)
Ultra-Kurz-Meinung:
Cover: sehr schön, passt perfekt zu den Vorgängern
Klappentext: für Leser der Bände davor informativ
Schreibstil: jugendlich locker
Inhalt: sagenhaft
Charaktere: authentisch und sympathisch
Spannung: konstant spürbar
Magie: gut eingeflochten
Weltenbild: leicht zugänglich
Gedanken:
Den dritten Band habe ich direkt nach dem zweiten verschlungen und das war auch gut so - noch einmal hätte ich nicht warten mögen. Ich habe ja sehr lange gezügert bis ich die Reihe begonnen habe - warum auch immer - aber im Nachhinein bin ich sehr froh, konnte ich doch so alles hintereinander weglesen.
Inzwischen kennt Felicity die Details ihrer Beziehung zu Lee und das und ein weiterer Aspekt werfen sie diesbezüglich erst einmal aus der Bahn. Die Lage spitzt sich immer weiter zu und ein Kampf zwischen den Elfen und den Drachenkindern scheint fast unausweichlich. Ob Felicity und Lee rechtzeitig den Verräter entdecken können?
Gut gefallen hat mir, dass Felicitys Freunde sie stets wieder auf den Teppich geholt haben, wenn sie drohte die Bodenhaftung zu verlieren. Obwohl ich sie da total verstehen kann, denn durch ihre äußerliche Veränderung und andere Umstände interessieren sich nun so viele tolle Typen für sie - da kann man schon mal etwas abheben - vor allem in dem Alter.
Ich mag den Humor in der kompletten Reihe und werde - nun nach Beendigung- Felictiy und Lee sehr vermissen. Insbesondere Felicity hat sich in mein Herz geschlichen und dort einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es gibt zwar ein paar Aspekte in der Trilogie, die meiner Meinung nach noch der Aufklärung bedurft hätten, aber ich kann auch so gut damit leben, ganz einfach, weil ich das Lesen unheimlich genossen habe.
Sonntag, 11. Januar 2015
Die dunkle Prophezeiung des Pan
Autor: Sandra Regnier
Titel: Die dunkle Prophezeiung des Pan
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 8,99 Euro als Taschenbuch
Seitenzahl: 416
Verlag: Carlsen
erschienen: 20.12.2013
Teil einer Reihe: Band 2 von 3
Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht … (Quelle Text und Foto: Carlsen Impress Verlag)
Ultra-Kurz-Meinung:
Cover: sehr schön
Klappentext: für Leser des ersten Bands informativ
Schreibstil: jugendlich locker
Inhalt: sagenhaft
Charaktere: authentisch und sympathisch
Spannung: konstant spürbar
Magie: gut eingeflochten
Weltenbild: leicht zugänglich
Gedanken:
Endlich ging es weiter für mich. Ich habe ja schon fast den Postboten gestalkt. Da ich die Bücher unbedingt als Taschenbücher in meinem Schrank haben wollte, musste ich leider ein paar Tage warten. Doch dann waren sie da und es gab kein Halten mehr.
Es war echt schön, den liebgewonnenen Charakteren wieder zu begegnen. Besonders Felicitys Ausflug ins Versailles des achtzehnten Jahrhunderts fand ich sehr schön beschrieben, obwohl ich nach "Die Stunde der Lilie" von der Autorin fast schon so etwas wie ein Déjà-vu hatte.
Der zweite Teil ist definitiv kein Lückenfüller, wie man es von so manchen Trilogien her kennt, sondern Spannung pur vom Anfang bis zum Ende. Neue Charaktere tauchen auf, ebenso wie ganz neue Aspekte bei der Suche nach den Insignien des Pans. Ich habe wieder begeistert mitgefiebert.
Am Ende gab es dann erneut einen Cliffhanger, der mir dieses Mal aber nichts ausgemacht hat - schließlich liegt Band 3 gerade direkt neben mir. ;)
Titel: Die dunkle Prophezeiung des Pan
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 8,99 Euro als Taschenbuch
Seitenzahl: 416
Verlag: Carlsen
erschienen: 20.12.2013
Teil einer Reihe: Band 2 von 3
Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht … (Quelle Text und Foto: Carlsen Impress Verlag)
Ultra-Kurz-Meinung:
Cover: sehr schön
Klappentext: für Leser des ersten Bands informativ
Schreibstil: jugendlich locker
Inhalt: sagenhaft
Charaktere: authentisch und sympathisch
Spannung: konstant spürbar
Magie: gut eingeflochten
Weltenbild: leicht zugänglich
Gedanken:
Endlich ging es weiter für mich. Ich habe ja schon fast den Postboten gestalkt. Da ich die Bücher unbedingt als Taschenbücher in meinem Schrank haben wollte, musste ich leider ein paar Tage warten. Doch dann waren sie da und es gab kein Halten mehr.
Es war echt schön, den liebgewonnenen Charakteren wieder zu begegnen. Besonders Felicitys Ausflug ins Versailles des achtzehnten Jahrhunderts fand ich sehr schön beschrieben, obwohl ich nach "Die Stunde der Lilie" von der Autorin fast schon so etwas wie ein Déjà-vu hatte.
Der zweite Teil ist definitiv kein Lückenfüller, wie man es von so manchen Trilogien her kennt, sondern Spannung pur vom Anfang bis zum Ende. Neue Charaktere tauchen auf, ebenso wie ganz neue Aspekte bei der Suche nach den Insignien des Pans. Ich habe wieder begeistert mitgefiebert.
Am Ende gab es dann erneut einen Cliffhanger, der mir dieses Mal aber nichts ausgemacht hat - schließlich liegt Band 3 gerade direkt neben mir. ;)
Freitag, 9. Januar 2015
Das geheime Vermächtnis des Pan
Autor: Sandra Regnier
Titel: Das geheime Vermächtnis des Pan
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 8,99 Euro als Taschenbuch
Seitenzahl: 416
Verlag: Carlsen
erschienen: 20.12.2013
Teil einer Reihe: Band 1 von 3
Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will … (Quelle Text und Foto: Carlsen Impress Verlag)
Ultra-Kurz-Meinung:
Cover: sehr schön
Klappentext: hat definitiv meine Neugier geweckt
Schreibstil: jugendlich locker
Inhalt: sagenhaft
Charaktere: authentisch und sympathisch
Spannung: konstant spürbar
Magie: gut eingeflochten
Weltenbild: leicht zugänglich
Gedanken:
Felicity hat es bestimmt nicht leicht in ihrem jungen Leben. Sie ist ein wenig zu dick, die angsagte Mädchenclique der Schule macht sich über sie lustig und obendrein muss sie auch ständig ihrer Mutter in deren Pub helfen, was ihr leider viel zu oft zu einem nicht wohlriechenden Äußeren und andauernder Unausgeschlafenheit verhilft.
Die Identifikation mit Felicity wird wahrscheinlich vielen Mädchen und Frauen leichtfallen, denn sie ist alles andere als perfekt - wer ist schon zufrieden mit seiner Optik. Zudem ist sie auch ein wenig tollpatschig und mit einem unterirdischen Selbstbewusstsein ausgestattet.
Langsam aber sicher verwandelt sie sich jedoch, die Nähe und die Anerkennung von Lee tun ihr gut. Doch was ich noch viel mehr an ihr mochte, war ihre große, zynische Klappe. Mit so etwas können Protas immer bei mir punkten.
Und Lee mochte ich, weil auch ihm das gut gefällt. Sein überirdisches Äußeres passt zwar gut in die Geschichte, aber würde mich genauso wie Felicity zunächst einmal Abstandhalten lassen. Wer möchte schon, dass sein Freund ständig von anderen Frauen angeglotzt und befummelt wird? Aber er ist auch ein feiner Kerl, der nicht nur auf Felicitys Sicherheit bedacht ist, sondern ihr auch helfen will, besser im Leben zurechtzukommen. Gleichzeitig spürt man jedoch auch, dass er ihr einiges veheimlicht und das lässt mich gemeinsam mit Felicity an ihm zweifeln.
Nie im Leben wäre ich dann auf den eigentlichen magischen Aspekt des Romans gekommen. Ich war also angenehm überraschst, als sich die Handlung immer mehr von meinen Erwartungen wegentwickelte. Die Spannung war konstant spürbar und hat mich den Roman an einem Stück verschlingen lassen. Gut, dass Ferien waren. Das Ende ließ mich dann am ausgestreckten Arm verhungern, so dass ich gleich Band 2 und 3 bestellen musste. Hoffentlich kommen sie bald.
Titel: Das geheime Vermächtnis des Pan
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 8,99 Euro als Taschenbuch
Seitenzahl: 416
Verlag: Carlsen
erschienen: 20.12.2013
Teil einer Reihe: Band 1 von 3
Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will … (Quelle Text und Foto: Carlsen Impress Verlag)
Ultra-Kurz-Meinung:
Cover: sehr schön
Klappentext: hat definitiv meine Neugier geweckt
Schreibstil: jugendlich locker
Inhalt: sagenhaft
Charaktere: authentisch und sympathisch
Spannung: konstant spürbar
Magie: gut eingeflochten
Weltenbild: leicht zugänglich
Gedanken:
Felicity hat es bestimmt nicht leicht in ihrem jungen Leben. Sie ist ein wenig zu dick, die angsagte Mädchenclique der Schule macht sich über sie lustig und obendrein muss sie auch ständig ihrer Mutter in deren Pub helfen, was ihr leider viel zu oft zu einem nicht wohlriechenden Äußeren und andauernder Unausgeschlafenheit verhilft.
Die Identifikation mit Felicity wird wahrscheinlich vielen Mädchen und Frauen leichtfallen, denn sie ist alles andere als perfekt - wer ist schon zufrieden mit seiner Optik. Zudem ist sie auch ein wenig tollpatschig und mit einem unterirdischen Selbstbewusstsein ausgestattet.
Langsam aber sicher verwandelt sie sich jedoch, die Nähe und die Anerkennung von Lee tun ihr gut. Doch was ich noch viel mehr an ihr mochte, war ihre große, zynische Klappe. Mit so etwas können Protas immer bei mir punkten.
Und Lee mochte ich, weil auch ihm das gut gefällt. Sein überirdisches Äußeres passt zwar gut in die Geschichte, aber würde mich genauso wie Felicity zunächst einmal Abstandhalten lassen. Wer möchte schon, dass sein Freund ständig von anderen Frauen angeglotzt und befummelt wird? Aber er ist auch ein feiner Kerl, der nicht nur auf Felicitys Sicherheit bedacht ist, sondern ihr auch helfen will, besser im Leben zurechtzukommen. Gleichzeitig spürt man jedoch auch, dass er ihr einiges veheimlicht und das lässt mich gemeinsam mit Felicity an ihm zweifeln.
Nie im Leben wäre ich dann auf den eigentlichen magischen Aspekt des Romans gekommen. Ich war also angenehm überraschst, als sich die Handlung immer mehr von meinen Erwartungen wegentwickelte. Die Spannung war konstant spürbar und hat mich den Roman an einem Stück verschlingen lassen. Gut, dass Ferien waren. Das Ende ließ mich dann am ausgestreckten Arm verhungern, so dass ich gleich Band 2 und 3 bestellen musste. Hoffentlich kommen sie bald.
Samstag, 8. November 2014
Der letzte Drache - Weltenmagie I
An seinem 25. Geburtstag soll Kayne im fantastischen Reich Albany als vermutlicher Thronerbe die magische Weihe erhalten,
doch die Drachen, verweigern ihm diese und bestätigen damit den
langgehegten Verdacht, dass Kayne der Sohn des bösen Zauberers Samukal
ist. Alles, was Rang und Namen hat in Albany ist dabei zugegegen.
Enttäuscht vom Ausgang dieses Tages flüchtet sich Kayne auf eine Reise durchs Land. Begleitet wird er von seinen Freunden, der Nebelhexe Leána und Toran und Siah. Schnell geraten die Freunde in ein Abenteuer, dass mit der Entdeckung eines magischen Portals beginnt, das sie in unsere Welt bringt. Hier treffen sie auf den geheimnisvollen Michael und Rob, dessen Schicksal mit dem ihren auf merkwürdige Weise verbunden zu sein scheint. Doch gleichzeitig befinden sie sich auch in großer Gefahr...
Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch war zunächst ein wenig schwierig für mich, da gleich zu Beginn eine Vielzahl von Charakteren präsentiert wurden, die ich anfänglich nicht so schnell sortieren konnte. Doch das gab sich relativ zügig, da mich der Schreibstil und die Handlung so mitgezogen haben, dass ich ganz nebenbei ein Gefühl für das Weltenbild und die Figuren darin bekam.
Die Darstellung der Charaktere hat mir dabei außerordentlich gut gefallen. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden.
Besonders die impulsive Leána habe ich dabei ins Herz geschlossen. Sie ist so lebenslustig und mutig und weiß meist ganz genau, was sie möchte. Wenn sie einen Plan gefasst hat, dann gibt es nichts und niemanden, der sie davon abhalten kann. Gleichzeitig schafft sie es aber auch, stets Verständnis für ihre Freunde aufzubringen und schaut gezielt hinter die Fassade, die andere nach außen zeigen.
Auch Kayne war mir sympathisch. Wenn er nicht gerade in verständlichem Selbstmitleid schwelgt, dann ist er sehr loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Bei der Verkündung seiner Abstammung hatte ich sehr viel Mitgefühl für ihn und ich habe ihn gleichzeitig dafür bewundert, wie er mit der Situation umgegangen ist.
Gut gefallen hat mir auch der Zusammenhalt und die Freundschaft die die Protagonisten haben und auch leben. Ich hoffe, dass ihnen dies auch in den nachfolgenden Bänden erhalten bleibt, denn es verleiht ihnen gemeinsam sehr viel Stärke, die sie bestimmt noch beweisen müssen.
Trotzdem die neue "Weltenmagie"-Reihe in sich abgeschlossen und auch für sich allein durchaus verständlich ist, würde ich empfehlen, zunächst die "Weltennebel"-Trilogie zu lesen, da die dortigen Charaktere zu einem großen Teil in diesem Buch wiederauftauchen und viele Andeutungen auf frühere Geschehnisse somit besser verstanden werden können.
Fazit:
Viele offene Fragen und die Hoffnung auf viel mehr "Weltenmagie" sorgen dafür, dass ich mich bereits jetzt auf die Fortsetzung von "Der letzte Drache - Weltenmagie I" freue. Aileen P. Roberts konnte im ersten Teil der spannenden Trilogie für mich vor allem mit dem wundervollen Weltenbild und ihren starken Charakteren punkten, von denen ich unbedingt noch sehr viel mehr lesen will.
Taschenbuch mit 480 Seiten
Verlag: Goldmann
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erschienen: 15.09.2014
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48044-9
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Enttäuscht vom Ausgang dieses Tages flüchtet sich Kayne auf eine Reise durchs Land. Begleitet wird er von seinen Freunden, der Nebelhexe Leána und Toran und Siah. Schnell geraten die Freunde in ein Abenteuer, dass mit der Entdeckung eines magischen Portals beginnt, das sie in unsere Welt bringt. Hier treffen sie auf den geheimnisvollen Michael und Rob, dessen Schicksal mit dem ihren auf merkwürdige Weise verbunden zu sein scheint. Doch gleichzeitig befinden sie sich auch in großer Gefahr...
Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch war zunächst ein wenig schwierig für mich, da gleich zu Beginn eine Vielzahl von Charakteren präsentiert wurden, die ich anfänglich nicht so schnell sortieren konnte. Doch das gab sich relativ zügig, da mich der Schreibstil und die Handlung so mitgezogen haben, dass ich ganz nebenbei ein Gefühl für das Weltenbild und die Figuren darin bekam.
Die Darstellung der Charaktere hat mir dabei außerordentlich gut gefallen. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit ihnen verbunden.
Besonders die impulsive Leána habe ich dabei ins Herz geschlossen. Sie ist so lebenslustig und mutig und weiß meist ganz genau, was sie möchte. Wenn sie einen Plan gefasst hat, dann gibt es nichts und niemanden, der sie davon abhalten kann. Gleichzeitig schafft sie es aber auch, stets Verständnis für ihre Freunde aufzubringen und schaut gezielt hinter die Fassade, die andere nach außen zeigen.
Auch Kayne war mir sympathisch. Wenn er nicht gerade in verständlichem Selbstmitleid schwelgt, dann ist er sehr loyal gegenüber seinen Freunden und auch darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Bei der Verkündung seiner Abstammung hatte ich sehr viel Mitgefühl für ihn und ich habe ihn gleichzeitig dafür bewundert, wie er mit der Situation umgegangen ist.
Gut gefallen hat mir auch der Zusammenhalt und die Freundschaft die die Protagonisten haben und auch leben. Ich hoffe, dass ihnen dies auch in den nachfolgenden Bänden erhalten bleibt, denn es verleiht ihnen gemeinsam sehr viel Stärke, die sie bestimmt noch beweisen müssen.
Trotzdem die neue "Weltenmagie"-Reihe in sich abgeschlossen und auch für sich allein durchaus verständlich ist, würde ich empfehlen, zunächst die "Weltennebel"-Trilogie zu lesen, da die dortigen Charaktere zu einem großen Teil in diesem Buch wiederauftauchen und viele Andeutungen auf frühere Geschehnisse somit besser verstanden werden können.
Fazit:
Viele offene Fragen und die Hoffnung auf viel mehr "Weltenmagie" sorgen dafür, dass ich mich bereits jetzt auf die Fortsetzung von "Der letzte Drache - Weltenmagie I" freue. Aileen P. Roberts konnte im ersten Teil der spannenden Trilogie für mich vor allem mit dem wundervollen Weltenbild und ihren starken Charakteren punkten, von denen ich unbedingt noch sehr viel mehr lesen will.
Taschenbuch mit 480 Seiten
Verlag: Goldmann
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erschienen: 15.09.2014
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48044-9
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Website der Autorin → HIER
Dienstag, 9. September 2014
The Iron Thorn - Flüsternde Magie
Moira Grayson ist ein Mündel der Stadt
Lovecraft und besucht als eines der wenigen Mädchen die dortige
Akademie. Ihre Mutter lebt im Irrenhaus, ihr Bruder ist verschwunden und
ihr selbst blüht voraussichtlich an ihrem 16. Geburtstag der Ausbruch
des Wahnsinns, den bislang jeden in ihrer Familie in dem Alter ereilt
hat. Sie alle sind mit dem unheimlichen Nekrovirus infiziert.
Dieser Virus hat die merkwürdigsten und unheimlichsten Kreaturen hervorgebracht, die am Rande der Stadt in den ungesicherten Straßen, außerhalb der Reichweite der Protektoren, auf ihre Opfer warten. Die Existenz von Magie wird offiziell verneint und jeder, der anderes behauptet, wird der Ketzerei bezichtigt und aufs Härteste bestraft.
Doch dann erhält Moira einen Hilferuf ihres Bruders und gemeinsam mit ihrem besten Freund Cal begibt sie sich außerhalb ihres streng geregelten Lebens, in der Hoffnung, Conrad lebend wiederzusehen.
Meine Meinung:
Das Weltenbild, das Caitlin Kittredge erschaffen hat, ist sehr komplex. "The Iron Thorn - Flüsternde Magie" ist kein Buch, das man so nebenbei liest, sondern es verlangt die volle Aufmerksamkeit seiner Leser. Ganz langsam hat mich die Geschichte in ihren Sog gezogen und als sich mir das gesamte Bild erschlossen hatte, war es längst um mich geschehen.
Die Protagonistin Moira, die in der Originalausgabe den unaussprechlichen Namen Aoife besitzt, weckt hier schnell Sympathien aufgrund ihres unterprivilegierten Lebens, das ihr jedoch nicht den Mut zum Leben genommen hat. Während sie auf der einen Seite am liebsten das wohlerzogene Mädchen sein möchte und auch die Werte der Gesellschaft verinnerlicht hat, rebelliert sie doch in ihrem Innersten gegen alles, was ihr genau diese vorsetzt. Gleichzeitig zeichnet sich Moira durch ihr hohes Technikverständnis aus, das ihr den Besuch der Akademie ermöglicht und sie damit trotz ihrer Stellung als Mündel zu etwas Besonderem macht.
Die Technik hat - wie es sich für einen Steampunk geprägten Roman gehört - in der Stadt eine besondere Bedeutung, denn sie ist der neuerschaffene Glaube der Menschen. Jegliche anderen Bekenntnisse werden als Ketzerei geächtet, wobei schon der bloße Verdacht gegen einen Bürger ausreicht.
Außerhalb von Lovecraft nimmt dieser Stellenwert jedoch rasant ab und der magische Teil der Welt tritt immer mehr in den Vordergrund. Hier trifft man auf Elfen, Magier und viele andere fantastische Wesen, die allesamt ein besonderes Interesse an Moira zu haben scheinen. Auf diese Weise hat die Autorin diese zwei Welten perfekt miteinander vereint. Der dystopische Charakter des Romans ist dabei konstant spürbar, erfährt jedoch zum Ende der Handlung einen ungeahnten Höhepunkt.
Moiras ständige Begleiter sind ihr bester Freund Cal und der draufgängerische Führer Dean. Während Cal eher ruhig und zurückhaltend ist, stürzt sich Dean begeistert in jedes Abenteuer und gewinnt die Herzen mit seiner großen Klappe. Was anfangs als Dreiecks-Liebesgeschichte anmutet, verliert sich glücklicherweise nicht in diesem Klischee, sondern erhält im Laufe der Handlung eine ganz andere Ausrichtung.
Fazit:
Ausgesprochen kreativ hat Caitlin Kittredge in "The Iron Thorn - Flüsternde Magie" ihre Welt gestaltet. Hier vereinigen sich Steampunk, Fantasy und Dystopie zu einer ganz besonderen Geschichte, die mit ihren interessanten Charakteren auf der ganzen Linie bei mir punkten konnte. Die anhaltende Spannung hat mich beim Lesen stets begleitet und nie konnte ich sagen, was als nächstes passieren würde. Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung der Reihe.
gebundenes Buch mit 576 Seiten
Verlag: cbj
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 01.09.2014
Alter: ab 13 Jahren
Preis: 18,99 Euro
ISBN: 978-3-570-13830-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Dieser Virus hat die merkwürdigsten und unheimlichsten Kreaturen hervorgebracht, die am Rande der Stadt in den ungesicherten Straßen, außerhalb der Reichweite der Protektoren, auf ihre Opfer warten. Die Existenz von Magie wird offiziell verneint und jeder, der anderes behauptet, wird der Ketzerei bezichtigt und aufs Härteste bestraft.
Doch dann erhält Moira einen Hilferuf ihres Bruders und gemeinsam mit ihrem besten Freund Cal begibt sie sich außerhalb ihres streng geregelten Lebens, in der Hoffnung, Conrad lebend wiederzusehen.
Meine Meinung:
Das Weltenbild, das Caitlin Kittredge erschaffen hat, ist sehr komplex. "The Iron Thorn - Flüsternde Magie" ist kein Buch, das man so nebenbei liest, sondern es verlangt die volle Aufmerksamkeit seiner Leser. Ganz langsam hat mich die Geschichte in ihren Sog gezogen und als sich mir das gesamte Bild erschlossen hatte, war es längst um mich geschehen.
Die Protagonistin Moira, die in der Originalausgabe den unaussprechlichen Namen Aoife besitzt, weckt hier schnell Sympathien aufgrund ihres unterprivilegierten Lebens, das ihr jedoch nicht den Mut zum Leben genommen hat. Während sie auf der einen Seite am liebsten das wohlerzogene Mädchen sein möchte und auch die Werte der Gesellschaft verinnerlicht hat, rebelliert sie doch in ihrem Innersten gegen alles, was ihr genau diese vorsetzt. Gleichzeitig zeichnet sich Moira durch ihr hohes Technikverständnis aus, das ihr den Besuch der Akademie ermöglicht und sie damit trotz ihrer Stellung als Mündel zu etwas Besonderem macht.
Die Technik hat - wie es sich für einen Steampunk geprägten Roman gehört - in der Stadt eine besondere Bedeutung, denn sie ist der neuerschaffene Glaube der Menschen. Jegliche anderen Bekenntnisse werden als Ketzerei geächtet, wobei schon der bloße Verdacht gegen einen Bürger ausreicht.
Außerhalb von Lovecraft nimmt dieser Stellenwert jedoch rasant ab und der magische Teil der Welt tritt immer mehr in den Vordergrund. Hier trifft man auf Elfen, Magier und viele andere fantastische Wesen, die allesamt ein besonderes Interesse an Moira zu haben scheinen. Auf diese Weise hat die Autorin diese zwei Welten perfekt miteinander vereint. Der dystopische Charakter des Romans ist dabei konstant spürbar, erfährt jedoch zum Ende der Handlung einen ungeahnten Höhepunkt.
Moiras ständige Begleiter sind ihr bester Freund Cal und der draufgängerische Führer Dean. Während Cal eher ruhig und zurückhaltend ist, stürzt sich Dean begeistert in jedes Abenteuer und gewinnt die Herzen mit seiner großen Klappe. Was anfangs als Dreiecks-Liebesgeschichte anmutet, verliert sich glücklicherweise nicht in diesem Klischee, sondern erhält im Laufe der Handlung eine ganz andere Ausrichtung.
Fazit:
Ausgesprochen kreativ hat Caitlin Kittredge in "The Iron Thorn - Flüsternde Magie" ihre Welt gestaltet. Hier vereinigen sich Steampunk, Fantasy und Dystopie zu einer ganz besonderen Geschichte, die mit ihren interessanten Charakteren auf der ganzen Linie bei mir punkten konnte. Die anhaltende Spannung hat mich beim Lesen stets begleitet und nie konnte ich sagen, was als nächstes passieren würde. Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung der Reihe.
gebundenes Buch mit 576 Seiten
Verlag: cbj
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 01.09.2014
Alter: ab 13 Jahren
Preis: 18,99 Euro
ISBN: 978-3-570-13830-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Samstag, 29. Dezember 2012
MondSilberTraum
Endlich ist Emma wieder mit Calum zusammen.
Zu ihrem Schutz bringt er sie zurück nach Avallach, wo sie jedoch schon
bald von Elin und seiner Gruppe angegriffen werden. Durch seine
Verbindung mit den mächtigen und gefährlichen Undinen ist er so stark
geworden, dass die Barrieren zusammenbrechen und ganz Avallach
anschließend überflutet wird, doch zum Glück konnten die meisten Schüler
und Lehrer fliehen. Sie retten sich auf einen nahegelegenen Berg.
Sämtliche Shellycoats erhalten von den Elfen Asyl und das Recht sich in
Leylin, einem geschützen Ort, aufzuhalten. Das gilt auch für Emmas
Familie, die sich nun ebenfalls in Gefahr befindet. Doch was sie auch
tun, Elin scheint ihnen immer ein Schritt voraus zu sein. Als Emma den
Grund hierfür erkennt, begibt sie sich gemeinsam mit Peter auf eine
gefährliche Reise, deren Gelingen ausschlaggebend für die gesamte
magische Welt ist. Werden die beiden ihr Ziel erreichen? Und wird es am
Ende eine gemeinsame Zukunft für Emma und Calum geben?
"MondSilberTraum" ist der dritte und letzte Teil einer Reihe von Marah Woolf, die viele Leser begeistert. Ich habe mein Herz bereits beim Lesen des ersten Bandes an die Welt von Emma und Calum verloren und war auch hier wieder nach wenigen Seiten unmittelbar von der Geschichte gefesselt. Die Welt der Shellycoats und ihrer magischen Nachbarn ist liebevoll gezeichnet und gelungen in die reale Welt integriert. Während des Lesens hatte ich aufgrund der detaillierten Beschreibungen das Gefühl, mich mitten in Schottland zu befinden und die Begeisterung der Autorin hat in mir den Wunsch nach einer Reise dorthin geweckt.
Ich fand es sehr schön, dass alle liebgewonnen Charaktere auch Teil des dritten Bandes waren, da ich mich von Anfang an mit ihnen verbunden fühle. Im Rückblick der ganzen Reihe kann man hierbei sehr gut erkennen, welche Entwicklung Emma durchgemacht, die jetzt im Finale ihren ganzen Mut beweisen muss, um alles, was ihr wichtig ist, zu retten. Dabei gibt ihr ihre große Liebe zu Calum die nötige Kraft, bis zur Selbstaufgabe durchzuhalten.
Die Handlung im letzten Band ist actionreicher und noch spannender als in den Vorgängerbänden und mündet in einem fulminanten Finale. Dabei kommen auch die Gefühle nicht zu kurz und so habe ich mit Emma und Calum mitgefiebert und gelitten und dabei auch das ein oder andere Taschentuch gebraucht.
"MondSilberTraum" ist ein grandioser Abschluss der Reihe, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Die Shellycoats haben mich verzaubert und mir eine fantastische neue Welt gezeigt, die ich nicht mehr missen möchte. Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte der Autorin.
In dieser Hinsicht möchte ich mich bei Marah noch einmal für das zur Verfügung gestellte Buch, die wundervolle Signatur und die Teilnahme an dieser Blogtour ganz herzlich bedanken. Ich hoffe, liebe Marah, Du wirst uns in Zukunft noch mit ganz vielen Büchern erfreuen.
Taschenbuch mit 300 Seiten
Preis: 9,50 Euro
ISBN: 978-1481080088
Und nun kommt noch ein sehr spannender Beitrag von Marah Woolf:
"MondSilberTraum" ist der dritte und letzte Teil einer Reihe von Marah Woolf, die viele Leser begeistert. Ich habe mein Herz bereits beim Lesen des ersten Bandes an die Welt von Emma und Calum verloren und war auch hier wieder nach wenigen Seiten unmittelbar von der Geschichte gefesselt. Die Welt der Shellycoats und ihrer magischen Nachbarn ist liebevoll gezeichnet und gelungen in die reale Welt integriert. Während des Lesens hatte ich aufgrund der detaillierten Beschreibungen das Gefühl, mich mitten in Schottland zu befinden und die Begeisterung der Autorin hat in mir den Wunsch nach einer Reise dorthin geweckt.
Ich fand es sehr schön, dass alle liebgewonnen Charaktere auch Teil des dritten Bandes waren, da ich mich von Anfang an mit ihnen verbunden fühle. Im Rückblick der ganzen Reihe kann man hierbei sehr gut erkennen, welche Entwicklung Emma durchgemacht, die jetzt im Finale ihren ganzen Mut beweisen muss, um alles, was ihr wichtig ist, zu retten. Dabei gibt ihr ihre große Liebe zu Calum die nötige Kraft, bis zur Selbstaufgabe durchzuhalten.
Die Handlung im letzten Band ist actionreicher und noch spannender als in den Vorgängerbänden und mündet in einem fulminanten Finale. Dabei kommen auch die Gefühle nicht zu kurz und so habe ich mit Emma und Calum mitgefiebert und gelitten und dabei auch das ein oder andere Taschentuch gebraucht.
"MondSilberTraum" ist ein grandioser Abschluss der Reihe, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Die Shellycoats haben mich verzaubert und mir eine fantastische neue Welt gezeigt, die ich nicht mehr missen möchte. Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte der Autorin.
In dieser Hinsicht möchte ich mich bei Marah noch einmal für das zur Verfügung gestellte Buch, die wundervolle Signatur und die Teilnahme an dieser Blogtour ganz herzlich bedanken. Ich hoffe, liebe Marah, Du wirst uns in Zukunft noch mit ganz vielen Büchern erfreuen.
Taschenbuch mit 300 Seiten
Preis: 9,50 Euro
ISBN: 978-1481080088
Und nun kommt noch ein sehr spannender Beitrag von Marah Woolf:
Voting zu
Namensvorschlägen für meine nächste Fantasytriologie
Als ich anfing, die
MondLichtSaga zu schreiben, stellte sich als eines der ersten
Probleme die Namensfindung für meine beiden Hauptakteure heraus. Mir
war klar, dass die Namen sehr sorgfältig ausgewählt werden mussten
und in der Anfangszeit fielen mir immer wieder neue Namen ein, die
ich dann in den Text einfügte, den Text las und überlegte, ob die
Namen wohl passten. Lange Zeit passten sie nicht so richtig .
Ich wollte nicht zu
moderne Namen aber auch nicht zu altmodische. Beide Namen sollten mir
gefallen und ganz wichtig, die Namen sollten zusammen passen oder
besser gesagt - zusammen klingen. Emma und Calum - ihr müsst doch
zugegeben, dass klingt besser als Lisa und Max (ok, vielleicht ein
blödes Beispiel).
Wichtig war auch, dass
ihr als Leser sofort Gefallen an den Namen findet, die dann zusammen
mit den Personenbeschreibungen ein Bild der Protagonisten in eurem
Kopf entstehen lassen sollten. Namen rufen nämlich beim Leser sofort
Eindrücke hervor, die auf bestimmte Eigenschaften schließen lassen.
Peter klingt zum Beispiel richtig bodenständig, Amelie dagegen viel
flippiger, Ethan klingt nach einer gestanden Persönlichkeit und
Elisien eben nicht nach einer gewöhnlichen Frau.
Sind diese Eigenschaften
sympathisch, schließt man also gleich die ganze Figur ins Herz. Das
war besonders für mich als Autorin wichtig, da ich über die
ursprünglich nicht so passenden Namen immer wieder gestolpert bin.
Wichtig ist es auch,
keine zu exotischen Namen zu wählen. Ich habe zum Beispiel auch
versucht, den fantastischen Gestalten meiner Saga zwar Fantasynamen
zu geben, diese sollten aber eben nicht völlig fremd erscheinen. Ein
zu fremder Name schafft automatisch Fremdheit. Die MondLichtSaga
sollte aber so real wie möglich wirken um Euch das Eintauchen so
leicht wie möglich zu machen.
Ich hoffe, dass mir das
gelungen ist. Eure tollen zahlreichen Rezensionen und Kommentare
sprechen jedenfalls dafür. Bevor das Jahr zu Ende geht möchte ich
mich dafür noch einmal bei allen bedanken. Ich bin leider in den
letzten Tagen nicht dazu gekommen, auf alle Rezis zu antworten, aber
das hole ich im nächsten Jahr nach - VERSPROCHEN.
So nun aber zum
eigentlichen Thema. Ich schreibe schon fleißig an meiner neuen
Triologie. Es wird wieder eine Saga werden in der Realität und
Fantasie verschwimmen wird, auch wenn hier voraussichtlich keine
fremdartigen Gestalten auftauchen (aber wer weiß das schon, manchmal
machen Bücher was sie wollen - geplant habe ich es jedenfalls
nicht).
Meine beiden
Hauptprotagonisten sollen wieder besonders schöne und passende Namen
bekommen und hierfür seid nun ihr aufgerufen Eure Stimme abzugeben.
Ich habe mir vier Namenspaare ausgedacht und hoffe, dass Ihr fleißig
abstimmt. Ihr könnt mir aber auch gern andere Namensvorschläge
schicken. Ich bin gespannt, welches Paar Euer Favorit sein wird.
Liebe Grüße und einen
guten Rutsch ins Neue Jahr
Eure Marah
Abstimmen über die vier Namenspaare könnt Ihr entweder hier auf meinem Blog, rechts oben im Seitengadget, oder auf meiner Seite auf Facebook. Ich würde mich freuen, wenn viele mitmachen würden, denn wann hat man schon einmal Gelegenheit eine Trilogie als Leser mitzugestalten?
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