"Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten
und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird
ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des
Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen
Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken –
außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das
Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten
ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls..." (Quelle: Carlsen Verlag)
Meine Meinung:
"These
broken stars" hatte ich bereits lange vor der deutschen
Veröffentlichung auf dem Schirm, da das Buch in seiner Originalausgabe
bei dem ein oder anderen Blogger bereits Begeisterungsstürme ausgelöst
hat. Ich war sehr neugierig, in welche Richtung mich der Roman führen
würde, weil entweder sind so extrem gehypte Bücher wirklich absolut
grandios oder für mich der allergrößte Flop. Glücklicherweise zählt der
Roman nicht zu letzteren und ich habe mich begeistert in die Geschichte fallenlassen.
Das
Cover des Buches wirkt sehr edel auf mich mit den beiden
durchscheinenden Gesichtern vor dem Weltraumhintergrund und den
silbernen Lettern. Ein Buch, an dem man im
Fachgeschäft nicht so einfach vorbeigehen kann.
Amie Kaufman und Meagan Spooner haben
ihren Roman abwechselnd aus der Sicht von Lilac und Tarver geschrieben.
Auf diese Weise erhält man einen viel größeren Einblick in die
Handlung und in die komplexen Gefühlswelten der beiden Protagonisten,
die mir
beide gleich angenehm sympathisch erschienen. Besonders ihre Gefühle und
Gedanken
werden dabei so anschaulich geschildert, dass ich nicht umhin konnte, mit den beiden
mitzufiebern.
Eingeleitet wird jedes Kapitel von einer Befragung
von Major Tarver Merendsen, die sich auf das zukünftige Geschehen
bezieht und dadurch für meinen Geschmack ein wenig zuviel von der
Handlung vorwegnimmt.
Beide
Charkatere sind sehr selbstbewusst und scheinen gut auf sich selbst
aufpassen zu können. Da sie aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten
kommen, ist ein Miteinander zunächst sehr schwierig für die beiden. Die
Anziehung, die die beiden gleich zu Anfang verspüren, wollen sie sich
weder richtig zugestehen, noch darf diese jemals jemand erahnen, da dies
ungeahnte Konsequenzen für den Major haben würde.
Doch
natürlich sollten man niemanden nach Äußerlichkeiten oder seiner
Herkunft beurteilen. Dies müssen beide sehr schnell lernen und zählt für
mich zu einer der vordergründigsten Botschaften dieses Buches.
Der Schreibstil der Autorin hat
mir enorm gut gefallen. Er ist sehr lebendig und emotional und konnte
mich sogleich fesseln. Die Beschreibungen sind sehr detailgetreu und
haben die Szenen wie einen Film vor meinem geistigen Auge erscheinen
lassen.
Das Ende ist in sich abgeschlossen und hat mich zufrieden
zurückgelassen. Dennoch kann ich es kaum erwarten, den nächsten Band in
den Händen zu halten, in dem es um Jubilee und Flynn geht und, der zum Glück noch dieses Jahr erscheinen soll.
Fazit:
"These Broken Stars - Lilac und Tarver"
ist der Auftakt einer tollen Jugendreihe aus der
Feder der Autorinnen Amie Kaufman und Meagan Spooner. Die
Geschichte hat mich von Anfang an berührt und gefesselt, insbesondere
auch durch die klar gezeichneten Charaktere, das außergewöhnliche Setting und
den stetig spannenden Wechsel der Erzählperspektive. Ein geniales Buch, dessen Folgeband von mir sehnlichst erwartet
wird.
gebundenes Buch mit 496 Seiten
Autoren: Amie Kaufman und Megan Spooner
Übersetzer/in: Stefanie Frida Lemke
Verlag: Carlsen
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 27.05.2016
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 19,99 Euro
ISBN: 978-3551583574
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Vielen Dank an den Carlsen Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Posts mit dem Label Science Fiction werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Science Fiction werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 11. Juni 2016
Mittwoch, 11. Mai 2016
Paladin Project - Deine Angst stirbt zuletzt
"Will West spielt ein gefährliches Spiel. Er hat herausgefunden, wer sich
hinter dem Paladin Project verbirgt. Niemand anderes als sein eigener
Großvater hat die düstere Verschwörung geplant. Will ist gezwungen, mit
ihm zu kooperieren, um seine Freunde zu beschützen. Doch kann man
jemanden schützen, der sich in den Händen eines Irren befindet? Der
einzige Weg ist, sich mit der geheimnisvollen „Hierarchie“
zusammenzuschließen, einer Gruppe übernatürlicher Wesen. Können sie die
Erde vor den im Untergrund lauernden Dämonen bewahren?" (Quelle: Arena Verlag)
Meine Meinung
Dieses Mal ist mir der Wiedereinstieg in die Reihe schwerer gefallen. Es ist schon eine Weile her, dass ich den zweiten Band gelesen habe. Die spektakuläre Schlussszene ist mir zwar gut in Erinnerung geblieben, aber aufgrund der Komplexität der Handlung dauert es ein wenig, bis ich die Charaktere wieder zuordnen kann beziehungsweise bis die Geschehnisse der Vergangenheit wieder für mich präsent sind.
Doch dann gibt es kein Halten mehr. Finale! Mark Frosts rasantes Erzähltempo nimmt mich schnell wieder für sich gefangen. Die Spannung ist da und ich muss jetzt einfach wissen, wie es ausgeht. Ich begleite Will und seine Freunde auf eine aufregende Reise ins Niegewesen, wo an jeder Ecke unvorstellbare Gefahren lauern. Gemeinsam versuchen die Freunde Dave zu retten, der ihr einziger Kontakt zur "Hierarchie" ist, die es sich zum Auftrag gemacht hat, alle Arten auf der Erde zu beschützen. Nur mit ihrer Hilfe können sie das "Andere Team" noch aufhalten.
Ich denke, zu den Charakteren muss man bei einem dritten Band nicht mehr viel sagen. Ich fand sie von Anfang an gut dargestellt und bin der Meinung, dass sie sich auch im letzten Teil der Reihe treugeblieben sind. Interessant fand ich, dass sie alle ihre Fähigkeiten weiterentwickelt haben, die ihnen hier von besonderem Nutzen sind.
Auch hier spart Mark Frost nicht mit genialen Sprüchen, die sich die Charaktere gegenseitig um die Ohren hauen. Damit liegt er natürlich voll auf meiner Linie, denn ich liebe solche Frotzeleien. Für mich ist das das I-Tüpfelchen in einem gut geschriebenen Buch, das bei mir wahre Begeisterung auslöst.
Schade fand ich, dass am Ende noch so viele Fragen offenbleiben. In dieser Hinsicht hoffe ich, dass der Autor die Story irgendwann noch einmal aufgreifen wird.
Gut gefallen hat mir wieder, dass die Regeln von Wills Vater hier wieder ins Geschehen integriert und für alle Lesebegeisterten auch noch einmal im Anschluss vollständig aufgelistet worden sind. Sie sind einfach, aber genial und werden dieses Mal von Wills eigenen Regeln noch ergänzt.
Fazit:
"Paladin Project - Deine Angst stirbt zuletzt" ist das spannende Finale einer Trilogie von Mark Frost. Das Buch konnte mich durchgehend fesseln und ließ die Spannung niemals vermissen. Der rasante Schreibstil und die losen Zungen der beeindurckenden Charaktere haben mich außergewöhnlich gut unterhalten, ebenso wie die atemberaubende Mischung aus Spannung und Science Fiction. Schade, dass die Reihe damit beendet ist.
Klappenbroschur mit 416 Seiten
Verlag: Arena
Autor: Mark Frost
Übersetzer/in: Franca Fritz und Heinrich Koop
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: März 2016
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-401-06927-2
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Meine Meinung
Dieses Mal ist mir der Wiedereinstieg in die Reihe schwerer gefallen. Es ist schon eine Weile her, dass ich den zweiten Band gelesen habe. Die spektakuläre Schlussszene ist mir zwar gut in Erinnerung geblieben, aber aufgrund der Komplexität der Handlung dauert es ein wenig, bis ich die Charaktere wieder zuordnen kann beziehungsweise bis die Geschehnisse der Vergangenheit wieder für mich präsent sind.
Doch dann gibt es kein Halten mehr. Finale! Mark Frosts rasantes Erzähltempo nimmt mich schnell wieder für sich gefangen. Die Spannung ist da und ich muss jetzt einfach wissen, wie es ausgeht. Ich begleite Will und seine Freunde auf eine aufregende Reise ins Niegewesen, wo an jeder Ecke unvorstellbare Gefahren lauern. Gemeinsam versuchen die Freunde Dave zu retten, der ihr einziger Kontakt zur "Hierarchie" ist, die es sich zum Auftrag gemacht hat, alle Arten auf der Erde zu beschützen. Nur mit ihrer Hilfe können sie das "Andere Team" noch aufhalten.
Ich denke, zu den Charakteren muss man bei einem dritten Band nicht mehr viel sagen. Ich fand sie von Anfang an gut dargestellt und bin der Meinung, dass sie sich auch im letzten Teil der Reihe treugeblieben sind. Interessant fand ich, dass sie alle ihre Fähigkeiten weiterentwickelt haben, die ihnen hier von besonderem Nutzen sind.
Auch hier spart Mark Frost nicht mit genialen Sprüchen, die sich die Charaktere gegenseitig um die Ohren hauen. Damit liegt er natürlich voll auf meiner Linie, denn ich liebe solche Frotzeleien. Für mich ist das das I-Tüpfelchen in einem gut geschriebenen Buch, das bei mir wahre Begeisterung auslöst.
Schade fand ich, dass am Ende noch so viele Fragen offenbleiben. In dieser Hinsicht hoffe ich, dass der Autor die Story irgendwann noch einmal aufgreifen wird.
Gut gefallen hat mir wieder, dass die Regeln von Wills Vater hier wieder ins Geschehen integriert und für alle Lesebegeisterten auch noch einmal im Anschluss vollständig aufgelistet worden sind. Sie sind einfach, aber genial und werden dieses Mal von Wills eigenen Regeln noch ergänzt.
Fazit:
"Paladin Project - Deine Angst stirbt zuletzt" ist das spannende Finale einer Trilogie von Mark Frost. Das Buch konnte mich durchgehend fesseln und ließ die Spannung niemals vermissen. Der rasante Schreibstil und die losen Zungen der beeindurckenden Charaktere haben mich außergewöhnlich gut unterhalten, ebenso wie die atemberaubende Mischung aus Spannung und Science Fiction. Schade, dass die Reihe damit beendet ist.
Klappenbroschur mit 416 Seiten
Verlag: Arena
Autor: Mark Frost
Übersetzer/in: Franca Fritz und Heinrich Koop
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: März 2016
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-401-06927-2
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Mittwoch, 23. März 2016
Alba & Seven - Vertraue niemals der Erinnerung
Nach außen ist
Albas Leben einfach fantastisch. Ihr Vater ist der mächtigste Mann
Londons, sie leben in einem wunderschönen Haus im wohlhabenden Norden
und sie hat eigentlich alles, was man sich zum Leben wünscht. Vom
näheren betrachtet ist ihr Dasein jedoch alles andere als rosig. Sie
lebt in einem goldenen Käfig, den sie nur zum Schulunterricht verlassen
darf. Ihre Eltern kümmern sich bestenfalls nicht um sie, doch wenn ihre
Mutter eine schlechte Phase hat, lebt sie ihre Aggressionen mit Vorzug
an ihrer Tochter aus.
In einer besonders schlimmen Nacht stößt die Sechzehnjährige an ihrem heimlichen Rückzugsort plötzlich auf das Memorandum der Familie. Hier werden die Erinnerungen gesichert gelagert, die sich in der Zukunft aufzeichnen lassen und deren Missbrauch oder Diebstahl mit dem Tode bestraft werden. Just in dem Moment der Entdeckung steht jedoch ausgerechnet Seven vor ihr, der einen wichtigen Erinnerungschip stehlen soll. Ein Plan reift in Alba, dessen Ausführung sie beide in große Gefahr bringen kann.
Meine Meinung:
Bei diesem Buch hatten mich sowohl das schöne Cover, als auch der interessante Klappentext angesprochen. Nachdem ich mir bei den gespeicherten Erinnerungen zunächst so etwas wie Dumbledores Denkarium vorgestellt habe, bin ich sehr neugierig geworden und wollte unbedingt wissen, was sich hinter der Geschichte verbirgt
Die Handlung spielt in der Zukunft und ist abwechselnd aus der Sicht von Alba und Seven geschrieben. Sie beginnt mit einer spannenden Szene, die die Geschehnisse ein wenig vorwegnimmt und schwenkt dann um in eine ausführliche Einleitung.
Dabei kommt die Geschichte erst langsam ins Rollen. Die Autorin erklärt sehr ausführlich die Welt ihrer beiden Protagonisten, die ich mir sehr gut vorstellen konnte. Nur zögerlich kommt dann Fahrt auf, die bei einer Razzia ihren ersten Höhepunkt erlangt.
Alba und Seven leben ihre Leben im absoluten Gegensatz. Während Alba im reichen Norden lebt und es ihr körperlich an nichts mangelt, muss sich Seven im Süden hart durchkämpfen und für seinen Lebensunterhalt stehlen. Für beide birgt das Zusammensein Gefahr und dennoch bringt sie nichts davon ab. Beide Charaktere fand ich sehr sympathisch und interessant, aber sie konnten mich leider nicht gänzlich packen.
Dennoch konnte ich die Geschichte einfach nicht zur Seite legen. Mir persönlich haben hier zwar ein paar Hintergrundinformationen gefehlt, aber die Idee zur Geschichte gefällt mir wirklich gut. Vielleicht hätte sie etwas besser ausgebaut werden können.
Währenddessen der Schreibstil der Autor dafür sehr leicht und flüssig zu lesen war und die Handlung dadurch für mich nie ins Stocken geriet. Es hat Spaß gemacht, den Roman zu lesen und die Zeit flog nur so dahin.
Fazit:
Mit "Alba & Seven - Vertraue niemals der Erinnerung" hat Natasha Ngan einen interessanten Jugendroman mit dystopischem Hintergrund geschaffen. Mit ihrer Grundidee konnte mich die Autorin sehr überzeugen und ihr kurzweiliger Schreibstil hat mich dabei die ganze Zeit für sich eingenommen. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung zu der Geschichte geben würde.
gebundenes Buch mit 432 Seiten
Verlag: Arena
Autorin: Natasha Ngan
Übersetzer/in: Michael Koseler
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: Januar 2016
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 17,99 Euro
ISBN: 978-3-401-60138-0
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Facebookseite der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
In einer besonders schlimmen Nacht stößt die Sechzehnjährige an ihrem heimlichen Rückzugsort plötzlich auf das Memorandum der Familie. Hier werden die Erinnerungen gesichert gelagert, die sich in der Zukunft aufzeichnen lassen und deren Missbrauch oder Diebstahl mit dem Tode bestraft werden. Just in dem Moment der Entdeckung steht jedoch ausgerechnet Seven vor ihr, der einen wichtigen Erinnerungschip stehlen soll. Ein Plan reift in Alba, dessen Ausführung sie beide in große Gefahr bringen kann.
Meine Meinung:
Bei diesem Buch hatten mich sowohl das schöne Cover, als auch der interessante Klappentext angesprochen. Nachdem ich mir bei den gespeicherten Erinnerungen zunächst so etwas wie Dumbledores Denkarium vorgestellt habe, bin ich sehr neugierig geworden und wollte unbedingt wissen, was sich hinter der Geschichte verbirgt
Die Handlung spielt in der Zukunft und ist abwechselnd aus der Sicht von Alba und Seven geschrieben. Sie beginnt mit einer spannenden Szene, die die Geschehnisse ein wenig vorwegnimmt und schwenkt dann um in eine ausführliche Einleitung.
Dabei kommt die Geschichte erst langsam ins Rollen. Die Autorin erklärt sehr ausführlich die Welt ihrer beiden Protagonisten, die ich mir sehr gut vorstellen konnte. Nur zögerlich kommt dann Fahrt auf, die bei einer Razzia ihren ersten Höhepunkt erlangt.
Alba und Seven leben ihre Leben im absoluten Gegensatz. Während Alba im reichen Norden lebt und es ihr körperlich an nichts mangelt, muss sich Seven im Süden hart durchkämpfen und für seinen Lebensunterhalt stehlen. Für beide birgt das Zusammensein Gefahr und dennoch bringt sie nichts davon ab. Beide Charaktere fand ich sehr sympathisch und interessant, aber sie konnten mich leider nicht gänzlich packen.
Dennoch konnte ich die Geschichte einfach nicht zur Seite legen. Mir persönlich haben hier zwar ein paar Hintergrundinformationen gefehlt, aber die Idee zur Geschichte gefällt mir wirklich gut. Vielleicht hätte sie etwas besser ausgebaut werden können.
Währenddessen der Schreibstil der Autor dafür sehr leicht und flüssig zu lesen war und die Handlung dadurch für mich nie ins Stocken geriet. Es hat Spaß gemacht, den Roman zu lesen und die Zeit flog nur so dahin.
Fazit:
Mit "Alba & Seven - Vertraue niemals der Erinnerung" hat Natasha Ngan einen interessanten Jugendroman mit dystopischem Hintergrund geschaffen. Mit ihrer Grundidee konnte mich die Autorin sehr überzeugen und ihr kurzweiliger Schreibstil hat mich dabei die ganze Zeit für sich eingenommen. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung zu der Geschichte geben würde.
gebundenes Buch mit 432 Seiten
Verlag: Arena
Autorin: Natasha Ngan
Übersetzer/in: Michael Koseler
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: Januar 2016
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 17,99 Euro
ISBN: 978-3-401-60138-0
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Facebookseite der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Donnerstag, 17. September 2015
The Bone Season - Die Denkerfürsten
Paige Mahoney hat
es geschafft und ist der brutalen Strafkolonie Sheol I entkommen. Die
Verluste auf Seiten der Flüchtlinge sind hoch und noch immer ist sie auf
der Suche nach den wenigen Entkommenen. Zudem ist sie jetzt die
meistgesuchte Person von ganz London und Scion versucht alles, um sie
wieder zu fassen.
Deswegen muss sie ständig in Bewegung bleiben und überlegt, ob sie zum Schutz ihres ehemaligen Denkerfürsten Jaxon Hall zurückkehren soll, dem sie dann wieder zu Diensten sein müsste. Während Scion plant, ganz neue Geschütze gegen die Seher aufzuziehen, ereignen sich furchtbare Dinge im Untergrund der Stadt. Wird Paige die Seher von London retten können und wem kann sie in diesem Pfuhl aus Macht und Gier noch vertrauen?
Meine Meinung:
Ich fand den ersten Band der Reihe unheimlich genial und konnte die Fortsetzung schon gar nicht mehr erwarten. Das geheimnisvolle Cover und der spannende Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und versprachen langanhaltende Spannung.
Am Anfang habe ich mich ein wenig schwergetan, wieder in das Geschehen hineinzukommen, da die Lektüre des ersten Teils nun doch schon eine Weile her ist und die vielen Namen und fremdklingenden Bezeichnungen für die einzelnen magienutzenden Wesen mich verwirrt haben. Dieses Mal waren die vor dem eigentlichen Roman präsentierten Diagramme und Zeichnungen eine echte Hilfe für mich, ebenso wie das angehängte Glossar, das sehr aufschlussreich ist und, auf das ich gerne zurückgegriffen habe.
Inzwischen hat Paige sich natürlich verändert. Die Erlebnisse in Sheol I haben einen anderen Menschen aus ihr gemacht. Die Flucht war hart und hat viele Leben gekostet. Trotz des Bandes, das sie mit dem Wächter verbindet, hat sie keine Ahnung, wo sie ihn finden kann oder, ob ihm etwas zugestoßen ist. Zudem drängt Jaxon Hall auf ihre Rückkehr an seine Seite als Ganovenbraut. Die Umstände zwingen Paige dazu, dem nachzukommen, obwohl dies gegen ihre eigentlichen Pläne ist, denn sie will die Seher Londons vor Scion und den Rephaims beschützen.
Der zweite Band der Reihe kommt nach meinem Empfinden erst langsam in Fahrt. Erst ab der zweiten Hälfte kann ich die Spannung wieder ganz deutlich spüren. Von da an ist es mir nicht mehr möglich, das Buch an die Seite zu legen.
Die Welt, die Samantha Shannon geschaffen hat, ist ungeheuer komplex und von Anfang bis Ende gut durchdacht. Das trifft auch auf die vielen Charaktere zu, die alle ihren bestimmten Platz in dieser Geschichte haben und dort ihren Zweck erfüllen. Sie sind sehr komplex und nicht immer gleich zu durchschauen. Umso reizvoller ist es, herauszufinden, was sich tatsächlich hinter ihrem Verhalten verbirgt.
Dreh- und Angelpunkt dieses Romans ist immer noch der Æther und seine Geheimnisse. Wer ihn sich zunutze machen kann, hat Macht, ist aber auch gleichzeitig gefürchtet. Die normalen Menschen sind sich seiner Existenz nicht einmal bewusst, nur die seherisch Begabten sind in der Lage, mit ihm in Kontakt zu treten. Paige ist eine der wenigen, die auch mit ihm interagieren können. Doch auch die Rephaim sind hierzu in der Lage und das noch viel leichter, als es für Paige ist.
Schade fand ich, dass die Rephaim in diesem Band erst spät auf den Plan treten. Sie sind irgendwie für mich das Salz in der Suppe dieser Geschichte und, nachdem sie im ersten Teil so präsent waren, haben ich sie hier fast ein wenig vermisst.
Das Ende dieses zweiten Teils ist offen und der dort platzierte Cliffhanger, hat mich fast um den Verstand gebracht. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie lange ich jetzt auf die Fortsetzung warten muss und befürchte, dass die Autorin mich mit dieser Taktik, bei einer auf sieben Teile ausgelegten Reihe, wahrscheinlich wirklich in den Wahnsinn treiben wird.
Fazit:
Auch in "The Bone Season - Die Denkerfürsten" punktet Samantha Shannon mit vielschichtigen Charakteren in einer detailliert beschriebenen, magischen Welt der Zukunft, mit der sie mich verzaubern konnte. Spannend präsentiert sich die Fortsetzung und ich bin abermals überrascht von dem Ideenreichtum der Autorin und der gekonnten Umsetzung, mit der sie mich jetzt schon unheimlich neugierig auf die Fortsetzung macht.
gebundenes Buch mit 624 Seiten
Autorin: Samantha Shannon
Übersetzer/in: Charlotte Lungstrass-Kapfer
Verlag: Bloomsbury Berlin
Facebookauftritt der Reihe → HIER
erschienen: 14.09.2015
Preis: 17,99 Euro
ISBN: 978-3-8270-1230-2
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über den Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an Bloomsbury Berlin für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Deswegen muss sie ständig in Bewegung bleiben und überlegt, ob sie zum Schutz ihres ehemaligen Denkerfürsten Jaxon Hall zurückkehren soll, dem sie dann wieder zu Diensten sein müsste. Während Scion plant, ganz neue Geschütze gegen die Seher aufzuziehen, ereignen sich furchtbare Dinge im Untergrund der Stadt. Wird Paige die Seher von London retten können und wem kann sie in diesem Pfuhl aus Macht und Gier noch vertrauen?
Meine Meinung:
Ich fand den ersten Band der Reihe unheimlich genial und konnte die Fortsetzung schon gar nicht mehr erwarten. Das geheimnisvolle Cover und der spannende Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und versprachen langanhaltende Spannung.
Am Anfang habe ich mich ein wenig schwergetan, wieder in das Geschehen hineinzukommen, da die Lektüre des ersten Teils nun doch schon eine Weile her ist und die vielen Namen und fremdklingenden Bezeichnungen für die einzelnen magienutzenden Wesen mich verwirrt haben. Dieses Mal waren die vor dem eigentlichen Roman präsentierten Diagramme und Zeichnungen eine echte Hilfe für mich, ebenso wie das angehängte Glossar, das sehr aufschlussreich ist und, auf das ich gerne zurückgegriffen habe.
Inzwischen hat Paige sich natürlich verändert. Die Erlebnisse in Sheol I haben einen anderen Menschen aus ihr gemacht. Die Flucht war hart und hat viele Leben gekostet. Trotz des Bandes, das sie mit dem Wächter verbindet, hat sie keine Ahnung, wo sie ihn finden kann oder, ob ihm etwas zugestoßen ist. Zudem drängt Jaxon Hall auf ihre Rückkehr an seine Seite als Ganovenbraut. Die Umstände zwingen Paige dazu, dem nachzukommen, obwohl dies gegen ihre eigentlichen Pläne ist, denn sie will die Seher Londons vor Scion und den Rephaims beschützen.
Der zweite Band der Reihe kommt nach meinem Empfinden erst langsam in Fahrt. Erst ab der zweiten Hälfte kann ich die Spannung wieder ganz deutlich spüren. Von da an ist es mir nicht mehr möglich, das Buch an die Seite zu legen.
Die Welt, die Samantha Shannon geschaffen hat, ist ungeheuer komplex und von Anfang bis Ende gut durchdacht. Das trifft auch auf die vielen Charaktere zu, die alle ihren bestimmten Platz in dieser Geschichte haben und dort ihren Zweck erfüllen. Sie sind sehr komplex und nicht immer gleich zu durchschauen. Umso reizvoller ist es, herauszufinden, was sich tatsächlich hinter ihrem Verhalten verbirgt.
Dreh- und Angelpunkt dieses Romans ist immer noch der Æther und seine Geheimnisse. Wer ihn sich zunutze machen kann, hat Macht, ist aber auch gleichzeitig gefürchtet. Die normalen Menschen sind sich seiner Existenz nicht einmal bewusst, nur die seherisch Begabten sind in der Lage, mit ihm in Kontakt zu treten. Paige ist eine der wenigen, die auch mit ihm interagieren können. Doch auch die Rephaim sind hierzu in der Lage und das noch viel leichter, als es für Paige ist.
Schade fand ich, dass die Rephaim in diesem Band erst spät auf den Plan treten. Sie sind irgendwie für mich das Salz in der Suppe dieser Geschichte und, nachdem sie im ersten Teil so präsent waren, haben ich sie hier fast ein wenig vermisst.
Das Ende dieses zweiten Teils ist offen und der dort platzierte Cliffhanger, hat mich fast um den Verstand gebracht. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wie lange ich jetzt auf die Fortsetzung warten muss und befürchte, dass die Autorin mich mit dieser Taktik, bei einer auf sieben Teile ausgelegten Reihe, wahrscheinlich wirklich in den Wahnsinn treiben wird.
Fazit:
Auch in "The Bone Season - Die Denkerfürsten" punktet Samantha Shannon mit vielschichtigen Charakteren in einer detailliert beschriebenen, magischen Welt der Zukunft, mit der sie mich verzaubern konnte. Spannend präsentiert sich die Fortsetzung und ich bin abermals überrascht von dem Ideenreichtum der Autorin und der gekonnten Umsetzung, mit der sie mich jetzt schon unheimlich neugierig auf die Fortsetzung macht.
gebundenes Buch mit 624 Seiten
Autorin: Samantha Shannon
Übersetzer/in: Charlotte Lungstrass-Kapfer
Verlag: Bloomsbury Berlin
Facebookauftritt der Reihe → HIER
erschienen: 14.09.2015
Preis: 17,99 Euro
ISBN: 978-3-8270-1230-2
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über den Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an Bloomsbury Berlin für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Labels:
Action,
Fantasy,
Gefahr,
Gefühl,
Geheimnis,
Hoffnung,
Liebe,
Magie,
Schicksal,
Science Fiction,
Spannung,
Thrill,
Urban Fantasy,
Zukunft
Dienstag, 16. Juni 2015
Das Licht von Aurora
Die sechzehn
Jahre alte Sasha Lawson lebt seit dem Tod ihrer Eltern allein mit ihrem
Großvater, einem Physikprofessor. Als sie klein war, hat ihr Großvater
ihr oft Geschichten von parallelen Welten erzählt, doch nie hätte Sasha
für möglich gehalten, dass diese tatsächlich existieren. Erst als sie
gegen ihren Willen in eine davon entführt wird, wird ihr klar, dass es
so etwas tatsächlich gibt.
Hier in Aurora soll sie den Platz der Prinzessin Juliana einnehmen, die vor kurzem verschwunden ist. Das Land befindet sich im Krieg und nur die arrangierte Ehe mit einem der Prinzen des Nachbarlandes scheint weitere Ausschreitungen verhindern zu können. Wenn sie ihre Rolle gut spielt, dann darf sie wieder zurück in ihr altes Leben, aber wenn sie scheitert, ist Sashas Zukunft ungewiss. Doch als wäre die Situation nicht nervenaufreibend genug, kommen ihr dann auch noch ihre Gefühle dazwischen....
Meine Meinung:
Allein das Cover ist ein absoluter Traum. Die Farben sind einfach wundervoll, ebenso wie die abgebildeten Polarlichter, die es auf Aurora ständig gibt. Das im Hintergrund gehaltene Kleid habe ich deswegen erst auf den zweiten Blick entdeckt.
Das Buch ist hauptsächlich aus Sashas Perspektive in der Ich-Form geschrieben und wechselt zwischendurch auf die Sichtweise von Thomas und Juliana in der dritten Person. Gerne hätte ich über die letzteren beiden mehr erfahren, mit einem persönlicheren Bezug.
Sasha ist ein liebenswürdiger Charakter. Sie ist freundlich, hilfsbereit und offen anderen gegenüber. Als Kind hat sie von Abenteuern geträumt, in denen sie sich beweisen könnte und, die sie zu einem besseren Menschen machen würden. Nie hätte sie sich träumen lassen, dass ihr Wunsch mal in Erfüllung geht.
Thomas ist ein ungeheuer geradliniger Mensch. Er ist integer und absolut vertrauenswürdig. Für das Wohl seines Landes ist er bis zu einem gewissen Grad auch bereit, Dinge gegen seine Überzeugung zu tun, doch die Begegnung mit Sasha ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Mit ihrer natürlichen Art hat sie Gefühle in ihm wachgerufen, von denen er bislang keine Ahnung hatte.
Wer jetzt viel Action in diesem Roman erwartet, der liegt leider falsch. Dennoch ist er sehr spannend und unterhaltsam und ich hatte eigentlich stets das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen. Die Autorin baut ihre Welt langsam auf und schafft dabei eine gut konstruierte Atmosphäre, derer man sich nicht entziehen kann.
Ein paar kleine Unstimmigkeiten sind mir beim Lesen aufgefallen, doch konnten auch sie den Zauber dieser Geschichte nicht brechen. Der Roman endet mit einem großen Knall - am liebsten hätte ich gleich weitergelesen.
Fazit:
Der Auftakt der Aurora-Trilogie profitiert von einem interessanten Weltenbild, das auf der Theorie von Parallelwelten gründet. Zusammen mit den ansprechenden Charakteren und einer Handlung voller Überraschungen, Romantik und ein wenig Märchen ist eine gelungene Mischung entstanden, die mich überzeugen konnte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
gebundenes Buch mit 448 Seiten
Autor/in: Anna Jarzab
Übersetzer/in: Birgit Pfaffinger und Ulrike Brauns
Verlag: Loewe
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erscheint: 22.06.2015
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 17,95 Euro
ISBN: 978-3-7855-7950-3
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Loewe Verlag und das Leser-Welt-Forum für die Zusendung eines Vorab-Leseexemplars.
Hier in Aurora soll sie den Platz der Prinzessin Juliana einnehmen, die vor kurzem verschwunden ist. Das Land befindet sich im Krieg und nur die arrangierte Ehe mit einem der Prinzen des Nachbarlandes scheint weitere Ausschreitungen verhindern zu können. Wenn sie ihre Rolle gut spielt, dann darf sie wieder zurück in ihr altes Leben, aber wenn sie scheitert, ist Sashas Zukunft ungewiss. Doch als wäre die Situation nicht nervenaufreibend genug, kommen ihr dann auch noch ihre Gefühle dazwischen....
Meine Meinung:
Allein das Cover ist ein absoluter Traum. Die Farben sind einfach wundervoll, ebenso wie die abgebildeten Polarlichter, die es auf Aurora ständig gibt. Das im Hintergrund gehaltene Kleid habe ich deswegen erst auf den zweiten Blick entdeckt.
Das Buch ist hauptsächlich aus Sashas Perspektive in der Ich-Form geschrieben und wechselt zwischendurch auf die Sichtweise von Thomas und Juliana in der dritten Person. Gerne hätte ich über die letzteren beiden mehr erfahren, mit einem persönlicheren Bezug.
Sasha ist ein liebenswürdiger Charakter. Sie ist freundlich, hilfsbereit und offen anderen gegenüber. Als Kind hat sie von Abenteuern geträumt, in denen sie sich beweisen könnte und, die sie zu einem besseren Menschen machen würden. Nie hätte sie sich träumen lassen, dass ihr Wunsch mal in Erfüllung geht.
Thomas ist ein ungeheuer geradliniger Mensch. Er ist integer und absolut vertrauenswürdig. Für das Wohl seines Landes ist er bis zu einem gewissen Grad auch bereit, Dinge gegen seine Überzeugung zu tun, doch die Begegnung mit Sasha ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Mit ihrer natürlichen Art hat sie Gefühle in ihm wachgerufen, von denen er bislang keine Ahnung hatte.
Wer jetzt viel Action in diesem Roman erwartet, der liegt leider falsch. Dennoch ist er sehr spannend und unterhaltsam und ich hatte eigentlich stets das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen. Die Autorin baut ihre Welt langsam auf und schafft dabei eine gut konstruierte Atmosphäre, derer man sich nicht entziehen kann.
Ein paar kleine Unstimmigkeiten sind mir beim Lesen aufgefallen, doch konnten auch sie den Zauber dieser Geschichte nicht brechen. Der Roman endet mit einem großen Knall - am liebsten hätte ich gleich weitergelesen.
Fazit:
Der Auftakt der Aurora-Trilogie profitiert von einem interessanten Weltenbild, das auf der Theorie von Parallelwelten gründet. Zusammen mit den ansprechenden Charakteren und einer Handlung voller Überraschungen, Romantik und ein wenig Märchen ist eine gelungene Mischung entstanden, die mich überzeugen konnte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
gebundenes Buch mit 448 Seiten
Autor/in: Anna Jarzab
Übersetzer/in: Birgit Pfaffinger und Ulrike Brauns
Verlag: Loewe
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erscheint: 22.06.2015
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 17,95 Euro
ISBN: 978-3-7855-7950-3
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Loewe Verlag und das Leser-Welt-Forum für die Zusendung eines Vorab-Leseexemplars.
Mittwoch, 16. Juli 2014
Paladin Project - Im Auge des Feindes
Nach den Ereignissen der Vergangenheit haben
Will und seine Freunde eine Weile gebraucht, um alles zu verarbeiten.
Insbesondere Will war ein wenig angeschlagen, doch das Training mit
Coach Jericho hat ihm geholfen, sein Selbstvertrauen und seine
Zielstrebigkeit zurückzugewinnen.
Gemeinsam wollen die fünf Freunde nun herausfinden, welche Geheimnisse die Verschwörung des Paladin-Bundes noch alle verbirgt. Die Gefahr aus dem Niegewesen scheint noch immer präsent und Will wünschte, Dave wäre immer noch bei ihm, statt in der Dimension der Feinde gefangen zu sein. Die heißeste Spur der Freunde ist der merkwürdige Sportgerätewart der Schule, der ihnen jedoch erst mehr erzählen will, wenn sie es schaffen, ihm einen besonderen Schlüssel zu bringen. Dumm nur, dass sich die Freunde dafür weit hinter die feindlichen Linien wagen müssen....
Meine Meinung:
Schon mit dem ersten Teil der Reihe hatte Mark Frost mich voll und ganz gefangengenommen. Sein rasantes Erzähltempo und die allseits gegenwärtige Spannung hatten es mir sofort angetan, ebenso wie die tollen Charaktere. Deswegen fieberte ich bereits dem zweiten Band mit freudiger Erwartung entgegen.
Will West ist ein ganz besonderer Held. Aufgewachsen mit den zahlreichen Regeln seines verschwundenen Vaters, ist er nicht nur außergewöhnlich intelligent, sondern verfügt auch über besondere, fast magische Gaben. Das gleich gilt übrigens für seine Freunde, die alle ihre ganz eigene, oftmals sehr eigenwillige Persönlichkeit haben und mir im Laufe der Zeit ganz eindeutig ans Herz gewachsen sind.
Ganz besonders mag ich vor allem an ihnen, dass jeder über eine enorme Menge Witz und Eigenironie verfügt, der den gemeinsamen Schlagabtausch stets herrlich amüsant macht. Meinen persönlichen Liebling Dave habe ich in diesem Teil ein wenig vermisst, doch ließ die spannende Geschichte mir kaum Zeit, mir darüber länger Gedanken zu machen. Ich hoffe, im nächsten Band auf jeden Fall wieder mehr über ihn lesen zu können.
Wie schon zuvor im Auftakt, gab es auch in der Fortsetzung überhaupt keine Längen und wieder einmal stand ich völlig im Dunkeln, wohin mich die Geschichte führen würde. Besonders die Szenen im Mittelteil haben mich in einen Zustand atemberaubender Spannung versetzt und dabei auch gleichzeitig ein wenig mein Panikgefühl bedient. Ich hatte echt Sorge um das Wohlergehen der Freunde, dabei aber auch gleichzeitig das ungute Gefühl, dass Will sein Vertrauen vielleicht an jemand Falsches verschenkt.
Klasse fand ich auch, dass die Regeln von Wills Vater hier wieder ins Geschehen integriert und für alle Lesebegeisterten auch noch einmal im Anschluss vollständig aufgelistet worden sind. Sie sind einfach, aber genial und besonders mit der Nr. 84 finde ich, liegt man immer richtig. Wusste ich es doch.
Fazit:
"Paladin Project - Im Auge des Feindes" ist der geniale zweite Band einer Trilogie von Mark Frost, der von Anfang bis Ende absolut packend und fesselnd ist. Wieder einmal konnte der Autor mich mit seiner atemberaubenden Mischung aus beeindruckenden Charakteren, Spannung und Science Fiction überzeugen, ebenso wie mit seinem rasanten Schreibstil und dem hehren Ziel, die Welt retten zu müssen. Ich brauche unbedingt die Fortsetzung... Und zwar jetzt!
Klappenbroschur mit 392 Seiten
Verlag: Arena
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: Juni 2014
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 15,99 Euro
ISBN: 978-3-401-06926-5
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Gemeinsam wollen die fünf Freunde nun herausfinden, welche Geheimnisse die Verschwörung des Paladin-Bundes noch alle verbirgt. Die Gefahr aus dem Niegewesen scheint noch immer präsent und Will wünschte, Dave wäre immer noch bei ihm, statt in der Dimension der Feinde gefangen zu sein. Die heißeste Spur der Freunde ist der merkwürdige Sportgerätewart der Schule, der ihnen jedoch erst mehr erzählen will, wenn sie es schaffen, ihm einen besonderen Schlüssel zu bringen. Dumm nur, dass sich die Freunde dafür weit hinter die feindlichen Linien wagen müssen....
Meine Meinung:
Schon mit dem ersten Teil der Reihe hatte Mark Frost mich voll und ganz gefangengenommen. Sein rasantes Erzähltempo und die allseits gegenwärtige Spannung hatten es mir sofort angetan, ebenso wie die tollen Charaktere. Deswegen fieberte ich bereits dem zweiten Band mit freudiger Erwartung entgegen.
Will West ist ein ganz besonderer Held. Aufgewachsen mit den zahlreichen Regeln seines verschwundenen Vaters, ist er nicht nur außergewöhnlich intelligent, sondern verfügt auch über besondere, fast magische Gaben. Das gleich gilt übrigens für seine Freunde, die alle ihre ganz eigene, oftmals sehr eigenwillige Persönlichkeit haben und mir im Laufe der Zeit ganz eindeutig ans Herz gewachsen sind.
Ganz besonders mag ich vor allem an ihnen, dass jeder über eine enorme Menge Witz und Eigenironie verfügt, der den gemeinsamen Schlagabtausch stets herrlich amüsant macht. Meinen persönlichen Liebling Dave habe ich in diesem Teil ein wenig vermisst, doch ließ die spannende Geschichte mir kaum Zeit, mir darüber länger Gedanken zu machen. Ich hoffe, im nächsten Band auf jeden Fall wieder mehr über ihn lesen zu können.
Wie schon zuvor im Auftakt, gab es auch in der Fortsetzung überhaupt keine Längen und wieder einmal stand ich völlig im Dunkeln, wohin mich die Geschichte führen würde. Besonders die Szenen im Mittelteil haben mich in einen Zustand atemberaubender Spannung versetzt und dabei auch gleichzeitig ein wenig mein Panikgefühl bedient. Ich hatte echt Sorge um das Wohlergehen der Freunde, dabei aber auch gleichzeitig das ungute Gefühl, dass Will sein Vertrauen vielleicht an jemand Falsches verschenkt.
Klasse fand ich auch, dass die Regeln von Wills Vater hier wieder ins Geschehen integriert und für alle Lesebegeisterten auch noch einmal im Anschluss vollständig aufgelistet worden sind. Sie sind einfach, aber genial und besonders mit der Nr. 84 finde ich, liegt man immer richtig. Wusste ich es doch.
Fazit:
"Paladin Project - Im Auge des Feindes" ist der geniale zweite Band einer Trilogie von Mark Frost, der von Anfang bis Ende absolut packend und fesselnd ist. Wieder einmal konnte der Autor mich mit seiner atemberaubenden Mischung aus beeindruckenden Charakteren, Spannung und Science Fiction überzeugen, ebenso wie mit seinem rasanten Schreibstil und dem hehren Ziel, die Welt retten zu müssen. Ich brauche unbedingt die Fortsetzung... Und zwar jetzt!
Klappenbroschur mit 392 Seiten
Verlag: Arena
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: Juni 2014
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 15,99 Euro
ISBN: 978-3-401-06926-5
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Mittwoch, 5. Februar 2014
Wie Blut so rot
Zwei Wochen ist es jetzt schon her seitdem
Scarletts Großmutter Michelle verschwunden ist. Die Behörden haben die
Suche nach ihr eingestellt und Scarlett weiß nicht, was sie machen soll.
Da trifft sie plötzlich auf den geheimnisvollen Wolf, der nicht nur ein
ausgezeichneter Kämpfer ist, sondern auch irgendwie in Verbindung mit
denjenigen steht, die Michelle entführt haben. Kann sie ihm trauen?
Währenddessen befindet sich Cinder auf der Flucht vor Königin Levana und den Soldaten des Asiatischen Staatenbundes. Mit an ihrer Seite ist Kapitän Thorne, ein ehemaliger Mithäftling, mit dem sie gemeinsam auf die Suche nach denjenigen geht, die sie als Kind versteckt gehalten haben. Wird es Cinder gelingen, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren?
Meine Meinung:
"Wie Monde so silbern" fand ich so genial, da musste einfach der zweite Teil der Reihe auch zu mir. Ich habe mich sehr über ein Wiedersehen mit Cinder gefreut, die in diesem Band nicht nur am Rande erwähnt wird, sondern weiterhin vollintegriert ist. Die Handlung spinnt sich weiter, wenn es auch hier zentral um Scarlet, ihre verschwundene Großmutter und einen unheimlichen Wolf geht.
Scarlet ist eine sehr resolute, junge Frau, die sich zu helfen weiß, dabei aber gerne mal ihrem heißblütigem Temperament erliegt. Gemeinsam mit ihrer zurückgezogen lebenden Großmutter bewirtschaftet sie einen Bauernhof in Frankreich. Die Entführung von Michelle bringt Scarlets Leben aus dem Takt und sie versucht, ihre Großmutter zu retten, koste es, was es wolle. Der undurchsichtige Wolf bietet ihr seine Hilfe an, doch sie weiß nicht, ob sie ihm trauen kann. Wird er seinem Vorbild aus dem Märchen gerecht werden oder hat Marissa Meyer eigene Pläne für ihn?
Die Antwort sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, denn die Luna Chroniken der Autorin sind ein echter Knaller. Die Autorin weiß, wie sie ihre Leser begeistern kann, denn ich habe beim Lesen gebannt an den Seiten gehangen. Ihr Schreibstil und ihr Ideenreichtum haben mich süchtig gemacht und ich weiß schon jetzt, dass ich auch die restlichen zwei Bände der Reihe unbedingt verschlingen muss.
Marissa Meyer hat es geschafft, dass in ihren Büchern mehrere starke Charaktere Platz nebeneinander haben und, obwohl ich anfangs sehr auf Cinder und ihr Schicksal fixiert war und es auch immer noch bin, konnte die resolute Scarlet hier ebenfalls bei mir punkten, so dass ich jetzt umso dringender das Schicksal der geliebten Charaktere weiterverfolgen muss.
Fazit:
Mit "Wie Blut so rot" hat Marissa Meyer eine geniale Fortsetzung zu ihren Luna-Chroniken hingelegt. Die gewohnt ausgewogene und spannende Mischung aus Fantasy, Dystopie und Science Fiction konnte mich wieder einmal vollends begeistern. Ich liebe diese Reihe, ich bin süchtig danach und ich freue mich schon jetzt auf "Wie Sterne so golden", das wahrscheinlich im Herbst diesen Jahres erscheinen wird.
gebundenes Buch mit 432 Seiten
Verlag: Carlsen
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 24.01.2014
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 19,90 Euro
ISBN: 978-3-551-58287-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Carlsen Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Währenddessen befindet sich Cinder auf der Flucht vor Königin Levana und den Soldaten des Asiatischen Staatenbundes. Mit an ihrer Seite ist Kapitän Thorne, ein ehemaliger Mithäftling, mit dem sie gemeinsam auf die Suche nach denjenigen geht, die sie als Kind versteckt gehalten haben. Wird es Cinder gelingen, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren?
Meine Meinung:
"Wie Monde so silbern" fand ich so genial, da musste einfach der zweite Teil der Reihe auch zu mir. Ich habe mich sehr über ein Wiedersehen mit Cinder gefreut, die in diesem Band nicht nur am Rande erwähnt wird, sondern weiterhin vollintegriert ist. Die Handlung spinnt sich weiter, wenn es auch hier zentral um Scarlet, ihre verschwundene Großmutter und einen unheimlichen Wolf geht.
Scarlet ist eine sehr resolute, junge Frau, die sich zu helfen weiß, dabei aber gerne mal ihrem heißblütigem Temperament erliegt. Gemeinsam mit ihrer zurückgezogen lebenden Großmutter bewirtschaftet sie einen Bauernhof in Frankreich. Die Entführung von Michelle bringt Scarlets Leben aus dem Takt und sie versucht, ihre Großmutter zu retten, koste es, was es wolle. Der undurchsichtige Wolf bietet ihr seine Hilfe an, doch sie weiß nicht, ob sie ihm trauen kann. Wird er seinem Vorbild aus dem Märchen gerecht werden oder hat Marissa Meyer eigene Pläne für ihn?
Die Antwort sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, denn die Luna Chroniken der Autorin sind ein echter Knaller. Die Autorin weiß, wie sie ihre Leser begeistern kann, denn ich habe beim Lesen gebannt an den Seiten gehangen. Ihr Schreibstil und ihr Ideenreichtum haben mich süchtig gemacht und ich weiß schon jetzt, dass ich auch die restlichen zwei Bände der Reihe unbedingt verschlingen muss.
Marissa Meyer hat es geschafft, dass in ihren Büchern mehrere starke Charaktere Platz nebeneinander haben und, obwohl ich anfangs sehr auf Cinder und ihr Schicksal fixiert war und es auch immer noch bin, konnte die resolute Scarlet hier ebenfalls bei mir punkten, so dass ich jetzt umso dringender das Schicksal der geliebten Charaktere weiterverfolgen muss.
Fazit:
Mit "Wie Blut so rot" hat Marissa Meyer eine geniale Fortsetzung zu ihren Luna-Chroniken hingelegt. Die gewohnt ausgewogene und spannende Mischung aus Fantasy, Dystopie und Science Fiction konnte mich wieder einmal vollends begeistern. Ich liebe diese Reihe, ich bin süchtig danach und ich freue mich schon jetzt auf "Wie Sterne so golden", das wahrscheinlich im Herbst diesen Jahres erscheinen wird.
gebundenes Buch mit 432 Seiten
Verlag: Carlsen
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 24.01.2014
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 19,90 Euro
ISBN: 978-3-551-58287-4
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Carlsen Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Sonntag, 26. Januar 2014
Paladin Project - Renn um dein Leben
Um keinen Preis auffallen. Das ist nur eine
der vielen Regeln, die sein Vater Will West hat verinnerlichen lassen.
Und leider ist es genau diejenige, die er leider verletzt hat, denn Will
hat auf seiner neuen Schule an einem Test teilgenommen, der ihn
ungewollt als außergewöhnlich intelligent ausweist.
Und auf einmal ist da nicht nur eine Frau, die - ausgestattet mit unglaublicher Technologie - ihn auf ein Internat für Hochbegabte einlädt, sondern auch merkwürdige Männer in schwarzen Anzügen, unglaubliche Monster, die scheinbar einem Science Fiction Roman entsprungen sind oder ein komischer Typ mit einem scharfen Schlitten, die auf einmal alle hinter ihm her sind.
Seine Mutter erweckt plötzlich den Eindruck, als ob jemand anderes Kontrolle über sie übernommen hätte und auch sein Vater scheint in ernsthaften Schwierigkeiten zu sein. Die Ereignisse überschlagen sich und Will muss fliehen. Gut, dass er ganz besondere Fähigkeiten besitzt, denn die sind für ihn gerade das einzige, was zwischen ihm und dem sicheren Tod steht....
Meine Meinung:
Das Cover ist schuld. Ich schwöre es. Dieser eindringliche und gefährliche Blick aus bepelzten Augen hatte es mir einfach angetan und auch den Klappentext fand ich sehr vielversprechend. Die tatsächliche Geschichte hat dann jedoch tatsächlich meine Erwartungen noch gesprengt.
Sehr spannend beginnt die Handlung, in der wir Will West begleiten dürfen. Die Ereignisse in seinem Leben überschlagen sich und muten zunächst als Thriller an, schwenken dann jedoch schnell in den Science Fiction- bzw. Fantasysektor mit ab. Immer spannend, immer rasant. Nachdem ich ein wenig über den Autor gelesen habe, hat es mich im Nachhinein nicht mehr gewundert, wie gut er diese Elemente miteinander verbunden hat.
Die Charaktere dieses Romans sind allesamt unglaublich toll beschrieben und machen dieses Buch allein schon unheimlich lesenswert. Sehr lebendig dargestellt haben sie alle ihre ganz eigene, oftmals sehr eigenwillige Persönlichkeit, so dass ich keinen von ihnen missen wollte. Zudem besitzen Will und seine Freunde außergewöhnliche Fähigkeiten und eine ordentliche Portion Witz, die ich ganz besonders mochte. Vor allem Nick und Ajay sind mir dadurch sehr ans Herz gewachsen. Und dann ist da ja auch noch Dave. So jemanden bräuchte ich auch unbedingt an meiner Seite.
Es gab überhaupt keine Längen und meist konnte ich nicht einmal erahnen, in welche Richtung die Geschichte nun weitergeht. Atemberaubende Spannung hat mich vorangetrieben, immer in Sorge um Wills Wohlergehen und der unterschwelligen Frage, wem er noch vertrauen kann.
Genial fand ich auch die Regeln, die Will von klein auf lernen und befolgen musste. Hieran hat er sein Leben orientiert. Sie geben ihm Halt und helfen ihm nun in gefährlichen Situationen. Sie sind einfach, aber genial und, wer sie nachlesen mag, findet sie am Ende des Buches noch einmal aufgelistet.
Fazit:
"Paladin Project - Renn um dein Leben" ist der Auftakt einer Trilogie und hatte mich bereits nach wenigen Minuten gepackt. Hier ist einfach alles drin, das mich beim Lesen fesselt und darüber hinaus noch soviel mehr: Geniale Charaktere, ein echt cooles Internat mit geheimnisvollen Lehrern und Schülern, eine Gruppe Jugendliche, die die Welt retten wollen und natürlich darf auch eine mysteriöse Verschwörung nicht fehlen. Das alles, gepaart mit einfallsreicher Fantasy und dem monumentalen Kampf Gut gegen Böse, hat mich begeistert durch die Seiten fliegen lassen.
Taschenbuch mit 573 Seiten
Verlag: Arena
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: Januar 2014
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-401-06925-8
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Und auf einmal ist da nicht nur eine Frau, die - ausgestattet mit unglaublicher Technologie - ihn auf ein Internat für Hochbegabte einlädt, sondern auch merkwürdige Männer in schwarzen Anzügen, unglaubliche Monster, die scheinbar einem Science Fiction Roman entsprungen sind oder ein komischer Typ mit einem scharfen Schlitten, die auf einmal alle hinter ihm her sind.
Seine Mutter erweckt plötzlich den Eindruck, als ob jemand anderes Kontrolle über sie übernommen hätte und auch sein Vater scheint in ernsthaften Schwierigkeiten zu sein. Die Ereignisse überschlagen sich und Will muss fliehen. Gut, dass er ganz besondere Fähigkeiten besitzt, denn die sind für ihn gerade das einzige, was zwischen ihm und dem sicheren Tod steht....
Meine Meinung:
Das Cover ist schuld. Ich schwöre es. Dieser eindringliche und gefährliche Blick aus bepelzten Augen hatte es mir einfach angetan und auch den Klappentext fand ich sehr vielversprechend. Die tatsächliche Geschichte hat dann jedoch tatsächlich meine Erwartungen noch gesprengt.
Sehr spannend beginnt die Handlung, in der wir Will West begleiten dürfen. Die Ereignisse in seinem Leben überschlagen sich und muten zunächst als Thriller an, schwenken dann jedoch schnell in den Science Fiction- bzw. Fantasysektor mit ab. Immer spannend, immer rasant. Nachdem ich ein wenig über den Autor gelesen habe, hat es mich im Nachhinein nicht mehr gewundert, wie gut er diese Elemente miteinander verbunden hat.
Die Charaktere dieses Romans sind allesamt unglaublich toll beschrieben und machen dieses Buch allein schon unheimlich lesenswert. Sehr lebendig dargestellt haben sie alle ihre ganz eigene, oftmals sehr eigenwillige Persönlichkeit, so dass ich keinen von ihnen missen wollte. Zudem besitzen Will und seine Freunde außergewöhnliche Fähigkeiten und eine ordentliche Portion Witz, die ich ganz besonders mochte. Vor allem Nick und Ajay sind mir dadurch sehr ans Herz gewachsen. Und dann ist da ja auch noch Dave. So jemanden bräuchte ich auch unbedingt an meiner Seite.
Es gab überhaupt keine Längen und meist konnte ich nicht einmal erahnen, in welche Richtung die Geschichte nun weitergeht. Atemberaubende Spannung hat mich vorangetrieben, immer in Sorge um Wills Wohlergehen und der unterschwelligen Frage, wem er noch vertrauen kann.
Genial fand ich auch die Regeln, die Will von klein auf lernen und befolgen musste. Hieran hat er sein Leben orientiert. Sie geben ihm Halt und helfen ihm nun in gefährlichen Situationen. Sie sind einfach, aber genial und, wer sie nachlesen mag, findet sie am Ende des Buches noch einmal aufgelistet.
Fazit:
"Paladin Project - Renn um dein Leben" ist der Auftakt einer Trilogie und hatte mich bereits nach wenigen Minuten gepackt. Hier ist einfach alles drin, das mich beim Lesen fesselt und darüber hinaus noch soviel mehr: Geniale Charaktere, ein echt cooles Internat mit geheimnisvollen Lehrern und Schülern, eine Gruppe Jugendliche, die die Welt retten wollen und natürlich darf auch eine mysteriöse Verschwörung nicht fehlen. Das alles, gepaart mit einfallsreicher Fantasy und dem monumentalen Kampf Gut gegen Böse, hat mich begeistert durch die Seiten fliegen lassen.
Taschenbuch mit 573 Seiten
Verlag: Arena
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: Januar 2014
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 978-3-401-06925-8
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website des Autors → HIER
Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Freitag, 3. Januar 2014
Wie Monde so silbern
Als Cyborg gilt die junge Cinder nicht mehr
als Mensch, sondern lediglich als eine Mischung aus Dienerin und Besitz.
Sie hat sich ihrem Vormund Ari unterzuordnen, die das Recht hat, alle
Entscheidungen für sie zu treffen. Mit ihren geschickten Händen hat sich
Cinder einen Namen als Mechanikerin gemacht. Aus diesem Grund steht
auch eines Tages Prinz Kai vor ihr und bittet um die Reparatur einer
Androidin, die ihm sehr am Herzen liegt. Wie die meisten jungen Mädchen
kann auch Cinder sich seinem Charme nicht entziehen.
Und während die ganze Stadt bereits in Aufruhr wegen des bald anstehenden Balls ist, der für Cinder als Cyborg jedoch unerreichbar ist, breitet sich auf der ganzen Welt eine furchtbare und tödliche Krankheit aus: die Blaue Pest! Auch in Cinders Umfeld gibt es Opfer. Und als wäre das alles nicht schon genug, taucht plötzlich auch noch die Königin von Luna auf! Wird es tatsächlich Krieg geben oder stimmen die Gerüchte und sie hat es auf den Prinzen abgesehen?
Meine Meinung:
Die ersten Seiten des Buches haben mich völlig unvermittelt getroffen und ich konnte es zunächst gar nicht richtig einsortieren. Doch dieses Gefühl hat sich schnell verflüchtigt und ich war von der faszinierenden Cinderella-Adaption total vereinnahmt. Sie spielt in einer fernen Zukunft, in der es nicht nur Androiden und Cyborgs gibt, sondern bereits seit sehr langer Zeit Leben auf dem Mond.
Die Protagonistin Cinder war mir schnell sympathisch, was nicht nur dem Appell an mein Mitgefühl geschuldet war, sondern auch ihrem einnehmenden Wesen. Sie ist liebenswert, sensibel und kümmert sich stets um die Ihren. Doch gleichzeitig ist sie auch sehr mutig und tapfer. Furchtlos stellt sie sich ihrem Schicksal, auch, wenn es große Opfer von ihr verlangt.
Auch Prinz Kai scheint ein echtes Goldstück zu sein. Zwar würde er am liebsten erst in weiter Ferne regieren, aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck und steht Cinder in Selbstlosigkeit in keiner Weise nach. Doch im Gegensatz zum ursprünglichen Aschenputtel-Märchen muss er sich mit einigen Problemen mehr als Standesdünkel und einer bösen Stiefmutter seiner Angebeteten herumschlagen.
Cinderella ist definitiv mein absolutes Lieblingsmärchen, doch wer denkt, dass er dadurch weiß, was in diesem Roman geschieht und auf welches Ende es hinausläuft, liegt weit daneben. Mit dem klassischen Märchen als Grundstock hat die Autorin eine faszinierende, futurische, neue Welt erschaffen, der ich mich einfach nicht verschließen konnte und, in die ich auf schnellstem Wege wieder eintauchen möchte.
Fazit:
Mit "Wie Monde so silbern" ist Marissa Meyer ein erstklassiger Auftakt zu ihren Luna-Chroniken, die als Vierteiler geplant sind, gelungen. Mit einer Mischung aus Fantasy, Dystopie und Science Fiction konnte mich der Roman begeistern und die Seiten flogen nur so dahin. Die Fortsetzung "Wie Blut so rot" ist bereits jetzt ein absolutes Muss in meinem Bücherregal.
gebundenes Buch mit 384 Seiten
Verlag: Carlsen
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 20.12 2013
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 18,90 Euro, ebook inklusive
ISBN: 978-3-551-58286-7
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Carlsen Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Und während die ganze Stadt bereits in Aufruhr wegen des bald anstehenden Balls ist, der für Cinder als Cyborg jedoch unerreichbar ist, breitet sich auf der ganzen Welt eine furchtbare und tödliche Krankheit aus: die Blaue Pest! Auch in Cinders Umfeld gibt es Opfer. Und als wäre das alles nicht schon genug, taucht plötzlich auch noch die Königin von Luna auf! Wird es tatsächlich Krieg geben oder stimmen die Gerüchte und sie hat es auf den Prinzen abgesehen?
Meine Meinung:
Die ersten Seiten des Buches haben mich völlig unvermittelt getroffen und ich konnte es zunächst gar nicht richtig einsortieren. Doch dieses Gefühl hat sich schnell verflüchtigt und ich war von der faszinierenden Cinderella-Adaption total vereinnahmt. Sie spielt in einer fernen Zukunft, in der es nicht nur Androiden und Cyborgs gibt, sondern bereits seit sehr langer Zeit Leben auf dem Mond.
Die Protagonistin Cinder war mir schnell sympathisch, was nicht nur dem Appell an mein Mitgefühl geschuldet war, sondern auch ihrem einnehmenden Wesen. Sie ist liebenswert, sensibel und kümmert sich stets um die Ihren. Doch gleichzeitig ist sie auch sehr mutig und tapfer. Furchtlos stellt sie sich ihrem Schicksal, auch, wenn es große Opfer von ihr verlangt.
Auch Prinz Kai scheint ein echtes Goldstück zu sein. Zwar würde er am liebsten erst in weiter Ferne regieren, aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck und steht Cinder in Selbstlosigkeit in keiner Weise nach. Doch im Gegensatz zum ursprünglichen Aschenputtel-Märchen muss er sich mit einigen Problemen mehr als Standesdünkel und einer bösen Stiefmutter seiner Angebeteten herumschlagen.
Cinderella ist definitiv mein absolutes Lieblingsmärchen, doch wer denkt, dass er dadurch weiß, was in diesem Roman geschieht und auf welches Ende es hinausläuft, liegt weit daneben. Mit dem klassischen Märchen als Grundstock hat die Autorin eine faszinierende, futurische, neue Welt erschaffen, der ich mich einfach nicht verschließen konnte und, in die ich auf schnellstem Wege wieder eintauchen möchte.
Fazit:
Mit "Wie Monde so silbern" ist Marissa Meyer ein erstklassiger Auftakt zu ihren Luna-Chroniken, die als Vierteiler geplant sind, gelungen. Mit einer Mischung aus Fantasy, Dystopie und Science Fiction konnte mich der Roman begeistern und die Seiten flogen nur so dahin. Die Fortsetzung "Wie Blut so rot" ist bereits jetzt ein absolutes Muss in meinem Bücherregal.
gebundenes Buch mit 384 Seiten
Verlag: Carlsen
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 20.12 2013
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 18,90 Euro, ebook inklusive
ISBN: 978-3-551-58286-7
mehr Infos, Leseprobe und Einkauf über Verlag möglich → HIER
Website der Autorin → HIER
Vielen Dank an den Carlsen Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
Abonnieren
Kommentare (Atom)









