Samstag, 26. April 2014

Leseliste 17. KW 2014

Die Zeit vergeht und mit ihr kommen immer neue Bücher. :-) Drei von ihnen lese ich aktuell und bin bislang sehr angetan....


Montag, 21. April 2014

Indigo - Das Erwachen

Seit dem Tod der Eltern hat Raynes große Schwester Mia das Sorgerecht für sie und ihren kleinen Bruder übernommen. Da Lucas Verhalten immer auffälliger wurde, hat sie ihn jedoch einfach in eine Klinik einweisen lassen, in der er mit Medikamenten ruhiggestellt wird, und somit das innige Verhältnis, dass die beiden jüngeren Geschwister hatten, nahezu zerstört. Aber hier ist er nicht sicher, denn Lucas hat besondere Fähigkeiten, die ihn zum Opfer der Kirche macht, für die Mia arbeitet und die auch hinter dem Krankenhaus steckt.
 
Doch dann gelingt Lucas unerwartet die Flucht aus der Klinik und mit dem Nachlassen der Wirkung der Medikamente, verstärken sich auch wieder seine außergewöhnliche Wahrnehmung und seine Fähigkeiten. Mit einem Anruf warnt er seine Schwester Rayne, sich von ihm fernzuhalten, doch diese ist längst entschlossen, ihn zu suchen. Dabei macht sie zufällig die Bekanntschaft von Gabe, einem versteckt lebenden Jungen, der ein merkwürdiges blaues Licht heraufbeschwören kann und auch sonst alles andere als normal ist.

Meine Meinung:

Der Klappentext war verheißungsvoll und so habe ich mich gleich in die Lektüre des Romans gestürzt. Die mir bislang unbekannte Autorin Jordan Dane verfügt über einen fesselnden Schreibstil, der mich gleich gebannt der Handlung folgen ließ.

Sämtliche Charaktere dieses Romans haben bislang ein außergewöhnliches Leben hinter sich. Sei es aufgrund ihrer Besonderheit oder wegen der Verluste, die sie bereits hinnehmen mussten. Ich fand sie allesamt sehr gut dargestellt und in sich stimmig, so dass es mir Freude machte, ihr Schicksal zu verfolgen.

Besonders Rayne konnte hier bei mir punkten. Nachdem sie den Tod ihrer Eltern erleben musste und dann erst langsam realisierte, dass das Wohlergehen von ihr und und ihrem Bruder nicht die oberste Priorität von ihrer großen Schwester Mia war, hat sie sich vorzeitig für mündig erklären lassen und sich erst einmal von ihr abgenabelt. Verständlich, dass sie in ihrem jungen Alter eine Weile gebraucht hat, um wieder zu sich zu finden. Das Verschwinden von Lucas aus der Klinik hat diese Entwicklung noch beschleunigt. Dabei erweist sie sich als liebevolle Schwester und gleichzeitig als starke, junge Frau, die ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. Ich mochte sie gleich von Anfang an.

Die Autorin arbeitet in ihrem Roman mit einem ständigen Perspektivwechsel, der die Handlung stets action- und spannungsreich hält. Dabei findet sie nach meinem Ermessen genau das richtige Maß, denn ich fühlte mich davon nie verwirrt, sondern fühlte nur, wie mein Spannungspegel immer weiter anstieg.

Fazit:

Mit ihrem Reihenstart "Indigo - Das Erwachen" konnte Jordan Dane mich gleich zu Beginn überzeugen. Sympathische Charaktere und eine stets fühlbare Spannung ließen nie Langeweile aufkommen und konnten mich durchgehend unterhalten. Ich bin schon sehr neugierig auf die Fortsetzung der Reihe, von der ich mir auch tiefergehende Informationen erhoffe. 






Taschenbuch mit 368 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch - Darkiss
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erschienen: 10.03.2014
Preis: 10,99 Euro
ISBN:
978-3-95649-017-0
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Website der Autorin → HIER

Vielen Dank an den Mira Taschenbuch Verlag - Darkiss und an Blogg dein Buch für die Zusendung eines Rezensionsexemplars. 

 

Samstag, 19. April 2014

Verliebt in Hollyhill

Emily ist erst wenige Tage in Hollyhill, dem kleinen, englischen Ort, der auf keiner Landkarte erscheint und, der mitsamt seinen Bewohnern regelmäßig durch die Zeit reist. Auf der Suche nach ihren Wurzeln hat sie hier nicht nur ihre Großmutter mütterlicherseits kennengelernt, sondern auch auf ziemlich drastische Weise erfahren müssen, dass sie ebenfalls eine Zeitreisende ist und über eine besondere Gabe verfügt.

Dazu kommt, dass sie sich in Matt, einen der Bewohner, verliebt hat und nun einfach nicht mehr weiß, wo ihr Platz im Leben ist. Zu verwirrend waren die letzten Tage. Doch bevor Emily ihren Gefühlen genau auf den Grund gehen kann, wird das Dorf erneut in die Vergangenheit und in ein neues, spannendes Abenteuer katapultiert.

Meine Meinung:

Schnell war ich wieder in der Geschichte drin, als wäre kaum Zeit zwischen den beiden Bänden vergangen. Und in der Handlung ist es tatsächlich nicht, denn sie setzt unmittelbar da ein, wo sie im ersten Teil aufhörte.

Emily steckt in einem ziemlichen Gefühlsdilemma. Sie fühlt sich zerrissen zwischen ihrer Großmutter und ihrer besten Freundin Fee in München und ihrer Großmutter Rose und Matt in Hollyhill. Doch obwohl die beiden sich zuletzt sehr nahe gekommen sind, fühlt Emily, wie Matt sie immer mehr wegstößt und ihr Gefühlschaos nur noch verstärkt. Will er sie tatsächlich loswerden oder will er sie nur schützen?

Der erneute Sprung in die Vergangenheit kommt Emilys Grübelei dazwischen und so ist sie erst einmal abgelenkt. Denn natürlich gibt es für die Reise einen Grund und den wollen die Dorfbewohner mit vereinten Kräften erkunden. Dabei macht Emily die Bekanntschaft zweier weiterer Einwohner, Cullum und Chloe, die ihr feindselig entgegentreten und sehr geheimnisvoll wirken.

Unterdessen erfährt man in diesem zweiten Roman der Reihe endlich mehr über den ein oder anderen Charakter. Denn sie alle haben spezielle Fähigkeiten, die sie für ihre Zwecke bei den Reisen nutzen. Und auch Matts Vergangenheit, über die er sich bisher ausgeschwiegen hat, kommt hier zur Sprache und verdeutlicht seine innere Zerrissenheit, die immer wieder an die Oberfläche spielt.

Fazit:

Spannend geht es mit "Verliebt in Hollyhill" in der Reihe von Alexandra Pilz weiter. Die interessanten Charaktere konnten mich erneut verzaubern und tief in ihre Geschichte einsaugen, ebenso wie der lebendige Schreibstil der Autorin. Mit ihrem überraschenden Ende hat sie mich zudem sehr neugierig auf die Fortsetzung gemacht. 






gebundenes Buch mit 384 Seiten
Verlag: Heyne
Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,99 Euro
ISBN:
978-3-453-26917-0
erschienen: 17.03.2014
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Blog der Autorin → HIER

Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars. 

Dienstag, 15. April 2014

Dark Heroine - Dinner mit einem Vampir

Als Violet Lee erfolglos auf ihre Freundin an einem entlegenen Platz im nächtlichen London wartet, wird sie unfreiwillig Zeugin eines Kampfes zwischen Vampiren und Menschen. Vergeblich versucht sie zu fliehen und wird von den siegreichen Vampiren auf ihren königlichen Stammsitz verschleppt.

Hier wird sie zum Spielball von Prinz Kaspar, der seine Zeugin nicht gehen lassen, aber auch nicht töten kann, da sie die Tochter des britischen Verteidigungsministers ist und ihr Tod einer Kriegserklärung gleichkommen würde. Und so wird Violet auf unbefristete Dauer festgehalten, es sei denn, sie würde sich für eine Verwandlung zum Vampir entscheiden, doch das kommt für Violet gar nicht in Frage. Von der Welt, die ihr bisher verborgen geblieben ist, ist sie gleichzeitig fasziniert und abgestoßen und je tiefer sie darin eintaucht, desto verwirrter ist sie. Wird Violet ihrem Schicksal entfliehen können?

Meine Meinung:

Ich wollte nur mal kurz in den Roman ´reinlesen, dessen gelungenes Cover mich lockte - und dann bin ich hängengeblieben. An über 600 Seiten, die mich gepackt hatten und einfach nicht mehr loslassen wollten. Und das den ganzen Abend und die halbe Nacht. Wer braucht schon Schlaf, wenn er ein gutes Buch hat?

Auf den ersten Blick ist Violet ein ganz normales Mädchen, doch wer sich die Mühe macht, sie näher kennenzulernen, dem wird schnell klar, dass dem nicht so ist. Angefangen bei ihrer ungewöhnlichen Augenfarbe und ihrer familiären Zugehörigkeit, haben die Rückschläge in ihrem Leben sie zu einer willensstarken und mutigen, jungen Frau geformt. Aus diesem Grund lässt sie sich auch nicht von ihrer derzeitigen, unglaublichen und angsteinflößenden Situation einschüchtern, sondern ergreift die Flucht nach vorne und attackiert Kaspar, wo und wann immer sie kann. Ich mochte sie jedenfalls gleich von Anfang an.

Wohingegen Kaspar eher ein Charakter ist, der sicherlich die Meinungen spaltet. Auf der einen Seite ist er der Thronfolger der Varns, herzlos, eiskalt und grausam. Ein Menschenleben hat nicht viel Wert für ihn und der Mord an seiner Mutter hat ihn mit dem Wunsch nach Rache beseelt. Auf der anderen Seite blitzt aber doch hin und wieder auch ein anderer Teil seiner Persönlichkeit auf und lässt erahnen, wie er wohl vor dem Schicksalsschlag gewesen ist. Violet reizt ihn auf jedwede Weise und treibt ihn dadurch regelmäßig an seine Grenzen.

Die Beschreibungen in dem Roman waren sehr detailliert und plastisch. Ich konnte das Haus der Varns im Wald förmlich vor mir sehen und fühlte mich der Handlung und den Charakteren auf diese Weise unheimlich nah. Dabei hat der Roman wirklich alles, was das Leserherz schneller schlagen lässt: Unendlich viel Spannung, komplexe und gut dargestellte Charaktere, eine geheimnisvolle Prophezeiung und eine wundervolle Liebesgeschichte.

Fazit:

"Dark Heroine - Dinner mit einem Vampir" ist der grandiose Auftakt einer paranormalen Reihe von Abigail Gibbs, die sicherlich noch viele fantasybegeisterte Leserherzen erobern wird. Mit dem richtigen Maß an Spannung, Magie, Liebe und Action ist dieser Roman bestens ausgerüstet und wurde von mir begeistert verschlungen. Er hat genau das richtige Potential, um für mich zu einer neuen Lieblingsreihe zu mutieren. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. 





Klappenbroschur mit 608 Seiten
Verlag: ivi
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erschienen: 14.04.2014
Preis: 16,99 Euro
ISBN:
978-3-492-70297-3
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Vielen Dank an ivi Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.
 

Sonntag, 13. April 2014

Der Atem des Sturms

Die siebzehnjährige Feli steht kurz vorm Abitur. Sie hat kaum Freunde und ist die meiste Zeit am liebsten in freier Natur, vornehmlich in ihrem geliebten Wald. Dass der Sohn einer Freundin ihrer Mutter sich nun in ihrer Insel, dem Schuppen, in dem sie sich meistens aufhält, einquartiert, passt ihr so gar nicht.

Deshalb begegnet sie ihm zunächst sehr ablehnend, doch als er sich ihr gegenüber ähnlich verhält, ist ihre Neugier geweckt und sie versucht, hinter das Geheimnis des merkwürdigen Jungens zu kommen. Dabei stellt sie fest, dass er manchmal doch gar nicht so übel ist. Als er sich dann aber plötzlich vor ihren Augen in Luft auflöst, steht Feli vollends vor einem Rätsel und zweifelt gar an ihrem Verstand.

Meine Meinung:

Nachdem ich bereits "Meeresschatten" von der Autorin gelesen habe, war ich sehr neugierig auf "Der Atem des Sturms". Vorgefunden habe ich dann letztendlich ein Buch, dass auf einer mir bisher völlig unbekannten Grundidee basiert, die Leonie Jockusch sehr schön mit Leben gefüllt hat.

Der abwechselnd aus Sicht von Feli und Kian geschriebene Roman wirkt durch den ständigen Wechsel der Erzählperspektive sehr lebendig. Das Erzähltempo ist gefühlt sehr hoch, wodurch die Spannung eigentlich koninuierlich spürbar war.

Beide Charaktere waren mir sympathisch, obwohl ich nicht immer jede Handlung von ihnen nachvollziehen konnte. Trotzdem waren sie mir nahe genug, um das Gefühl zu haben, unbedingt weiterlesen zu müssen.

Während Feli sich zunehmend alleingelassen fühlt und ungewollt immer mehr den Kontakt zur Außenwelt verliert, hat sich Kian bewusst gegen menschliche Beziehungen entschieden, aus Angst, andere zu verletzen. Beide haben kein leichtes Leben hinter sich und tragen schwer an ihrem jeweiligen Geheimnis, so dass es ihnen schwerfällt, sich einander anzunähern. Selbst die gegenseitige Erkenntnis, dass beide keine normalen Menschen zu sein scheinen, macht es ihnen nicht leichter und so verfallen sie in ein ständiges Auf und Ab der Gefühle.

Fazit:

"Der Atem des Sturms" ist ein spannender Jugendfantasyroman, der mich gut unterhalten konnte. Eine tolle Grundidee wurde hier sehr schön ausgearbeitet und hat mit der fantasiereichen Handlung zu keiner Zeit Längen bei mir aufkommen lassen. 






Klappenbroschur mit 352 Seiten
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
 

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erschienen: März 2014
Preis: 16,95 Euro
ISBN:
978-3-86265-347-8
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Vielen Dank an den Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars.