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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Demon Road - Hölle und Highway

Merkwürdig waren Ambers Eltern ja schon immer etwas, aber das, was sie so in den letzten Tagen gebracht haben, sprengt eigentlich jeden Rahmen. Angefangen von ihrem seltsamen Verhalten in ihrer Schule bis zu dem Moment, als Amber erfährt, dass ihre Eltern sie zum Fressen gern haben.

Seitdem ist sie auf der Flucht vor ihnen - auf der Demon Road, einer magischen Straße, die merkwürdige Wesen und gruselige Ort miteinander verbindet. Übrigens ist Amber auch so ein Wesen, doch das weiß sie erst seit kurzem, weshalb sie sich erst langsam an ihre Kräfte gewöhnen muss....

Meine Meinung:

Das Cover ist ja schon mal ein echter Hingucker. Farblich in höllisch rot gehalten, macht es mich auf jeden Fall neugierig auf das Buch. Der Klappentext verspricht eine außergewöhnliche Handlung, doch das habe ich bei einem Buch von Derek Landy nicht anders erwartet.

Der Autor hat einen ganz eigenen Schreibstil, den ich persönlich erfrischend anders finde, genauso wie den skurrilen Inhalt des Buches. Wer Derek Landy nicht kennt, sollte sich von allen Erwartungen befreien und dann einfach nur genießen.

Die Handlung beginnt gleich sehr spannend und unmittelbar. Derek Landy hält sich nicht mit langen Vorstellungen auf, sondern wirft seine Leser gleich ins Geschehen. Schnell überschlagen sich die Ereignisse in Ambers Leben und muten zu einem unterhaltsamen Roadmovie an.

Die Charaktere dieses Romans sind allesamt interessant und abstrakt beschrieben und machen dieses Buch allein deshalb schon unheimlich lesenswert. Sehr lebendig dargestellt haben sie alle ihre ganz eigene, oftmals sehr eigenwillige Persönlichkeit, so dass ich keinen von ihnen missen wollte. Zudem war es sehr interessant zu beobachten, wie Amber so nach und nach ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten entdeckt.

Ihr Beschützer Milo ist ein wortkarger Mann und irgendwie hatte er mich gleich für sich eingenommen. Er scheint nicht nur der einzige Mensch zu sein, der zwischen ihr und ihren Eltern steht, sondern auch der einzige, der es überhaupt wagt, sich für sie einzusetzen. Gleich beim ersten Kennenlernen erhält man den Eindruck, dass Milo mehr als ein Geheimnis vor Amber hat - womit ich sofort Blut geleckt hatte, weil ich wissen wollte, was dahintersteckt.

Ihren zusätzlichen Mitfahrer Glen nehmen die beiden nur widerwillig mit. Er wirkt lustig, extrem redselig und oftmals mehr als einfältig. Doch dann gibt es wieder Situationen, in denen er mich echt überrascht hat.

Natürlich darf bei einem Derek Landy-Roman auch eine ordentliche Portion Witz nicht fehlen - so etwas mag ich immer ganz besonders.

Es gab nur wenige Längen und meist konnte ich nicht einmal erahnen, in welche Richtung die Geschichte nun weitergeht. Unterhaltsame Spannung hat mich vorangetrieben, immer in Sorge um Ambers Wohlergehen und was die Zukunft ihr wohl noch bringen mag.

Fazit:

"Demon Road - Hölle und Highway" ist der Auftakt einer neuen Reihe von Derek Landy und hatte mich bereits nach wenigen Minuten gepackt. Hier ist einfach alles drin, das mich beim Lesen fesselt und darüber hinaus noch einiges mehr: Geniale Charaktere, jede Menge Witz und eine abwechslungsreiche Handlung, die nicht vorhersehbar ist. Das alles, gepaart mit einfallsreicher Fantasy, hat mich begeistert durch die Seiten fliegen lassen.






Hardcover mit 480 Seiten
Autor: Derek Landy
Übersetzer/in: Ursula Höfker
Verlag: Loewe
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erscheint: 20.01.2014
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 19,95 Euro
ISBN: 978-3-7855-8508-5
mehr Infos und Einkauf über Verlag möglich → HIER

Samstag, 15. Oktober 2016

Black Blade - Die helle Flamme der Magie

"Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften. Diese Talente kommen ihr auch bei ihrer Arbeit als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute - immerhin eine der mächtigsten magischen Mafiafamilien in Cloudburst Falls. Jeder weiß, dass Victor Draconi sie und die anderen Familien einkassieren will - und vorhat, jeden einzelnen Sinclair umzubringen. Doch was niemand weiß, ist, dass Lila ihm auf den Fersen ist. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass der Mann, der ihre Mutter getötet hat, weiteren Menschen, die ihr etwas bedeuten, Schaden zufügt. Nicht so lange es noch Häuser gibt, in die sie einbrechen kann, nicht so lange es noch Dinge gibt, die sie stehlen muss und besonders nicht so lange Devon Sinclair an ihrer Seite kämpft ... " (Quelle: piper ivi)

Meine Meinung:

Das Finale der Reihe ist da. Vorfreude macht sich bei mir breit, aber auch Bedauern, denn nun wird auf die ein oder andere Art und Weise diese wundervolle Reihe enden.

Das Cover fügt sich wieder einmal gekonnt neben den beiden Vorgängern ein und gemeinsam sind sie ein schöner Anblick in meinem Regal. Der Klappentext verheißt Spannung, es wird zum Showdown mit Victor kommen - aber das war für Kenner der Reihe zu erwarten.

Die Handlung setzt in etwa genau da wieder ein, wo sie im zweiten Band aufgehört hat. Inzwischen versuchen Lila, Devon und Felix mit Deahs Unterstützung die schwarzen Klingen, die Victor mit Magie aufgeladen hat, heimlich verschwinden zu lassen und sie gegen Attrappen auszutauschen. Doch werden sie Victors finstere Pläne damit aufhalten können?

Erneut überzeugt die Autorin mit ihrem ausgezeichneten Schreibstil, der schnell ansteigenden Spannung und den außergewöhnlichen und inzwischen liebgewonnenen Charakteren.

Die Protagonistin Lila ist nach wie vor mein absoluter Liebling. Sie ist ausgesprochen schlagkräftig, hat eine überdimensional große Klappe und ein großes Herz. Inzwischen steht sie zu ihren Gefühlen zu Devon und das gefällt mir ausgesprochen gut. So kann ich meine volle Aufmerksamkeit dem weiteren Geschehen widmen.


Auch die anderen tollen Charaktere sind wieder mit an Bord, allen voran Devon, aber auch Felix und Deah, die ich inzwischen auch in mein Herz geschlossen habe. Leider kommen in diesem Band der eigenwillige Mo und mein Liebling, der exzentrische Pixie Oscar etwas kürzer als sonst - ich liebe die verbalen Duelle die sich Lila mit ihnen liefert.

Auch im letzten Teil bleibt die Autorin ihrem Stil treu und festigt ihr faszinierendes Weltenbild, in dem Magie bekannt ist, aber an die dennoch nicht jeder glauben mag.

Das Ende ist abgeschlossen und resultiert in einem enorm hohen Spannungspegel. Es war mir einfach nicht mehr möglich, im letzten Drittel eine Pause zu machen - wer braucht schon Schlaf, wenn er mit Lila Merriweather unterwegs ist?

Fazit:


"Black Blade - Die helle Flamme der Magie" von Jennifer Estep ist der finale Band einer fantastischen Trilogie, die mich von Anfang bis Ende zu begeistern wusste. Tolle Charaktere, ein interessantes Weltenbild und eine wundervolle, spannungsgeladene Handlung haben mich an die Seiten gefesselt und haben diese Serie auf den Olymp meiner Lieblingsreihen katapultiert. Wer Young Adult-Fantasy liebt, der sollte definitiv zu diesen Büchern greifen. 





Klappenbroschur mit 336 Seiten
Verlag: ivi
Autor/in: Jennifer Estep
Übersetzer/in: Vanessa Lamatsch
Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: 04.10.2016
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 
978-3-492-70357-4
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Webseite der Autorin → HIER

Vielen Dank an den piper ivi Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.

Dienstag, 17. Mai 2016

Die Prinzessin von New York

Quelle: heartbeat-books.blogspot.de
Als einzige Tochter eines Mafiabosses ist Skylers Leben alles andere als leicht. Sie lebt in einem goldenen Käfig, immer auf der vergeblichen Suche nach Zuneigung und Anerkennung durch ihren Vater. Als dieser sie dann auch noch gegen ihren Willen verheiraten will, flüchtet Skyler.

Nach vielen Monaten, in denen sie sich bemüht hat, eine falsche Spur zu legen, beschließt sie, sich in Los Angeles niederzulassen. Zu ihrem Schutz versucht sie, Kampfsportunterricht bei
Julin „The Killer“ zu bekommen. Bei den  illegalen Untergrundkämpfen ist er ein Star. In der Hoffnung, dass ihre Tarnung nicht auffliegt, lässt sich Skyler auf ein Verhältnis mit ihm ein. Doch natürlich kommt es selten so, wie man es plant....

Meine Meinung:

Seit den "Blanche"- Romanen bin ich ein Fan von Jane Christo und alles, was ich danach gelesen habe, konnte bestens mit den anderen Büchern mithalten. Ich liebe ihren Schreibstil, der locker, aber auch ungeheuer fesselnd ist und mich tief in die Seiten des Buches hineinlockt.

Die Protagonisten in den Büchern der Autorin, die ich kenne, sind allesamt keine Weicheier, und das kann man auch hier nicht von Skyler und Julin behaupten. Beide sind tough, selbstsicher und mit einer großen Klappe und so einigen anderen ungewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet. Skyler zum Beispiel ist ein Informatikass. Ein Talent, um das ich sie sehr beneide. Dazu kommt, dass es mir für sie unheimlich leidtut, wie sie aufgewachsen ist, denn außer ihrem Stiefbruder hatte sie in der Jugend kaum jemanden, dem sie sich anvertrauen konnte. Und dessen Verschwinden hat sie letztendlich hart getroffen.

Irgendwie schafft es Jane Christo obendrein immer wieder, dass mir auch ein Teil der "bösen" Buben gefallen. Normalerweise würde allein schon mein Gerechtigkeitssinn dafür sorgen, dass ich Julin nicht leiden kann, aber, ich weiß nicht wie, ich finde ihn trotz seiner Machenschaften sympathisch. Vielleicht weil nicht alles schwarz und weiß ist, vielleicht aber auch weil die Sorte Mann Frauen unweigerlich anzieht. Innerhalb seiner eigenen Parameter ist Julin auf jeden Fall gar nicht so übel und auch die stärkste Frau braucht einfach manchmal einen Mann, der sie beschützt und, bei dem sie sich anlehnen kann.

Neben der Liebesgeschichte gibt es natürlich auch noch den kriminalistischen Teil. Abgesehen von dem Mafiagenre ist da noch eine ungeklärte Geschichte aus der Vergangenheit, die die Wurzel allen Übels scheint. Zusammen mit Skyler war ich sehr erpicht darauf, letztendlich die Wahrheit zu erfahren und fand das Ende in dieser Hinsicht überaus gelungen.

Fazit:

Mit "Die Prinzessin von New York" hat Jane Christo bei mir wieder einmal voll gepunktet. Jede Menge Action, Spannung und Erotik haben mich voll auf meine Kosten kommen lassen und sind mit Hilfe des einnehmenden Schreibstils der Autorin zu einem runden Leseerlebnis geworden. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.





Taschenbuch mit 316 Seiten
Verlag: CreateSpace
Autor: Jane Christo
 

Facebookauftritt der Autorin → HIER
erschienen: 28.01.2016

Preis: 9,90 Euro
ISBN: 
978-1523423781
Blog der Autorin → HIER

Vielen Dank an Jane Christo für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
 

Mittwoch, 11. Mai 2016

Paladin Project - Deine Angst stirbt zuletzt

"Will West spielt ein gefährliches Spiel. Er hat herausgefunden, wer sich hinter dem Paladin Project verbirgt. Niemand anderes als sein eigener Großvater hat die düstere Verschwörung geplant. Will ist gezwungen, mit ihm zu kooperieren, um seine Freunde zu beschützen. Doch kann man jemanden schützen, der sich in den Händen eines Irren befindet? Der einzige Weg ist, sich mit der geheimnisvollen „Hierarchie“ zusammenzuschließen, einer Gruppe übernatürlicher Wesen. Können sie die Erde vor den im Untergrund lauernden Dämonen bewahren?" (Quelle: Arena Verlag)

Meine Meinung

Dieses Mal ist mir der Wiedereinstieg in die Reihe schwerer gefallen. Es ist schon eine Weile her, dass ich den zweiten Band gelesen habe. Die spektakuläre Schlussszene ist mir zwar gut in Erinnerung geblieben, aber aufgrund der Komplexität der Handlung dauert es ein wenig, bis ich die Charaktere wieder zuordnen kann beziehungsweise bis die Geschehnisse der Vergangenheit wieder für mich präsent sind.

Doch dann gibt es kein Halten mehr. Finale! Mark Frosts rasantes Erzähltempo nimmt mich schnell wieder für sich gefangen. Die Spannung ist da und ich muss jetzt einfach wissen, wie es ausgeht. Ich begleite Will und seine Freunde auf eine aufregende Reise ins Niegewesen, wo an jeder Ecke unvorstellbare Gefahren lauern. Gemeinsam versuchen die Freunde Dave zu retten, der ihr einziger Kontakt zur "Hierarchie" ist, die es sich zum Auftrag gemacht hat, alle Arten auf der Erde zu beschützen. Nur mit ihrer Hilfe können sie das "Andere Team" noch aufhalten.

Ich denke, zu den Charakteren muss man bei einem dritten Band nicht mehr viel sagen. Ich fand sie von Anfang an gut dargestellt und bin der Meinung, dass sie sich auch im letzten Teil der Reihe treugeblieben sind. Interessant fand ich, dass sie alle ihre Fähigkeiten weiterentwickelt haben, die ihnen hier von besonderem Nutzen sind.

Auch hier spart Mark Frost nicht mit genialen Sprüchen, die sich die Charaktere gegenseitig um die Ohren hauen. Damit liegt er natürlich voll auf meiner Linie, denn ich liebe solche Frotzeleien. Für mich ist das das I-Tüpfelchen in einem gut geschriebenen Buch, das bei mir wahre Begeisterung auslöst. 


Schade fand ich, dass am Ende noch so viele Fragen offenbleiben. In dieser Hinsicht hoffe ich, dass der Autor die Story irgendwann noch einmal aufgreifen wird.

Gut gefallen hat mir wieder, dass die Regeln von Wills Vater hier wieder ins Geschehen integriert und für alle Lesebegeisterten auch noch einmal im Anschluss vollständig aufgelistet worden sind. Sie sind einfach, aber genial und werden dieses Mal von Wills eigenen Regeln noch ergänzt.

Fazit:

"Paladin Project - Deine Angst stirbt zuletzt" ist das spannende Finale einer Trilogie von Mark Frost. Das Buch konnte mich durchgehend fesseln und ließ die Spannung niemals vermissen. Der rasante Schreibstil und die losen Zungen der beeindurckenden Charaktere haben mich außergewöhnlich gut unterhalten, ebenso wie die atemberaubende Mischung aus Spannung und Science Fiction. Schade, dass die Reihe damit beendet ist.






Klappenbroschur mit 416 Seiten
Verlag: Arena
Autor: Mark Frost
Übersetzer/in: Franca Fritz und Heinrich Koop
 

Facebookauftritt des Verlags → HIER
erschienen: März 2016

Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN: 
978-3-401-06927-2
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Website des Autors → HIER

Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.


 

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Dina - Hüterin der Tore

Dina Demille ist die Inhaberin eines Gasthauses in einer Kleinstadt in Texas. Sie scheint ein ruhiges und beschauliches Leben zu führen, doch der Schein trügt. Denn ihr Gasthof hat ein magisches Eigenleben, das allen Gesetzen der Physik widerspricht, und auch Dina ist keine gewöhnliche Frau.

Als in der Nachbarschaft immer mehr Tiere angefallen werden und auch die Menschen Ziel von etwas Unheimlichem zu werden drohen, entschließt sich Dina, sich einzumischen und begibt sich damit selbst in Gefahr. Auf diesem Wege macht sie die Bekanntschaft des schnuckeligen Werwolfs Sean Evans, ebenso wie die des kosmischen Vampir-Soldats Arlan. Wer oder was steckt hinter all diesen Angriffen?

Meine Meinung:


Ich liebe die "Stadt der Finsternis"-Reihe von Ilona Andrews und, als ich den Auftakt einer neuen Reihe des Autorenpaares entdeckt habe, gab es natürlich für mich kein Halten mehr.

Wieder einmal hat Ilona Andrews ein geniales Weltenbild entworfen, das eigentlich gar nicht so weit von unserem eigenen entfernt ist. Doch neben dem magischen Anteil in unserer Welt, von dem die meisten Menschen nichts wissen, gibt es noch viele weitere Parallelwelten, die sehr faszinierend sind. Die Idee mit dem magischen Gasthof, der mit seinem Wirt in einer Symbiose lebt, hat mir gut gefallen, ebenso wie die interessanten Charaktere, die hier geschaffen wurden.

Dina ist eine beeindruckende Frau. Einst sind ihre Eltern mitsamt ihrem Gasthof spurlos verschwunden; dennoch entschließt sie sich, einen eigenen Gasthof zu führen. Sie hat die Suche nie aufgegeben und hofft, durch Reisende Informationen über den Verbleib ihrer Eltern zu bekommen. Dafür müsste dieser jedoch erst einmal mehr Gäste bekommen, denn bislang hat sie eigentlich nur einen sehr zwielichtigen Dauergast, auf den ein Kopfgeld ausgesetzt ist.

Wie auch andere weibliche Hauptcharaktere des Autorenpaars ist Dina nicht auf den Mund gefallen. Sie ist selbstbewusst und zielstrebig und hat ihr Herz auf dem rechten Fleck. Ich mochte sie von Anfang an und habe sie begeistert durch die Geschichte begleitet.

Der Roman ist superspannend geschrieben und ich habe ihn in einem Rutsch verschlungen. Keine Ahnung, wie Ilona Andrews das macht, aber ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen. Zwischendurch hat sich dabei immer mal wieder ein fettes Grinsen auf mein Gesicht gestohlen, weil ich die Dialoge einfach so sehr geliebt habe.

Fazit:

Mit dem Auftakt ihrer neuen Reihe "Dina - Hüterin der Tore" hat Ilona Andrews erneut einen Roman auf hohem Unterhaltungsniveau abgeliefert. Hier vereinen sich Spannung, Witz, Magie und Romantik in einer absolut harmonischen Mischung und haben mich zu einem Fan dieser neuen Reihe gemacht, von der ich unbedingt noch mehr brauche. 



Taschenbuch mit 253 Seiten
Autor/in: Ilona Andrews 
Übersetzer/in: Oliver Hoffmann
Originaltitel: Clean Sweep
 
Verlag: AmazonCrossing
erschienen: 29.09.2015 
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-1503954465
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Donnerstag, 19. Februar 2015

Die Nacht der gestohlenen Küsse

Charlotte Reynolds, die von allen nur Charlie genannt wird, ist ein richtiger Wildfang. Allein aufgewachsen mit ihrem Vater und drei älteren Brüdern, weiß sie alles über Baseball, Basketball und Football und ist selbst eine ausgezeichnete Sportlerin. Nur, was andere Mädchen in ihrem Alter so machen, davon weiß sie gar nichts.

Doch als ein Strafzettel dafür sorgt, dass ihr Vater ihr einen Nebenjob abnötigt, verändert sich ihr Leben. Denn auf einmal findet sie sich in einer Modeboutique wieder, muss Makeup benutzen und hat auf einmal ein Date am Hals! Zum Glück gibt es noch Braden, den Nachbarsjungen, der quasi ihr vierter Bruder ist und, der sie in- und auswendig kennt. Mit ihm trifft sie sich zu nächtlichen Gesprächen am Zaun und schüttet ihm ihr Herz aus. Aber als sie entdeckt, dass sie für Braden weit mehr empfindet als gedacht, wird ihr Leben erst recht kompliziert.

Meine Meinung:

Ich mag die Romane von Kasie West unheimlich gerne. Sie hat wirklich ein Händchen für gute Charaktere und schreibt dabei so fesselnd und flüssig, dass man ihre Bücher einfach nicht wieder aus der Hand legen kann.

Das Cover selbst finde ich persönlich jetzt leider relativ nichtssagend, allerdings geht es mir ebenso mit dem amerikanischen Original. Auch der Titel hat nicht wirklich viel Bezug zum Inhalt, jedoch vermittelt er ein Gefühl für das passende Genre. Dafür fand ich den Klappentext sehr aussagekräftig, so dass er mich definitiv neugierig gemacht hat.

Charlie ist ein intelligentes Mädchen, dass sich ganz dem Lebensstil ihrer Brüder angepasst hat und vom Verhalten her eher als Junge durchgehen würde. Umso verunsicherter ist sie, als sie auf einmal in den Mädchenmodus wechseln soll, von dem sie doch eigentlich keine Ahnung hat. Doch dann findet sie immer mehr Gefallen daran, fürchtet jedoch die Reaktionen ihrer Familie. Sie verliert sich zusehends selbst, zumal jetzt ausgerechnet auch noch die furchtbaren Ereignisse der Vergangenheit wieder hochkommen.
Da die Handlung aus ihrer Sicht erzählt wird, lässt sie den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben.

Zusammen mit ihr habe ich mich in Braden verliebt. Seine Herzlichkeit und sein Einfühlungsvermögen machen ihn fast unwiderstehlich. Zum Glück ist er aber auch nicht ganz perfekt, obwohl ihn das tatsächlich nur noch anziehender macht.
 

Auch in diesem Buch von Kasie West fehlt nicht der wundervolle, sarkastische Humor, der ihren Charakteren stets zu eigen ist. Ich habe die Interaktionen von Charlie mit ihren Brüdern einfach geliebt. Damit lockert sie gekonnt einige Szenen auf, dennoch fehlt es dem Inhalt aber nicht an Tiefgang.
 

Fazit:

"Die Nacht der gestohlenen Küsse" ist ein
spannender, charmanter und unterhaltsamer Jugendroman über Selbstfindung und das Glück, die Liebe dort zu finden, wo man sie am wenigsten erwartet. Dabei hat die Autorin bei mir nahezu die komplette Palette an Gefühlen abgerufen. Ich fühlte mich Charlie beim Lesen ganz nah und wünschte, die gemeinsame Zeit hätte nicht so schnell geendet. Kasie West ist definitiv eine meiner Lieblingsautorinnen.





Klappenbroschur mit 272 Seiten
Verlag: Arena
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erschienen: Februar 2015
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 12,99 Euro
ISBN:
978-3-401-60042-0
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Vielen Dank für den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Helden des Olymp - Haus des Hades

Während Percy und Annabeth in die Tiefen der Unterwelt eingetaucht sind, versuchen die anderen Halbgötter Percys Anweisungen zu folgen, in dem sie sich auf die Suche nach den Toren des Todes auf der sterblichen Seite machen.

Nur wenn sie sich durch Gaias Truppen kämpfen können und Percy und Annabeth das Haus des Hades überleben, dann können sie die Tore des Todes von beiden Seiten versiegeln. Wird es ihnen gelingen? Und wie sollen Percy und Annabeth dann noch entkommen?

Meine Meinung:

Wie immer bin ich mit großen Erwartungen an den neuen Roman von Rick Riordan herangetreten. Dieser Teil der Reihe beginnt genau an der Stelle, an der der Vorgängerroman so spektakulär aufgehört hat. Percy und Annabeth sind in den Tartarus gefallen. Nun kämpfen sich die beiden auf ihrem Weg durch die Unterwelt, auf der Suche nach den Toren des Todes, in der Hoffnung, sie versiegeln zu können.
 

Ich bin immer wieder überrascht, wie leicht es Rick Riordan fällt, neue Ideen aus dem Hut zu zaubern um damit seine Leser zu begeistern. Nach den vielen Bänden seiner Reihen um Percy Jackson und andere Protagonisten scheint seine Quelle der Ideen nie zu versiegen. Auch hier nicht, obwohl sich zwischenzeitlich fast so etwas wie Leseroutine eingestellt hat. So sehr ich die Serie mag, denke ich dennoch, dass es Zeit wird, sie endlich zu einem Abschluss kommen zu lassen. Ich schätze Rick Riordans lebendigen und ungewöhnlichen Schreibstil und würde mich freuen, auch einmal etwas fernab der griechischen, römischen und ägyptischen Mythologie von ihm zu lesen.

Doch es war natürlich auch wieder sehr schön, Zeit mit den liebgewonnen Charakteren der Reihe zu verbringen, die sich größtenteils weiterentwickelt haben. Die diversen Perspektivwechsel haben es mir erleichtert, das zu verfolgen und erlaubten mir einen tieferen Einblick ins Geschehen. Es hat mich gefreut, dieses Mal mehr über Frank und Hazel zu lesen. Auch Leos Erzählungen fand ich sehr schön und gelungen.

Das Ende ist erneut offen gehalten, so dass es mich natürlich ganz dringend nach der Fortsetzung gelüstet. Ich für meinen Teil, werde auf jeden Fall wieder mit dabei sein.
 

Fazit:    

"Helden des Olymp - Das Haus des Hades" war genau wie sein Vorgänger wieder eine sehr spannende und unterhaltsame Lektüre, blieb dieses Mal jedoch ein klein wenig hinter meinen Erwartungen zurück. Rick Riordan schafft es dennoch immer wieder, eine gelungene Mischung aus griechisch-römischer Mythologie, Abenteuer und Witz zu schaffen, die ihre Leser fesseln kann. Es hat mir Freude bereitet, die Halbgötter wieder auf ihre Abenteuer zu begleiten und die am Ende offenen Fragen lassen mich bereits ungeduldig auf den nächsten Band warten. 





gebundenes Buch mit 624 Seiten
Verlag: Carlsen
Facebookauftritt des Verlags → HIER
Alter: ab 12 Jahren
erschienen: Oktober 2013
Preis: 17,90 Euro
ISBN: 
978-3-551-55604-2
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Website des Autors → HIER

Dienstag, 13. August 2013

Gefährliche Gefühle - Zu schön zum Sterben

Noch aufgewühlt von den letzten Ereignissen kann Natascha Sander sich leider keine Auszeit gönnen, denn ihr Bruder Bastian schwebt in großer Gefahr. Dummerweise ist er da in etwas Übles hineingerutscht, so dass er sich im Moment verstecken muss. Er bittet seine Schwester, ihm zu helfen, die dadurch in eine viel zu große Sache gerät, die ihr schnell über den Kopf wächst.

Zudem muss sie sich wieder einmal mit der Oberzicke Silvy herumschlagen, die auf gute Samariterin macht und gleichzeitig versucht, Natascha erneut ordentlich vorzuführen. Doch die gibt sich nicht kampflos geschlagen. Gleichzeitig taucht auch noch Enzos Ex-Freundin aus der Versenkung auf und appelliert an seinen Beschützerinstinkt. Ganz auf sich alleingestellt versucht Natascha die Probleme zu lösen und gerät dabei in große Gefahr.

Meine Meinung:

Ich liebe Natascha Sander und konnte gar nicht das Erscheinen des neuen Romans erwarten, der genau an der Stelle anknüpft, wo der erste endete. Das pfiffige Mädchen mit der losen Zunge und dem Herzen auf dem rechten Fleck hat in diesem Band ordentlich zu kämpfen. Da sie durch unglückliche Umstände auf die Hilfe der männlichen Fraktion verzichten muss, heisst es fortan, sich allein durchzuwurschteln.

Dabei macht sie einige neue Bekanntschaften, von denen mir vor allem das Mädchen Rebecca besonders gut gefallen hat. Diese hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten und versucht diesen mit extrem aggressiven Verhalten zu kompensieren. Auf verbaler Ebene ist sie eine durchaus ernstzunehmende Konkurrenz für Natascha und ich war wirklich überrascht über Rebeccas Erfindungsgeist.

Neben Nataschas außergewöhnlicher Schlagfertigkeit, die mich so manches Mal zum Lachen gebracht hat, findet man auch andere, unterschwellige Töne in dem Roman, denn die toughe Heldin ist nicht nur jederzeit bereit, Fälle zu lösen und Geheimnisse zu lüften, sondern setzt sich auch gerne für diejenigen ein, die ihrer Auffassung nach der Hilfe bedürfen. 

Fazit:

"Gefährliche Gefühle - Zu schön zum Sterben" von Hanna Dietz ist der zweite Teil einer Serie, der mich erstklassig unterhalten hat. Mit ordentlich viel Spannung und Witz bringt Natascha Sander auch in diesem Fall Licht ins Dunkel und bleibt sich auf ganzer Linie treu. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich schon jetzt auf den nächsten Band.






Klappenbroschur mit 376 Seiten
Verlag: Arena
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erschienen: Juli 2013
Alter. ab 12 Jahren
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3-401-06830-5
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Nataschas Facebookseite → HIER


Vielen Dank an den Arena Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.