"Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein
mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und behauptet, sie sei eine
Halbgöttin. Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps
im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu
erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei zur Seite
steht ihr der impulsive Seth. Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher
werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt …" (Quelle: Harper Collins)
Meine Meinung:
Ich bin ein Fan der Autorin seit ihrer Lux-Reihe. Auch mit ihrer Dark Elements-Reihe konnte sie mich absolut begeistern. Umso gespannter war ich, als ich erfuhr, dass sich Jennifer L. Armentrout in die Welt der Götter begeben würde.
Das Buch war leicht zu lesen. Ihrem Jugendlich-lockeren Stil ist die Autorin auch in diesem Werk treugeblieben. Leider konnte sie dieses Mal die Spannung nicht zu mir transportieren.
Die Charaktere empfand ich als sympathisch und stimmig, aber für meinen Geschmack konzentrierte sich die Handlung viel zu sehr auf die sich anbahnende Beziehung zwischen Josie und Seth. Ich hätte viel lieber mehr über die verschiedenen Kräfte der einzelnen Wesen erfahren, die eigentlich immer nur am Rand aufgetaucht sind.
Erst nach der Lektüre habe ich leider erfahren, dass es sich bei dieser Reihe um ein Spin-Off zur "Dämonentochter"-Reihe handelt, die sich noch ungelesen in meinem Regal befindet. Da Seths Vorleben in diesem Band ausführlich erläutert wird, wird die "Dämonentochter"-Reihe wohl noch einiges länger ungelesen bleiben. Vielleicht habe ich ja irgendwann verdrängt, wie sie ausgeht.
Gut gefallen hat mir der ständig wechselnde Erzählstrang, jeweils aus der Sicht der beiden Protagonisten. So haben sie für mich mehr Profil gewonnen, auch wenn sie größtenteils sehr klischeehaft waren. Ihre flapsige Art konnte mich aber für sich einnehmen, wodurch die beiden echte Sympathiepunkte gewonnen haben.
Fazit:
Für die jugendliche Zielgruppe und Neuleser von Jennifer L. Armentrout ist "Erwachen des Lichts" sicher eine sehr unterhaltsame Lektüre. Als Fan der Autorin habe ich jedoch etwas mehr erwartet in punkto Handlung und Spannung. Handwerklich ist dieses Buch jedoch solide gemacht und steht anderen Bänden der Autorin nicht nach.
Hardcover mit 432 Seiten
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Übersetzer/in: Barbara Röhl
Verlag: HarperCollins
Facebookauftritt des Verlags → HIER
neu erschienen: 12.06.2017
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3959670968
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Posts mit dem Label Götter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Götter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 4. Oktober 2017
Freitag, 17. Februar 2017
Götterfunke - Liebe mich nicht
Jess freut sich darauf, ihre
Sommerferien gemeinsam mit ihrer besten Freundin Robyn und den Freunden
Josh und Cameron mitten in der Natur zu verbringen. Das sind die
einzigen Wochen im Jahr, in denen sie sich Abstand von ihrer
Familie und ihrem anstrengenden Alltag gönnt.
Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, auf Cayden zu treffen, der nicht nur ihr Herz für sich gefangennimmt, sondern auch das vieler anderer Mädchen im Camp. Dabei verfolgt er einen ausgeklügelten Plan, um sich seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen und verwickelt dabei Jess in ein Spiel der Götter, das so einige Gefahren bereithält.
Meine Meinung:
Seit der Mond-Licht-Trilogie bin ich begeistert von Marah Woolfs Büchern, von denen mich bisher noch keines enttäuscht hat. Auch die Leseprobe von "Götterfunke" fand ich wieder sehr verheißungsvoll, weshalb das Buch auch unbedingt in mein Bücherregal wandern musste.
Die Einführung in die Handlung geht recht schnell, die Autorin scheint sich nicht lange mit einer Vorstellung ihrer Charaktere aufzuhalten, sondern lässt diese sofort für sich selbst sprechen. Dabei konnte mich Marah Woolf bereits auf den ersten Seiten mit ihrem Schreibstil fesseln. Er wirkt frisch und rund und übt dabei einen Sog auf mich aus, der dafür sorgt, dass ich gar nicht aufhören mag zu lesen.
Ihre Protagonisten sprechen mich hierbei gleich zu Beginn an und hinterlassen bei mir den Wunsch, mehr über sie zu erfahren. Das Leben von Jess war in den letzten Jahren nicht einfach. Nach dem Weggang des Vaters, verfiel ihre Mutter dem Alkohol und hat es mehr oder weniger Jess überlassen, sich um die kleine Schwester Phoebe zu kümmern. Trotz dieser Aufgabe scheint diese ihr Leben bislang gut im Griff gehabt zu haben, hat sie doch zwei wirklich gute Freunde an ihrer Seite. Doch ihr Zusammentreffen mit Cayden wirft ihr Leben aus den festgefahrenen Fugen und schubst sie in ein Gefühlschaos, das kein Ende zu finden scheint.
Cayden scheint mit einem Ego ausgestattet zu sein, von dem man kaum glauben mag, dass es gemeinsam mit ihm durch eine Tür passt. Aber wenn man ein Gott und daran gewöhnt ist, dass sich einem die Frauen zu Füßen werfen, bleibt das wohl nicht aus. Nebenbei ist er eigentlich auch kein schlechter Kerl, wenn man von seinem Wettstreit mit Zeus absieht. Seinen Grund hierfür kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, aber ich nehme an, dass in den Folgebänden hierzu mehr Informationen kommen.
Von den weiteren Charakteren des Buches konnte vor allem Leah schnell mein Herz gewinnen. Sie ist flippig, ehrlich und direkt und damit genau die Sorte Mädchen, die man gerne zur Freundin hätte. Gerne hätte ich allerdings auch mehr über Jess' Mutter und Schwester erfahren und hoffe, dass dieser Wunsch im zweiten Band erfüllt wird.
Der Handlungsinhalt erinnert mich zugegebenermaßen sehr an die "Shadow Falls Camp"-Reihe. Zumindest drängt sich dieser Gedanke mir ungefragt auf. Sowohl das Setting, als auch die Charaktere haben für mich einiges an Ähnlichkeiten aufzuweisen, nur, dass es hier nicht um Schattenwesen, sondern um Götter geht. Aber da ja bekanntlich schon so ziemlich alles mal im Genre Jugendfantasy dagewesen ist, habe ich dies zwar zur Kenntnis genommen, mein Lesevergügen konnte es aber nicht stören. Dazu konnte mich der Schreibstil einfach zu sehr überzeugen.
Die Beziehungskiste zwischen Jessie und Cayden ist verzwickt und von einem ewigen Hin und Her durchzogen. Das empfinde ich zuweilen ein wenig anstrengend; allerdings gehöre ich auch nicht zu der anvisierten Altersgruppe, für die das Buch angepriesen wird.
Besonders gut gefallen haben mir die kurzen Einschübe, in denen Hermes die Leser etwas hinter die Kulissen blicken lässt. Sein Humor hat mich sehr angesprochen, ebenso wie das spannende Ende, das mich begeistert auf die Fortsetzung hoffen lässt.
Fazit:
"Götterfunke - Liebe mich nicht" ist der Auftakt zu einer neuen Trilogie von Marah Woolf. Mit ihrem flüssigem Schreibstil hat mich die Autorin durch eine gut durchdachte Handlung geführt, die mit interessanten Charakteren punkten konnte. Fans von Percy Jackson und Shadow Falls Camp werden hier auf jeden Fall ebenso auf ihre Kosten kommen, wie der jugendliche und junggebliebene Fantasyleser.
gebundenes Buch mit 464 Seiten
Verlag: Dressler
Facebookauftritt der Verlagsgruppe → HIER
erscheint: 20.02.2017
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 18,99 Euro
ISBN: 978-3-7915-0029-4
weitere Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag → HIER
mehr Infos auf der Website der Autorin → HIER
Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, auf Cayden zu treffen, der nicht nur ihr Herz für sich gefangennimmt, sondern auch das vieler anderer Mädchen im Camp. Dabei verfolgt er einen ausgeklügelten Plan, um sich seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen und verwickelt dabei Jess in ein Spiel der Götter, das so einige Gefahren bereithält.
Meine Meinung:
Seit der Mond-Licht-Trilogie bin ich begeistert von Marah Woolfs Büchern, von denen mich bisher noch keines enttäuscht hat. Auch die Leseprobe von "Götterfunke" fand ich wieder sehr verheißungsvoll, weshalb das Buch auch unbedingt in mein Bücherregal wandern musste.
Die Einführung in die Handlung geht recht schnell, die Autorin scheint sich nicht lange mit einer Vorstellung ihrer Charaktere aufzuhalten, sondern lässt diese sofort für sich selbst sprechen. Dabei konnte mich Marah Woolf bereits auf den ersten Seiten mit ihrem Schreibstil fesseln. Er wirkt frisch und rund und übt dabei einen Sog auf mich aus, der dafür sorgt, dass ich gar nicht aufhören mag zu lesen.
Ihre Protagonisten sprechen mich hierbei gleich zu Beginn an und hinterlassen bei mir den Wunsch, mehr über sie zu erfahren. Das Leben von Jess war in den letzten Jahren nicht einfach. Nach dem Weggang des Vaters, verfiel ihre Mutter dem Alkohol und hat es mehr oder weniger Jess überlassen, sich um die kleine Schwester Phoebe zu kümmern. Trotz dieser Aufgabe scheint diese ihr Leben bislang gut im Griff gehabt zu haben, hat sie doch zwei wirklich gute Freunde an ihrer Seite. Doch ihr Zusammentreffen mit Cayden wirft ihr Leben aus den festgefahrenen Fugen und schubst sie in ein Gefühlschaos, das kein Ende zu finden scheint.
Cayden scheint mit einem Ego ausgestattet zu sein, von dem man kaum glauben mag, dass es gemeinsam mit ihm durch eine Tür passt. Aber wenn man ein Gott und daran gewöhnt ist, dass sich einem die Frauen zu Füßen werfen, bleibt das wohl nicht aus. Nebenbei ist er eigentlich auch kein schlechter Kerl, wenn man von seinem Wettstreit mit Zeus absieht. Seinen Grund hierfür kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, aber ich nehme an, dass in den Folgebänden hierzu mehr Informationen kommen.
Von den weiteren Charakteren des Buches konnte vor allem Leah schnell mein Herz gewinnen. Sie ist flippig, ehrlich und direkt und damit genau die Sorte Mädchen, die man gerne zur Freundin hätte. Gerne hätte ich allerdings auch mehr über Jess' Mutter und Schwester erfahren und hoffe, dass dieser Wunsch im zweiten Band erfüllt wird.
Der Handlungsinhalt erinnert mich zugegebenermaßen sehr an die "Shadow Falls Camp"-Reihe. Zumindest drängt sich dieser Gedanke mir ungefragt auf. Sowohl das Setting, als auch die Charaktere haben für mich einiges an Ähnlichkeiten aufzuweisen, nur, dass es hier nicht um Schattenwesen, sondern um Götter geht. Aber da ja bekanntlich schon so ziemlich alles mal im Genre Jugendfantasy dagewesen ist, habe ich dies zwar zur Kenntnis genommen, mein Lesevergügen konnte es aber nicht stören. Dazu konnte mich der Schreibstil einfach zu sehr überzeugen.
Die Beziehungskiste zwischen Jessie und Cayden ist verzwickt und von einem ewigen Hin und Her durchzogen. Das empfinde ich zuweilen ein wenig anstrengend; allerdings gehöre ich auch nicht zu der anvisierten Altersgruppe, für die das Buch angepriesen wird.
Besonders gut gefallen haben mir die kurzen Einschübe, in denen Hermes die Leser etwas hinter die Kulissen blicken lässt. Sein Humor hat mich sehr angesprochen, ebenso wie das spannende Ende, das mich begeistert auf die Fortsetzung hoffen lässt.
Fazit:
"Götterfunke - Liebe mich nicht" ist der Auftakt zu einer neuen Trilogie von Marah Woolf. Mit ihrem flüssigem Schreibstil hat mich die Autorin durch eine gut durchdachte Handlung geführt, die mit interessanten Charakteren punkten konnte. Fans von Percy Jackson und Shadow Falls Camp werden hier auf jeden Fall ebenso auf ihre Kosten kommen, wie der jugendliche und junggebliebene Fantasyleser.
gebundenes Buch mit 464 Seiten
Verlag: Dressler
Facebookauftritt der Verlagsgruppe → HIER
erscheint: 20.02.2017
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 18,99 Euro
ISBN: 978-3-7915-0029-4
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mehr Infos auf der Website der Autorin → HIER
Freitag, 9. Oktober 2015
Jenseits des Schattentores
Im Streit verlässt Aurora die
gemeinsame Wohnung mit ihrem Vater in Rom. Durch Zufall landet sie bei
einer Wohnungsbesichtigung in einem seltsamen Haus, in dem sie zu allem
Übel über eine Leiche stolpert! Doch bevor sie alles klären kann, ist
sie auf einmal mittendrin in einer zwielichtigen Sache und muss
gemeinsam mit der merkwürdigen Luna um ihr Leben laufen.
Dabei trifft sie auf den arroganten, aber leider auch sehr attraktiven Leon, der seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen scheint. Beobachtet wird das ganze Geschehen durch die Göttin Persephone, die mit ihrem eigenen Schicksal hadert und gebannt die Szenerie auf der Erde verfolgt.
Meine Meinung:
Das Thema Götter hat es mir angetan und, da ich bereits eine spannende Trilogie der Hanika-Schwestern verschlungen habe, gab es bei ihrem neuen Buch, das mit einem wunderschönen Cover daherkommt, kein Zögern.
Der Prolog des Romans macht bereits sehr neugierig, verrät allerdings auch einiges über einen der Charaktere, der sich dieser Szene leicht zuordnen lässt.
Der Aufbau der Geschichte ist sehr interessant. Sie wird generell in der dritten Person geschildert bis auf die Szenen mit Persephone, die aus der Ich-Perspektive geschildert sind. Vielleicht liegt es daran, aber die Göttin ist mir in diesem Roman auch am ehesten nahgekommen. Insbesondere ihr Humor hat mir gut gefallen, ebenso wie der ihrer besten Freundin. Dadurch wurde die Handlung immer wieder aufgelockert.
Obwohl mir die verschiedenen Erzählperspektiven gefallen haben, da ich als Leser so sehr vielfältige Einblicke erhalten habe, bin ich auf diese Weise auch immer wieder aus der Handlung um Aurora herausgezogen worden, die sich manchmal etwas eigentümlich verhält. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich barg die Szenerie um diesen Charakter unheimlich viel Spannung, die stellenweise aber wieder verloren ging. Irgendwie fehlte mir der Pep im Roman. Handwerklich war alles super und die Idee fand ich auch absolut klasse, aber der Funke, der dem Roman das Tüpfelchen auf dem i verliehen hätte, wollte bei mir einfach nicht zünden.
Erst zum Ende stieg der Spannungspegel dann wieder fühlbar für mich an und hat mit dem Finale die Geschichte gekonnt abgerundet.
Fazit:
Mit "Jenseits des Schattentores" haben Beate Teresa und Susanne Hanika eine interessante Idee gekonnt umgesetzt. Wer Geschichten über außergewöhnliche Götter liebt und sich an leichter Vorhersehbarkeit nicht stört, der wird von einer Handlung unterhalten, die keine Langeweile aufkommen lässt.
gebundenes Buch mit 480 Seiten
Autor/in: Beate Teresa und Susanne Hanika
Verlag: Fischer Sauerländer
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 24.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-7373-5246-8
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Dabei trifft sie auf den arroganten, aber leider auch sehr attraktiven Leon, der seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen scheint. Beobachtet wird das ganze Geschehen durch die Göttin Persephone, die mit ihrem eigenen Schicksal hadert und gebannt die Szenerie auf der Erde verfolgt.
Meine Meinung:
Das Thema Götter hat es mir angetan und, da ich bereits eine spannende Trilogie der Hanika-Schwestern verschlungen habe, gab es bei ihrem neuen Buch, das mit einem wunderschönen Cover daherkommt, kein Zögern.
Der Prolog des Romans macht bereits sehr neugierig, verrät allerdings auch einiges über einen der Charaktere, der sich dieser Szene leicht zuordnen lässt.
Der Aufbau der Geschichte ist sehr interessant. Sie wird generell in der dritten Person geschildert bis auf die Szenen mit Persephone, die aus der Ich-Perspektive geschildert sind. Vielleicht liegt es daran, aber die Göttin ist mir in diesem Roman auch am ehesten nahgekommen. Insbesondere ihr Humor hat mir gut gefallen, ebenso wie der ihrer besten Freundin. Dadurch wurde die Handlung immer wieder aufgelockert.
Obwohl mir die verschiedenen Erzählperspektiven gefallen haben, da ich als Leser so sehr vielfältige Einblicke erhalten habe, bin ich auf diese Weise auch immer wieder aus der Handlung um Aurora herausgezogen worden, die sich manchmal etwas eigentümlich verhält. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich barg die Szenerie um diesen Charakter unheimlich viel Spannung, die stellenweise aber wieder verloren ging. Irgendwie fehlte mir der Pep im Roman. Handwerklich war alles super und die Idee fand ich auch absolut klasse, aber der Funke, der dem Roman das Tüpfelchen auf dem i verliehen hätte, wollte bei mir einfach nicht zünden.
Erst zum Ende stieg der Spannungspegel dann wieder fühlbar für mich an und hat mit dem Finale die Geschichte gekonnt abgerundet.
Fazit:
Mit "Jenseits des Schattentores" haben Beate Teresa und Susanne Hanika eine interessante Idee gekonnt umgesetzt. Wer Geschichten über außergewöhnliche Götter liebt und sich an leichter Vorhersehbarkeit nicht stört, der wird von einer Handlung unterhalten, die keine Langeweile aufkommen lässt.
gebundenes Buch mit 480 Seiten
Autor/in: Beate Teresa und Susanne Hanika
Verlag: Fischer Sauerländer
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erschienen: 24.09.2015
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-7373-5246-8
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Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Sonntag, 6. September 2015
Nimmerherz II - Der lange Weg des Windes
![]() |
| Quelle: http://erik-kellen.de |
Gefangen im Königreich Xinxal, jenseits der Schwimmenden Berge, muss Asha Eisschild fortan um sein Leben kämpfen. Doch der Prinz hat geschworen, einen Weg zurück zu finden - zu Ribanna. Ein Versprechen, das die Fremden bald bereuen werden. Denn der Nordmann entfesselt eine uralte Magie: die Legende von Nimmerherz." (Quelle: Erik Kellen)
Meine Meinung:
Der erste Band der "Nimmerherz"-Reihe konnte mich bereits begeistern und so war ich mächtig gespannt, wie die Geschichte weitergehen würde.
Auch das Cover des zweiten Teils ist einfach traumhaft und spiegelt die wundervolle Welt wieder, die Erik Kellen geschaffen hat. Der Klappentext macht neugierig, obwohl Kenner vom ersten Band da sicher keiner Ermutigung bedürfen.
Der Fortsetzung vorgeschaltet ist eine ausführliche Zusammenfassung des ersten Buches. Alle wichtigen Ereignisse werden noch einmal erwähnt, so dass einem gut präparierten Start in den Folgeband nichts entgegensteht. Neueinsteiger in die Geschichte sollten dennoch zuerst den ersten Teil lesen, da die Zusammenfassung, so ausführlich und informativ sie auch ist, definitiv nicht ausreichend zum kompletten Verständnis der Geschichte ist.
Gleich spannend beginnend schafft Erik Kellens umfangreicher und anspruchsvoller Wortschatz, sowie sein fesselnder Erzählstil es unmittelbar, mich zu verzaubern. Er spielt mit der Sprache und lässt seine Leser immer wieder zwischen den Zeilen lesen. Man fühlt, wieviel Herzblut in seinen Büchern steckt, und das ist sicher auch der Grund dafür, weshalbt es ihm so gut gelingt, die beschriebenen Gefühle direkt zu seinen Lesern zu transportieren.
Waren seine Protagonisten anfänglich noch recht gegensätzlich, so nähern sie sich charakterlich nunmehr trotz ihrer räumlichen Trennung immer weiter an. Ris behütetes und sorgloses Leben ist längst dahin; verzweifelt kämpft sie nun um ihr Überleben und das ihres Volkes. Sie scheint eine ungeahnte Stärke in sich gefunden zu haben, die sie selbst ab und an überrascht, als hätte dieser Teil von ihr von Anfang an in ihr geschlummert und nur auf seinen Einsatz gewartet.
Währenddessen ist Ashas Leben nur noch ein einziges Fiasko. Ris Wunsch, dass seine Seele beschützt werde, führte dazu, dass Ashas Körper zwar starb, doch seine Seele nun gezwungen ist, in immer neue Körper zu wandern. Er ist nun ein Nimmerherz. Einzig der Stein, der ihn an Ri erinnert, wandert mit ihm, ebenso wie seine Magie. So manche Seelenwanderung ist sowohl auf körperlicher, als auch geographischer Ebene eine echte Herausforderung für ihn, doch sein Wunsch, zu Ri zurückzukehren, scheint ihn immer wieder zu beflügeln.
Nachdem sie gänzlich auf sich alleingestellt ist, erweckt Ashas kleine Schwester Tahni den Eindruck, an den Geschehnissen zu zerbrechen. Doch auch sie findet zu einer Stärke, die sich bei ihr aus Zorn, Rache und Verzweiflung speist. Ich war beeindruckt, wie sie letztendlich ihre Rolle ausgefüllt hat und bin gespannt, wie sich ihr Charakter im letzten Teil noch weiterentwickeln wird.
Fazit:
"Nimmerherz II - Der lange Weg des Windes" ist die atemberaubende Fortsetzung einer fantastischen Reihe, mit der Erik Kellen mich wieder einmal verzaubert hat und für echte Fantasyfans ein absolutes Muss ist. Die spannende Handlung und die komplexen und detailliert gezeichneten Charaktere haben mich hineingezogen in eine Welt, die mich fasziniert hat und, die so wundervoll und ausführlich beschrieben ist, das ich mich ihr fast zugehörig gefühlt habe. Ich bin wahnsinnig gespannt, was das Schicksal noch für Asha, Ri und Tahni bereithält und lechze bereits nach der Fortsetzung.
ebook und Taschenbuch mit 464 Seiten
Quelle: amazon
Preis: 2,99 Euro Preis des Taschenbuchs: 13,80 Euro
ISBN: 978-1517097356
erschienen: 06.09.2015
Seite des Autors → HIER
Vielen Dank an Erik Kellen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.
Dienstag, 27. Januar 2015
Percy Jackson - Diebe im Olymp
Der 12-jährige
Percy hat es schwer im Leben. Sein Stiefvater kann ihn nicht leiden und
in der Schule kämpft er mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche. Schon oft
hat er die Schule wechseln müssen. Er scheint Probleme geradezu magisch
anzuziehen, doch als sich seine Mathelehrerin in eine Furie verwandelt
und ihm nach dem Leben trachtet, ist das selbst für Percy zuviel. Dann überschlagen sich die Ereignisse und er erfährt Dinge über sich und auch Freunde, die er nie für möglich gehalten hätte. Plötzlich befindet er sich auf der Flucht mit dem Ziel, ein Camp für besondere Jugendliche wie ihn, zu erreichen. Ein großes Abenteuer für Percy beginnt.
Meine Meinung:
Wer
Jugendfantasy liebt, für den geht natürlich kein Weg an der Percy
Jackson-Reihe vorbei. Rick Riordan hat einen ganz besonderen, lebendigen
Schreibstil, der die Geschichte zum Leben erweckt, so dass man ihr
unbedingt folgen will. Wie kein
anderer versteht er es, Spannung in seinem Roman aufzubauen. Dabei
spart er auch nicht an humoristischen Einlagen und seine Charaktere
sind sehr sympathisch und lesereinnehmend.
Percy selbst mochte ich von Anfang an. Sei es, weil er mir anfangs leidtat, doch später definitiv wegen seines herausragenden Mutes und seines guten Herzens. Für seine Freunde ist er immer da. Zudem liebe ich es ja, wenn ein Protagonist sich des Sarkasmus bedient, so dass Percy auch damit bei mir punkten konnte.
Ganz selbstverständlich - und ohne, dass man es eigentlich merkt - vermittelt Rick Riordan zudem hier historisches Wissen, das in dieser spannenden Verpackung inhaliert wird, ohne, dass man davon überhaupt etwas mitbekommt. Sehr einprägsam hat er die griechische Mythologie hier zum Leben erweckt und sie in unsere moderne Welt gesteckt, dabei oftmals mit viel Komik.
Percy selbst mochte ich von Anfang an. Sei es, weil er mir anfangs leidtat, doch später definitiv wegen seines herausragenden Mutes und seines guten Herzens. Für seine Freunde ist er immer da. Zudem liebe ich es ja, wenn ein Protagonist sich des Sarkasmus bedient, so dass Percy auch damit bei mir punkten konnte.
Ganz selbstverständlich - und ohne, dass man es eigentlich merkt - vermittelt Rick Riordan zudem hier historisches Wissen, das in dieser spannenden Verpackung inhaliert wird, ohne, dass man davon überhaupt etwas mitbekommt. Sehr einprägsam hat er die griechische Mythologie hier zum Leben erweckt und sie in unsere moderne Welt gesteckt, dabei oftmals mit viel Komik.
Fazit:
"Percy Jackson: Diebe im Olymp" war eine sehr spannende und unterhaltsame Lektüre. Rick Riordan hat es geschafft, eine gelungene Mischung aus griechischer Mythologie, Abenteuer und Witz zu schaffen, die mich durchweg gefesselt hat. Es hat mir viel Spaß gemacht, Percy und seine Freunde auf ihr Abenteuer zu begleiten.
"Percy Jackson: Diebe im Olymp" war eine sehr spannende und unterhaltsame Lektüre. Rick Riordan hat es geschafft, eine gelungene Mischung aus griechischer Mythologie, Abenteuer und Witz zu schaffen, die mich durchweg gefesselt hat. Es hat mir viel Spaß gemacht, Percy und seine Freunde auf ihr Abenteuer zu begleiten.
gebundenes Buch mit 448 Seiten
Verlag: Carlsen
Facebookauftritt des Verlags → HIER
Alter: ab 12 Jahren
erschienen: 20.01.2010
Preis: 16,90 Euro
ISBN: 978-3551554376
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Verlag: Carlsen
Facebookauftritt des Verlags → HIER
Alter: ab 12 Jahren
erschienen: 20.01.2010
Preis: 16,90 Euro
ISBN: 978-3551554376
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Website des Autors → HIER
Dienstag, 6. Mai 2014
Kein Gott wie jeder andere
Dr. Cassandra Leda hat nach ihrer Scheidung
den Sprung vom sicheren Verwaltungsjob in die Selbständigkeit gewagt.
Leider bleiben die Kunden in ihrer PR-Firma bislang noch aus und als sie
kurz davor ist, dem Drängen ihrer Familie nachzugeben, und einen
langweiligen Job anzunehmen, spazieren die ersten Kunden in ihr Büro.
Nur, dass diese keine normalen Kunden sind. Es handelt sich bei ihnen um die wiedererwachten griechischen Götter, die den Olymp verlassen haben und nun auf der Suche nach einem neuen Wirkungsort und neuen Huldigern sind. Und das ist schwieriger als gedacht, denn sie alle haben so ihre speziellen Eigenheiten.
Neben der nervenaufreibenden Arbeit mit den Göttern verliebt sich Cassie dann auch noch und zwar ausgerechnet in den überirdisch gutaussehenden Apollon und, als ihr dann auch noch der attraktive Journalist Lennart auf die Pelle rückt, ist es fast um Cassie geschehen....
Meine Meinung:
Ich bin ja bekanntermaßen ein absoluter Fan von Sarkasmus und mit diesem Buch bin ich mal wieder voll auf meine Kosten gekommen. Die sympathische Cassie ist nämlich nicht nur in der Lage ihr eigenes Leben mit besonders viel schwarzem Humor zu betrachten, sondern gerne auch mal ihr Gegenüber - obwohl sie das so manches Mal in Teufels Küche bringt.
Cassies Gedankengänge zu verfolgen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ebenso wie ihre verzweifelte Suche nach geeigneten Jobs für die Götter. Jeder von ihnen hat so seine Eigenheiten, die Cassie des öfteren das Leben schwer machen, und alle sind so gut beschrieben, dass sie absoluten Wiedererkennungswert haben. Und natürlich halten sich die Götter nicht an die Regeln, die Cassie vorsichtig formuliert hat und erwecken so immer wieder die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, wodurch Cassie sich so manches Mal in Schadensbegrenzung üben muss. Dabei ist die Angst, Opfer einer für die Götter typischen Verwandlung zu werden, stets für sie mit dabei.
Am besten gefallen hat mir übrigens die Göttin Hera. Die anfänglich noch sehr aggressiv wirkende und angstauslösende Frau hat sich im Laufe der Handlung doch sehr überraschend gewandelt. Nach so vielen Jahren als betrogene Ehefrau des Göttervaters Zeus hat es letzten Endes einer Dr. Cassandra Leda bedurft, um ihr neue Strategien im Umgang mit den Affären ihres Mannes zu vermitteln. Das war wirklich toll beschrieben.
Sehr geschickt hat hier die Autorin Figuren und Aspekte der griechischen Mythologie mit einem unterhaltsamen Frauenroman verwoben und mir dabei noch das ein oder andere Wissen vermittelt. Schön fand ich in dieser Hinsicht auch den Anhang des Buches, in dem viele Begriffe der griechischen Götterwelt noch einmal aufgeführt und erläutert worden sind.
Fazit:
"Kein Gott wie jeder andere" ist spannende Unterhaltung aus der Feder der Autorin Chris Lind. Die gelungene Kombination aus Frauenroman und griechischer Mythologie konnte mich mit ihrem wundervollen Humor durchgehend unterhalten, so dass es eine wahre Freude war, dem Geschehen zu folgen. Das überraschende und gelungene Ende hinterließ bei mir den Anschein, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt und so freue ich mich darauf, hoffentlich bald eine Fortsetzung lesen zu dürfen.
Taschenbuch mit 200 Seiten
Verlag: Sieben
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: April 2014
Preis: 14,90 Euro
ISBN: 978-3-864433-49-8
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Sieben Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Nur, dass diese keine normalen Kunden sind. Es handelt sich bei ihnen um die wiedererwachten griechischen Götter, die den Olymp verlassen haben und nun auf der Suche nach einem neuen Wirkungsort und neuen Huldigern sind. Und das ist schwieriger als gedacht, denn sie alle haben so ihre speziellen Eigenheiten.
Neben der nervenaufreibenden Arbeit mit den Göttern verliebt sich Cassie dann auch noch und zwar ausgerechnet in den überirdisch gutaussehenden Apollon und, als ihr dann auch noch der attraktive Journalist Lennart auf die Pelle rückt, ist es fast um Cassie geschehen....
Meine Meinung:
Ich bin ja bekanntermaßen ein absoluter Fan von Sarkasmus und mit diesem Buch bin ich mal wieder voll auf meine Kosten gekommen. Die sympathische Cassie ist nämlich nicht nur in der Lage ihr eigenes Leben mit besonders viel schwarzem Humor zu betrachten, sondern gerne auch mal ihr Gegenüber - obwohl sie das so manches Mal in Teufels Küche bringt.
Cassies Gedankengänge zu verfolgen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ebenso wie ihre verzweifelte Suche nach geeigneten Jobs für die Götter. Jeder von ihnen hat so seine Eigenheiten, die Cassie des öfteren das Leben schwer machen, und alle sind so gut beschrieben, dass sie absoluten Wiedererkennungswert haben. Und natürlich halten sich die Götter nicht an die Regeln, die Cassie vorsichtig formuliert hat und erwecken so immer wieder die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, wodurch Cassie sich so manches Mal in Schadensbegrenzung üben muss. Dabei ist die Angst, Opfer einer für die Götter typischen Verwandlung zu werden, stets für sie mit dabei.
Am besten gefallen hat mir übrigens die Göttin Hera. Die anfänglich noch sehr aggressiv wirkende und angstauslösende Frau hat sich im Laufe der Handlung doch sehr überraschend gewandelt. Nach so vielen Jahren als betrogene Ehefrau des Göttervaters Zeus hat es letzten Endes einer Dr. Cassandra Leda bedurft, um ihr neue Strategien im Umgang mit den Affären ihres Mannes zu vermitteln. Das war wirklich toll beschrieben.
Sehr geschickt hat hier die Autorin Figuren und Aspekte der griechischen Mythologie mit einem unterhaltsamen Frauenroman verwoben und mir dabei noch das ein oder andere Wissen vermittelt. Schön fand ich in dieser Hinsicht auch den Anhang des Buches, in dem viele Begriffe der griechischen Götterwelt noch einmal aufgeführt und erläutert worden sind.
Fazit:
"Kein Gott wie jeder andere" ist spannende Unterhaltung aus der Feder der Autorin Chris Lind. Die gelungene Kombination aus Frauenroman und griechischer Mythologie konnte mich mit ihrem wundervollen Humor durchgehend unterhalten, so dass es eine wahre Freude war, dem Geschehen zu folgen. Das überraschende und gelungene Ende hinterließ bei mir den Anschein, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt und so freue ich mich darauf, hoffentlich bald eine Fortsetzung lesen zu dürfen.
Taschenbuch mit 200 Seiten
Verlag: Sieben
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erschienen: April 2014
Preis: 14,90 Euro
ISBN: 978-3-864433-49-8
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Vielen Dank an den Sieben Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Freitag, 15. März 2013
Göttlich verliebt
Helen, Lucas und Orion haben überlebt, doch
der Preis dafür war sehr hoch. Durch sie hat sich das Blut aller Häuser
miteinander vermischt und fortan sind die Götter nicht mehr auf dem
Olymp gefangen. Ein Krieg droht, dessen Folgen kaum vorsehbar sind.
Nicht nur Helens Familie und Freunde sind nun in Gefahr, sondern die
ganze Menschheit droht, bei einem solchen Krieg mitunterzugehen.
Während die Götter durch Naturkatastrophen immer mehr ihren Unmut zeigen, entdeckt Helen plötzlich ungeahnte Fähigkeiten an sich. Ihre ursprünglich schon große Macht scheint ungeahnte Ausmaße angenommen zu haben, so dass selbst ihre Familie und Freunde anfangen, an Helen zu zweifeln. Werden ihre Kräfte ihr zum Sieg verhelfen oder ist sie gar eine Bedrohung für alle Lebewesen? Wer steht noch hinter ihr und für wen wird sich Helen letzten Endes entscheiden? Orion oder Lucas?
Meine Meinung:
Der im Dressler Verlag erschienene Roman "Göttlich verliebt" von Josephine Angelini ist der finale Band der Göttlich-Trilogie und setzt genau da an, wo Band 2 aufgehört hat. Mit ihrem herrlichen Schreibstil hat mich die Autorin auch gleich wieder gefesselt und in eine Welt entführt, die ich schon nach Band 1 lieben gelernt habe.
Besonders überzeugt haben mich auch hier wieder die Charaktere. Allen voran natürlich Helen, der auch jetzt wieder keine Verschnaufpause vergönnt ist, denn die Götter lassen nicht lange auf sich warten. Dabei ist Helen im Laufe der Geschichte ein wenig härter und selbstbewusster geworden. Das Erlebnis mit Ares hat dazugeführt, dass sie nicht mehr blindlings nur ihren Instinkten vertraut, sondern auch versucht, die dahinterliegenden Ursachen im Auge zu behalten. Doch nach wie vor sitzt ihr größtes Problem ganz tief in ihrem Herzen: Ihre Liebe zu Lucas. Obwohl sie versucht, sich dagegen zu wehren und auch für Orion sehr starke Gefühle hegt, kommt sie einfach nicht von ihm los.
Aber auch sämtliche anderen Charaktere sind sehr gut gezeichnet und runden das Gesamtbild des Romans sehr gut ab. Selbst die Nebencharaktere sind hier keine unwichtigen Randfiguren, sondern ein wichtiger Bestandteil der Handlung, den ich nicht missen mag.
Gut gefallen haben mir auch die Rückblicke, die die Autorin geschickt in die Handlung als Visionen von Helen miteinfließen lassen hat. Hier verbindet sie nicht nur die griechische Mythologie mit der aktuellen Handlung, sondern auch die anderer Kulturen, z. B. der Kelten. Dabei schlüpft Helen immer wieder in andere Rollen, die zu ihrer Verblüffung stets der Liebe zu Lucas in seiner entsprechenden Rolle verfallen sind. Im Laufe des weiteren Geschehens bekommen diese Ausschnitte der Vergangenheit dann noch eine besondere Bedeutung.
Zum Ende hin geht es dann auf einmal Schlag auf Schlag. Konstant baut die Autorin die Spannung immer weiter auf und überrascht mit unerwarteten Handlungen, sowie interessanten Entdeckungen. Ich fühlte mich von dem Geschehen einfach magisch angezogen und habe dabei mein Umfeld völlig ausgeblendet.
Fazit:
"Göttlich verliebt" ist ebenso wie seine Vorgänger wieder eine gelungene Mischung aus griechischer Mythologie und einem spannenden Jugendroman. Die Handlung und die Charaktere haben mich nicht nur überzeugt, sondern nahezu entführt in eine fantastische Welt, die mich konsequent gefesselt hat. Ich habe ausnahmslos mit sämtlichen Charakteren mitgelitten und -gefühlt und die allseits präsente Spannung hat mich so vereinnahmt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchlesen musste. Der Schluss hat mich zurückgelassen mit der vollen Bandbreite der Gefühle, die nicht nur aus dem gerade erlebten Ende der Geschichte resultieren, sondern auch aus dem Bedauern, dass diese grandiose Trilogie nun beendet ist. Ich hoffe sehr, dass die Autorin bald wieder ein neues Buch veröffentlicht, mit dem sie hoffentlich an diesen Erfolg anknüpfen kann.
gebundenes Buch mit 464 Seiten
Verlag: Dressler
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 19,95 Euro
ISBN: 978-3-7915-2627-0
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Extras, Leseprobe auf eigener Seite der Trilogie → HIER
Website der Autorin → HIER
Während die Götter durch Naturkatastrophen immer mehr ihren Unmut zeigen, entdeckt Helen plötzlich ungeahnte Fähigkeiten an sich. Ihre ursprünglich schon große Macht scheint ungeahnte Ausmaße angenommen zu haben, so dass selbst ihre Familie und Freunde anfangen, an Helen zu zweifeln. Werden ihre Kräfte ihr zum Sieg verhelfen oder ist sie gar eine Bedrohung für alle Lebewesen? Wer steht noch hinter ihr und für wen wird sich Helen letzten Endes entscheiden? Orion oder Lucas?
Meine Meinung:
Der im Dressler Verlag erschienene Roman "Göttlich verliebt" von Josephine Angelini ist der finale Band der Göttlich-Trilogie und setzt genau da an, wo Band 2 aufgehört hat. Mit ihrem herrlichen Schreibstil hat mich die Autorin auch gleich wieder gefesselt und in eine Welt entführt, die ich schon nach Band 1 lieben gelernt habe.
Besonders überzeugt haben mich auch hier wieder die Charaktere. Allen voran natürlich Helen, der auch jetzt wieder keine Verschnaufpause vergönnt ist, denn die Götter lassen nicht lange auf sich warten. Dabei ist Helen im Laufe der Geschichte ein wenig härter und selbstbewusster geworden. Das Erlebnis mit Ares hat dazugeführt, dass sie nicht mehr blindlings nur ihren Instinkten vertraut, sondern auch versucht, die dahinterliegenden Ursachen im Auge zu behalten. Doch nach wie vor sitzt ihr größtes Problem ganz tief in ihrem Herzen: Ihre Liebe zu Lucas. Obwohl sie versucht, sich dagegen zu wehren und auch für Orion sehr starke Gefühle hegt, kommt sie einfach nicht von ihm los.
Aber auch sämtliche anderen Charaktere sind sehr gut gezeichnet und runden das Gesamtbild des Romans sehr gut ab. Selbst die Nebencharaktere sind hier keine unwichtigen Randfiguren, sondern ein wichtiger Bestandteil der Handlung, den ich nicht missen mag.
Gut gefallen haben mir auch die Rückblicke, die die Autorin geschickt in die Handlung als Visionen von Helen miteinfließen lassen hat. Hier verbindet sie nicht nur die griechische Mythologie mit der aktuellen Handlung, sondern auch die anderer Kulturen, z. B. der Kelten. Dabei schlüpft Helen immer wieder in andere Rollen, die zu ihrer Verblüffung stets der Liebe zu Lucas in seiner entsprechenden Rolle verfallen sind. Im Laufe des weiteren Geschehens bekommen diese Ausschnitte der Vergangenheit dann noch eine besondere Bedeutung.
Zum Ende hin geht es dann auf einmal Schlag auf Schlag. Konstant baut die Autorin die Spannung immer weiter auf und überrascht mit unerwarteten Handlungen, sowie interessanten Entdeckungen. Ich fühlte mich von dem Geschehen einfach magisch angezogen und habe dabei mein Umfeld völlig ausgeblendet.
Fazit:
"Göttlich verliebt" ist ebenso wie seine Vorgänger wieder eine gelungene Mischung aus griechischer Mythologie und einem spannenden Jugendroman. Die Handlung und die Charaktere haben mich nicht nur überzeugt, sondern nahezu entführt in eine fantastische Welt, die mich konsequent gefesselt hat. Ich habe ausnahmslos mit sämtlichen Charakteren mitgelitten und -gefühlt und die allseits präsente Spannung hat mich so vereinnahmt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchlesen musste. Der Schluss hat mich zurückgelassen mit der vollen Bandbreite der Gefühle, die nicht nur aus dem gerade erlebten Ende der Geschichte resultieren, sondern auch aus dem Bedauern, dass diese grandiose Trilogie nun beendet ist. Ich hoffe sehr, dass die Autorin bald wieder ein neues Buch veröffentlicht, mit dem sie hoffentlich an diesen Erfolg anknüpfen kann.
gebundenes Buch mit 464 Seiten
Verlag: Dressler
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 19,95 Euro
ISBN: 978-3-7915-2627-0
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