Nach außen wirkt die schöne
Aileana Kameron wie eine aristokratische, junge Dame, doch hinter ihrer
Fassade verbirgt sich jemand ganz anderes. Seit dem Tod ihrer Mutter vor
einem Jahr hat Aileana ihre Fähigkeiten trainiert, Feen aufzuspüren und
gegen sie zu kämpfen, doch das muss sie geheimhalten, weil es wieder schicklich für eine Dame im Schottland des 19. Jahrhunderts ist, noch glauben die meisten Menschen tatsächlich an Feen.
Angetrieben
von dem Wunsch, jene Fee zu töten, die ihre Mutter umgebracht hat,
befolgt sie verbissen alle Anweisungen von Kiaran und begibt sich des
Nächtens auf die Jagd. Weshalb er ihr hilft, seinesgleichen zu töten,
bleibt für Aileana jedoch im Dunkeln. Doch ihre Rache wird kompliziert,
als sie erfährt, wieviel mehr hinter ihren Fähigkeiten steckt und was
tatsächlich auf dem Spiel steht.
Meine Meinung:
Das tolle
Cover des Buches hat mich angelockt und der Klappentext ist wirklich
vielversprechend. Schnell war mir klar, das ich hier einen echten
Leseschatz vor mir habe.
Der Roman wird aus Aileanas Sicht
erzählt; ich mochte das junge Mädchen sofort. Der Tod ihrer Mutter hat
ihr sehr zugesetzt und ihr Fehlen verstärkt noch einmal den Eindruck der
Ablehnung, die sie von ihrem Vater erfährt. Dennoch gibt Aileana nicht
auf und hat sich ein Ziel gesetzt. Sie ist unwahrscheinlich mutig,
intelligent und tödlich für die meisten ihrer Gegner. Gleichzeitig hat
sie sich aber die Fähigkeit, Mitgefühl und Liebe zu empfinden, bewahrt.
Aus
Kiaran wird man anfangs so gar nicht schlau. Er ist stark, listig,
dunkel und gefährlich und lässt Aileana wissen, wie skrupellos seine Art
ist. Doch mehr gibt er nicht von sich preis und es dauert eine Weile,
bis Aileana den Grund für sein Handeln erfährt. Regelmäßig treibt er sie
an ihre Grenzen, damit sie ihre Schwächen überwindet und immer stärker
wird. Seine sexy Ausstrahlung lenkt Aileana dabei so manches Mal von
ihrer Mission ab.
Aber die Geschichte lebt nicht nur durch die
beiden Protagonisten, sondern auch durch viele andere, starke
Nebencharaktere. Ihre Freundin Catherine und deren Bruder Gavin sind für
mich aus dieser Geschichte gar nicht wegzudenken. Nicht zuletzt
natürlich auch nicht Derrick, eine kleine Fee, die in Aileanas Ankleidezimmer lebt und ihren ganz eigenen Charme hat.
Der
Weltenaufbau in diesem Roman hat mir unheimlich gut gefallen. Grundlage
ist das Schottland des 18. Jahrhunderts, angereichert durch Magie und
das Vorhandensein des mystischen Feenvolkes, das hier alles andere als
weichgespült, sondern skrupellos und blut- bzw. energiedürstig ist.
Komplettiert wird das Ganze durch zahlreiche Einflüsse des Steampunks,
den ich so gerne lese. Hier war alles stimmig und gut platziert.
Das
Ende bleibt offen und ist einfach spektakulär. Das anschließende
Bestarium, das noch einmal die unterschiedlichen Feen erläutert, hätte
ich liebend gern gegen die Fortsetzung eingetauscht. Ich mag gar nicht
daran denken, wie lange ich jetzt nun warten muss...
Fazit:
"Die Feenjägerin" von Elizabeth May ist der erste Band einer Trilogie und gleichzeitig das Debüt der vielversprechenden Autorin. Gekonnt verbindet sie hier elektrisierende Fantasy mit Romantik und Action mit Steampunk-Technologie. Das spannende, ereignisreiche Abenteuer, das sich des historischen
Schottlands als perfekter Kulisse bedient, hat mich total verzaubert und
begeistert und ich erwarte nun sehnsuchtsvoll die Fortsetzung dieser
Reihe.
Paperback mit 400 Seiten
Verlag: Heyne
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 09.02.2015
Preis: 13,99 Euro
ISBN: 978-3-453-31609-6
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
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Dienstag, 7. April 2015
Montag, 18. August 2014
Äthergeboren
Obwohl privilegiert geboren hat sich
Amalia für ein Leben jenseits von Konventionen, Zwang und
Verschwendung entschieden. Sie ist Kapitän des Luftschiffes Pegasus
und verdient sich gemeinsam mit ihrer Besatzung ihren Lebensunterhalt
durch Schmuggel.
Ihr neuester Auftrag birgt jedoch
besondere Gefahren. Der Adlige Falko ist ein Teil davon und er lässt
sie bei jeder Gelegenheit seine Überlegenheit spüren. Mit seinem
arroganten Gehabe macht er sich natürlich nicht wirklich Freunde und
doch ist da etwas, dass Amalia unweigerlich zu ihm hinzieht. Zudem
führt der Auftrag sie mitten zwischen die Fronten der herrschenden
Unguo Gesellschaft und den aufständischen Freiheitskämpfern, wobei
die Ereignisse es letztendlich erfordern, dass Amalia und ihre
Besatzung sich für eine der Seiten entscheiden müssen.
Meine Meinung:
Es hat ein wenig gedauert bis ich so
richtig in die Geschichte hineingekommen bin. Das Weltenbild von
Steampunkromanen ist oftmals sehr komplex und nicht so leicht zu
durchblicken, aber ich bin drangeblieben und meine Hartnäckigkeit
wurde wirklich belohnt.
Amalia lebt in Deutschland Ende des 19.
Jahrunderts. Nach einem Krieg hat die furchtbare Unguo Gesellschaft
die Herrschaft übernommen und nur wenige Privilegierte leben
abgesondert ein sorgloses und eher verschwenderisches Leben. Die
restliche Bevölkerung hat kaum genug zu essen, geschweige denn ein
Leben in Freiheit.
Amalia hat schon früh dieses
Ungleichverhältnis verabscheuen gelernt und die Gelegenheit
ergriffen, sich von ihrem Elternhaus und allem anderen zu lösen. Sie
ist eine starke Frau, die sich ihren Platz als Kapitän eines
Luftschiffes redlich verdient hat. Ihre Besatzung achtet und ehrt sie
und gemeinsam bilden sie fast so etwas wie eine kleine Familie.
Die Charaktere waren gut beschrieben
und ich habe gespannt die Ereignisse um sie herum verfolgt. Zwar ist
mir keiner von ihnen wirklich nahegekommen, da die Story nur selten
auf die Gefühlsebene eingeht, aber dennoch war es mir wichtig dem
Verlauf der Geschichte zu folgen. Der flüssige und ansprechende
Schreibstil der Autorin sorgte einfach für fesselnde Unterhaltung.
Das Ende des Romans ist in sich
abgeschlossen, lässt aber ganz viel offen für eine Fortsetzung der
Handlung. Gerne würde ich wieder in die Welt von Amalia, Falko und
ihren Freunden abtauchen.
Fazit:
„Äthergeboren“ von Sarah Gaspers
ist ein spannender Steampunkroman, der auf einem gut durchdachten
Weltenbild gründet. Ansprechende Charaktere und eine fesselnde
Handlung sorgen hier für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Dienstag, 13. Mai 2014
TEOS 2 - Das Lied von Schnee & Liebe
Anevays Flucht aus Fallen Angels führt sie
nach New York, wo sie unter die Fittiche des berüchtigten Gangsterbosses
Leonardo Szuda gerät. Er bietet ihr ein Dach über dem Kopf und sorgt
für ein ganz besonderes Training. Gleichzeitig forscht sie nach dem
Verbleib ihres Vaters und macht dabei eine außergewöhnliche Entdeckung.
Währenddessen nähert sich Lord Robert Humberstone in Hammaburg langsam seinem Auftragsende. Zeitgleich legt er sich eine zweite Identität zu und forscht und agiert heimlich als Night Captain, um die Intentionen seines Auftraggebers zu erkunden. Doch das, was er dabei entdeckt, verschlägt selbst ihm die Sprache.
Meine Meinung:
Der Einstieg in den zweiten Teil fiel mir sehr leicht, denn die Geschichte wird fast nahtlos weitergeführt. Schnell fühlte ich mich wieder mit den liebgewonnenen Charakteren verbunden, die der Autor auf einzigartige Weise gezeichnet hat.
Die Erlebnisse der Vergangenheit haben dazu geführt, dass vor allem Anevay sich stetig weiterentwickelt hat. Das Mitgefühl, das anfänglich meine Beziehung zu ihr begründet hat, ist längst der Bewunderung für eine so starke Persönlichkeit gewichen. Viel hat Anevay erdulden müssen, doch nichts davon konnte sie bisher brechen. Mit ihrem Ziel ganz klar vor Augen, ist sie bereit, so einiges hinzunehmen. Dabei hat sie eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe und ein seltenes Gespür für die Menschen, die ihr gegenübertreten.
Neben ihrer verzweifelten Suche nach ihrem Vater, gibt es in diesem zweiten Teil der Reihe noch ein weiteres Ziel, das sie antreibt: Robert. Dank der Magie ist es zu einer ersten Kontaktaufnahme der beiden gekommen und man konnte direkt spüren, dass sie etwas ganz Besonderes verbindet. Diese (fast) gemeinsamen Szenen fand ich dabei ungemein poetisch. Die Art, wie sich die beiden - obwohl sie sich noch nie gesehen haben - aneinanderklammern, als wäre jeder von ihnen der Rettungsanker des anderen, hat mich sehr berührt.
Erik Kellens Schreibstil ist und bleibt für mich einfach absolut eindrucksvoll. Sein umfangreicher und anspruchsvoller Wortschatz macht das Lesen zu einem Genuss, gerade weil ich hier tatsächlich immer hochkonzentriert sein muss, da ich auf keinen Fall einen wichtigen Aspekt in der Geschichte verpassen möchte. Gleichzeitig bedienen sich seine Charaktere aber auch hin und wieder der Umgangssprache, wodurch die Handlung einen erhöhten Grad der Lebendigkeit erlangt.
Magie und Mythologie sind in beiden Welten der Protagonisten allgegenwärtig; sie sind der rote Faden, die Verbindung zwischen den Welten. Von den einen gefürchtet, von den anderen geliebt, ist die Magie in ständiger Bewegung und in Gefahr für die falschen Zwecke missbraucht zu werden.
Wie schon im ersten Teil waren es vor allem die liebevoll gezeichneten Clangeister, die Robert begleiten, die mich beeindruckt haben. Der kleine Hamster Poe hat sich längst einen Platz in meinem Herzen ergattert und ich hoffe, dass er Robert auch weiterhin begleiten wird.
Die im Roman enthaltenen Zeichnungen sind wie immer wunderschön und eine tolle Ergänzung zur Handlung.
Fazit:
"TEOS2 - Das Lied von Schnee & Liebe" ist der spannende zweite Teil der Reihe, der wieder einmal eine gelungene Mischung aus Fantasy und Steampunk ist. Gerne bin ich wieder in die Welt von Anevay und Robert eingetaucht, dich mich kontinuierlich fesseln konnte. Das dramatische Ende wird zwar durch die Vorschau zum dritten Band ein wenig abgemildert, hinterlässt aber dennoch bei mir den Wunsch, unbedingt die Fortsetzung lesen zu müssen.
ebook und Taschenbuch mit 342 Seiten
Quelle: amazon
Preis: 2,68 Euro
Preis des Taschenbuchs: 9,50 Euro
ASIN: B00IMTDW24
ISBN: 978-1496051103
erschienen: 24.02.2014
Seite des Autors → HIER
Seite der TEOS-Reihe → HIER
Währenddessen nähert sich Lord Robert Humberstone in Hammaburg langsam seinem Auftragsende. Zeitgleich legt er sich eine zweite Identität zu und forscht und agiert heimlich als Night Captain, um die Intentionen seines Auftraggebers zu erkunden. Doch das, was er dabei entdeckt, verschlägt selbst ihm die Sprache.
Meine Meinung:
Der Einstieg in den zweiten Teil fiel mir sehr leicht, denn die Geschichte wird fast nahtlos weitergeführt. Schnell fühlte ich mich wieder mit den liebgewonnenen Charakteren verbunden, die der Autor auf einzigartige Weise gezeichnet hat.
Die Erlebnisse der Vergangenheit haben dazu geführt, dass vor allem Anevay sich stetig weiterentwickelt hat. Das Mitgefühl, das anfänglich meine Beziehung zu ihr begründet hat, ist längst der Bewunderung für eine so starke Persönlichkeit gewichen. Viel hat Anevay erdulden müssen, doch nichts davon konnte sie bisher brechen. Mit ihrem Ziel ganz klar vor Augen, ist sie bereit, so einiges hinzunehmen. Dabei hat sie eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe und ein seltenes Gespür für die Menschen, die ihr gegenübertreten.
Neben ihrer verzweifelten Suche nach ihrem Vater, gibt es in diesem zweiten Teil der Reihe noch ein weiteres Ziel, das sie antreibt: Robert. Dank der Magie ist es zu einer ersten Kontaktaufnahme der beiden gekommen und man konnte direkt spüren, dass sie etwas ganz Besonderes verbindet. Diese (fast) gemeinsamen Szenen fand ich dabei ungemein poetisch. Die Art, wie sich die beiden - obwohl sie sich noch nie gesehen haben - aneinanderklammern, als wäre jeder von ihnen der Rettungsanker des anderen, hat mich sehr berührt.
Erik Kellens Schreibstil ist und bleibt für mich einfach absolut eindrucksvoll. Sein umfangreicher und anspruchsvoller Wortschatz macht das Lesen zu einem Genuss, gerade weil ich hier tatsächlich immer hochkonzentriert sein muss, da ich auf keinen Fall einen wichtigen Aspekt in der Geschichte verpassen möchte. Gleichzeitig bedienen sich seine Charaktere aber auch hin und wieder der Umgangssprache, wodurch die Handlung einen erhöhten Grad der Lebendigkeit erlangt.
Magie und Mythologie sind in beiden Welten der Protagonisten allgegenwärtig; sie sind der rote Faden, die Verbindung zwischen den Welten. Von den einen gefürchtet, von den anderen geliebt, ist die Magie in ständiger Bewegung und in Gefahr für die falschen Zwecke missbraucht zu werden.
Wie schon im ersten Teil waren es vor allem die liebevoll gezeichneten Clangeister, die Robert begleiten, die mich beeindruckt haben. Der kleine Hamster Poe hat sich längst einen Platz in meinem Herzen ergattert und ich hoffe, dass er Robert auch weiterhin begleiten wird.
Die im Roman enthaltenen Zeichnungen sind wie immer wunderschön und eine tolle Ergänzung zur Handlung.
Fazit:
"TEOS2 - Das Lied von Schnee & Liebe" ist der spannende zweite Teil der Reihe, der wieder einmal eine gelungene Mischung aus Fantasy und Steampunk ist. Gerne bin ich wieder in die Welt von Anevay und Robert eingetaucht, dich mich kontinuierlich fesseln konnte. Das dramatische Ende wird zwar durch die Vorschau zum dritten Band ein wenig abgemildert, hinterlässt aber dennoch bei mir den Wunsch, unbedingt die Fortsetzung lesen zu müssen.
ebook und Taschenbuch mit 342 Seiten
Quelle: amazon
Preis: 2,68 Euro
Preis des Taschenbuchs: 9,50 Euro
ASIN: B00IMTDW24
ISBN: 978-1496051103
erschienen: 24.02.2014
Seite des Autors → HIER
Seite der TEOS-Reihe → HIER
Mittwoch, 7. August 2013
TEOS 1 - Das Lied von Anevay & Robert
![]() |
| Quelle: erik-kellen.blogspot.de |
Währenddessen macht sich der magisch begabte Lord Robert Humberstone auf eine geheimnisvolle Reise für ihre Majestät in London. Als Teil des nordischen Feuerbundes schickt ihn das Empire nach Hammaburg, wo er unter merkwürdigen Bedingungen eine außergewöhnliche Waffe erschaffen soll. Auf dem Weg dorthin wird der magisch geschützte Zug überfallen und das verschlüsselt geschriebene Tagebuch von Roberts Großvater gestohlen. Am Ziel angekommen entpuppen sich die politischen Ränke, auf die sich Robert eingelassen hat, als sehr gefährlich und ehe er sich versieht, steckt er jedoch bereits extrem tief mittendrin.
Meine Meinung:
Beginnend mit der dramatischen Trennungsszene von Anevay und ihrem Vater hat Erik Kellen den Spannungspegel gleich ganz hoch angesetzt. Gepaart mit dem schnell aufkommenden Mitgefühl für Anevay fühlte ich mich so unmittelbar von der Geschichte gefesselt.
Das Mädchen ist in der freien Natur großgeworden und hat sowohl eine ausgeprägte Persönlichkeit, als auch ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Vater. Ihre innere Stärke und die Lehren ihres Vaters geben ihr die Kraft, die sie in Fallen Angels benötigt, um sich nicht aufzugeben und ihr Ziel immer vor Augen zu halten.
Robert hingegen ist zwar in gut situierten Verhältnissen aufgewachsen, hat aber sehr unter seinen speziellen Familienverhältnissen und dem Verlust eines Arms gelitten. Doch die Beziehung zu seinem Großvater, seine einzigartigen, feinmechanischen Fähigkeiten und seine Magie haben ihm geholfen und zu dem Mann geformt, der er nun ist.
Magie und Mythologie sind in beiden Welten der Protagonisten allgegenwärtig, jedoch unterschiedlich geachtet. Besonders gut gefallen haben mir in dieser Hinsicht die liebevoll gezeichneten Clangeister, die Robert begleiten. Vor allem den kleinen Hamster Poe habe ich sofort ins Herz geschlossen, nicht nur wegen seiner niedlichen Erscheinung, sondern auch wegen seiner intensiven Beziehung zu Robert.
Die Erwartungen, die ich an diesen Roman gehabt habe und, die vom Titel des Buches und vom Klappentext generiert wurden, sind zum Teil nicht erfüllt worden und wenn auch dieser erste Teil mehr wie eine ganz große Einleitung zu der eigentlichen Geschichte wirkt, so bin ich dennoch vollends von dem Roman fasziniert. Erik Kellen hat einen außerordentlich schönen und ausführlichen Schreibstil, der während des Lesens in mir die unterschiedlichsten Emotionen und das Bedürfnis geweckt hat, unbedingt erfahren zu wollen, was das Schicksal noch für Anevay und Robert bereithält.
Wunderschön sind auch in diesem Werk des Autors die enthaltenen Zeichnungen, die sein Buch sehr schön ergänzt haben. Gleich zu Beginn erfährt der Leser auf diesem Wege, wie sich Europa in der Zeit der Handlung aufgegliedert. Auch ein Glossar befindet sich am Ende des Romans, das jedoch für E-book-Leser vielleicht am Anfang oder in Form von Fußnoten hilfreicher gewesen wäre.
Fazit:
"TEOS 1 - Das Lied von Anevay und Robert" ist der spannende Auftakt einer Trilogie, die verschiedene Genres, vor allem jedoch Fantasy und Steampunk, in sich vereint. Ich fühlte mich schnell mit der Geschichte verbunden und konnte gar nicht anders, als gebannt die Ereignisse zu verfolgen. Das Ende lässt eine Vielzahl von Fragen offen und einmal infiziert kann ich die Fortsetzung des Romans schon jetzt nicht mehr erwarten.
ebook und später auch Taschenbuch mit 302 Seiten
Quelle: amazon
Preis: z. Zt. 0,99 Euro
ASIN: B00EAV3UNY
erschienen: August 2012
mehr Infos und Hintergrundinformationen → HIER
Seite des Autors → HIER
Vielen Dank an Erik Kellen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.
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