Kaynes,
Leánas und
Robs Reise in die Elfenwelt Sharevyon hat sich inzwischen als
gefährliches Wagnis herausgestellt. Sharevyon ist eine sterbende Welt,
die von den Mysharen bis zur Erbarmungslosigkeit ausgequetscht worden
ist. Vergeblich warten die Freunde auf die Rückkehr von Nordhalan.
Währenddessen riskieren sie alles, um sich und die letzten Elfen dieser
Welt zu retten. Doch die Mysharen scheinen unbesiegbar. Werden sich
Kayne, Leána, Rob und ihre Freunde noch retten können?
Zur
gleichen Zeit kämpfen die Bewohner von Albany verzweifelt darum, ihre
Lieben zurückholen zu können. Zudem macht dort weiterhin der Bärtige
jagt auf Nebelhexen und schreckt auch vor weiteren Angriffen gegen die
Familie von Northcliff nicht zurück. Ein Krieg scheint unmittelbar
bevorzustehen.
Meine Meinung:
Begeistert
habe ich auf das Finale der Trilogie gewartet. Der
Einstieg in das wunderschön gestaltete Buch war mühelos, viel zu
einprägsam war die Geschichte und die Charaktere, als dass ich mich
nicht gleich wieder sofort zurechtgefunden hätte. Der Schreibstil und
die Handlung haben mich schnell wieder so sehr gefesselt, dass ich die
Realität um mich herum total ausgeblendet habe.
Die Charaktere habe ich bereits in den Bänden zuvor so liebgewonnen, dass es eine Freude war, sie erneut zu begleiten. Allesamt sind sie sehr klar gezeichnet und schnell fühlt man sich mit
ihnen verbunden. Gerade deswegen habe ich schon am Anfang gezittert, wer es dieses Mal von ihnen wohl nicht bis zum Ende schaffen wird.
Natürlich
haben sich die Charaktere auch weiterentwickelt. Toran scheint ein
ganzes Stück erwachsener geworden zu sein und auch Kayne verlässt
endlich seine ständige Abwehrhaltung und lässt die Nähe anderer Wesen
zu. Sie sind alle an den Ereignissen gewachsen; Verluste und die
drohende Gefahr rücken die wirklich wichtigen Dinge an ihren
angestammten Platz.
Dabei
bleibt eindeutig Kayne mein Liebling in dieser
Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass seine familiäre Situation und
seine Kindheit im Gegensatz zu der von Leána und Toran weitaus unschöner
war. Ich wollte unbedingt, dass er zu den Dingen kommt, die ihm wichtig
sind, dass er diejenige, mit der er sein Leben verbringen will, für
sich gewinnen kann und, dass er endlich akzeptiert wird, als der, der er
ist und nicht gefürchtet und verachtet wird als Sohn seines Vaters. Er
ist immer loyal gegenüber seinen Freunden und auch
darauf bedacht, niemanden mutwillig Schaden zuzufügen. Zudem ist er
ungeheuer stark und ich habe ihn dafür bewundert,
wie er es geschafft hat, sich zu verändern und über sich
hinauszuwachsen.
Gut
gefallen hat mir auch wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft, die
die
Protagonisten miteinander teilen. Sie ist ihre größte Stärke, denn nur
gemeinsam können sie gegen die aktuelle Situation ankämpfen.
Denn die Situation in Albany und Sharevyon
wird immer dramatischer. Dabei steigt die Spannung kontinuierlich und
die Absichten und Taten einzelner Charaktere sind selten
vorhersehbar. Zum Ende spitzt sich die Lage immer mehr zu und mündet in
einem grandiosen Showdown auf allen Ebenen. Alle offenen Erzählstränge
werden zu einem stimmigen Ganzen geführt, das definitiv mal wieder
Taschentuchalarm bei mir ausgelöst hat. Gleichzeitig erweckt bei mir die
Konstellation am Schluss die Hoffnung, dass die Autorin ihren Lesern
vielleicht noch eine weitere Trilogie aus Albany bescheren wird.
Fazit:
"Das Lied der Elfen - Weltenmagie III"
ist das fulminante Finale der Trilogie von Aileen P. Roberts, die mich
mit ihrem wundervollen Weltenbild und den starken
Charakteren erneut verzaubern konnte. Die atemberaubende Spannung in der
Geschichte brach nie ab und gipfelte in einem gut durchdachten und
stimmigen Finale. Ich hoffe sehr, dass es trotz dieses großartigen
Schlusses in der Zukunft ein Wiedersehen in Albany geben wird, denn es fällt mir schwer, mich von dieser Welt und seinen Bewohnern zu verabschieden.
Klappenbroschur mit 608 Seiten
Verlag: Goldmann
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 14.09.2015
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-442-48107-1
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
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Donnerstag, 24. September 2015
Das Lied der Elfen - Weltenmagie III
Labels:
Abenteuer,
Action,
Drache,
Elfen,
Fantasy,
Gefahr,
Gefühl,
Glück,
Hoffnung,
Liebe,
Magie,
Mond,
Schicksal,
Spannung,
Suchtfaktor
Mittwoch, 2. Januar 2013
Zirkel
Engelsfors ist eine kleine Stadt in
Schweden, die ihre Blütezeit schon lange hinter sich hat. Hier ist das
Zuhause von Minoo, Anna-Karin, Vanessa, Ina, Rebecka und Linnéa, die
alle das örtliche Gymnasium besuchen. Sechs Mädchen, wie sie
unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihr Leben wird plötzlich
erschüttert, als Minoo und Linnéa zufällig die Leiche von Linnéas bestem
Freund Elias finden. Offiziell heisst es, er habe Selbstmord begangen
und anfangs zweifelt hiean auch niemand. Doch als die Mädchen eines
Abends sich während eines blutroten Mondes, der nur für wenige sichtbar
ist, gegen ihren Willen in einem alten Vergnügungspark wiederfinden,
beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der ihnen viele neue
Erkenntnisse bringt. Denn gemeinsam sind sie auserwählt gegen das Böse
zu kämpfen. Ihre Stärke ist die Gemeinschaft, der Zirkel, den sie
bilden, doch diese Einheit will sich einfach nicht einstellen. Als ein
Mädchen ihres Zirkels angeblich auch Selbstmord begeht, sickert langsam
die Erkenntnis durch, dass sie unbedingt zusammenarbeiten müssen, denn
das Böse ist bereits hinter ihnen her und sie sind weder in der Lage
sich selbst zu schützen, noch sich ihrer unterschiedlichen, magischen
Fähigkeiten zu bedienen. Werden die Mädchen eine Einheit bilden können?
Und wer will ihren Tod und wem können sie trauen?"Zirkel" liegt schon eine ganze Weile in meinem Regal und ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass ich über die Feiertage endlich die Zeit hatte, mich dem Roman, an den ich sehr hohe Erwartungen hatte, widmen zu können. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hineinzufinden. Zu viele Charaktere auf einmal forderten meine Aufmerksamkeit und es war nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Zudem wird der Roman immer abwechselnd aus der Sicht der jeweiligen Mädchen erzählt und die ständigen Wechsel und der etwas kühle Erzählstil, der gelegentlich von gewöhnungsbedürftigen Sätzen mit fehlendem Subjekt unterbrochen wurde, ließen mich nicht so schnell Zugang finden. Doch zum Glück ist der erste Band der Trilogie ja sehr lang und ungefähr ab der Hälfte des Buches hatte es mich dann gepackt und die Handlung floss nur noch dahin. Die Spannung war endlich greifbar und ich fieberte der Entlarvung des Täters entgegen.
Inzwischen konnte ich mich auch nicht mehr dem Charme der einzelnen Mädchen entziehen, da ich sie im Laufe der Geschichte nun immer besser kennenlernen durfte. Da ist zum einen Minoo, ein Einzelkind, dessen Eltern beide angesehene Berufe ausüben und der es eigentlich an nichts fehlt. Außer an Selbstbewußtsein. Denn obwohl sie nicht nur über herausragende Intelligenz, sondern auch ein hübsches Äußeres verfügt, sieht sie sich selbst eher als Besserwisser-Freak, mit dem niemand etwas zu tun haben will, am wenigsten ihr Schwarm, der Junglehrer Max.
Vanessa hingegen ist ein frühzeitiger "Unfall" ihrer Mutter und hat schwer zu kämpfen mit den Verlierern, die ihre Mutter in ihrer Kindheit immer angeschleppt hat. Der aktuelle Freund Nicke hält sich leider schon sehr lange, zumal sie inzwischen ein gemeinsames Kind, Vanessas Stiefbruder Melvin, haben. Nicke lässt sie bei jeder Gelegenheit seinen Unmut spüren und gemeinsam schaukeln sich die beiden immer höher, so dass Streitigkeiten, nicht zuletzt wegen ihres Freundes Wille, an der Tagesordnung sind.
Die auf einem etwas entlegenen Hof aufgewachsene Anna-Karin ist schon lange mit ihrem Leben unzufrieden. Sie lebt allein mit einer psychotischen Mutter und ihrem Großvater und ihr einziges Bestreben liegt darin, nicht zur täglichen Zielscheibe ihrer Mitschüler zu werden. Mitschüler, wie Ina eine ist, die sich profilieren will, indem sie andere Menschen heruntermacht und dadurch eine gefürchtete Achtung erlangt.
Rebecka hat sich bereits von klein auf um ihre Brüder und Schwestern kümmern müssen, da ihr Vater unter der Woche abwesend und ihre Mutter in ihrem Job als Krankenschwester sehr gestresst ist. Seit einiger Zeit ist sie mit dem Schulschwarm Gustaf zusammen und lebt in der ständigen Angst, dass er von ihrer Essstörung erfahren könnte. Sie ist das Bindeglied des Zirkels und wird von allen als einzige gleichermaßen respektiert.
Währenddessen Linnéa schon allein aufgrund ihrer schrägen Klamotten und der Freundschaft zu Elias eine klare Außenseiterin ist. Ihr Familienlieben ist praktisch gar nicht vorhanden und es gibt fast nichts, was sie nicht bereits in ihren jungen Jahren ausprobiert hätte.
Doch die Mädchen sind nicht die einzigen bemerkenswerten Charaktere der Geschichte, die einen, je länger man ihr folgt, gnadenlos fesselt. Besonders gefallen hat mir aber, wie realistisch alle beschrieben sind und, dass die Autoren nicht zu sehr ins Fantastische abgedriftet sind. Die Mädchen wirken sehr glaubwürdig, was die jugendliche Sprache zusätzlich betont. Sie alle haben mehr oder weniger typische Probleme ihrer Altersklasse und sind noch auf der Suche nach sich selbst. Doch die Ereignisse um sie herum lassen sie ein wenig reifen und ich bin sehr gespannt, wie sich die Mädchen im nächsten Band der Trilogie entwickeln werden. Der im Dressler Verlag erschienene Roman "Zirkel" von Mats Strandberg und Sara Bergmark Elfgren ist der spannende Auftakt einer Jungendfantasyreihe, die mit ihrem besonderen Stil aus der Masse heraussticht. Aufgrund der leichten Schwäche am Anfang vergebe ich hier "nur" 4,5 Wölfe, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der nächste Band das locker toppen wird.
Die Trilogie hat übrigens eine eigene Seite im Netz mit tollen Extras, Trailer, Leseproben und Co. Ein echtes Muss für Fans → KLICK
Format: gebundenes Buch
Seitenanzahl: 608
Preis: 19,95 Euro
Alter: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7915-2854-0
Einkauf direkt über Verlag möglich und zwar hier → KLICK
Samstag, 29. Dezember 2012
MondSilberTraum
Endlich ist Emma wieder mit Calum zusammen.
Zu ihrem Schutz bringt er sie zurück nach Avallach, wo sie jedoch schon
bald von Elin und seiner Gruppe angegriffen werden. Durch seine
Verbindung mit den mächtigen und gefährlichen Undinen ist er so stark
geworden, dass die Barrieren zusammenbrechen und ganz Avallach
anschließend überflutet wird, doch zum Glück konnten die meisten Schüler
und Lehrer fliehen. Sie retten sich auf einen nahegelegenen Berg.
Sämtliche Shellycoats erhalten von den Elfen Asyl und das Recht sich in
Leylin, einem geschützen Ort, aufzuhalten. Das gilt auch für Emmas
Familie, die sich nun ebenfalls in Gefahr befindet. Doch was sie auch
tun, Elin scheint ihnen immer ein Schritt voraus zu sein. Als Emma den
Grund hierfür erkennt, begibt sie sich gemeinsam mit Peter auf eine
gefährliche Reise, deren Gelingen ausschlaggebend für die gesamte
magische Welt ist. Werden die beiden ihr Ziel erreichen? Und wird es am
Ende eine gemeinsame Zukunft für Emma und Calum geben?
"MondSilberTraum" ist der dritte und letzte Teil einer Reihe von Marah Woolf, die viele Leser begeistert. Ich habe mein Herz bereits beim Lesen des ersten Bandes an die Welt von Emma und Calum verloren und war auch hier wieder nach wenigen Seiten unmittelbar von der Geschichte gefesselt. Die Welt der Shellycoats und ihrer magischen Nachbarn ist liebevoll gezeichnet und gelungen in die reale Welt integriert. Während des Lesens hatte ich aufgrund der detaillierten Beschreibungen das Gefühl, mich mitten in Schottland zu befinden und die Begeisterung der Autorin hat in mir den Wunsch nach einer Reise dorthin geweckt.
Ich fand es sehr schön, dass alle liebgewonnen Charaktere auch Teil des dritten Bandes waren, da ich mich von Anfang an mit ihnen verbunden fühle. Im Rückblick der ganzen Reihe kann man hierbei sehr gut erkennen, welche Entwicklung Emma durchgemacht, die jetzt im Finale ihren ganzen Mut beweisen muss, um alles, was ihr wichtig ist, zu retten. Dabei gibt ihr ihre große Liebe zu Calum die nötige Kraft, bis zur Selbstaufgabe durchzuhalten.
Die Handlung im letzten Band ist actionreicher und noch spannender als in den Vorgängerbänden und mündet in einem fulminanten Finale. Dabei kommen auch die Gefühle nicht zu kurz und so habe ich mit Emma und Calum mitgefiebert und gelitten und dabei auch das ein oder andere Taschentuch gebraucht.
"MondSilberTraum" ist ein grandioser Abschluss der Reihe, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Die Shellycoats haben mich verzaubert und mir eine fantastische neue Welt gezeigt, die ich nicht mehr missen möchte. Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte der Autorin.
In dieser Hinsicht möchte ich mich bei Marah noch einmal für das zur Verfügung gestellte Buch, die wundervolle Signatur und die Teilnahme an dieser Blogtour ganz herzlich bedanken. Ich hoffe, liebe Marah, Du wirst uns in Zukunft noch mit ganz vielen Büchern erfreuen.
Taschenbuch mit 300 Seiten
Preis: 9,50 Euro
ISBN: 978-1481080088
Und nun kommt noch ein sehr spannender Beitrag von Marah Woolf:
"MondSilberTraum" ist der dritte und letzte Teil einer Reihe von Marah Woolf, die viele Leser begeistert. Ich habe mein Herz bereits beim Lesen des ersten Bandes an die Welt von Emma und Calum verloren und war auch hier wieder nach wenigen Seiten unmittelbar von der Geschichte gefesselt. Die Welt der Shellycoats und ihrer magischen Nachbarn ist liebevoll gezeichnet und gelungen in die reale Welt integriert. Während des Lesens hatte ich aufgrund der detaillierten Beschreibungen das Gefühl, mich mitten in Schottland zu befinden und die Begeisterung der Autorin hat in mir den Wunsch nach einer Reise dorthin geweckt.
Ich fand es sehr schön, dass alle liebgewonnen Charaktere auch Teil des dritten Bandes waren, da ich mich von Anfang an mit ihnen verbunden fühle. Im Rückblick der ganzen Reihe kann man hierbei sehr gut erkennen, welche Entwicklung Emma durchgemacht, die jetzt im Finale ihren ganzen Mut beweisen muss, um alles, was ihr wichtig ist, zu retten. Dabei gibt ihr ihre große Liebe zu Calum die nötige Kraft, bis zur Selbstaufgabe durchzuhalten.
Die Handlung im letzten Band ist actionreicher und noch spannender als in den Vorgängerbänden und mündet in einem fulminanten Finale. Dabei kommen auch die Gefühle nicht zu kurz und so habe ich mit Emma und Calum mitgefiebert und gelitten und dabei auch das ein oder andere Taschentuch gebraucht.
"MondSilberTraum" ist ein grandioser Abschluss der Reihe, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Die Shellycoats haben mich verzaubert und mir eine fantastische neue Welt gezeigt, die ich nicht mehr missen möchte. Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte der Autorin.
In dieser Hinsicht möchte ich mich bei Marah noch einmal für das zur Verfügung gestellte Buch, die wundervolle Signatur und die Teilnahme an dieser Blogtour ganz herzlich bedanken. Ich hoffe, liebe Marah, Du wirst uns in Zukunft noch mit ganz vielen Büchern erfreuen.
Taschenbuch mit 300 Seiten
Preis: 9,50 Euro
ISBN: 978-1481080088
Und nun kommt noch ein sehr spannender Beitrag von Marah Woolf:
Voting zu
Namensvorschlägen für meine nächste Fantasytriologie
Als ich anfing, die
MondLichtSaga zu schreiben, stellte sich als eines der ersten
Probleme die Namensfindung für meine beiden Hauptakteure heraus. Mir
war klar, dass die Namen sehr sorgfältig ausgewählt werden mussten
und in der Anfangszeit fielen mir immer wieder neue Namen ein, die
ich dann in den Text einfügte, den Text las und überlegte, ob die
Namen wohl passten. Lange Zeit passten sie nicht so richtig .
Ich wollte nicht zu
moderne Namen aber auch nicht zu altmodische. Beide Namen sollten mir
gefallen und ganz wichtig, die Namen sollten zusammen passen oder
besser gesagt - zusammen klingen. Emma und Calum - ihr müsst doch
zugegeben, dass klingt besser als Lisa und Max (ok, vielleicht ein
blödes Beispiel).
Wichtig war auch, dass
ihr als Leser sofort Gefallen an den Namen findet, die dann zusammen
mit den Personenbeschreibungen ein Bild der Protagonisten in eurem
Kopf entstehen lassen sollten. Namen rufen nämlich beim Leser sofort
Eindrücke hervor, die auf bestimmte Eigenschaften schließen lassen.
Peter klingt zum Beispiel richtig bodenständig, Amelie dagegen viel
flippiger, Ethan klingt nach einer gestanden Persönlichkeit und
Elisien eben nicht nach einer gewöhnlichen Frau.
Sind diese Eigenschaften
sympathisch, schließt man also gleich die ganze Figur ins Herz. Das
war besonders für mich als Autorin wichtig, da ich über die
ursprünglich nicht so passenden Namen immer wieder gestolpert bin.
Wichtig ist es auch,
keine zu exotischen Namen zu wählen. Ich habe zum Beispiel auch
versucht, den fantastischen Gestalten meiner Saga zwar Fantasynamen
zu geben, diese sollten aber eben nicht völlig fremd erscheinen. Ein
zu fremder Name schafft automatisch Fremdheit. Die MondLichtSaga
sollte aber so real wie möglich wirken um Euch das Eintauchen so
leicht wie möglich zu machen.
Ich hoffe, dass mir das
gelungen ist. Eure tollen zahlreichen Rezensionen und Kommentare
sprechen jedenfalls dafür. Bevor das Jahr zu Ende geht möchte ich
mich dafür noch einmal bei allen bedanken. Ich bin leider in den
letzten Tagen nicht dazu gekommen, auf alle Rezis zu antworten, aber
das hole ich im nächsten Jahr nach - VERSPROCHEN.
So nun aber zum
eigentlichen Thema. Ich schreibe schon fleißig an meiner neuen
Triologie. Es wird wieder eine Saga werden in der Realität und
Fantasie verschwimmen wird, auch wenn hier voraussichtlich keine
fremdartigen Gestalten auftauchen (aber wer weiß das schon, manchmal
machen Bücher was sie wollen - geplant habe ich es jedenfalls
nicht).
Meine beiden
Hauptprotagonisten sollen wieder besonders schöne und passende Namen
bekommen und hierfür seid nun ihr aufgerufen Eure Stimme abzugeben.
Ich habe mir vier Namenspaare ausgedacht und hoffe, dass Ihr fleißig
abstimmt. Ihr könnt mir aber auch gern andere Namensvorschläge
schicken. Ich bin gespannt, welches Paar Euer Favorit sein wird.
Liebe Grüße und einen
guten Rutsch ins Neue Jahr
Eure Marah
Abstimmen über die vier Namenspaare könnt Ihr entweder hier auf meinem Blog, rechts oben im Seitengadget, oder auf meiner Seite auf Facebook. Ich würde mich freuen, wenn viele mitmachen würden, denn wann hat man schon einmal Gelegenheit eine Trilogie als Leser mitzugestalten?
Sonntag, 22. Juli 2012
Das Leben, das uns bleibt
Vor ungefähr einem Jahr ist ein Asteroid auf den Mond aufgeschlagen und
hat ihn dadurch näher an die Erde herangeschoben. Dies hat seine
Anziehungskraft vergrößert und die Erde wurde daraufhin von Tsunamis,
Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht. Ein Großteil der
Infrastruktur wurde zerstört und die Asche in der Luft sorgt dafür, dass
die Sonnenstrahlen nicht mehr zur Erdoberfläche durchdringen.
In einer Kleinstadt kämpfen Miranda und ihre Familie ums Überleben. Es gibt so gut wie keinen Strom mehr und auch alle damit verbundenen Annehmlichkeiten des Lebens nicht mehr und sämtliche Ressourcen sind langsam aber sicher aufgebraucht. Einmal die Woche kann sich die Familie eine kleine Essensration im Rathaus abholen, die aber kaum zum Leben ausreicht. Miranda und ihre Brüder Matt und Jon sind gezwungen, in leerstehende Häuser einzudringen und zu plündern um sich über Wasser zu halten. Sie leben allein mit ihrer Mom, denn ihr Dad hat eine neue Frau, die ein Kind von ihm erwartete. Die beiden haben sich auf die Suche nach Verwandten aufgemacht. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihnen. Das einzige, dass Struktur in Mirandas Leben bringt, sind die erzwungenen Unterrichtseinheiten ihrer Mom und ihr Tagebuch. Hier schreibt sie alles auf, das sie bewegt; nur für sich allein.
Im Mai brechen ihre Brüder zum Fischfang zu einem entfernt liegenden Fluss auf und kehren nach Tagen mit vielen Fischen zurück, die die Familie eine Weile ernähren können. Doch die beiden haben mehr als Nahrung dabei: Syl, ein junges Mädchen, das Matt aufgegabelt und beschützt hat und das er fortan zu seiner Frau erklärt. Nachdem die Familie den ersten Schock über das neue Familienmitglied überwunden hat, tauchen weitere Gäste auf: Mirandas Dad, seine Frau Lisa mit Baby und drei weitere Reisende. Einer davon ist Alex, ein Junge, wenig älter als Miranda, der schwer an der Last der Verantwortung für seine kleine Schwester Julie trägt. Trotz des großen Hungers der eigenen Familie gewährt Mirandas Mum allen ihre Gastfreundschaft. Und so versuchen alle miteinander auszukommen, was ihnen natürlich nicht immer gelingt. Wird die Familie überleben können? Und warum ist Matt so abweisend zu Miranda, wo doch alle davon überzeugt sind, dass diese ihm so wichtig sei? Werden sie zusammenbleiben?
Ich muss gestehen, der Roman beginnt sehr bedrückend. Das Szenario, das Susan Beth Pfeffer hier kreiert hat, könnte - im Gegensatz zu denen vieler anderer Dystopien - jederzeit Realität werden. Die Autorin kommt in ihrer Geschichte ganz ohne schrecklich entstellte Menschen, merkwürdige Kreaturen oder fremdartige politische Systeme aus. Sie schildert nur ganz deutlich, was passiert, wenn dem Leben die Energie der Sonne entzogen wird und sämtliche technische Errungenschaften der Gegenwart ausfallen. Und das macht den Roman so erschreckend real.
Miranda ist ein sehr sympathischer Charakter, das typische, freundliche Highschoolmädchen, hübsch, intelligent und normalerweise beliebt. Aber davon ist Miranda nur noch die Erinnerung geblieben. Ihre Freunde sind entweder tot oder fortgezogen, in der Hoffnung, woanders ein besseres Leben zu finden. Unterricht gibt es nur noch von ihrer Mom und jeder Unfall und jede Krankheit kann lebensbedrohlich werden. Nicht zu vergessen der Hunger, der seitdem ihr ständiger Begleiter ist.
Der Roman lässt sich flüssig lesen und hat mich durchweg gefesselt. Er ist in der Ich-Form, aus der Sicht von Miranda geschrieben, wodurch ich an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben konnte und oftmals mit ihr mitgelitten habe. Gleichwohl vermittelt die Autorin mit ihrer Schreibweise auch die Hoffnungslosigkeit, die sich bei den Charakteren breitgemacht hat, ihrer Angst vor einer Zukunft, falls sie denn überhaupt noch eine haben.
Besonder gut gefallen hat mir auch das Cover des Buches, dass sowohl den Mond, der ursächlich für die veränderte Lebensqualität der Charaktere ist, als auch den unfruchtbaren Boden und die ständig mit Asche geschwängerte Luft abbildet.
Der Roman hat mir außerordentlich gut gefallen und hat mich auch nach seiner Beendigung lange nicht losgelassen und mich gleichzeitig mit tiefer Dankbarkeit efüllt, für das Leben, das wir haben und meistens gar nicht zu schätzen wissen.

In einer Kleinstadt kämpfen Miranda und ihre Familie ums Überleben. Es gibt so gut wie keinen Strom mehr und auch alle damit verbundenen Annehmlichkeiten des Lebens nicht mehr und sämtliche Ressourcen sind langsam aber sicher aufgebraucht. Einmal die Woche kann sich die Familie eine kleine Essensration im Rathaus abholen, die aber kaum zum Leben ausreicht. Miranda und ihre Brüder Matt und Jon sind gezwungen, in leerstehende Häuser einzudringen und zu plündern um sich über Wasser zu halten. Sie leben allein mit ihrer Mom, denn ihr Dad hat eine neue Frau, die ein Kind von ihm erwartete. Die beiden haben sich auf die Suche nach Verwandten aufgemacht. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihnen. Das einzige, dass Struktur in Mirandas Leben bringt, sind die erzwungenen Unterrichtseinheiten ihrer Mom und ihr Tagebuch. Hier schreibt sie alles auf, das sie bewegt; nur für sich allein.
Im Mai brechen ihre Brüder zum Fischfang zu einem entfernt liegenden Fluss auf und kehren nach Tagen mit vielen Fischen zurück, die die Familie eine Weile ernähren können. Doch die beiden haben mehr als Nahrung dabei: Syl, ein junges Mädchen, das Matt aufgegabelt und beschützt hat und das er fortan zu seiner Frau erklärt. Nachdem die Familie den ersten Schock über das neue Familienmitglied überwunden hat, tauchen weitere Gäste auf: Mirandas Dad, seine Frau Lisa mit Baby und drei weitere Reisende. Einer davon ist Alex, ein Junge, wenig älter als Miranda, der schwer an der Last der Verantwortung für seine kleine Schwester Julie trägt. Trotz des großen Hungers der eigenen Familie gewährt Mirandas Mum allen ihre Gastfreundschaft. Und so versuchen alle miteinander auszukommen, was ihnen natürlich nicht immer gelingt. Wird die Familie überleben können? Und warum ist Matt so abweisend zu Miranda, wo doch alle davon überzeugt sind, dass diese ihm so wichtig sei? Werden sie zusammenbleiben?
Ich muss gestehen, der Roman beginnt sehr bedrückend. Das Szenario, das Susan Beth Pfeffer hier kreiert hat, könnte - im Gegensatz zu denen vieler anderer Dystopien - jederzeit Realität werden. Die Autorin kommt in ihrer Geschichte ganz ohne schrecklich entstellte Menschen, merkwürdige Kreaturen oder fremdartige politische Systeme aus. Sie schildert nur ganz deutlich, was passiert, wenn dem Leben die Energie der Sonne entzogen wird und sämtliche technische Errungenschaften der Gegenwart ausfallen. Und das macht den Roman so erschreckend real.
Miranda ist ein sehr sympathischer Charakter, das typische, freundliche Highschoolmädchen, hübsch, intelligent und normalerweise beliebt. Aber davon ist Miranda nur noch die Erinnerung geblieben. Ihre Freunde sind entweder tot oder fortgezogen, in der Hoffnung, woanders ein besseres Leben zu finden. Unterricht gibt es nur noch von ihrer Mom und jeder Unfall und jede Krankheit kann lebensbedrohlich werden. Nicht zu vergessen der Hunger, der seitdem ihr ständiger Begleiter ist.
Der Roman lässt sich flüssig lesen und hat mich durchweg gefesselt. Er ist in der Ich-Form, aus der Sicht von Miranda geschrieben, wodurch ich an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben konnte und oftmals mit ihr mitgelitten habe. Gleichwohl vermittelt die Autorin mit ihrer Schreibweise auch die Hoffnungslosigkeit, die sich bei den Charakteren breitgemacht hat, ihrer Angst vor einer Zukunft, falls sie denn überhaupt noch eine haben.
Besonder gut gefallen hat mir auch das Cover des Buches, dass sowohl den Mond, der ursächlich für die veränderte Lebensqualität der Charaktere ist, als auch den unfruchtbaren Boden und die ständig mit Asche geschwängerte Luft abbildet.
Der Roman hat mir außerordentlich gut gefallen und hat mich auch nach seiner Beendigung lange nicht losgelassen und mich gleichzeitig mit tiefer Dankbarkeit efüllt, für das Leben, das wir haben und meistens gar nicht zu schätzen wissen.
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